Zürcher Nachrichten - USA warnen vor Eskalation im Konflikt zwischen Saudi-Arabien und Huthi-Miliz

EUR -
AED 4.204971
AFN 72.701842
ALL 91.436376
AMD 416.095313
ANG 2.049641
AOA 1049.797137
ARS 1733.438294
AUD 1.608489
AWG 2.062102
AZN 1.947679
BAM 1.953347
BBD 2.306504
BDT 140.633398
BGN 1.927233
BHD 0.431568
BIF 3434.452154
BMD 1.144817
BND 1.459546
BOB 12.597236
BRL 5.841087
BSD 1.145162
BTN 109.405091
BWP 15.509524
BYN 3.469243
BYR 22438.42074
BZD 2.303218
CAD 1.610014
CDF 2645.672607
CHF 0.939441
CLF 0.027463
CLP 1084.382452
CNY 7.670052
CNH 7.666831
COP 3674.314292
CRC 510.960588
CUC 1.144817
CUP 30.337661
CVE 110.128148
CZK 24.34763
DJF 203.457073
DKK 7.475197
DOP 67.830571
DZD 152.99865
EGP 59.104977
ERN 17.172261
ETB 185.202439
FJD 2.56119
FKP 0.856266
GBP 0.857869
GEL 2.970782
GGP 0.856266
GHS 13.245514
GIP 0.856266
GMD 84.216888
GNF 10025.739319
GTQ 8.739026
GYD 239.519221
HKD 8.979433
HNL 30.739861
HRK 7.534505
HTG 149.672701
HUF 362.300797
IDR 20402.93543
ILS 3.451165
IMP 0.856266
INR 109.428915
IQD 1500.216089
IRR 1573723.217767
ISK 138.397175
JEP 0.856266
JMD 180.603206
JOD 0.811681
JPY 180.162158
KES 148.196827
KGS 100.113766
KHR 4638.800164
KMF 492.270908
KPW 1030.33601
KRW 1550.838432
KWD 0.353222
KYD 0.954302
KZT 512.143581
LAK 25653.896918
LBP 102551.967287
LKR 376.906696
LRD 198.121207
LSL 18.576073
LTL 3.380348
LVL 0.692488
LYD 7.299833
MAD 10.936566
MDL 20.137712
MGA 5015.723364
MKD 61.442843
MMK 2402.994366
MNT 4117.686613
MOP 9.251482
MRU 45.853419
MUR 54.56207
MVR 17.698736
MWK 1985.814967
MXN 19.79502
MYR 4.665249
MZN 73.145311
NAD 18.575749
NGN 1515.760593
NIO 42.147073
NOK 10.811633
NPR 175.032676
NZD 1.998198
OMR 0.440189
PAB 1.145167
PEN 3.868642
PGK 5.101594
PHP 71.671311
PKR 317.359972
PLN 4.346929
PYG 6814.442699
QAR 4.162972
RON 5.276234
RSD 117.399877
RUB 96.451561
RWF 1690.277418
SAR 4.298982
SBD 9.188319
SCR 15.912033
SDG 688.617726
SEK 11.266669
SGD 1.460191
SHP 0.855842
SLE 28.21942
SLL 24006.238853
SOS 654.423895
SRD 43.205297
STD 23695.408486
STN 24.469272
SVC 10.020417
SYP 14884.915927
SZL 18.570761
THB 37.932363
TJS 10.564334
TMT 4.006861
TND 3.374762
TOP 2.756445
TRY 55.895941
TTD 7.78133
TWD 36.264727
TZS 3028.045452
UAH 51.305772
UGX 4466.391287
USD 1.144817
UYU 45.982257
UZS 13530.009562
VES 974.630316
VND 29782.424262
VUV 135.433875
WST 3.149431
XAF 655.957
XAG 0.017072
XAU 0.000263
XCD 3.093926
XCG 2.063935
XDR 0.809445
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 270.806881
ZAR 18.511405
ZMK 10304.733747
ZMW 22.30309
ZWL 368.630731
SSP 6539.803477
MXV 2.243636
  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1451

    -0.02%

  • Euro STOXX 50

    6.5200

    6324.72

    +0.1%

  • MDAX

    287.9500

    31529.91

    +0.91%

  • TecDAX

    19.4900

    4031.01

    +0.48%

  • DAX

    3.8400

    25578.85

    +0.02%

  • SDAX

    190.8700

    18410.84

    +1.04%

  • Goldpreis

    22.6000

    4399

    +0.51%

USA warnen vor Eskalation im Konflikt zwischen Saudi-Arabien und Huthi-Miliz
USA warnen vor Eskalation im Konflikt zwischen Saudi-Arabien und Huthi-Miliz / Foto: Mohammed HUWAIS - AFP

USA warnen vor Eskalation im Konflikt zwischen Saudi-Arabien und Huthi-Miliz

Nach Angriffen der Huthi-Miliz auf die saudiarabische Hauptstadt Riad haben die USA vor einer Eskalation des Konflikts zwischen Saudi-Arabien und der vom Iran unterstützten Miliz im Jemen gewarnt. Die militärischen Auseinandersetzungen könnten "rasch eskalieren", erklärte das US-Außenministerium in Washington am Samstag (Ortszeit). Zuvor hatten die Huthis erstmals Ziele in der saudiarabischen Hauptstadt Riad sowie Ölanlagen am Roten Meer angegriffen.

Textgröße:

US-Staatsangehörige, die sich noch nicht in der Golfregion aufhalten, sollten Reisen dorthin "ernsthaft überdenken", hieß es in der Erklärung des Außenministeriums, in der unter anderem auf Angriffe auf zivile Flughäfen verwiesen wurde.

US-Präsident Donald Trump, der eigentlich das ganze Wochenende in Camp David, dem Präsidenten-Landsitz im Bundesstaat Maryland, verbringen wollte, kehrte am Samstag vorzeitig ins Weiße Haus in Washington zurück. Die US-Regierung gab keinen Grund für seine vorzeitige Rückkehr an. Neben der Eskalation in der Golfregion könnte dies auch mit erwarteten Gewittern zusammenhängen.

In Riad hatte es am Samstag zwei Mal heftige Explosionen gegeben. Wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten, geriet in der Nähe des Flughafens ein Öltank mit dem Logo des staatlichen Ölkonzerns Aramco in Brand. Feuerwehrleute versuchten demnach, den Brand zu löschen, während schwarzer Rauch aufstieg.

"Ich habe die Sirenen gehört, dann haben meine Fenster gewackelt", berichtete ein Einwohnerin Riads AFP. Ein anderer beschrieb den Angriff als "angsteinflößend".

Die von Riad angeführte internationale Koalition erklärte am Samstagabend auf X, eine von den Huthis auf die Hauptstadt gestartete Rakete sei "erfolgreich abgewehrt und zerstört" worden. Die pro-iranischen Kämpfer hätten versucht, "Zivilisten und zivile Infrastruktur" in mehreren Städten im Westen des Königreichs anzugreifen, darunter den für den Export von Öl wichtigen Hafen von Janbu am Roten Meer. Die Angriffe seien "von der Luftabwehr der Golfmonarchie vereitelt worden", hieß es.

Die saudiarabischen Behörden hatten in der Nacht erstmals seit dem Wiederaufflammen der Kämpfe mit der Huthi-Miliz im Jemen wieder eine Warnung vor Angriffen auf Riad herausgegeben.

Huthi-Sprecher Jahja Saree schrieb auf Telegram, die Kämpfer der Miliz hätten mithilfe "einer großen Anzahl ballistischer Raketen und Marschflugkörper sowie Drohnen" zwei erfolgreiche Militäreinsätze ausgeführt.

Der erste Angriff habe sich gegen "wichtige Einrichtungen" in Riad gerichtet, der zweite habe auf Anlagen des Ölkonzerns Aramco in der Hafenstadt Janbu am Roten Meer abgezielt, erklärte der Huthi-Sprecher. Die Angriffe seien eine Reaktion auf Versuche Saudi-Arabiens, Jemens Hauptstadt Sanaa ins Visier zu nehmen.

Saudi-Arabien hatte auf das Vorrücken der Huthis im Jemen mit zahlreichen Luftangriffen auf von den Huthis kontrollierte Gebiete reagiert. Es konnte den Vormarsch der Miliz in Richtung Rotes Meer jedoch nicht aufhalten. Am Mittwoch hatte Saudi-Arabien der Miliz vorgeworfen, die heilige Stadt Mekka angegriffen zu haben. Die Huthis wiesen dies als "Lüge" zurück.

Laut dem Nachrichtenportal "Axios" lehnten die USA in der vergangenen Woche eine saudiarabische Anfrage ab, Luftangriffe gegen die Huthis zu fliegen. Washington genehmigte indes am Donnerstag den Verkauf von 48 F-35-Kampfflugzeugen an das Königreich.

Der türkische Außenminister Hakan Fidan verurteilte die Huthi-Angriffe. Sein Land habe mit Saudi-Arabien und Pakistan - den Partnern des jüngst geschlossenen Mekka-Abkommens - Gespräche über eine mögliche Unterstützung geführt. "In diesem Zusammenhang könnte ein militärischer Bedarf entstehen, insbesondere in Bezug auf staatliche technische Angelegenheiten." Die Erfüllung dieses Bedarfs wäre "kein Problem", sagte Fidan.

Die Huthis hatten im Juli eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien im Roten Meer angekündigt und seither Ziele in dem Königreich angegriffen. Nach einer Blitzoffensive übernahm die Miliz vergangene Woche die Kontrolle über große Teile der jemenitischen Küste an der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab. Die gegenseitigen Angriffe der verfeindeten Lager nahmen daraufhin stark zu. Nach UN-Angaben sind seit der Wiederaufnahme der Kämpfe hunderte Menschen getötet und mehr als 110.000 Menschen vertrieben worden.

Die Meerenge Bab al-Mandab verbindet das Rote Meer mit dem Golf von Aden und damit dem Indischen Ozean. Sie ist eine wichtige Route für den internationalen Schiffsverkehr, besonders für den Export von saudiarabischem Öl. Seit der weitgehenden Blockade der Straße von Hormus am Persischen Golf durch Teheran seit Beginn des Iran-Kriegs vor rund sechseinhalb Monaten hat Bab al-Mandab zusätzlich an Bedeutung gewonnen. Die Öl- und Benzinpreise stiegen in den vergangenen Tagen entsprechend erneut an.

Der iranische Chefunterhändler erklärte derweil im Staatsfernsehen, Teheran hätte den USA am Sonntag seine Bedingungen für eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus vorgelegt. Die Bedingungen seien "der anderen Seite über Vermittler klar mitgeteilt" worden. "Solange die Bedingungen nicht erfüllt sind und die Zusagen der USA nicht eingehalten werden, wird es unmöglich sein (...), zu einer offenen Meerenge zurückzukehren", sagte der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf.

D.Smith--NZN