Zürcher Nachrichten - Proteste und Unruhen erschüttern mehrere europäische Länder

EUR -
AED 4.100836
AFN 72.581059
ALL 90.772202
AMD 403.672763
ANG 1.998533
AOA 1025.069254
ARS 1720.459037
AUD 1.590034
AWG 2.009939
AZN 1.896945
BAM 1.955184
BBD 2.25391
BDT 138.656917
BGN 1.951686
BHD 0.422267
BIF 3348.564611
BMD 1.116633
BND 1.432771
BOB 13.266818
BRL 5.999112
BSD 1.119057
BTN 106.460444
BWP 15.437272
BYN 3.291792
BYR 21886.007578
BZD 2.250711
CAD 1.565866
CDF 2585.005478
CHF 0.924606
CLF 0.027996
CLP 1105.433602
CNY 7.446099
CNH 7.444425
COP 3519.046692
CRC 509.439426
CUC 1.116633
CUP 26.857895
CVE 110.230256
CZK 24.351088
DJF 199.278972
DKK 7.474685
DOP 68.488413
DZD 150.94665
EGP 62.815189
ERN 16.749496
ETB 183.294764
FJD 2.515555
FKP 0.836607
GBP 0.837754
GEL 2.895463
GGP 0.836607
GHS 13.009307
GIP 0.836607
GMD 82.631193
GNF 9903.789654
GTQ 8.554304
GYD 234.503435
HKD 8.759762
HNL 30.044127
HRK 7.534255
HTG 146.568552
HUF 367.281265
IDR 20259.073239
ILS 3.432475
IMP 0.836607
INR 106.248188
IQD 1695.358035
IRR 2028930.607136
ISK 136.374529
JEP 0.836607
JMD 177.661615
JOD 0.791685
JPY 176.142721
KES 144.905666
KGS 97.649292
KHR 4562.398508
KMF 492.435757
KPW 1004.969692
KRW 1478.226732
KWD 0.346983
KYD 0.932602
KZT 504.638679
LAK 25185.948668
LBP 100212.710627
LKR 371.837793
LRD 190.240037
LSL 18.610551
LTL 3.297127
LVL 0.67544
LYD 7.175802
MAD 10.991935
MDL 20.109571
MGA 5082.443541
MKD 61.555598
MMK 2344.674489
MNT 4019.217093
MOP 9.043109
MRU 44.999413
MUR 52.838902
MVR 17.252251
MWK 1940.505735
MXN 20.726082
MYR 4.563461
MZN 71.364249
NAD 18.610551
NGN 1496.210438
NIO 41.177021
NOK 10.406356
NPR 170.33631
NZD 1.961433
OMR 0.429349
PAB 1.119047
PEN 3.857901
PGK 5.09035
PHP 71.488522
PKR 309.674565
PLN 4.404425
PYG 6451.024423
QAR 4.090711
RON 5.345651
RSD 117.499895
RUB 90.224382
RWF 1654.556261
SAR 4.181959
SBD 9.005252
SCR 15.531903
SDG 671.655189
SEK 11.11673
SGD 1.430513
SHP 0.836743
SLE 25.62717
SLL 23415.241437
SOS 639.489844
SRD 42.08815
STD 23112.049449
STN 24.492061
SVC 9.79187
SYP 14518.46243
SZL 18.604303
THB 37.677987
TJS 10.323346
TMT 3.908216
TND 3.342846
TOP 2.688584
TRY 55.5938
TTD 7.605705
TWD 36.319598
TZS 2953.494355
UAH 51.091454
UGX 5013.576878
USD 1.116633
UYU 44.875855
UZS 13392.898528
VES 960.231858
VND 28842.073099
VUV 132.59261
WST 3.087188
XAF 655.957
XAG 0.020999
XAU 0.000278692495
XCD 3.017757
XCG 2.016855
XDR 0.789517
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 263.692886
ZAR 18.582253
ZMK 10051.016163
ZMW 22.5321
ZWL 359.555383
SSP 6415.840613
MXV 2.337735
  • TecDAX

    32.1700

    4056.47

    +0.79%

  • SDAX

    226.1700

    18332.77

    +1.23%

  • DAX

    229.1400

    25410.84

    +0.9%

  • Euro STOXX 50

    48.0100

    6116.23

    +0.78%

  • MDAX

    411.3800

    30287.68

    +1.36%

  • Goldpreis

    -21.5000

    4016.9

    -0.54%

  • EUR/USD

    -0.0017

    1.1162

    -0.15%

Proteste und Unruhen erschüttern mehrere europäische Länder
Proteste und Unruhen erschüttern mehrere europäische Länder

Proteste und Unruhen erschüttern mehrere europäische Länder

In Spanien, Italien und Albanien kam es in der Nacht zu Demonstrationen, Zusammenstößen und einem großen Polizeiaufgebot. Die Proteste hatten unterschiedliche nationale Auslöser.

Textgröße:

Italienische Bereitschaftspolizisten vor dem Kolosseum in Rom. Im Zuge der Proteste ereignete sich Ausschreitungen. In mehreren Ländern Europas eskalieren Proteste – es kommt zu Ausschreitungen.

Barcelona: 128 Festnahmen, 73 Minderjährige; 15 verletzte Beamte, Brände und Plünderungen. Italien: Tausende demonstrieren gegen Kosten und Aufrüstung, teils Zusammenstöße in mehreren Städten.

Tirana: Steine, Feuerwerkskörper und Molotowcocktails; Polizei mit Wasserwerfern und Tränengas. Belgien und Frankreich: Proteste in Brüssel und landesweit, vereinzelt Festnahmen und Randale.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt. Bei Protesten in mehreren europäischen Ländern ist es erneut zu Krawallen gekommen. Gewalttätige Zusammenstöße gab es am Wochenende in Frankreich, Albanien, Spanien, Italien und Belgien.

Minderjährige randalieren in Barcelona Bei nächtlichen Ausschreitungen in der spanischen Stadt Barcelona sind 128 Menschen festgenommen worden, die meisten davon Minderjährige. Sie hatten Straßenmobiliar, Fahrräder und Motorräder beschädigt, Geschäfte geplündert und Müllcontainer angezündet, berichteten unter anderem die spanische Tageszeitung „El País“ und der katalanische Fernsehsender Betevé. Die Festnahmen erfolgten wegen „Vandalismus“, „Beschädigung öffentlichen Eigentums“ und „Plünderung“, teilte die katalanische Polizei am Sonntag (25. Oktober) mit.

Polizeichefin Sílvia Catà sagte im Sender 3CatInfo: 73 der Festgenommenen seien minderjährig, ihre Akten würden an die Jugendstaatsanwaltschaft weitergeleitet. Nur zwei der 128 Festgenommenen seien schon zuvor straffällig geworden. Insgesamt 15 Beamte wurden Catàs Angaben zufolge bei den Ausschreitungen verletzt. Mehr als 220 Beamte waren den Angaben der Behörden zufolge im Einsatz, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Protestanten schießen in Albanien Feuerwerkskörper auf Polizeibeamte.Armed Nimani/afp

Protestanten schießen in Albanien Feuerwerkskörper auf Polizeibeamte. In Albaniens Hauptstadt Tirana gab es bei Demonstrationen schwere Ausschreitungen.IMAGO/Vlasov Sulaj

In Albaniens Hauptstadt Tirana gab es bei Demonstrationen schwere Ausschreitungen. Proteste in Albanien: Die Bereitschaftspolizei nimmt einen Demonstranten fest.Hameraldi Agolli/AP/dpa

Proteste in Albanien: Die Bereitschaftspolizei nimmt einen Demonstranten fest. Protestierende liefern sich Straßenschlachten mit den Ordnungskräften in Tirana.ADNAN BECI/afp

Protestierende liefern sich Straßenschlachten mit den Ordnungskräften in Tirana. Polizisten nehmen eine Person im Rahmen von Ausschreitungen in Barcelona fest.Lorena Sopêna/dpa

Polizisten nehmen eine Person im Rahmen von Ausschreitungen in Barcelona fest. Proteste in Barcelona: Personen nehmen an Unruhen teil.Lorena Sopêna/dpa

Proteste in Barcelona: Personen nehmen an Unruhen teil. In Barcelona plünderten Menschen Ladengeschäfte.IMAGO/Lorena Sopena Lopez

In Barcelona plünderten Menschen Ladengeschäfte. Menschen demonstrieren gegen die steigenden Lebenshaltungskosten in Mailand, Italien.Antonio Calanni/AP/dpa

Menschen demonstrieren gegen die steigenden Lebenshaltungskosten in Mailand, Italien. Ausschreitungen in Turin bei Protesten.Mauro Ujetto/dpa

Ausschreitungen in Turin bei Protesten. Einsatzkräfte der italienischen Polizei während einer Demonstration in Turin.Mauro Ujetto/dpa

Einsatzkräfte der italienischen Polizei während einer Demonstration in Turin. Tausende versammeln sich zu Protesten in Turin.Daniele Solavaggione/dpa

Tausende versammeln sich zu Protesten in Turin. Auch in Belgien demonstrieren Menschen, wie hier in Brüssel.IMAGO/Philip Reynaers

Auch in Belgien demonstrieren Menschen, wie hier in Brüssel. Vermummte bauen Barrikaden in Brüssel.IMAGO/Mohammed Hamada

Vermummte bauen Barrikaden in Brüssel. „Das ist sinnlose Gewalt“, sagte die Polizeichefin. Es handele sich um eine „völlig unorganisierte“ Bewegung, der Aufruf zu der Kundgebung habe sich in Onlinediensten verbreitet. Der Ministerpräsident der wohlhabenden Region im Nordosten Spaniens, Salvador llla verurteilte die Gewalttaten: „Gewalt hat in Katalonien keinen Platz. Niemals. Protestieren ist ein demokratisches Recht. Angriffe, Einschüchterungen und Sachbeschädigung hingegen nicht“, sagte er laut „El País“.

In Italien demonstrieren Tausende gegen die Regierung Tausende Menschen demonstrierten auch erneut in Italien. Bei einigen Protesten ereignete sich vereinzelten Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizisten. Die Proteste umfassten ein breites Spektrum an Themen, darunter hohe Lebenshaltungskosten, hohe Benzinpreise sowie Aufrüstung.

Demonstrationen: Hunderte Festnahmen bei erneuten Protesten in Italien In mehreren italienischen Städten sind am Samstag wieder tausende Demonstranten auf die Straße gegangen. Dabei ereignete sich Festnahmen.

In Mailand, wo es vergangenes Wochenende zu schweren Krawallen gekommen war, verliefen die Proteste bis Samstagabend größtenteils friedlich. Doch erneut gerieten einige Sicherheitskräfte und Demonstranten aneinander. Die Polizei stoppte einen Demonstrationszug unter Einsatz von Schlagstöcken. Aus Sorge vor Ausschreitungen waren viele Luxusgeschäfte verbarrikadiert worden. In Bologna setzte die Polizei zwischenzeitlich Tränengas und Wasserwerfer ein. In Turin drängten Sicherheitskräfte Demonstranten mit Schilden zurück. Auch in den Städten Neapel und Florenz versammelten sich Demonstranten. Gewalt und Verletzte in Albaniens Hauptstadt Tirana

In Albanien kam es bei Protesten gegen Missstände im Hochschulwesen und gegen die Regierung von Ministerpräsident Edi Rama erneut zu Gewalt. Demonstrierende in der Hauptstadt Tirana warfen mit Steinen auf Regierungsgebäude und die Polizei, wie die staatliche Nachrichtenagentur ATA berichtete. Die Lage sei eskaliert, als Protestierende das Umweltministerium in Brand setzten. Auf Fernsehbildern und in sozialen Medien waren chaotische Szenen zu sehen. Laut ATA hatte der unter anderem von Studierenden organisierte Protest am Samstag vor dem Bildungsministerium begonnen und sich auf andere Ministerien und Teile der Stadt ausgeweitet. Laut dem privaten Fernsehsender Klan warfen Demonstrierende auch Feuerwerkskörper und Molotowcocktails. Die Polizei setzte den Angaben zufolge Wasserwerfer, Tränengas, Pfefferspray und Gummigeschosse ein, um die Menge zu zerstreuen. Demnach gab es Verletzte auf beiden Seiten. Beamte hätten auch das Kamera-Team von Klan News angegriffen, hieß es.

Festnahmen bei Protesten in Belgien Auch in Belgien gab es kleinere Demonstrationen in Brüssel und Lüttich. Sie endeten laut Innenminister Bernard Quintin ohne größere Zwischenfälle zu Ende gegangen, wie er bei X schrieb. In der Hauptstadt Brüssel nahmen rund 400 Menschen daran teil, berichtete die Nachrichtenagentur Belga. Demnach gab es neun Festnahmen wegen Störung der öffentlichen Ordnung sowie Waffenbesitz und Anstiftung zu Gewalt. Am vergangenen Wochenende waren es demnach 150 Festnahmen.

Massendemos: Gen Z protestiert bundesweit an Halloween – wird es wie in Frankreich? Deutschlandweit sollen vor allem junge Menschen auf die Straße gehen. Die Veranstalter predigen friedlichen Protest. Daran glaubt nicht jeder.

In Frankreich nahmen nach Angaben des Innenministeriums rund 410.000 Menschen an den landesweiten Protesten am Samstag teil, davon rund 110.000 in Paris. Die eigentlichen Demonstrationen verliefen nach Worten des Innenministers reibungslos. Dennoch kam es am Rande der Protestzüge erneut zu Ausschreitungen. Den seit Wochen für eine bessere Ausstattung von Schulen demonstrierenden jungen Leuten schlossen sich weitere Gruppen an, um etwa gegen zu hohe Lebenshaltungskosten zu demonstrieren.

O.Pereira--NZN