Zürcher Nachrichten - Weihnachtsmärchen wird wahr: DHB-Frauen stürmen ins WM-Finale

EUR -
AED 4.297581
AFN 77.233736
ALL 92.525217
AMD 425.587826
ANG 2.094416
AOA 1074.249927
ARS 1752.087678
AUD 1.63236
AWG 2.106372
AZN 1.991601
BAM 1.955276
BBD 2.356007
BDT 142.945832
BGN 1.985099
BHD 0.441076
BIF 3481.567471
BMD 1.170207
BND 1.48449
BOB 13.512208
BRL 6.053712
BSD 1.169877
BTN 111.959447
BWP 15.675667
BYN 3.499733
BYR 22936.048636
BZD 2.35284
CAD 1.607425
CDF 2662.220215
CHF 0.934882
CLF 0.027354
CLP 1076.5665
CNY 7.867591
CNH 7.863045
COP 3599.859642
CRC 532.352861
CUC 1.170207
CUP 31.010474
CVE 110.233119
CZK 24.111112
DJF 208.322421
DKK 7.475549
DOP 68.541641
DZD 155.426802
EGP 59.529045
ERN 17.553098
ETB 189.201398
FJD 2.564621
FKP 0.858093
GBP 0.856773
GEL 3.048394
GGP 0.858093
GHS 13.014347
GIP 0.858093
GMD 85.425368
GNF 10278.105225
GTQ 8.927494
GYD 244.752352
HKD 9.175057
HNL 31.372597
HRK 7.535197
HTG 153.049006
HUF 362.745898
IDR 20661.752181
ILS 3.492595
IMP 0.858093
INR 111.946699
IQD 1532.5895
IRR 1608536.686315
ISK 141.723682
JEP 0.858093
JMD 185.666303
JOD 0.829702
JPY 185.663749
KES 151.483395
KGS 102.33408
KHR 4722.69468
KMF 493.827289
KPW 1053.18625
KRW 1619.96964
KWD 0.360751
KYD 0.974931
KZT 538.62573
LAK 26351.604007
LBP 104766.195714
LKR 385.121909
LRD 212.331313
LSL 18.759335
LTL 3.455315
LVL 0.707846
LYD 7.43485
MAD 10.804775
MDL 20.139434
MGA 5002.595943
MKD 61.496697
MMK 2456.889377
MNT 4209.062936
MOP 9.447089
MRU 46.616518
MUR 54.610009
MVR 18.09151
MWK 2028.539326
MXN 19.771237
MYR 4.725881
MZN 74.782063
NAD 18.759575
NGN 1576.431533
NIO 43.047918
NOK 10.868656
NPR 179.13302
NZD 1.954263
OMR 0.449938
PAB 1.169872
PEN 3.922099
PGK 5.184501
PHP 72.144423
PKR 324.610093
PLN 4.307665
PYG 7047.112448
QAR 4.252861
RON 5.256099
RSD 117.293352
RUB 96.885662
RWF 1723.823547
SAR 4.399833
SBD 9.391857
SCR 16.037077
SDG 703.880414
SEK 11.061108
SGD 1.484144
SHP 0.866966
SLE 28.845679
SLL 24538.645619
SOS 668.620912
SRD 44.105046
STD 24220.913218
STN 24.49323
SVC 10.235122
SYP 15215.025623
SZL 18.746738
THB 38.225999
TJS 10.792117
TMT 4.107425
TND 3.402589
TOP 2.817577
TRY 56.246333
TTD 7.934773
TWD 37.216102
TZS 3095.825963
UAH 52.273882
UGX 4351.351103
USD 1.170207
UYU 47.056391
UZS 13868.988932
VES 911.564344
VND 30571.061357
VUV 138.324869
WST 3.179069
XAF 655.775748
XAG 0.016806
XAU 0.000255
XCD 3.162542
XCG 2.108435
XDR 0.827397
XOF 655.767345
XPF 119.331742
YER 277.45336
ZAR 18.728864
ZMK 10533.269016
ZMW 22.19877
ZWL 376.806036
  • Euro STOXX 50

    41.9100

    6463.97

    +0.65%

  • SDAX

    54.9600

    18552.56

    +0.3%

  • TecDAX

    14.8000

    4080.14

    +0.36%

  • Goldpreis

    79.7000

    4651.1

    +1.71%

  • MDAX

    327.4200

    32042.95

    +1.02%

  • DAX

    164.4600

    26147.5

    +0.63%

  • EUR/USD

    -0.0004

    1.1677

    -0.03%

Weihnachtsmärchen wird wahr: DHB-Frauen stürmen ins WM-Finale
Weihnachtsmärchen wird wahr: DHB-Frauen stürmen ins WM-Finale / Foto: Henk Seppen - IMAGO/SID

Weihnachtsmärchen wird wahr: DHB-Frauen stürmen ins WM-Finale

Medaillen-Traum erfüllt, das WM-Wunder ganz nah: Deutschlands Handballerinnen sind bei der Weltmeisterschaft sensationell ins Finale gestürmt und kämpfen nun um Gold. Die Mannschaft von Bundestrainer Markus Gaugisch stieß mit einer berauschenden Vorstellung den Titelverteidiger Frankreich im Halbfinale von Rotterdam mit 29:23 (15:12) vom Thron und kann sich am Sonntag selbst zum zweiten Mal nach 1993 zum Weltmeister krönen.

Textgröße:

Die DHB-Auswahl, die mit Silber bei ihrem viel zitierten "Weihnachtsmärchen" die erste deutsche WM-Medaille seit 2007 nun bereits sicher hat, brillierte am Freitagabend mit einer fantastischen Defensivleistung. Die Abwehr um Aimée von Pereira ließ das französische Starensemble regelrecht verzweifeln. Als Kapitänin Antje Döll zehn Minuten vor dem Ende mit ihrem neunten (!) Treffer das 24:19 erzielte, begann auf der Tribüne die große Final-Party.

Auch Torfrau Katharina Filter war mit etlichen Paraden eine der gefeierten Sieggaranten - und sorgte so auch für ein Ende des zwei Jahrzehnte währenden Frankreich-Fluchs. Im Endspiel am Sonntag (17.30 Uhr/ARD) wartet nun entweder Co-Gastgeber Niederlande oder Olympiasieger Norwegen auf die deutsche Mannschaft.

Durch den Halbfinalerfolg sicherte sich die Mannschaft um die erneut bärenstarke Emily Vogel (5 Tore) übrigens eine Rekordprämie: Silber wird vom Verband mit 300.000 Euro belohnt, bei einem Titelgewinn winkt dem Team ein Betrag von 425.000 Euro.

"Die Spiele in Deutschland haben uns Rückenwind gegeben. Jede Spielerin ist ready und bereit, sich zu zerreißen", sagte Markus Gaugisch unmittelbar vor der Partie am ARD-Mikrofon und betonte: "Wir sind hier nicht als Touristen. Jetzt wollen wir den nächsten Schritt gehen." Dieses Selbstvertrauen von sieben Siegen in sieben Spielen war der deutschen Mannschaft von Beginn an anzumerken, vom plötzlichen Wegfall des Heimvorteils war nichts zu spüren.

Wie bei sämtlichen bisherigen WM-Auftritten startete Deutschland auch gegen den Olympiazweiten furios. Nach der dritten Filter-Parade in der zehnten Minute stimmten die stimmgewaltigen deutschen Fans "Kathi-Filter"-Gesänge an, im Gegenzug traf Döll mit ihrem dritten Tor zum 5:4 (10.). Doch damit nicht genug: Das deutsche Team blieb am Drücker, Kreisläuferin Lisa Antl traf nach einer guten Viertelstunde zum 10:6.

Auf dem Feld feierte sich die deutsche Abwehr weiter für jeden gewonnenen Zweikampf ab. Auch wenn Frankreich binnen weniger Minuten wieder bis auf ein Tor herankam (20.), die DHB-Sieben blieb in der Vorhand. Auch weil Filter den französischen Ausgleich mit einem gehaltenen Siebenmeter nach exakt 24 Minuten verhinderte. Und als Rückraumspielerin Vogel den Ball mit 97 Kilometern pro Stunde zum Pausenstand von 15:12 ins Tor hämmerte, geriet der kleine DHB-Fanblock mit seinen Deutschland-Fähnchen komplett in Ekstase.

"Der Bundestrainer hat gesagt, dass wir als Diebe hergekommen sind. Wir wollen den Französinnen das Finale und die Freude wegnehmen. Momentan sind wir auf einem richtig guten Weg", sagte DHB-Teammanagerin Anja Althaus vor Beginn der zweiten Halbzeit.

Diesen Weg ging das deutsche Team im zweiten Durchgang unbeirrt weiter. Hinten parierte Filter die Bälle, vorne riss nun Annika Lott das Spiel an sich. 19:15 hieß es nach 36 Minuten, die Partie wurde nun auch hitziger. Nach einem Kopftreffer gegen Nieke Kühne sah die Französin Onacia Ondono glatt Rot.

Während das deutsche Team im Angriff weiter clever Fouls zog und seine Chancen eifrig nutzte, biss sich Frankreich weiter die Zähne aus. Die Zeit lief für das deutsche Team. Beim 23:18 (48.) wuchs der Vorsprung erstmals auf fünf Tore. Diese Führung ließ sich Deutschland nicht mehr nehmen.

A.Weber--NZN