Zürcher Nachrichten - Trotz grandiosem Fight: Handballerinnen verpassen WM-Gold

EUR -
AED 4.202411
AFN 73.235002
ALL 94.010822
AMD 420.942906
ANG 2.048741
AOA 1049.890918
ARS 1708.312595
AUD 1.651213
AWG 2.062583
AZN 1.949836
BAM 1.956929
BBD 2.306993
BDT 141.221492
BGN 1.934858
BHD 0.431849
BIF 3406.765878
BMD 1.14429
BND 1.478053
BOB 7.931577
BRL 5.934752
BSD 1.145441
BTN 109.123599
BWP 15.448995
BYN 3.32335
BYR 22428.090154
BZD 2.30369
CAD 1.624721
CDF 2570.076459
CHF 0.919031
CLF 0.026815
CLP 1055.367966
CNY 7.768706
CNH 7.764588
COP 3833.921811
CRC 521.801106
CUC 1.14429
CUP 30.323693
CVE 110.328665
CZK 24.19568
DJF 203.971962
DKK 7.478628
DOP 67.853899
DZD 152.126578
EGP 56.395058
ERN 17.164355
ETB 183.674631
FJD 2.586612
FKP 0.856392
GBP 0.85689
GEL 3.015251
GGP 0.856392
GHS 13.011508
GIP 0.856392
GMD 82.965454
GNF 10044.796361
GTQ 8.741044
GYD 239.578249
HKD 8.977015
HNL 30.657834
HRK 7.53863
HTG 149.806446
HUF 353.483164
IDR 20590.817625
ILS 3.431327
IMP 0.856392
INR 109.305071
IQD 1500.365788
IRR 1574486.25789
ISK 144.089478
JEP 0.856392
JMD 181.327312
JOD 0.811347
JPY 184.666011
KES 148.094492
KGS 100.065561
KHR 4586.646729
KMF 493.189526
KPW 1029.861683
KRW 1749.94073
KWD 0.355062
KYD 0.954551
KZT 541.642555
LAK 25863.732889
LBP 102571.960304
LKR 383.658213
LRD 207.8945
LSL 18.57902
LTL 3.378792
LVL 0.69217
LYD 7.34175
MAD 10.710881
MDL 20.148035
MGA 4856.141746
MKD 61.673553
MMK 2401.87392
MNT 4098.283326
MOP 9.252339
MRU 45.710377
MUR 53.839292
MVR 17.691161
MWK 1986.285054
MXN 19.989726
MYR 4.65845
MZN 73.132026
NAD 18.57902
NGN 1567.769704
NIO 42.144319
NOK 11.261005
NPR 174.597958
NZD 2.005065
OMR 0.44155
PAB 1.145361
PEN 3.897349
PGK 5.031904
PHP 70.375043
PKR 318.454328
PLN 4.293435
PYG 6964.50578
QAR 4.186916
RON 5.227162
RSD 116.996863
RUB 88.277295
RWF 1676.884883
SAR 4.289743
SBD 9.22131
SCR 15.454918
SDG 687.15054
SEK 11.051625
SGD 1.477627
SHP 0.854328
SLE 27.863894
SLL 23995.199932
SOS 654.623517
SRD 42.986453
STD 23684.499186
STN 24.514146
SVC 10.021783
SYP 126.480809
SZL 18.576018
THB 37.956532
TJS 10.617227
TMT 4.016459
TND 3.380351
TOP 2.755177
TRY 53.539861
TTD 7.763022
TWD 36.546387
TZS 3005.852736
UAH 51.014004
UGX 4180.412311
USD 1.14429
UYU 46.066583
UZS 13720.91767
VES 731.090824
VND 30090.258096
VUV 137.565362
WST 3.179476
XAF 656.381655
XAG 0.018332
XAU 0.000274
XCD 3.092502
XCG 2.064191
XDR 0.816328
XOF 656.381655
XPF 119.331742
YER 271.254434
ZAR 18.573553
ZMK 10299.990075
ZMW 21.046616
ZWL 368.461014
  • MDAX

    449.5100

    32994.37

    +1.36%

  • SDAX

    310.6500

    18539.82

    +1.68%

  • TecDAX

    11.8800

    3899.62

    +0.3%

  • Euro STOXX 50

    52.2100

    6412.68

    +0.81%

  • DAX

    198.4300

    25779.31

    +0.77%

  • Goldpreis

    61.6000

    4187.3

    +1.47%

  • EUR/USD

    0.0004

    1.144

    +0.03%

Trotz grandiosem Fight: Handballerinnen verpassen WM-Gold
Trotz grandiosem Fight: Handballerinnen verpassen WM-Gold / Foto: Joel Marklund - IMAGO/SID

Trotz grandiosem Fight: Handballerinnen verpassen WM-Gold

Gold-Traum geplatzt, Silber gewonnen! Deutschlands Handballerinnen haben die Krönung ihres WM-Weihnachtsmärchens trotz eines epischen Kampfes verpasst. Der sensationelle Siegeszug der Mannschaft von Bundestrainer Markus Gaugisch endete am Sonntag im Endspiel-Krimi von Rotterdam trotz einer famosen Leistung durch eine 20:23 (11:11)-Niederlage gegen Olympiasieger Norwegen. Mit dem Gewinn der Silbermedaille feierte das deutsche Team aber den größten Erfolg seit WM-Gold in Oslo vor 32 Jahren.

Textgröße:

Die DHB-Auswahl bot dem nun fünfmaligen Champion vor 8500 Zuschauern in der ausverkauften Ahoy Arena einen aufopferungsvollen Fight, sie kämpfte bis zum Umfallen. Am Ende hatte sie gegen die momentan weltbeste Frauenhandballmannschaft aber doch das Nachsehen. Noch bis tief in die Schlussphase schien das "Wunder von Rotterdam" beim Stand von 17:17 (49.) möglich. Hinten raus hatte Norwegen mit seinen herausragenden Einzelkönnern um Welthandballerin Henny Reistad die besseren Nerven. Emily Vogel, Viola Leuchter und Alina Grijseels waren mit je vier Toren die besten deutschen Werferinnen.

Für Deutschland enden mit dem Finale von Rotterdam zweieinhalb rauschhafte Wochen, die dem Frauenhandball reichlich Rückenwind geben. Kapitänin Antje Döll und ihre Mitspielerinnen begeisterten nicht bloß mit acht klaren Siegen in neun Turnierspielen und mit der ersten Medaille seit WM-Bronze 2007, sie konnten mit ihren leidenschaftlichen Vorstellungen und unverstellten Auftritten viele neue Fans gewinnen.

Die deutsche Mannschaft brillierte in ausverkauften Arenen vor Heimpublikum in Stuttgart (Vorrunde) und Dortmund (Hauptrunde und Viertelfinale), vor allem aber der sagenhafte Halbfinalerfolg gegen Titelverteidiger Frankreich (29:23) und das imponierende Finale gegen die Norwegerinnen in Rotterdam werden in Erinnerung bleiben. Der Verband belohnt das deutsche Team für die Silbermedaille mit einer Rekordprämie von 300.000 Euro.

"Wir treten an, um zu gewinnen", sagte Gaugisch kurz vor dem Finale am ARD-Mikrofon. Wie man eine unschlagbare Mannschaft, die sämtliche WM-Partien mit mindestens neun Toren Differenz gewonnen hatte, besiegt? "In dem man alle Emotionen auf die Platte bekommt. Nicht mit Angst in die Partie geht, sondern mutig ist", so der Bundestrainer: "Wir müssen sie als Mannschaft schlagen, das ist der Schlüssel."

Diesen Mut legte das deutsche Team von Beginn an aufs Parkett. Allen voran Vogel. Auch wenn Norwegens Keeperin, die 45 Jahre alte Katrine Lunde, einige Großchancen vereitelte, dominierte Deutschland die Anfangsphase. Die hoch dekorierte norwegische Offensive kam zunächst kaum zum Zug.

Auf der anderen Seite war es immer wieder Vogel, die mit Vollgas in die gegnerische Deckung preschte und nach zwölf Minuten auf 8:6 stellte. Als die Rückraumspielerin mit ihrem dritten Tor zum 9:8 eine deutsche Durststrecke von fünf Minuten ohne eigenen Treffer beendete, sprang auf der Tribüne auch Mutter Andrea Bölk, eine der 1993-Weltmeisterinnen, jubelnd auf.

In der Folge dominierten die Abwehrreihen das Geschehen. Vor allem das deutsche Team tat sich in der Offensive nun immer schwerer und kam in den 13 Minuten bis zur Pause nur noch auf zwei weitere eigene Treffer. Weil aber auch DHB-Torfrau Katharina Filter jetzt einige Bälle zu fassen bekam, ging es mit einem Remis in die Pause.

"Was für eine erste Halbzeit. Wir müssen genau so weitermachen. Was die Mädels da abreißen - Wahnsinn", sagte DHB-Teammanagerin Anja Althaus in der Halbzeit: "Es macht richtig Bock, die Norwegerinnen zu ärgern. Ich glaube an das Weihnachtswunder."

Nach einem verschlafenen Wiederbeginn ließ die DHB-Auswahl sich auch von einem zwischenzeitlichen Drei-Tore-Rückstand beim 12:15 (37.) nicht aus dem Konzept bringen. Mit Ruhe und Cleverness, die das Team über das gesamte Turnier auszeichnete, kämpften sich Döll und Co. beim 17:17 (47.) durch Nieke Kühne wieder zum Ausgleich. Es folgte eine packende Schlussphase, in der Filter sich auch bei Siebenmetern als Killerin erwies. Doch das Happy End blieb aus.

H.Roth--NZN