Zürcher Nachrichten - Wolff-Wahnsinn! Handballer erkämpfen Halbfinal-Matchbälle

EUR -
AED 4.26336
AFN 72.539743
ALL 95.969597
AMD 436.761633
ANG 2.078085
AOA 1064.533294
ARS 1622.239954
AUD 1.665755
AWG 2.092209
AZN 1.969529
BAM 1.955155
BBD 2.333461
BDT 142.163126
BGN 1.984315
BHD 0.438291
BIF 3440.935805
BMD 1.160887
BND 1.482398
BOB 8.023389
BRL 6.057509
BSD 1.158533
BTN 108.556609
BWP 15.874697
BYN 3.429869
BYR 22753.389691
BZD 2.330162
CAD 1.601177
CDF 2643.919879
CHF 0.915354
CLF 0.026906
CLP 1062.339221
CNY 8.001646
CNH 8.006409
COP 4301.342579
CRC 539.805739
CUC 1.160887
CUP 30.763512
CVE 110.230079
CZK 24.422339
DJF 206.314639
DKK 7.471476
DOP 69.405023
DZD 153.81363
EGP 61.066959
ERN 17.413308
ETB 179.100647
FJD 2.600677
FKP 0.867445
GBP 0.864925
GEL 3.140219
GGP 0.867445
GHS 12.657881
GIP 0.867445
GMD 85.321598
GNF 10154.564337
GTQ 8.872189
GYD 242.46692
HKD 9.074133
HNL 30.67796
HRK 7.537175
HTG 151.908604
HUF 389.104442
IDR 19589.971991
ILS 3.616338
IMP 0.867445
INR 109.019845
IQD 1517.69958
IRR 1524273.954377
ISK 143.799761
JEP 0.867445
JMD 182.824207
JOD 0.823051
JPY 184.365141
KES 150.462767
KGS 101.518661
KHR 4649.426928
KMF 494.537784
KPW 1044.815161
KRW 1737.721097
KWD 0.355777
KYD 0.965482
KZT 559.295588
LAK 24943.775471
LBP 103754.689722
LKR 364.169925
LRD 212.602647
LSL 19.751088
LTL 3.427798
LVL 0.702209
LYD 7.38666
MAD 10.800599
MDL 20.263319
MGA 4837.30086
MKD 61.648395
MMK 2438.057732
MNT 4143.749921
MOP 9.336622
MRU 46.206372
MUR 53.934929
MVR 17.946995
MWK 2008.89436
MXN 20.584621
MYR 4.602915
MZN 74.19248
NAD 19.751088
NGN 1599.354434
NIO 42.635575
NOK 11.294841
NPR 173.683496
NZD 1.992756
OMR 0.446361
PAB 1.158523
PEN 4.007379
PGK 5.003307
PHP 69.633526
PKR 323.679158
PLN 4.267218
PYG 7559.605105
QAR 4.224862
RON 5.094906
RSD 117.448079
RUB 93.885915
RWF 1694.890056
SAR 4.354847
SBD 9.335826
SCR 15.98465
SDG 697.693459
SEK 10.763046
SGD 1.483788
SHP 0.870966
SLE 28.553338
SLL 24343.237318
SOS 662.061742
SRD 43.347429
STD 24028.021821
STN 24.491714
SVC 10.137657
SYP 128.798415
SZL 19.749403
THB 37.717178
TJS 11.116578
TMT 4.074714
TND 3.398223
TOP 2.795137
TRY 51.494061
TTD 7.871405
TWD 37.026486
TZS 2983.548704
UAH 50.880828
UGX 4338.513435
USD 1.160887
UYU 47.215042
UZS 14134.339587
VES 532.705795
VND 30589.378487
VUV 138.735394
WST 3.178743
XAF 655.726671
XAG 0.015845
XAU 0.000253
XCD 3.137356
XCG 2.088012
XDR 0.815514
XOF 655.749258
XPF 119.331742
YER 276.985155
ZAR 19.558738
ZMK 10449.374887
ZMW 21.926054
ZWL 373.805214
  • Euro STOXX 50

    65.8900

    5647.18

    +1.17%

  • TecDAX

    60.4800

    3476.79

    +1.74%

  • Goldpreis

    142.8000

    4544.8

    +3.14%

  • MDAX

    710.4900

    28835.6

    +2.46%

  • DAX

    353.2000

    22990.11

    +1.54%

  • EUR/USD

    -0.0039

    1.1573

    -0.34%

  • SDAX

    383.2000

    16900.49

    +2.27%

Wolff-Wahnsinn! Handballer erkämpfen Halbfinal-Matchbälle
Wolff-Wahnsinn! Handballer erkämpfen Halbfinal-Matchbälle / Foto: IMAGO/Stian Lysberg Solum - IMAGO/NTB/SID

Wolff-Wahnsinn! Handballer erkämpfen Halbfinal-Matchbälle

Wolff-Wahnsinn in Herning, die Medaillenspiele sind ganz nah: Deutschlands Handballer haben sich dank einer unwirklichen Paraden-Show ihres Torhüters Andreas Wolff zwei Matchbälle für das EM-Halbfinale erkämpft. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason rang Norwegen nach einer Leistungssteigerung mit 30:28 (15:17) nieder und holte die nächsten Big Points auf dem Weg zum ersehnten Edelmetall.

Textgröße:

Wolff hielt sein Team, das offensiv lange mit großen Problemen zu kämpfen hatte, mit atemberaubenden Aktionen immer wieder im Spiel und kam nach 60 Minuten auf sagenhafte 22 Paraden. Mitte der zweiten Hälfte senkte die DHB-Auswahl ihre extrem hohe Fehlerquote dann auch im Angriff und zog das Spiel angeführt von Marko Grgic noch auf ihre Seite. Zum besten Werfer vor 10.117 Zuschauern in der Jyske Bank Boxen avancierte Grgic - er erzielte all seine sieben Treffer nach dem Seitenwechsel.

Mit einem Sieg gegen Weltmeister und Olympiasieger Dänemark am Montag (20.30 Uhr/ARD) würde Deutschland schon vor Ende der zweiten Turnierphase die Teilnahme an den Medaillenspielen sichern. Der letzte Gegner am Mittwoch (18.00 Uhr/ZDF) ist Titelverteidiger Frankreich.

Deutschland, das zuvor schon Spanien (34:32) und Portugal (32:30) besiegt hatte, führt die Hauptrundengruppe I nach dem zweiten Spieltag mit 6:0 Punkten an. Dahinter folgen Frankreich und Dänemark (je 4:2 Zähler), Norwegen und Portugal (je 2:4) sowie das punktlose Spanien.

"Wir sind unfassbar heiß", hatte Shootingstar Miro Schluroff vor der Partie betont: "Wir wollen die nächsten zwei Punkte in dieser Hauptrundengruppe holen und den Weg weiter ebnen fürs Halbfinale." Und Gislason meinte am ARD-Mikrofon: "Wir müssen unser Spiel durchziehen."

Dies gestaltete sich zunächst allerdings schwierig. Hinten entschärfte Wolff zwar direkt zwei freie Würfe, doch im Angriff fehlte es an Präzision. Vier DHB-Fehlwürfe in den ersten sieben Minuten, dazu ein gut aufgelegter Sander Sagosen führten zu einem schnellen 2:5-Rückstand (10.). "Vorne ist unser Problem, wir machen zu wenig Tore", moserte Gislason in der Auszeit und forderte "mehr Lockerheit" von seinem Team.

In der Folge war es zunächst weiter vor allem Wolff, der sich mit all seiner Klasse gegen die flinken Skandinavier stellte. Als seine Vorderleute nach einer seiner nächsten Paraden den Abpraller nicht sicherten, brüllte er lauthals seinen Frust heraus. Ein Weckruf, der Wirkung zeigte.

Gislason stellte um, brachte mit Nils Lichtlein für Juri Knorr, Franz Semper für Renars Uscins und Julian Köster für Schluroff frisches Personal für die Offensive - und sorgte damit für neuen Schwung. Vor allem Semper lief heiß, sein vierter Treffer im vierten Versuch bedeutete nach 20 Minuten die deutsche Führung (11:10). Wolffs Fangquote lag zu diesem Zeitpunkt bei wahnwitzigen 50 Prozent.

Wolff blieb auf deutscher Seite der auffälligste Akteur, etliche weitere Fehlwürfe kosteten aber ein besseres Halbzeitergebnis. Statt mit einer Führung in die Pause zu gehen, lag Deutschland mit zwei Toren hinten. "Das kann man nicht so richtig erklären. Wir sind alle ein bisschen überrascht", sagte Lichtlein im Ersten. Man müsse "dankbar" sein, Wolff zu haben. "Er rettet uns immer wieder den Arsch."

Es klingt verrückt, aber Wolff wurde mit Beginn der zweiten Halbzeit noch besser. Mit dem Bein, mit der Schulter, mit der Brust: Der deutsche Keeper hielt nun fast alles - Deutschland berauschte sich nun an den Heldentaten des Torhüters und führte nach 40 Minuten plötzlich mit 20:19. Vor allem der eingewechselte Grgic riss die Partie offensiv nun an sich. Der Flensburger Rückraumspieler stellte mit seinem fünften Treffer (im sechsten Versuch) auf 25:21 (49.), die deutschen Fans jubelten.

H.Roth--NZN