Zürcher Nachrichten - Knorr schürt Gold-Träume: Handballer stürmen ins EM-Halbfinale

EUR -
AED 4.181136
AFN 72.289455
ALL 94.02056
AMD 418.946025
ANG 2.03837
AOA 1044.575935
ARS 1689.481599
AUD 1.651944
AWG 2.052143
AZN 1.93708
BAM 1.954183
BBD 2.293762
BDT 140.311448
BGN 1.925064
BHD 0.429437
BIF 3388.137306
BMD 1.138498
BND 1.476353
BOB 7.898327
BRL 5.90607
BSD 1.138838
BTN 108.539293
BWP 16.258263
BYN 3.317897
BYR 22314.562051
BZD 2.290465
CAD 1.619206
CDF 2578.69819
CHF 0.923202
CLF 0.026716
CLP 1051.380574
CNY 7.734899
CNH 7.741035
COP 3891.374997
CRC 518.362027
CUC 1.138498
CUP 30.170199
CVE 110.171914
CZK 24.25405
DJF 202.798652
DKK 7.474377
DOP 67.622864
DZD 151.692765
EGP 55.879648
ERN 17.077471
ETB 183.818489
FJD 2.557351
FKP 0.858786
GBP 0.859822
GEL 3.005607
GGP 0.858786
GHS 12.905096
GIP 0.858786
GMD 83.682903
GNF 9983.564718
GTQ 8.685661
GYD 238.228717
HKD 8.930316
HNL 30.473253
HRK 7.531278
HTG 148.904188
HUF 355.815371
IDR 20445.37593
ILS 3.392954
IMP 0.858786
INR 108.278339
IQD 1491.939435
IRR 1566573.336177
ISK 143.79474
JEP 0.858786
JMD 179.10182
JOD 0.807152
JPY 185.233069
KES 147.378202
KGS 99.561629
KHR 4583.127638
KMF 491.831375
KPW 1024.648656
KRW 1773.677522
KWD 0.352525
KYD 0.949098
KZT 545.838812
LAK 25537.423001
LBP 101985.131046
LKR 382.576754
LRD 206.705351
LSL 18.689109
LTL 3.361689
LVL 0.688667
LYD 7.317945
MAD 10.697215
MDL 20.140983
MGA 4843.907301
MKD 61.63082
MMK 2390.403738
MNT 4079.220213
MOP 9.201226
MRU 45.287736
MUR 53.68014
MVR 17.600738
MWK 1974.831432
MXN 19.960036
MYR 4.661239
MZN 72.693012
NAD 18.689109
NGN 1566.937878
NIO 41.914586
NOK 11.312157
NPR 173.663269
NZD 2.006927
OMR 0.437757
PAB 1.138838
PEN 3.886816
PGK 5.001752
PHP 70.202052
PKR 316.677834
PLN 4.295679
PYG 6922.151358
QAR 4.151974
RON 5.240102
RSD 117.364363
RUB 88.681949
RWF 1669.289589
SAR 4.270963
SBD 9.182033
SCR 15.539131
SDG 683.664805
SEK 11.095859
SGD 1.47641
SHP 0.850004
SLE 28.229064
SLL 23873.739321
SOS 650.850086
SRD 42.698804
STD 23564.611303
STN 24.479317
SVC 9.964581
SYP 125.840579
SZL 18.685213
THB 38.000813
TJS 10.534499
TMT 3.996128
TND 3.375607
TOP 2.741231
TRY 53.135503
TTD 7.731468
TWD 36.268108
TZS 2988.585855
UAH 51.054339
UGX 4173.473762
USD 1.138498
UYU 45.781319
UZS 13586.52052
VES 708.423043
VND 29943.068327
VUV 136.731763
WST 3.166031
XAF 655.403239
XAG 0.019399
XAU 0.000283
XCD 3.076848
XCG 2.052466
XDR 0.814047
XOF 655.414743
XPF 119.331742
YER 271.644648
ZAR 18.704527
ZMK 10247.848882
ZMW 20.733482
ZWL 366.595912
  • Euro STOXX 50

    -55.6800

    6272.41

    -0.89%

  • TecDAX

    29.3900

    3882.47

    +0.76%

  • SDAX

    167.7500

    18213.33

    +0.92%

  • Goldpreis

    60.9000

    4099.4

    +1.49%

  • DAX

    4.1900

    25000

    +0.02%

  • MDAX

    165.7100

    31974.81

    +0.52%

  • EUR/USD

    -0.0036

    1.139

    -0.32%

Knorr schürt Gold-Träume: Handballer stürmen ins EM-Halbfinale
Knorr schürt Gold-Träume: Handballer stürmen ins EM-Halbfinale / Foto: Marcel von Fehrn - IMAGO/Eibner-Pressefoto/SID

Knorr schürt Gold-Träume: Handballer stürmen ins EM-Halbfinale

Den Titelverteidiger entthront, der Gold-Traum lebt: Angeführt vom überragenden Spielmacher Juri Knorr sind Deutschlands Handballer ins EM-Halbfinale gestürmt. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason besiegte Frankreich im Hauptrunden-Finale von Herning dank ihrer gefährlichen Offensive und am Ende starker Nerven mit 38:34 (19:15) und greift zehn Jahre nach dem Coup von Krakau wieder nach Europas Handball-Krone.

Textgröße:

Das deutsche Team zeigte im "Alles-oder-Nichts"-Spiel am Freitagabend seine beste Turnierleistung. Vor allem Rückraumspieler Knorr brillierte gegen die hoch gehandelten Franzosen. Der Mann mit dem Zopf, der bei der EM bislang hinter den großen Erwartungen geblieben war, dirigierte geschickt das Angriffsspiel und strahlte zu jeder Zeit Torgefahr aus.

Am Ende avancierte Knorr vor 10.850 Zuschauern in der Jyske Bank Boxen mit zehn Toren zum besten deutschen Werfer. Ausschlaggebend für den nächsten großen Sieg gegen den WM-Dritten waren in der Schlussphase auch die guten Nerven. Als Frankreich sieben Minuten vor dem Ende bis auf ein Tor herankam, blieben Kapitän Johannes Golla und seine Mitspieler cool.

Auf wen die DHB-Auswahl im Halbfinale am Freitag trifft, steht noch nicht fest. Infrage kommen Island, Schweden oder Kroatien. Für Deutschland geht es am Wochenende um die erste EM-Medaille seit dem Gold-Coup von 2016.

Gislason betonte unmittelbar vor der Partie, dem ersten Aufeinandertreffen beider Teams seit dem deutschen Sieg im olympischen Viertelfinale (35:34 nach Verlängerung) noch einmal die große Lust seiner Spieler, eine besondere Kabinenansprache bedurfte es nicht. "Die Jungs sind sehr motiviert und fokussiert. Das sind wir alle. Da muss ich kein Theater machen, um sie in die richtige Richtung zu bringen", sagte der 66-Jährige im ZDF.

Dieser Wille war dem deutschen Team von Beginn an anzumerken. Mit Wolff, der nach dem Dänemark-Dämpfer in die Startformation zurückkehrte, im Tor und ganz viel Offensivdrang legte die DHB-Auswahl los. Hinten machte Franzosen-Star Dika Mem der deutschen Deckung zwar zu schaffen, doch die Angriffseffektivität war diesmal top.

Als nach ausgeglichener Anfangsphase (7:7) auch die deutsche Deckung auf Betriebstemperatur kam, acht Minuten ohne Gegentreffer blieb und dazu Wolff nach einer Viertelstunde noch die ersten Bälle zu fassen bekam, setzte sich Deutschland binnen kurzer Zeit auf 11:7 (18.) ab. "Angriff ist super. Da machen wir weiter unser Ding nach vorn", sagte Gislason: "Unser Problem war bislang nur Dika Mem. In der zweiten Welle versuchen wir den offensiver anzunehmen, ansonsten ist die Abwehr da. Andi ist super."

Gesagt, getan. Vor allem Kreisläufer Justus Fischer und der eingewechselte Knorr drehten nun richtig auf. Das Tor zum 15:11 (25.) bedeutete Knorrs fünften Treffer im fünften Versuch, zur Pause stand er sogar bei sechs. "Wir brauchen weiter Kompaktheit, Härte und Intensität", sagte Matthes Langhoff in der Halbzeit im Zweiten: "Wir müssen weiter voll fokussiert sein, 100 Prozent geben und keinen Schritt zurückweichen."

Dies beherzigte allen voran Knorr. Als er mit seinem Treffer beim zehnten Wurf zum 24:19 (35.) einnetzte, musste selbst er kurz grinsen. Doch Frankreich ließ sich nicht entmutigen und robbte sich wieder heran. Weil das DHB-Team und auch Knorr sich nun einige Fehlwürfe erlaubten, schmolz die Führung bis zwölf Minuten vor dem Ende bis auf ein Tor (29:28).

Die deutsche Mannschaft ließ sich von der aufkommenden Hektik aber nicht anstecken und profitierte zudem von einigen Pfostentreffern des Kontrahenten. Einen möglichen Ausgleich verhinderte Wolff sechs Minuten vor dem Schlusspfiff.

O.Meier--NZN