Zürcher Nachrichten - Siebenmeter-Krimi: BHC düpiert Magdeburg - Endspiel gegen Berlin

EUR -
AED 4.308628
AFN 73.912502
ALL 95.346222
AMD 431.876654
ANG 2.100325
AOA 1077.010275
ARS 1624.907303
AUD 1.620214
AWG 2.114717
AZN 1.99567
BAM 1.954664
BBD 2.363387
BDT 144.236187
BGN 1.955534
BHD 0.442854
BIF 3493.004263
BMD 1.173213
BND 1.493789
BOB 8.108565
BRL 5.742997
BSD 1.173468
BTN 112.158997
BWP 15.839201
BYN 3.280805
BYR 22994.980073
BZD 2.359989
CAD 1.606862
CDF 2610.399308
CHF 0.915692
CLF 0.02723
CLP 1071.683367
CNY 7.968579
CNH 7.966652
COP 4444.55422
CRC 535.502523
CUC 1.173213
CUP 31.090152
CVE 110.208006
CZK 24.339953
DJF 208.953924
DKK 7.471486
DOP 69.25153
DZD 155.335749
EGP 62.091375
ERN 17.598199
ETB 183.229104
FJD 2.565055
FKP 0.859468
GBP 0.866025
GEL 3.132606
GGP 0.859468
GHS 13.247754
GIP 0.859468
GMD 86.247845
GNF 10296.368033
GTQ 8.95337
GYD 245.495717
HKD 9.184494
HNL 31.204129
HRK 7.532259
HTG 153.306797
HUF 357.564317
IDR 20509.351781
ILS 3.41012
IMP 0.859468
INR 112.20031
IQD 1537.100271
IRR 1539255.809017
ISK 143.599717
JEP 0.859468
JMD 185.41542
JOD 0.831771
JPY 185.042129
KES 151.458414
KGS 102.597132
KHR 4707.445157
KMF 492.749569
KPW 1055.913348
KRW 1749.419401
KWD 0.361549
KYD 0.977828
KZT 544.251427
LAK 25723.271972
LBP 105080.922232
LKR 379.012994
LRD 214.74071
LSL 19.395895
LTL 3.464194
LVL 0.709665
LYD 7.423876
MAD 10.709242
MDL 20.083015
MGA 4903.276184
MKD 61.61994
MMK 2462.520385
MNT 4201.101075
MOP 9.461802
MRU 46.807998
MUR 54.917957
MVR 18.066222
MWK 2034.869611
MXN 20.189237
MYR 4.60428
MZN 74.979969
NAD 19.395647
NGN 1607.458395
NIO 43.186562
NOK 10.769822
NPR 179.447315
NZD 1.974131
OMR 0.451094
PAB 1.173418
PEN 4.021563
PGK 5.110355
PHP 72.070076
PKR 326.889096
PLN 4.251784
PYG 7163.020875
QAR 4.277488
RON 5.20297
RSD 117.376435
RUB 86.616549
RWF 1716.246609
SAR 4.405031
SBD 9.41974
SCR 16.602942
SDG 704.52965
SEK 10.899351
SGD 1.492169
SHP 0.875922
SLE 28.890357
SLL 24601.723031
SOS 670.621747
SRD 43.707478
STD 24283.145961
STN 24.486606
SVC 10.26699
SYP 129.674586
SZL 19.389559
THB 37.935263
TJS 10.971599
TMT 4.106246
TND 3.412735
TOP 2.824816
TRY 53.282768
TTD 7.963339
TWD 36.97323
TZS 3060.799918
UAH 51.57385
UGX 4410.587471
USD 1.173213
UYU 46.661295
UZS 14234.728482
VES 591.632164
VND 30911.823213
VUV 138.818641
WST 3.178581
XAF 655.592812
XAG 0.013566
XAU 0.000249
XCD 3.170667
XCG 2.114762
XDR 0.815347
XOF 655.592812
XPF 119.331742
YER 279.98742
ZAR 19.321943
ZMK 10560.328109
ZMW 22.089729
ZWL 377.774194
  • DAX

    177.1000

    24132.03

    +0.73%

  • Euro STOXX 50

    37.3700

    5845.82

    +0.64%

  • MDAX

    301.2800

    31311.66

    +0.96%

  • SDAX

    147.4900

    18244.82

    +0.81%

  • TecDAX

    43.1700

    3752.62

    +1.15%

  • Goldpreis

    23.2000

    4709.9

    +0.49%

  • EUR/USD

    -0.0022

    1.1722

    -0.19%

Siebenmeter-Krimi: BHC düpiert Magdeburg - Endspiel gegen Berlin
Siebenmeter-Krimi: BHC düpiert Magdeburg - Endspiel gegen Berlin / Foto: Federico Gambarini - picture-alliance/dpa/SID

Siebenmeter-Krimi: BHC düpiert Magdeburg - Endspiel gegen Berlin

Die erste Titelchance verspielt, der Triple-Traum geplatzt: Der SC Magdeburg ist nach einem denkwürdigen Handball-Fight mit Überlänge völlig überraschend im Halbfinale des DHB-Pokals am Bergischen HC gescheitert. Beim Final Four in Köln unterlag der Champions-League-Sieger dem krassen Außenseiter 3:4 im Siebenmeterwerfen, nach 70 Minuten hatte es 27:27 gestanden (22:22, 11:11). Torhüter Christopher Rudeck wurde zum gefeierten Helden. Zuvor hatten die Füchse Berlin im ersten Halbfinale den Ligakonkurrenten TBV Lemgo Lippe nach einer packenden zweiten Hälfte 39:36 (20:16) geschlagen.

Textgröße:

Das vermeintliche Traumfinale machte das beherzt kämpfende Team des BHC um den Siebenmeterkiller Rudeck zunichte. Stattdessen hofft der Außenseiter nun selbst auf den großen Pokalcoup. Bei der zweiten Final-Four-Teilnahme kommt es am Sonntag (15.45 Uhr/ARD) zum Duell gegen Meister Berlin - der Traum vom ersten Pokalsieg lebt. Nach einer starken ersten Hälfte ließ der BHC auch in der Schlussphase nicht locker und verdiente sich die Überraschung mit immensem Einsatz. Der SCM rettete sich erst in den Schlusssekunden der Verlängerung ins Siebenmeterwerfen, dann parierte Rudeck zweimal, Magdeburgs Manuel Zehnder warf zudem daneben. Schon vorher hatte Rudeck mit vier gehaltenen Siebenmetern geglänzt.

Der SCM wiederum, der eigentlich in Liga, Pokal und Champions League den großen Wurf geplant hatte, gab den ersten der drei gewünschten Titel aus der Hand. Anders als Berlin, das zuvor gegen Lemgo zwar ebenfalls Nerven bewies, schlussendlich aber cool blieb, fand der SCM nie zu gewohnter Stärke. Der vierte Pokaltriumph muss warten.

Die Magdeburger von Trainer Bennet Wiegert suchten auf dem eigens für das Final Four aufgebauten mobilen Glasboden vergebens nach Lücken im Defensivbollwerk des BHC. "Ich möchte mehr Bewegung, unser Thema ist die Offensive", sagte Wiegert beim Stand von 5:7 (20.). Die erste Führung folgte wenig später (11:10/29.), doch der BHC blieb dran.

"Mega geil", sagte BHC-Profi Johannes Wasielewski in der Pause bei Dyn: "Wir haben ein viel besseres emotionales Level, wir nehmen die Zuschauer besser mit als Magdeburg."

Auch nach dem Seitenwechsel machten die Bergischen unter dem Jubel ihrer Fans dem Favoriten das Leben richtig schwer. Als beim 17:18 (50.) immer noch ein Rückstand auf dem Videowürfel stand, appellierte Wiegert in einer Auszeit an sein Team: "Jungs, wir wussten genau, was hier passiert. Dass wir in dieser Situation stehen: Wir gegen alle, darin sind wir fantastisch", sagte der 44-Jährige: "Mit Kopf bitte, Ruhe rein!"

Nach einem Ballverlust hatte der SCM mit dem letzten Angriff die Chance auf den Lucky Punch, doch dieser blieb aus. Die Entscheidung fiel in der Verlängerung, wo BHC-Torhüter Rudeck früh den vierten (!) Siebenmeter der Magdeburger parierte. Magdeburg aber kam zurück.

Bei den Berlinern hatte zuvor Torhüter Dejan Milosavljev seinen Vorderleuten mit 18 Paraden auf die Siegerstraße geholfen. Vorne überzeugte neben Welthandballer Mathias Gidsel (8 Tore) auch sein dänischer Weltmeister-Kollege Lasse Andersson mit elf Treffern als bester Schütze.

Die Lemgoer schnupperten in der Schlussphase lange an einer Überraschung. Zwar war Berlin zur Halbzeit auf vier Tore davongezogen. Doch der TBV erwies sich als hartnäckiger Gegner und hielt trotz kleinerer Rückschläge den Meister in Sicht. "Lemgo ist viel schöner als Berlin", sang fast die gesamte Halle, ehe Gidsel und Co. in der Crunchtime ernst machten. Den bislang einzigen Pokal-Triumph holte Berlin 2014.

"Das fühlt sich sehr, sehr gut an", sagte Gidsel in der ARD: "Das war ein harter Kampf, ein typisches Halbfinale. In der zweiten Halbzeit gab es eine Phase, in der nicht alles geklappt hat. Lemgo hat es unheimlich schwer für uns gemacht."

X.Blaser--NZN