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Laut eines Medienberichts hat der Motorsport-Weltverband FIA die Amtszeitbegrenzung für seinen Präsidenten aufgehoben - und Mohammed Ben Sulayem damit die Tür zum Amt auf Lebenszeit geöffnet. Durch die Änderung darf der derzeitige FIA-Präsident seine Rolle somit über die ursprünglich festgelegten zwölf Jahre maximaler Amtszeit hinaus ausführen. Das berichtet die BBC.
Demnach sei auf der Generalversammlung in Macau mit einer Mehrheit von mehr als 90 Prozent für die Regeländerung gestimmt worden. Die derzeitige Amtszeitbegrenzung von drei Perioden mit je vier Jahren wurde von Ben Sulayems Vorgänger Jean Todt eingeführt. Der Änderungsantrag kam von Ben Sulayem selbst, der seit Dezember 2021 im Amt ist.
Die einzige Hürde für den 64-Jährigen bleibt somit die Altersgrenze von 70 Jahren. Laut des Berichts plane Ben Sulayem aber auch diese zu einem späteren Zeitpunkt abzuschaffen.
Darüber hinaus wurden auch die Anforderungen für Präsidentschaftskandidaten verschärft. Schon bei der vergangenen Wahl im Dezember 2025, bei der der ehemalige Rallye-Fahrer aus den Vereinigten Arabischen Emiraten wiedergewählt wurde, hatte es keine Gegenkandidaten gegeben.
G.Kuhn--NZN