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Prominente Unterstützung für den Deutschen Fußball-Bund: Bayern Münchens Vorstandschef Jan-Christian Dreesen ist sich mit DFB-Präsident Bernd Neuendorf bei der geplanten Regionalliga-Reform einig. "Zunächst einmal scheint mir das Kompass-Modell der beste Kompromiss zu sein. Entscheidend ist doch aus sportlicher Sicht, dass endlich jeder Meister direkt aufsteigt", sagte Dreesen der Sport Bild.
Und er gebe Neuendorf "absolut recht", führte der Bayern-Boss weiter aus: "Der Fußball darf beim Thema Reformen nicht zum Sinnbild für Stillstand werden. Deshalb sollten wir jetzt auch nicht noch lange über immer neue Modelle diskutieren, sondern im Sinne des Fußballs möglichst rasch zu einem tragfähigen Konsens kommen. Ich hoffe, dass bei einem entsprechend einberufenen DFB-Bundestag die nötige Mehrheit zustande kommt."
Neuendorf treibt derzeit die Einführung des Kompass-Modells voran. Dies soll möglichst bei einem Außerordentlichen Bundestag am 18. Dezember abgesegnet werden. Bei einer Zustimmung käme es zu einer Verringerung der Zahl der Regionalligen von fünf auf vier Staffeln. Alle Meister würden in die 3. Liga aufsteigen. Der Bayerische Fußball-Verband (BFV), dem auch der FC Bayern angehört, hatte sich bei einer Abstimmung Ende Juni noch gegen das Kompass-Modell entschieden.
Die "Verdichtung" der vierten Spielklasse von fünf auf vier Regionalligen würde zu einer "Professionalisierung, zu mehr sportlicher Qualität und damit zu einer besseren Ausbildung der Talente auf einem höheren Niveau" führen, hatte Neuendorf zuletzt betont. Er persönlich tendiere zu "insgesamt 80 Mannschaften, also 20 Klubs pro Staffel". Träger solle der DFB sein und nicht wie bislang die Regionalverbände.
H.Roth--NZN