Zürcher Nachrichten - Autonomes Fahren: Deutsche Autobauer laut Studie gut aufgestellt - doch China holt auf

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Autonomes Fahren: Deutsche Autobauer laut Studie gut aufgestellt - doch China holt auf
Autonomes Fahren: Deutsche Autobauer laut Studie gut aufgestellt - doch China holt auf / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Autonomes Fahren: Deutsche Autobauer laut Studie gut aufgestellt - doch China holt auf

Deutsche Autobauer sind einer Studie zufolge bei autonomen Fahrfunktionen im internationalen Vergleich gut aufgestellt - schon bald könnten allerdings Hersteller aus China auf die Überholspur einschwenken. Zwar habe die deutsche Autoindustrie bei Systemen, mit denen Autos in bestimmten Situationen schon selbstständig fahren, "aktuell eine Vorreiterrolle inne", teilte das Center of Automotive Management (CAM) am Mittwoch in Bergisch Gladbach mit. Bis 2028 könnten sie demnach aber bei der Innovationskraft von chinesischen Autobauern überflügelt werden.

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Laut CAM spielen die Selbstfahrfunktionen von Autos künftig eine entscheidende Rolle für die Autohersteller, um sich Wettbewerbsvorteile auf dem globalen Automobilmarkt zu verschaffen. Unterschieden wird dabei zwischen verschiedenen Selbstständigkeitsstufen der Fahrzeuge: Level 1 bedeutet, dass ein Fahrassistenzsystem an Bord ist, beispielsweise ein Tempomat oder eine Einparkhilfe. Level 2 heißt, dass das Auto selbständig lenken und die Geschwindigkeit steuern kann, wobei der Fahrer jedoch jederzeit bereit sein muss, einzugreifen.

Bei Level 3 kann sich der Fahrer hingegen in bestimmten Situation bereits vom Fahrgeschehen abwenden, muss allerdings in der Lage sein, kurzfristig das Steuer zu übernehmen. Level 4 heißt dann, dass der Wagen auch hochkomplexe Verkehrssituationen wie Baustellen komplett allein meistert. Der Fahrer kann währenddessen schlafen, muss aber dennoch fahrtüchtig sein, um im Bedarfsfall übernehmen zu können. Bei Level 5 ist dann gar kein Fahrer mehr nötig.

Bei Level 3 und 4 seien deutsche Hersteller wie Mercedes, BMW und Volkswagen "weltweit Innovationsführer für Privat-Fahrzeuge", erklärte das CAM, das für die Studie 30 globale Herstellergruppen mit rund 100 Marken untersuchte. Bei Systemen auf dem zweiten Level, insbesondere mit Blick auf erweiterte Fahrerassistenzsysteme (Advanced Driver Assistance Systems, ADAS) hätten sich zuletzt allerdings Hersteller aus China "klar an die Spitze der weltweit innovativsten Automobilkonzerne gesetzt". 2024 lag ihr Anteil an der globalen Innovationsstärke demnach hier bei über 70 Prozent, wobei deutsche Hersteller auf 14 Prozent und die USA auf 12 Prozent kamen.

Mit Blick auf Level-4-Funktionen, die in sogenannten Robotaxis in den USA und China bereits eingesetzt werden, erklärte das CAM zudem, dass autonome Sharing-Angebote von europäischen oder deutschen Anbietern bislang nicht verfügbar seien, sondern allenfalls im Aufbau. Währenddessen schickten sich die USA und China an, "auch den europäischen Robotaxi-Markt zu erobern". So wolle etwa Baidu in Zusammenarbeit mit Lyft ab 2026 in Deutschland und Großbritannien einen solchen Dienst anbieten und die Google-Schwester Waymo im kommenden Jahr in London starten.

Autonomes Fahren zähle "zu den wichtigsten Zukunftsfeldern der Automobil- und Mobilitätsbranche" der nächsten zehn bis fünfzehn Jahre, erklärte Studienleiter Stefan Bratzel. "Wenn nicht zeitnah gegengesteuert wird, droht Europa und Deutschland bei den zentralen Wertschöpfungsfeldern des autonomen Fahrens den Anschluss zu verlieren", fügte er hinzu. "Es besteht die reale Gefahr, dass autonome Taxis von ausländischen Herstellern mit Software aus den USA oder China über ausländische Mobilitätsplattformen vermittelt werden und dann auf deutschen Straßen unterwegs sind."

O.Hofer--NZN