Zürcher Nachrichten - Deutschland unterstützt Brasilien beim Umweltschutz mit 200 Millionen Euro

EUR -
AED 4.158885
AFN 72.476375
ALL 91.957242
AMD 412.282859
ANG 2.027479
AOA 1038.446283
ARS 1726.972144
AUD 1.628951
AWG 2.041221
AZN 1.92427
BAM 1.954271
BBD 2.286261
BDT 139.570789
BGN 1.906394
BHD 0.427956
BIF 3403.79672
BMD 1.132439
BND 1.449391
BOB 13.661491
BRL 5.869657
BSD 1.135087
BTN 108.801307
BWP 15.991134
BYN 3.416251
BYR 22195.802284
BZD 2.282963
CAD 1.612978
CDF 2618.761394
CHF 0.946985
CLF 0.027921
CLP 1102.474025
CNY 7.59272
CNH 7.603376
COP 3753.797115
CRC 518.482853
CUC 1.132439
CUP 27.242961
CVE 110.180246
CZK 24.440579
DJF 202.13737
DKK 7.475571
DOP 67.495696
DZD 151.680043
EGP 58.873915
ERN 16.986583
ETB 182.322769
FJD 2.546572
FKP 0.853646
GBP 0.854284
GEL 2.938711
GGP 0.853646
GHS 13.286779
GIP 0.853646
GMD 83.800325
GNF 9908.840362
GTQ 8.672329
GYD 237.507302
HKD 8.885738
HNL 30.405704
HRK 7.535925
HTG 148.560475
HUF 366.279412
IDR 20331.807867
ILS 3.474039
IMP 0.853646
INR 108.696134
IQD 1483.494949
IRR 1918181.617243
ISK 137.002435
JEP 0.853646
JMD 179.645466
JOD 0.802922
JPY 179.249791
KES 146.888967
KGS 99.030307
KHR 4593.172569
KMF 492.610407
KPW 1019.195363
KRW 1538.633417
KWD 0.349812
KYD 0.945968
KZT 499.313707
LAK 25411.928489
LBP 101409.90316
LKR 375.099868
LRD 194.066697
LSL 18.628485
LTL 3.343798
LVL 0.685001
LYD 7.243462
MAD 11.01123
MDL 20.153785
MGA 5011.042416
MKD 61.526857
MMK 2377.87616
MNT 4074.576062
MOP 9.175102
MRU 45.393762
MUR 54.153664
MVR 17.507414
MWK 1965.914326
MXN 20.469348
MYR 4.628847
MZN 72.355183
NAD 18.639574
NGN 1502.871335
NIO 41.509512
NOK 10.905783
NPR 174.075947
NZD 2.01385
OMR 0.435433
PAB 1.135127
PEN 3.907479
PGK 5.033645
PHP 71.076399
PKR 313.74188
PLN 4.362953
PYG 6640.657234
QAR 4.127714
RON 5.273741
RSD 117.549458
RUB 94.416673
RWF 1670.347366
SAR 4.281744
SBD 9.133166
SCR 16.516653
SDG 681.16608
SEK 11.338952
SGD 1.448803
SHP 0.85451
SLE 27.84681
SLL 23746.668152
SOS 647.188061
SRD 42.604048
STD 23439.19868
STN 24.545613
SVC 9.932316
SYP 14723.970762
SZL 18.628691
THB 38.060109
TJS 10.454858
TMT 3.963536
TND 3.366311
TOP 2.726641
TRY 55.528576
TTD 7.70077
TWD 36.148016
TZS 2989.642036
UAH 50.705505
UGX 4449.577244
USD 1.132439
UYU 45.734819
UZS 13385.427708
VES 972.878309
VND 29408.305587
VUV 135.607119
WST 3.143877
XAF 655.957
XAG 0.018454
XAU 0.000270200554
XCD 3.060473
XCG 2.045817
XDR 0.800693
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 267.736839
ZAR 18.599404
ZMK 10193.313246
ZMW 22.192145
ZWL 364.644861
SSP 6469.161241
MXV 2.316578
  • Goldpreis

    32.7000

    4219.4

    +0.77%

  • EUR/USD

    -0.0021

    1.1313

    -0.19%

  • Euro STOXX 50

    -51.2400

    6269.02

    -0.82%

  • TecDAX

    -1.7800

    4001.32

    -0.04%

  • MDAX

    -40.6700

    30842.53

    -0.13%

  • SDAX

    51.3700

    18430.47

    +0.28%

  • DAX

    -200.0100

    25199.19

    -0.79%

Deutschland unterstützt Brasilien beim Umweltschutz mit 200 Millionen Euro
Deutschland unterstützt Brasilien beim Umweltschutz mit 200 Millionen Euro / Foto: Sergio Lima - AFP

Deutschland unterstützt Brasilien beim Umweltschutz mit 200 Millionen Euro

Aus Anlass des Brasilien-Besuches von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat Deutschland dem südamerikanischen Land insgesamt 200 Millionen Euro Unterstützung für den Umweltschutz zugesagt. Die Ankündigungen des neuen Präsidenten Inácio Lula da Silva zum Schutz des Klimas und vor allem des Amazonas-Regenwaldes seien "sehr gute Nachrichten für unseren Planeten", sagte Scholz am Montag nach einem Treffen mit Lula in dessen Amtssitz in Brasília. Deutschland wolle dies unterstützen.

Textgröße:

Der Kampf gegen den Klimawandel sei eine große gemeinsame Herausforderung, sagte Scholz. Erfolge könnten nur durch Kooperation gelingen. Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) sagte ihrerseits bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Umweltministerin Marina Silva, dass Brasilien "die Lunge" der Welt sei. Wenn diese Probleme habe, müssten alle helfen.

Deutschland will sich deshalb an verschiedenen Projekten in Brasilien beteiligen. Insgesamt gehe es um Unterstützung von rund 200 Millionen Euro, erklärte die deutsche Botschaft auf Twitter.

Doch nicht nur beim Umweltschutz wollten beide Länder kooperieren, betonte Scholz. Es gebe "viele Themen, bei denen wir eng zusammenarbeiten wollen". Dazu zählten neben dem Klimaschutz der Ausbau erneuerbarer Energien, die Herstellung grünen Wasserstoffes und die "sozial gerechte Transformation unserer Wirtschaft".

Der Kanzler bekräftigte zudem seinen Willen zu einer raschen Ratifizierung des Freihandelsabkommens zwischen der EU und den südamerikanischen Mercosur-Staaten. Lula und er seien sich "einig", dass dieses Abkommen "schnell kommen" solle.

Scholz lud Lula überdies eigenen Angaben zufolge zu deutsch-brasilianischen Regierungskoalitionen im Herbst nach Berlin ein. "Ich freue mich, wir freuen uns alle, dass Brasilien zurück ist auf der Weltbühne", sagte Scholz zu Lula. Daraufhin umarmten beide Politiker einander.

Scholz sicherte Lula zudem wenige Wochen nach dem Sturm Rechtsradikaler auf Brasiliens Regierungsviertel die "volle Solidarität" Deutschlands bei der Verteidigung der Demokratie zu. Die brasilianische Demokratie sei stark. Dass sie dem Angriff am 8. Januar getrotzt habe, sei "beeindruckend und sehr vorbildlich".

Scholz war der erste westliche Regierungschef, der Lula seit dem Angriff in seinem Amtssitz besuchte. Wenige Tage nach dem Amtsantritt des linksgerichteten Staatschefs hatten Anhänger von dessen abgewähltem rechtsradikalen Vorgänger Jair Bolsonaro das Regierungsviertel in Brasília gestürmt und Verwüstungen im Parlament, Präsidentenpalast und Sitz des Obersten Gerichts angerichtet.

Die brasilianische Justiz steht nun vor der Mammutaufgabe, hunderte Verantwortliche und Beteiligte vor Gericht zu bringen. Am Montag wurde bekannt, dass Bolsonaro selbst ein sechsmonatiges Visum in den USA beantragt hat, wo er sich seit Ende Dezember aufhält. Der Ex-Präsident war infolge des Sturms auf das Regierungsviertel in Brasília ins Visier der Justiz geraten.

Scholz will bis Dienstag in Brasilien bleiben, der letzten Station seiner viertägigen Südamerika-Reise, die ihn bereits nach Argentinien und Chile führte. Ziel der Kanzlerreise sind vor allem neue Partnerschaften bei der Lieferung von Rohstoffen und Energieträgern. Damit soll Deutschlands Versorgung etwa bei Seltenen Erden oder Lithium unabhängiger von Ländern wie China gemacht werden. Scholz wird unter anderem von einer Delegation der deutschen Wirtschaft begleitet.

Anlässlich des Besuchs forderte der Vorsitzende der Deutsch-Brasilianischen Parlamentariergruppe im Bundestag, Thomas Silberhorn (CSU), einen größeren Einsatz bei den Rohstoffpartnerschaften mit Südamerika. "Brasilien und seine Nachbarn nehmen sorgfältig wahr, dass wir unsere Abhängigkeiten von China und Russland reduzieren müssen", sagte Silberhorn den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Dienstagsausgaben). "Europa ist für Lateinamerika aber nicht alternativlos. Für Rohstoff- und Energiepartnerschaften müssen wir daher attraktiver sein als andere."

O.Hofer--NZN