Zürcher Nachrichten - IPCC-Bericht: 1,5-Grad-Grenze bei Erderwärmung wird bereits 2030-2035 erreicht

EUR -
AED 4.255899
AFN 72.432944
ALL 95.975736
AMD 435.816867
ANG 2.074448
AOA 1062.670738
ARS 1619.00736
AUD 1.664418
AWG 2.08594
AZN 1.965411
BAM 1.956316
BBD 2.328224
BDT 141.837422
BGN 1.980843
BHD 0.437657
BIF 3428.619402
BMD 1.158856
BND 1.478997
BOB 7.988142
BRL 6.101215
BSD 1.15601
BTN 108.040972
BWP 15.796236
BYN 3.442123
BYR 22713.57276
BZD 2.324923
CAD 1.593809
CDF 2634.079447
CHF 0.912802
CLF 0.026896
CLP 1062.021594
CNY 7.973508
CNH 7.993474
COP 4302.147686
CRC 539.144574
CUC 1.158856
CUP 30.709677
CVE 110.294576
CZK 24.480538
DJF 205.855201
DKK 7.471357
DOP 68.598395
DZD 153.754179
EGP 61.083375
ERN 17.382836
ETB 180.492
FJD 2.575846
FKP 0.865723
GBP 0.865196
GEL 3.146334
GGP 0.865723
GHS 12.646391
GIP 0.865723
GMD 84.596598
GNF 10132.71714
GTQ 8.854374
GYD 241.844852
HKD 9.068017
HNL 30.597205
HRK 7.534884
HTG 151.410602
HUF 390.142677
IDR 19561.832769
ILS 3.618985
IMP 0.865723
INR 108.642205
IQD 1514.39956
IRR 1523953.258404
ISK 143.790433
JEP 0.865723
JMD 182.078825
JOD 0.821607
JPY 183.961977
KES 150.191349
KGS 101.3402
KHR 4632.242159
KMF 492.513609
KPW 1042.936742
KRW 1735.867428
KWD 0.35505
KYD 0.96335
KZT 557.168924
LAK 24847.663027
LBP 103523.360316
LKR 363.007342
LRD 211.546727
LSL 19.601456
LTL 3.4218
LVL 0.70098
LYD 7.399984
MAD 10.804997
MDL 20.218422
MGA 4811.290172
MKD 61.619088
MMK 2433.167084
MNT 4135.923012
MOP 9.326861
MRU 46.146374
MUR 53.891919
MVR 17.904411
MWK 2004.13742
MXN 20.722312
MYR 4.585017
MZN 74.062945
NAD 19.59968
NGN 1592.476153
NIO 42.541408
NOK 11.233374
NPR 172.865355
NZD 1.98862
OMR 0.445586
PAB 1.15601
PEN 4.021461
PGK 4.991338
PHP 69.408484
PKR 322.693232
PLN 4.27397
PYG 7554.02565
QAR 4.227234
RON 5.094316
RSD 117.444213
RUB 93.641229
RWF 1690.053196
SAR 4.350082
SBD 9.330779
SCR 16.087553
SDG 696.472444
SEK 10.811603
SGD 1.483057
SHP 0.869442
SLE 28.449668
SLL 24300.638259
SOS 660.677164
SRD 43.267618
STD 23985.974368
STN 24.506572
SVC 10.114625
SYP 128.606968
SZL 19.594254
THB 37.747988
TJS 11.045462
TMT 4.055995
TND 3.406714
TOP 2.790246
TRY 51.392106
TTD 7.847393
TWD 37.073181
TZS 2978.258958
UAH 50.757111
UGX 4364.170274
USD 1.158856
UYU 47.102631
UZS 14093.718494
VES 529.022698
VND 30543.961084
VUV 138.434854
WST 3.185549
XAF 656.132945
XAG 0.016646
XAU 0.000263
XCD 3.131866
XCG 2.083341
XDR 0.816019
XOF 656.132945
XPF 119.331742
YER 276.560932
ZAR 19.76266
ZMK 10431.128864
ZMW 22.397006
ZWL 373.15108
  • Euro STOXX 50

    -52.3900

    5521.93

    -0.95%

  • MDAX

    -332.8900

    27896.47

    -1.19%

  • TecDAX

    -43.0800

    3392.28

    -1.27%

  • SDAX

    -81.1700

    16381.84

    -0.5%

  • Goldpreis

    -54.0000

    4353.3

    -1.24%

  • EUR/USD

    -0.0032

    1.1585

    -0.28%

  • DAX

    -255.6100

    22398.25

    -1.14%

IPCC-Bericht: 1,5-Grad-Grenze bei Erderwärmung wird bereits 2030-2035 erreicht
IPCC-Bericht: 1,5-Grad-Grenze bei Erderwärmung wird bereits 2030-2035 erreicht / Foto: SANJAY KANOJIA - AFP/Archiv

IPCC-Bericht: 1,5-Grad-Grenze bei Erderwärmung wird bereits 2030-2035 erreicht

Die im Pariser Klimaabkommen vereinbarte 1,5-Grad-Grenze für die globale Erwärmung wird laut dem neuen Bericht des Weltklimarats IPCC bereits in wenigen Jahren erreicht. Fast alle Szenarien für den kurzfristigen Treibhausgas-Ausstoß der Menschheit sagten eine Erderwärmung um 1,5 Grad im Zeitraum 2030 bis 2035 voraus, heißt es im sogenannten Synthesebericht zum aktuellen IPCC-Sachstandsbericht, den der Weltklimarat am Montag im schweizerischen Interlaken veröffentlichte.

Textgröße:

Durch eine "tiefgreifend, schnelle und anhaltende Verringerung der Emissionen" könne die internationale Gemeinschaft aber "eine sichtbare Verlangsamung der Erderwärmung" erreichen, erklärte der Weltklimarat. Ein solches Umsteuern sei im eigenen Interesse der Menschheit. "Der wirtschaftliche und soziale Nutzen einer Begrenzung des Klimawandels auf zwei Grad übersteigen die Kosten der dafür umzusetzenden Maßnahmen", heißt es in dem IPCC-Bericht. Weitere Verzögerung bei Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen erhöhten hingegen "die Verluste und Schäden".

Durch den Treibhausgas-Ausstoß der Menschheit, insbesondere durch die Nutzung fossiler Energieträger wie Erdöl und Erdgas, hat sich die Erde bereits um rund 1,1 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter erwärmt. Um einen Klimawandel mit katastrophalen Folgen abzuwenden, vereinbarte die Weltgemeinschaft 2015 im Pariser Klimaabkommen, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad, möglichst aber auf 1,5 Grad zu begrenzen.

Der nun vorgelegte Synthesebericht zum aktuellen Sachstandsbericht des IPCC zeigt einmal mehr, dass die Menschheit bei der Umsetzung dieses Ziels nicht auf Kurs ist. Und die vielfältigen Auswirkungen des Klimawandels seien größer als noch im vorherigen Sachstandsbericht aus dem Jahr 2014 angenommen, hoben die Autoren hervor.

Dies zeige sich an "häufigeren und intensiveren Extremwetterereignissen" wie Hitzewellen und Stürme. Laut IPCC werden die derzeit heißesten Jahre künftig zu den kühlsten innerhalb einer Generation zählen.

Der sogenannte Synthesebericht fasst die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Ursachen und Folgen der Erderwärmung zusammen und gibt Regierungen und anderen politischen Entscheidungsträgern Handlungsempfehlungen. Außer den drei Teilen des Sechsten IPCC-Sachstandsberichts, die der Weltklimarat seit August 2021 veröffentlicht hat, sind in den Synthesebericht auch die Erkenntnisse aus den IPCC-Sonderberichten zum 1,5-Grad-Ziel, zur Landnutzung und zu der Veränderung von Meeren und Eisflächen durch den Klimawandel eingeflossen, die 2018 und 2019 veröffentlicht wurden.

Aufgabe des Weltklimarats ist es, die Politik neutral über die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Klimaveränderung und über mögliche Gegenmaßnahmen zu informieren. Alle fünf bis sechs Jahre veröffentlicht der IPCC umfassende Überblicke über den aktuellen Stand der Klimaforschung. Der aktuelle Bericht ist also maßgeblich für dieses Jahrzehnt.

Über die Zusammenfassung des Syntheseberichts für politische Entscheidungsträger hatten Vertreter der 195 IPCC-Mitgliedstaaten seit vergangenem Montag in Interlaken beraten. Indem sie die Kurzfassung des Berichts Zeile für Zeile durchgingen und verabschiedeten, erkannten sie die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel an.

J.Hasler--NZN