Zürcher Nachrichten - Macron verspricht bei Wiederwahl "grüne" Präsidentschaft

EUR -
AED 4.161573
AFN 72.512817
ALL 91.748975
AMD 411.094246
ANG 2.028524
AOA 1040.115
ARS 1727.795763
AUD 1.630248
AWG 2.042273
AZN 1.926905
BAM 1.95155
BBD 2.283138
BDT 139.376466
BGN 1.907377
BHD 0.427122
BIF 3393.40241
BMD 1.133023
BND 1.447329
BOB 13.64211
BRL 5.865543
BSD 1.133536
BTN 108.648386
BWP 15.969011
BYN 3.411525
BYR 22207.241147
BZD 2.279835
CAD 1.612008
CDF 2617.281506
CHF 0.946416
CLF 0.027938
CLP 1103.15637
CNY 7.596632
CNH 7.601357
COP 3755.32379
CRC 517.774677
CUC 1.133023
CUP 27.205751
CVE 110.752502
CZK 24.430223
DJF 201.360311
DKK 7.47534
DOP 63.426432
DZD 151.642401
EGP 58.854973
ERN 16.995338
ETB 185.160059
FJD 2.546185
FKP 0.857688
GBP 0.854135
GEL 2.951525
GGP 0.857688
GHS 13.255693
GIP 0.857688
GMD 83.282192
GNF 9969.288917
GTQ 8.66014
GYD 237.173484
HKD 8.891451
HNL 30.43186
HRK 7.534145
HTG 148.356909
HUF 366.485761
IDR 20670.239464
ILS 3.482515
IMP 0.857688
INR 108.693512
IQD 1484.94643
IRR 1919105.029409
ISK 137.005247
JEP 0.857688
JMD 179.399305
JOD 0.80331
JPY 178.332029
KES 146.998495
KGS 99.081343
KHR 4596.927968
KMF 492.864515
KPW 1019.720617
KRW 1538.509301
KWD 0.349988
KYD 0.94463
KZT 498.61412
LAK 25442.591213
LBP 101509.788452
LKR 374.584232
LRD 194.408334
LSL 18.565269
LTL 3.345521
LVL 0.685354
LYD 7.250211
MAD 11.005067
MDL 20.125903
MGA 4979.15641
MKD 61.436475
MMK 2378.894412
MNT 4077.941072
MOP 9.162327
MRU 45.39913
MUR 54.040404
MVR 17.504676
MWK 1965.515422
MXN 20.472187
MYR 4.623409
MZN 72.411784
NAD 18.56535
NGN 1504.302681
NIO 41.719144
NOK 10.740798
NPR 173.837417
NZD 2.005291
OMR 0.435477
PAB 1.133531
PEN 3.902401
PGK 5.130781
PHP 71.058071
PKR 314.026913
PLN 4.362986
PYG 6631.557816
QAR 4.1325
RON 5.274558
RSD 117.55068
RUB 94.465992
RWF 1673.732792
SAR 4.255081
SBD 9.10117
SCR 15.716509
SDG 681.510579
SEK 11.338049
SGD 1.446518
SHP 0.856372
SLE 27.929148
SLL 23758.906272
SOS 647.78069
SRD 42.626004
STD 23451.278342
STN 24.446868
SVC 9.9184
SYP 14731.558931
SZL 18.55559
THB 38.047211
TJS 10.440163
TMT 3.976909
TND 3.374938
TOP 2.728046
TRY 55.528867
TTD 7.690286
TWD 36.12846
TZS 2993.235826
UAH 50.635579
UGX 4443.342911
USD 1.133023
UYU 45.67074
UZS 13409.796192
VES 972.120905
VND 29415.53034
VUV 134.839065
WST 3.136795
XAF 655.957
XAG 0.018756
XAU 0.000272557408
XCD 3.06205
XCG 2.042951
XDR 0.801106
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 267.842816
ZAR 18.594824
ZMK 10198.566027
ZMW 22.161443
ZWL 364.832785
SSP 6472.495202
MXV 2.317407
  • SDAX

    51.3700

    18430.47

    +0.28%

  • Euro STOXX 50

    -51.2400

    6269.02

    -0.82%

  • DAX

    -200.0200

    25199.19

    -0.79%

  • Goldpreis

    -0.3000

    4186.4

    -0.01%

  • MDAX

    -40.6600

    30842.53

    -0.13%

  • TecDAX

    -1.7800

    4001.32

    -0.04%

  • EUR/USD

    -0.0012

    1.1335

    -0.11%

Macron verspricht bei Wiederwahl "grüne" Präsidentschaft
Macron verspricht bei Wiederwahl "grüne" Präsidentschaft / Foto: Ludovic MARIN - AFP

Macron verspricht bei Wiederwahl "grüne" Präsidentschaft

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat für den Fall seiner Wiederwahl am Sonntag kommender Woche versprochen, den Umweltschutz in den Mittelpunkt seiner künftigen Politik zu stellen. Er werde dafür sorgen, dass Frankreich als "erste große Nation aus Öl, Gas und Kohle aussteigt", sagte Macron am Samstag bei einer Wahlkampfkundgebung im südfranzösischen Marseille. Sein künftiger Premierminister soll demnach für die "ökologische Planung" zuständig sein.

Textgröße:

Die erste Wahlrunde am vergangenen Sonntag, bei der fast acht Millionen Wähler den linkspopulistischen Kandidaten Jean-Luc Mélenchon mit seinem ökologisch ausgerichteten Programm auf den dritten Platz gehievt hatten, habe eine "starke Botschaft" gesendet, sagte Macron weiter. Er verstehe die Sorge junger Menschen "um die Zukunft unseres Planeten" sagte der Präsident weiter und versprach eine "vollständige Erneuerung" seiner Politik.

Macron kündigte neue Investitionen in umweltfreundliche Technologien, in energiesparende Renovierungen von Wohnungen und die Produktion von Bio-Lebensmitteln an. Gleichzeitig sagte er der Luftverschmutzung und Einwegplastik den Kampf an. Mit seiner Rede wandte sich Macron vor allem an junge und linke Wähler, die bei der ersten Runde Mélenchon und andere Kandidaten unterstützt hatten und deren Stimmen bei der Stichwahl entscheidend sein könnten.

In der zweiten Runde trifft Macon auf die Rechtspopulistin Marine Le Pen, die bei einem Wahlkampfauftritt am Samstag ebenfalls Mélenchons Wähler umwarb. Bei dem Auftritt in der kleinen nordwestfranzösischen Gemeinde Rémy-sur-Avre, in der sie im ersten Wahldurchgang über 37 Prozent der Stimmen erhalten hatte, versprach Le Pen, "wie eine Mutter mit gesundem Menschenverstand" zu regieren und die "Schwächsten" zu schützen.

Unterdessen beteiligten sich hunderte Menschen in Paris und rund 30 weiteren Städten an Demonstrationen gegen Le Pen. Zu den landesweiten Aktionen gegen Rechtsextremismus und Rassismus hatte ein breites Bündnis von Aktivisten und Gewerkschaften aufgerufen.

"Wir sind hier, um Nein zur extremen Rechten zu sagen - für die Gesellschaft, für unsere Rechte, aber auch fürs Klima", sagte in Paris Jean-François Julliard von Greenpeace. "Es wäre ein wahrer Rückschritt, wenn sie an die Macht kommt", fügte er mit Blick auf Le Pen hinzu.

Im Zentrum von Paris blockierten gleichzeitig hunderte Aktivisten der Gruppe Extinction Rebellion eine wichtige Verkehrsachse. Auf einer Länge von 300 Metern sperrten sie am Samstag mit Sitzblockaden und einer Barrikade aus Heuballen den Verkehr auf den Grands Boulevards, um auf den Klimanotstand aufmerksam zu machen. Eine Sprecherin kritisierte, dass die Umweltdebatte im bisherigen Wahlkampf weitgehend ausgeklammert blieb. Nach ihren Angaben soll die Aktion bis Montag andauern.

In jüngsten Umfragen konnte Macron seinen Vorsprung vor Le Pen ausbauen. Laut einer am Samstag veröffentlichten Umfrage von Ipsos Sopra/Steria würden 55,5 Prozent der Befragten bei der zweiten Runde am 24. April für den 44-jährigen amtierenden Präsidenten stimmen, seine 53-jährige Herausforderin käme auf 44,5 Prozent.

N.Fischer--NZN