Zürcher Nachrichten - Vor COP29: Baerbock dringt auf Beteiligung von China und Golfstaaten an Klimahilfen

EUR -
AED 4.252233
AFN 76.408927
ALL 92.707989
AMD 423.133445
ANG 2.07206
AOA 1062.783383
ARS 1722.544132
AUD 1.629599
AWG 2.085336
AZN 1.967476
BAM 1.953886
BBD 2.332075
BDT 142.07899
BGN 1.96391
BHD 0.43667
BIF 3456.869129
BMD 1.157716
BND 1.477933
BOB 13.448652
BRL 6.021166
BSD 1.157851
BTN 110.641147
BWP 15.587664
BYN 3.521905
BYR 22691.233421
BZD 2.328789
CAD 1.605688
CDF 2631.48879
CHF 0.939359
CLF 0.026911
CLP 1059.159755
CNY 7.806712
CNH 7.806733
COP 3629.740638
CRC 520.083828
CUC 1.157716
CUP 30.679474
CVE 110.155673
CZK 24.204388
DJF 205.749615
DKK 7.476107
DOP 67.752757
DZD 153.955413
EGP 58.098353
ERN 17.36574
ETB 187.309699
FJD 2.552937
FKP 0.855548
GBP 0.854759
GEL 3.022383
GGP 0.855548
GHS 12.792985
GIP 0.855548
GMD 85.096825
GNF 10171.904595
GTQ 8.835117
GYD 242.246437
HKD 9.082103
HNL 31.040193
HRK 7.533607
HTG 151.50963
HUF 364.136987
IDR 20631.656673
ILS 3.434098
IMP 0.855548
INR 110.793247
IQD 1516.894514
IRR 1591381.962892
ISK 142.202466
JEP 0.855548
JMD 183.430326
JOD 0.820868
JPY 184.664383
KES 149.808188
KGS 101.241917
KHR 4688.749507
KMF 494.345281
KPW 1041.944732
KRW 1639.245284
KWD 0.357491
KYD 0.964951
KZT 533.734889
LAK 26120.076366
LBP 103677.400969
LKR 384.193674
LRD 210.161419
LSL 18.717024
LTL 3.418434
LVL 0.700291
LYD 7.356794
MAD 10.733886
MDL 19.933389
MGA 4987.050456
MKD 61.459003
MMK 2430.957301
MNT 4163.321731
MOP 9.356473
MRU 46.42053
MUR 54.331358
MVR 17.887029
MWK 2007.781305
MXN 19.725623
MYR 4.701252
MZN 73.989667
NAD 18.717024
NGN 1568.51947
NIO 42.607713
NOK 10.9069
NPR 177.024307
NZD 1.962114
OMR 0.445147
PAB 1.157851
PEN 3.897332
PGK 5.126912
PHP 71.422999
PKR 321.35063
PLN 4.315687
PYG 6974.078372
QAR 4.232599
RON 5.241095
RSD 117.390112
RUB 98.347085
RWF 1699.228229
SAR 4.337367
SBD 9.317973
SCR 15.979876
SDG 695.210715
SEK 11.017578
SGD 1.479439
SHP 0.857712
SLE 28.360339
SLL 24276.724575
SOS 661.743234
SRD 43.743725
STD 23962.383592
STN 24.475708
SVC 10.131944
SYP 15052.623205
SZL 18.721177
THB 38.261936
TJS 10.68146
TMT 4.063583
TND 3.383542
TOP 2.787502
TRY 55.4561
TTD 7.846213
TWD 36.909023
TZS 3056.373722
UAH 51.795794
UGX 4307.724673
USD 1.157716
UYU 46.393955
UZS 13729.551592
VES 893.266858
VND 30337.947541
VUV 135.833049
WST 3.165764
XAF 655.300967
XAG 0.017572
XAU 0.000262
XCD 3.128785
XCG 2.086847
XDR 0.818565
XOF 655.306622
XPF 119.331742
YER 274.60945
ZAR 18.801188
ZMK 10420.835634
ZMW 21.813351
ZWL 372.784077
  • SDAX

    -147.1900

    18486.32

    -0.8%

  • MDAX

    -107.4100

    32356.98

    -0.33%

  • DAX

    -101.7000

    26338.61

    -0.39%

  • Goldpreis

    34.7000

    4472

    +0.78%

  • Euro STOXX 50

    -9.1400

    6530.45

    -0.14%

  • TecDAX

    -12.6300

    4093.24

    -0.31%

  • EUR/USD

    0.0009

    1.1582

    +0.08%

Vor COP29: Baerbock dringt auf Beteiligung von China und Golfstaaten an Klimahilfen
Vor COP29: Baerbock dringt auf Beteiligung von China und Golfstaaten an Klimahilfen / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

Vor COP29: Baerbock dringt auf Beteiligung von China und Golfstaaten an Klimahilfen

Wenige Wochen vor Beginn der UN-Klimakonferenz (CO29) in Aserbaidschan hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) die Notwendigkeit der Einbindung weiterer Geberstaaten für eine faire Klimafinanzierung betont. Die jetzigen großen Emittenten von Treibhausgasen, wie China und die Golfstaaten müssten in die Finanzierung einsteigen, sagte Baerbock am Freitag in Berlin. Es dürften nicht mehr nur allein "historische Verantwortlichkeiten" zählen. Die Frage der Klimafinanzierung sei eine Frage nach einer neuen Gerechtigkeit, "weil die Welt eben anders aussieht als 1992", sagte Baerbock.

Textgröße:

Bisher galt bei der internationalen Klimafinanzierung die Regel, dass die besonders für die Erderwärmung verantwortlichen Industriestaaten einzahlen und Entwicklungsländer Geld erhalten. Dieser Regelung zugrunde lag die UN-Klimarahmenkonvention von 1992, die allerdings heute wirtschaftlich mächtige Staaten wie China oder die reichen Golfstaaten noch als Entwicklungsländer betrachtete.

2009 hatten reiche Industrieländer zugesagt, bis spätestens 2020 den Entwicklungsländern im Kampf gegen den Klimawandel jährlich 100 Milliarden Dollar (rund 92 Milliarden Euro) an staatlichen Mitteln und privatwirtschaftlichen Investitionen zur Verfügung zu stellen. 2022 wurde dieses Ziel erstmals erreicht.

Angesichts der fortschreitenden Erderwärmung reicht diese Summe Experten zufolge aber bei Weitem nicht mehr aus. UN-Schätzungen zufolge werden bis 2030 etwa 2,4 Billionen Dollar jährlich für die erforderliche Transformation in Entwicklungs- und Schwellenändern benötigt. Die Festlegung eines neuen Ziels für die Klimafinanzierung ist das zentrale Thema der COP29, die vom 11. bis 22. November in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku stattfindet.

Deutschland habe im vergangenen Jahr fast zehn Milliarden Euro für die internationale Klimafinanzierung mobilisiert, sagte Baerbock. Allein 5,7 Milliarden seien aus öffentlichen Mitteln bereitgestellt worden. Gemeinsam mit Kanada habe Deutschland dazu beigetragen, dass das Finanzierungsziel von jährlich 100 Milliarden "endlich" erfüllt werden konnte. "Aber wir wissen auch: Das Ganze reicht nicht", sagte die Ministerin. Deshalb müsse nun ehrlich über die Klimafinanzierung gesprochen werden. Dazu gehöre auch, eine Reform der Finanzinstitutionen zu diskutieren.

Auch weitere EU-Länder sprachen sich bereits für die Beteiligung zusätzlicher Staaten an den Klimahilfen aus. "Die Klimafinanzierung wird mehr Bemühungen von allen Beteiligten erfordern", sagte EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra zu Beginn der Woche bei einem Treffen der EU-Umweltminister in Luxemburg. "Was wir brauchen, sind nicht nur Verpflichtungen der Europäer", betonte er. Die UN-Klimakonferenz müsse "sicherstellen, dass andere, die in der Lage sind zu zahlen, ihrer Verantwortung gerecht werden".

A.Weber--NZN