Zürcher Nachrichten - "Planet hat keine Zeit zu verlieren": UN-Artenschutzkonferenz beginnt in Kolumbien

EUR -
AED 4.193161
AFN 73.073718
ALL 94.138849
AMD 419.575587
ANG 2.044236
AOA 1047.582358
ARS 1691.189375
AUD 1.660896
AWG 2.055194
AZN 1.941446
BAM 1.954754
BBD 2.295772
BDT 140.484861
BGN 1.930604
BHD 0.429774
BIF 3391.115941
BMD 1.141774
BND 1.474424
BOB 7.893778
BRL 5.92444
BSD 1.13989
BTN 107.706393
BWP 15.490715
BYN 3.305732
BYR 22378.776576
BZD 2.292474
CAD 1.623232
CDF 2597.536421
CHF 0.922428
CLF 0.026755
CLP 1053.012399
CNY 7.757158
CNH 7.765464
COP 3933.412515
CRC 517.027993
CUC 1.141774
CUP 30.257019
CVE 110.206056
CZK 24.247233
DJF 202.981434
DKK 7.474454
DOP 67.784339
DZD 151.962952
EGP 56.174356
ERN 17.126615
ETB 181.485248
FJD 2.566994
FKP 0.865302
GBP 0.861623
GEL 3.014363
GGP 0.865302
GHS 12.892105
GIP 0.865302
GMD 83.913975
GNF 9992.74284
GTQ 8.696349
GYD 238.432473
HKD 8.952139
HNL 30.50857
HRK 7.532053
HTG 148.981621
HUF 353.999702
IDR 20464.021049
ILS 3.411108
IMP 0.865302
INR 108.229757
IQD 1496.29524
IRR 1571081.457826
ISK 144.000278
JEP 0.865302
JMD 179.484002
JOD 0.80956
JPY 184.911459
KES 147.83728
KGS 99.848573
KHR 4578.515147
KMF 493.246501
KPW 1027.597283
KRW 1766.102258
KWD 0.353459
KYD 0.949892
KZT 553.443987
LAK 25565.32623
LBP 102073.805207
LKR 383.275003
LRD 207.449045
LSL 18.748189
LTL 3.371363
LVL 0.690648
LYD 7.323083
MAD 10.715585
MDL 20.147224
MGA 4850.405731
MKD 61.625518
MMK 2397.32604
MNT 4087.469212
MOP 9.208075
MRU 45.842385
MUR 53.936843
MVR 17.651743
MWK 1983.261748
MXN 19.956582
MYR 4.63572
MZN 72.902063
NAD 18.747865
NGN 1575.819726
NIO 41.947931
NOK 11.346799
NPR 172.329828
NZD 2.022031
OMR 0.439001
PAB 1.13989
PEN 3.89683
PGK 5.004367
PHP 69.791523
PKR 316.96457
PLN 4.288561
PYG 6941.28741
QAR 4.162336
RON 5.241909
RSD 117.367569
RUB 87.917037
RWF 1673.305023
SAR 4.287701
SBD 9.208456
SCR 15.322575
SDG 685.631614
SEK 11.095449
SGD 1.476434
SHP 0.85245
SLE 28.316491
SLL 23942.440684
SOS 652.525787
SRD 42.810257
STD 23632.423089
STN 24.487117
SVC 9.973666
SYP 126.20271
SZL 18.842173
THB 38.00339
TJS 10.566448
TMT 4.007628
TND 3.363953
TOP 2.749119
TRY 53.263204
TTD 7.748855
TWD 36.400795
TZS 2997.161032
UAH 51.156838
UGX 4177.765497
USD 1.141774
UYU 45.86587
UZS 13737.652333
VES 710.461668
VND 30017.246744
VUV 136.075843
WST 3.175141
XAF 655.606345
XAG 0.01962
XAU 0.000285
XCD 3.085702
XCG 2.054301
XDR 0.815364
XOF 655.606345
XPF 119.331742
YER 272.425469
ZAR 18.776992
ZMK 10277.333557
ZMW 20.636962
ZWL 367.650864
  • EUR/USD

    -0.0009

    1.1421

    -0.08%

  • MDAX

    -105.0100

    31483.64

    -0.33%

  • DAX

    -44.3300

    24626.89

    -0.18%

  • Euro STOXX 50

    10.0800

    6231.63

    +0.16%

  • SDAX

    159.2600

    17927.03

    +0.89%

  • TecDAX

    -11.2400

    3848.92

    -0.29%

  • Goldpreis

    -34.4000

    4004.5

    -0.86%

"Planet hat keine Zeit zu verlieren": UN-Artenschutzkonferenz beginnt in Kolumbien
"Planet hat keine Zeit zu verlieren": UN-Artenschutzkonferenz beginnt in Kolumbien / Foto: JOAQUIN SARMIENTO - AFP

"Planet hat keine Zeit zu verlieren": UN-Artenschutzkonferenz beginnt in Kolumbien

Unter hohem Sicherheitsaufgebot ist im kolumbianischen Cali die UN-Artenschutzkonferenz (COP16) eröffnet worden. "Der Planet hat keine Zeit zu verlieren", sagte Kolumbiens Umweltministerin und COP16-Präsidentin Susana Muhamad am Montag vor den Delegierten aus rund 200 Ländern. Die Konferenz könne jedoch ein "Licht in dieser sehr dunklen Welt sein".

Textgröße:

Die bis zum 1. November dauernde Konferenz steht unter dem Motto "Peace with Nature" (übersetzt: "Frieden mit der Natur"). Ziel ist die Vereinbarung eines Plans zur Umsetzung der 23 UN-Ziele der COP15 zur Eindämmung von Umweltzerstörung und weltweitem Artensterben bis 2030. Im Zentrum steht unter anderem die Frage der Finanzierung von Maßnahmen.

"Wir sind uns alle einig, dass wir für diese Mission unterfinanziert sind, wir sind uns alle einig, dass wir weitere Finanzierungsquellen benötigen", sagte COP16-Präsidentin Muhamad. Sie forderte die Delegationen auf, die Konferenz zu nutzen, um Bilanz zu ziehen und weitere Verpflichtungen einzugehen. "Wir müssen jetzt alle gemeinsam liefern", betonte sie. Nur dann könne Cali 2024 "ein Licht in dieser sehr dunklen Welt sein".

Vor Beginn der Konferenz hatte UN-Generalsekretär António Guterres "bedeutende Investitionen" in den Schutz der Natur gefordert. In einer am Sonntag veröffentlichten Videobotschaft rief er die Verhandlungsführer auf, die Konferenz "mit bedeutenden Investitionen in die Mittel des Globalen Naturschutzfonds (GBFF) und mit Zusagen zur Mobilisierung weiterer öffentlicher und privater Finanzierungsquellen zu verlassen".

Der GBFF war im vergangenen Jahr ins Leben gerufen worden - bisher haben die Länder 250 Millionen Dollar (rund 230 Millionen Euro) zugesagt.

Etwa 15.000 Delegierte aus rund 200 Staaten werden in Kolumbien erwartet, darunter einhundert Minister und ein Dutzend Staats- und Regierungschefs. Deutschland wird durch Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) vertreten. Sie setzt sich dafür ein, das Artensterben und die Klimakrise als miteinander verbundene Herausforderungen anzugehen.

Angesichts des Konflikts zwischen der kolumbianischen Armee und einer Guerilla-Gruppe wurde der Tagungsort in Cali von 10.000 Polizisten und Soldaten geschützt. Eine Splittergruppe der Guerilla-Organisation Farc namens Zentraler Generalstab (EMC) hatte zuvor die ausländischen Delegationen aufgefordert hatte, der Konferenz fernzubleiben. Kolumbiens Präsident Gustavo Petro erklärte jedoch, die Sicherheit der COP16 sei "garantiert".

Nach Angaben der Weltnaturschutzunion (IUCN), welche die Rote Liste der bedrohten Tiere und Pflanzen führt, sind mehr als ein Viertel der untersuchten Arten vom Aussterben bedroht. Aus Zahlen des Living Planet Index geht hervor, dass die Populationen von Wirbeltieren zwischen 1970 und 2020 im Durchschnitt um 73 Prozent zurückgegangen sind.

Gastgeber Kolumbien ist eines der Länder mit der größten Artenvielfalt der Welt. Präsident Petro hat den Umweltschutz zu einer Priorität erklärt. Allerdings hat sich das Land noch immer nicht vollständig aus dem seit Jahrzehnten andauernden bewaffneten Konflikt mit linken Guerilla-Gruppen wie der EMC, Paramilitärs und Drogenbanden befreit.

Cali ist die nächstgelegene Großstadt zu dem von der EMC kontrollierten Gebiet. Diese befindet sich aktuell in schwierigen Friedensverhandlungen mit der Regierung.

U.Ammann--NZN