Zürcher Nachrichten - Habeck will in Davos für "faire und nachhaltige" Globalisierung werben

EUR -
AED 4.186804
AFN 72.962441
ALL 94.259056
AMD 418.549568
ANG 2.041136
AOA 1045.418899
ARS 1684.10666
AUD 1.651889
AWG 2.052077
AZN 1.936931
BAM 1.955487
BBD 2.296633
BDT 140.257564
BGN 1.927676
BHD 0.429931
BIF 3386.658257
BMD 1.140043
BND 1.475464
BOB 7.880051
BRL 5.900179
BSD 1.140318
BTN 107.028002
BWP 15.497201
BYN 3.307171
BYR 22344.835632
BZD 2.293293
CAD 1.616934
CDF 2587.896628
CHF 0.921609
CLF 0.026661
CLP 1049.283409
CNY 7.756679
CNH 7.75807
COP 3917.562706
CRC 517.717184
CUC 1.140043
CUP 30.21113
CVE 110.246881
CZK 24.264557
DJF 203.065532
DKK 7.474507
DOP 66.999283
DZD 151.982519
EGP 56.441918
ERN 17.10064
ETB 183.847154
FJD 2.583449
FKP 0.86269
GBP 0.862499
GEL 3.015381
GGP 0.86269
GHS 12.857451
GIP 0.86269
GMD 83.222763
GNF 9991.401736
GTQ 8.699608
GYD 238.651244
HKD 8.940488
HNL 30.510119
HRK 7.535342
HTG 149.03616
HUF 354.147428
IDR 20362.5295
ILS 3.418629
IMP 0.86269
INR 107.599675
IQD 1493.761052
IRR 1567615.623977
ISK 143.998889
JEP 0.86269
JMD 179.591272
JOD 0.808274
JPY 184.289059
KES 147.646835
KGS 99.696357
KHR 4577.267802
KMF 494.7783
KPW 1026.03877
KRW 1752.35789
KWD 0.35298
KYD 0.95029
KZT 553.271497
LAK 25028.996263
LBP 102117.195723
LKR 383.315495
LRD 207.715883
LSL 18.744002
LTL 3.366249
LVL 0.689601
LYD 7.319797
MAD 10.692496
MDL 20.218652
MGA 4823.143858
MKD 61.655153
MMK 2393.462693
MNT 4081.628965
MOP 9.21159
MRU 45.50872
MUR 54.39115
MVR 17.613684
MWK 1977.361744
MXN 19.968844
MYR 4.661976
MZN 72.849226
NAD 18.744002
NGN 1572.118647
NIO 41.963287
NOK 11.298147
NPR 171.247607
NZD 2.018041
OMR 0.438339
PAB 1.140368
PEN 3.888378
PGK 5.004156
PHP 69.892026
PKR 317.357353
PLN 4.286982
PYG 6959.856149
QAR 4.156517
RON 5.241007
RSD 117.374218
RUB 88.643027
RWF 1670.006102
SAR 4.282215
SBD 9.179569
SCR 16.010093
SDG 684.025293
SEK 11.076665
SGD 1.475445
SHP 0.851157
SLE 28.272923
SLL 23906.128197
SOS 651.724331
SRD 42.546623
STD 23596.580793
STN 24.496082
SVC 9.97736
SYP 126.011304
SZL 18.733003
THB 38.047216
TJS 10.553828
TMT 3.990149
TND 3.379908
TOP 2.74495
TRY 53.154875
TTD 7.749624
TWD 36.346152
TZS 2989.981828
UAH 51.183064
UGX 4185.220382
USD 1.140043
UYU 45.774685
UZS 13697.40965
VES 707.684868
VND 29983.121282
VUV 136.749145
WST 3.175585
XAF 655.852087
XAG 0.019615
XAU 0.000282
XCD 3.081022
XCG 2.055071
XDR 0.816787
XOF 655.849211
XPF 119.331742
YER 272.042682
ZAR 18.768497
ZMK 10261.75068
ZMW 20.541075
ZWL 367.093263
  • MDAX

    -484.0100

    31488.63

    -1.54%

  • TecDAX

    -54.4700

    3838.25

    -1.42%

  • DAX

    -327.3700

    24667.46

    -1.33%

  • Euro STOXX 50

    -60.0900

    6207.44

    -0.97%

  • Goldpreis

    14.4000

    4062

    +0.35%

  • SDAX

    -247.1100

    17607.37

    -1.4%

  • EUR/USD

    0.0029

    1.1406

    +0.25%

Habeck will in Davos für "faire und nachhaltige" Globalisierung werben
Habeck will in Davos für "faire und nachhaltige" Globalisierung werben / Foto: Fabrice COFFRINI - AFP

Habeck will in Davos für "faire und nachhaltige" Globalisierung werben

Die bislang vor allem von Wachstums- und Profitinteressen getriebene Globalisierung muss nach Einschätzung von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) "fairer und nachhaltiger" werden - eine Abschottung ist nach seinen Worten hingegen keine Lösung. Für diese Linie will Habeck auch beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in schweizerischen Davos werben, das in diesem Jahr nach pandemiebedingter Unterbrechung erstmals wieder physisch stattfindet.

Textgröße:

Habeck sollte nach Angaben seines Ministeriums am Sonntagnachmittag zu dem Treffen der globalen Politik- und Wirtschaftselite aufbrechen, das in diesem Jahr besonders im Zeichen des Ukraine-Kriegs steht. Im Mittelpunkt des bis kommenden Donnerstag andauernden Treffens stehen zudem die Folgen der Corona-Pandemie sowie erneut der Klimawandel.

"Das Weltwirtschaftsforum in Davos gilt als Symbol für die ungebändigte Globalisierung, die die Ausbeutung von Menschen und Ressourcen befeuert, Finanzkrisen den Boden bereitet und soziale Ungleichheit verschärft hat", erklärte Habeck im Vorfeld seiner Reise. "Bei aller berechtigten Kritik bietet Davos aber auch Raum für kontroverse und kritische Debatten über diese Fragen", fügte er hinzu.

"So stand Anfang 2020 die Klimakrise im Zentrum - und damit verbunden die Erkenntnis, dass die Erderhitzung große Risiken für Finanzmärkte, Wirtschaft und Sicherheit bedeutet."

Seitdem hätten die Pandemie und der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine "die Welt erschüttert", führte Habeck weiter aus. "Der Welthandel ist ins Stocken geraten, Lieferketten reißen, es droht eine Hungerkrise, weil Russland Weizenlieferungen aus der Ukraine blockiert", erklärte er. Aus dieser Erschütterung heraus müsse "ein Umdenken" erwachsen.

"Es ist Zeit, sich klar zu werden, wie wir die Globalisierung besser, fairer und nachhaltiger machen", forderte Habeck. Dabei wäre es nach Angaben des Grünen-Politikers und Vizekanzlers aber "falsch, die Antwort auf die Krisen in einer De-Globalisierung zu suchen". Denn dies "würde Rückzug, Abschottung und Nationalismen bedeuten - in einer Zeit, in der die Stärke von Bündnissen mehr gefragt ist denn je".

Bereits am Samstag hatte Habeck gemeinsam mit Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge in der Zeitung "taz am Wochenende" eine "neue europäische Handelsagenda" gefordert und sich dabei auch für "faire bilaterale Handelsabkommen" ausgesprochen. Eine Abschottung sei weder erstrebenswert noch erreichbar. "Gerade bei der sozialökologischen Transformation werden wir weiterhin auf internationalen Handel und Arbeitsteilung angewiesen sein", schrieben Dröge und Habeck.

In Davos wird Habeck nach Ministeriumsangaben unter anderem Gespräche mit seinen Amtskollegen aus der Schweiz, aus Tschechien, der Ukraine und Saudi-Arabien sowie auch mit dem chinesischen Sonderbeauftragten für Klimaschutz, Xie Zhenhua, führen. Für Montagvormittag ist laut WEF-Programm eine Diskussionsrunde unter anderem mit Habeck und dem Chef der internationalen Energieagentur, Fatih Birol, über nachhaltige Wege aus der Energiekrise angesetzt.

In Davos werden bis Donnerstag rund 50 Staats- und Regierungschef sowie 2500 Delegierte aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft erwartet. Für Montagvormittag ist eine Ansprache des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj per Videoschalte geplant. Zu den Gästen gehören auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), der am Donnerstag eine Rede hält, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg und der US-Sondergesandte für Klimafragen, John Kerry.

J.Hasler--NZN