Zürcher Nachrichten - SPD will an Verbrenner-Aus 2035 festhalten

EUR -
AED 4.129977
AFN 73.096596
ALL 92.040297
AMD 412.113469
ANG 2.013388
AOA 1032.35379
ARS 1714.829862
AUD 1.623152
AWG 2.024223
AZN 1.903853
BAM 1.957747
BBD 2.276934
BDT 138.998219
BGN 1.893144
BHD 0.426228
BIF 3393.774756
BMD 1.124568
BND 1.447539
BOB 13.61654
BRL 5.878009
BSD 1.130509
BTN 108.954313
BWP 15.99269
BYN 3.405441
BYR 22041.538018
BZD 2.273631
CAD 1.599283
CDF 2597.752699
CHF 0.934289
CLF 0.027958
CLP 1103.921132
CNY 7.53978
CNH 7.54181
COP 3732.734463
CRC 516.518217
CUC 1.124568
CUP 27.131618
CVE 110.629417
CZK 24.456547
DJF 201.307494
DKK 7.475298
DOP 67.54777
DZD 150.771023
EGP 58.838871
ERN 16.868524
ETB 181.055056
FJD 2.544339
FKP 0.847713
GBP 0.851917
GEL 2.918265
GGP 0.847713
GHS 13.24417
GIP 0.847713
GMD 82.65863
GNF 9945.066203
GTQ 8.636665
GYD 236.47515
HKD 8.823756
HNL 30.171782
HRK 7.535747
HTG 147.957128
HUF 369.241014
IDR 20152.26333
ILS 3.470533
IMP 0.847713
INR 108.253359
IQD 1480.9529
IRR 1964102.334714
ISK 137.016805
JEP 0.847713
JMD 178.058644
JOD 0.797319
JPY 177.621623
KES 144.964965
KGS 98.340126
KHR 4560.124591
KMF 492.561145
KPW 1012.111797
KRW 1527.871917
KWD 0.347126
KYD 0.942124
KZT 500.931443
LAK 25252.180871
LBP 100705.08753
LKR 373.59652
LRD 192.694492
LSL 18.724069
LTL 3.320558
LVL 0.68024
LYD 7.21415
MAD 11.025163
MDL 20.128747
MGA 4980.713177
MKD 61.636291
MMK 2361.349552
MNT 4046.257127
MOP 9.137564
MRU 45.067115
MUR 53.776535
MVR 17.374886
MWK 1953.375205
MXN 20.565019
MYR 4.5951
MZN 71.870822
NAD 18.724069
NGN 1493.629397
NIO 41.232316
NOK 10.828697
NPR 174.3269
NZD 2.005308
OMR 0.432392
PAB 1.130524
PEN 3.897187
PGK 5.003767
PHP 70.40964
PKR 311.561246
PLN 4.376572
PYG 6587.46268
QAR 4.099023
RON 5.342934
RSD 117.552432
RUB 93.763389
RWF 1668.173659
SAR 4.233098
SBD 9.069476
SCR 15.640618
SDG 676.431405
SEK 11.288081
SGD 1.43974
SHP 0.851817
SLE 27.669553
SLL 23581.625128
SOS 646.048173
SRD 42.365302
STD 23276.292616
STN 24.909187
SVC 9.891704
SYP 14621.636883
SZL 18.716362
THB 37.829996
TJS 10.411946
TMT 3.947235
TND 3.361072
TOP 2.70769
TRY 55.256115
TTD 7.669524
TWD 35.917561
TZS 2963.240762
UAH 50.762201
UGX 4488.46331
USD 1.124568
UYU 45.505655
UZS 13362.287405
VES 973.289093
VND 29235.963501
VUV 134.664628
WST 3.122027
XAF 655.957
XAG 0.018447
XAU 0.000269581405
XCD 3.039201
XCG 2.037399
XDR 0.795128
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 265.819825
ZAR 18.777197
ZMK 10122.464407
ZMW 22.23081
ZWL 362.110523
SSP 6424.199564
MXV 2.327405
  • Goldpreis

    17.2000

    4219.5

    +0.41%

  • EUR/USD

    0.0011

    1.1256

    +0.1%

  • DAX

    -259.8500

    24939.35

    -1.04%

  • TecDAX

    -21.8400

    3979.48

    -0.55%

  • SDAX

    -251.8200

    18178.68

    -1.39%

  • Euro STOXX 50

    -93.5700

    6175.45

    -1.52%

  • MDAX

    -591.1300

    30251.37

    -1.95%

SPD will an Verbrenner-Aus 2035 festhalten
SPD will an Verbrenner-Aus 2035 festhalten / Foto: Odd ANDERSEN - AFP

SPD will an Verbrenner-Aus 2035 festhalten

Die SPD will anders als Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am faktischen Aus für neue Verbrennerfahrzeuge in der EU ab 2035 festhalten. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) sagte am Dienstag im Inforadio des Senders RBB, eine Abkehr vom Verbrenner-Aus komme für ihn nicht in Frage. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) betonte nach einem Treffen mit Arbeitnehmervertretern aus der Autoindustrie, die Unternehmen wollten ebenfalls am "Pfad der Elektromobilität" festhalten.

Textgröße:

"Uns haben viele Betriebe - alle, die heute hier am Tisch saßen - sehr deutlich gesagt, alle Betriebe haben sich schon auf den Weg gemacht, sie haben investiert in die Zukunftstechnologien", sagte Bas. "Was sie aber jetzt brauchen, ist die politische Unterstützung, um diesen Pfad der Transformation in die Zukunft der Arbeitsplätze auch deutlich festzuzurren."

Nach EU-Vorgaben dürfen Neuwagen ab 2035 kein CO2 mehr ausstoßen. Nach derzeitigem Stand der Technik bedeutet dies ein Ende von Verbrenner-Autos. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Probleme drängen manche Autohersteller auf eine Lockerung oder Verschiebung der Vorgaben. Innerhalb der Bundesregierung spricht sich insbesondere die Union ebenfalls dafür aus.

Bis zum geplanten Aus seien es noch zehn Jahre, sagte Schneider dazu. "In zehn Jahren sieht die Welt nochmal ganz anders aus, was Technologie betrifft." Schon jetzt seien Quantensprünge bei den Batterien erzielt worden: "Sie sind in 20 Minuten aufgeladen, die Autofahrer kommen bis zu 700 Kilometer weit."

Bundeskanzler Merz will sich hingegen auf EU-Ebene gegen des Verbrenner-Aus einsetzen. "Ich möchte nicht, dass Deutschland zu den Ländern gehört, die an diesem falschen Verbot festhalten", sagte er am Montagabend in ntv-Sendung "Pinar Atalay". Er wolle das Verbrenner-Verbot "in dieser Form nicht aufrecht erhalten".

Merz betonte, Dieselmotoren würden im Lkw-Bereich weiter gebraucht. Werde die Technologie verboten, dann würden Unternehmen in Deutschland keine Dieselmotoren mehr produzieren. "Und das ist ein schwerer Fehler." Denn weltweit werde in dem Bereich schwerer Dieselmotoren weiter geforscht. Zudem werde es in einigen Jahren womöglich synthetische Kraftstoffe geben, mit denen sich Verbrennermotoren "umweltfreundlich betreiben" ließen.

Ein "Zurück in die Zukunft" komme für ihn nicht in Frage, reagierte darauf Schneider. "Zu hoffen, dass etwas besser wird mit einer Technologie, die vor 100 Jahren erfunden wurde, überzeugt mich nicht."

Die Vorsitzende der Gewerkschaft IG Metall, Christiane Benner, betonte, es brauche "eine volle Offensive weiterhin für den Hochlauf der Elektromobilität". Zudem sei aber auch "eine Flexibilisierung der CO2-Regeln in einigen Punkten" nötig.

Am Donnerstag hat Merz zum Auto-Gipfel ins Kanzleramt geladen. Neben Schneider, Bas und Gewerkschaftschefin Benner nehmen unter anderem auch Finanzminister Lars Klingbeil (SPD), Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie, Hildegard Müller, teil.

Ch.Siegenthaler--NZN