Zürcher Nachrichten - Aussterbend: Spanien schrumpft

EUR -
AED 4.178943
AFN 71.687675
ALL 91.552325
AMD 414.49561
ANG 2.037261
AOA 1044.594777
ARS 1725.068689
AUD 1.618788
AWG 2.048224
AZN 1.938634
BAM 1.956363
BBD 2.299841
BDT 140.400406
BGN 1.915592
BHD 0.430494
BIF 3431.351805
BMD 1.137902
BND 1.459062
BOB 13.61756
BRL 5.881252
BSD 1.141878
BTN 109.266204
BWP 15.527786
BYN 3.457519
BYR 22302.88851
BZD 2.29654
CAD 1.605182
CDF 2628.555041
CHF 0.942087
CLF 0.027761
CLP 1096.175772
CNY 7.636862
CNH 7.641271
COP 3742.424692
CRC 518.112681
CUC 1.137902
CUP 30.154416
CVE 110.29044
CZK 24.406303
DJF 203.339584
DKK 7.47568
DOP 67.926564
DZD 152.270717
EGP 58.889413
ERN 17.068537
ETB 186.516562
FJD 2.559996
FKP 0.858694
GBP 0.859287
GEL 2.975648
GGP 0.858694
GHS 13.228226
GIP 0.858694
GMD 84.204932
GNF 10042.448829
GTQ 8.71601
GYD 238.902455
HKD 8.924256
HNL 30.649339
HRK 7.530292
HTG 149.256233
HUF 366.091668
IDR 20398.039767
ILS 3.475245
IMP 0.858694
INR 109.165245
IQD 1495.930511
IRR 1564132.294411
ISK 138.004857
JEP 0.858694
JMD 179.913081
JOD 0.806759
JPY 180.47469
KES 147.426584
KGS 99.509347
KHR 4631.149645
KMF 492.712119
KPW 1024.112589
KRW 1561.29889
KWD 0.351555
KYD 0.951615
KZT 507.764893
LAK 25586.801434
LBP 101884.250765
LKR 375.676656
LRD 196.975435
LSL 18.627452
LTL 3.35993
LVL 0.688306
LYD 7.289778
MAD 10.930858
MDL 20.211373
MGA 5017.223439
MKD 61.542711
MMK 2389.102443
MNT 4094.104269
MOP 9.225455
MRU 45.719943
MUR 54.369328
MVR 17.580573
MWK 1979.982814
MXN 19.974524
MYR 4.646394
MZN 72.723695
NAD 18.627042
NGN 1508.721982
NIO 42.020431
NOK 10.760728
NPR 174.827863
NZD 2.005593
OMR 0.437528
PAB 1.141929
PEN 3.855109
PGK 5.087196
PHP 71.45229
PKR 316.443064
PLN 4.39009
PYG 6767.650277
QAR 4.16286
RON 5.277251
RSD 117.413376
RUB 96.749359
RWF 1685.403576
SAR 4.278591
SBD 9.103802
SCR 15.674514
SDG 684.434481
SEK 11.27935
SGD 1.456367
SHP 0.859119
SLE 28.049077
SLL 23861.236711
SOS 652.556257
SRD 43.038316
STD 23552.283817
STN 24.50576
SVC 9.991261
SYP 14795.008269
SZL 18.622541
THB 38.087833
TJS 10.567938
TMT 3.994038
TND 3.372878
TOP 2.739796
TRY 55.592798
TTD 7.760892
TWD 36.253009
TZS 3015.439253
UAH 51.252598
UGX 4442.161288
USD 1.137902
UYU 45.77096
UZS 13474.877912
VES 969.983857
VND 29577.499033
VUV 134.858193
WST 3.131301
XAF 655.957
XAG 0.017858
XAU 0.000267
XCD 3.075238
XCG 2.057992
XDR 0.804556
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 269.284714
ZAR 18.690947
ZMK 10242.479631
ZMW 22.238227
ZWL 366.404133
SSP 6500.372417
MXV 2.263694
  • SDAX

    -139.2600

    18206.46

    -0.76%

  • Euro STOXX 50

    -16.9500

    6282.87

    -0.27%

  • TecDAX

    -53.0000

    3958.82

    -1.34%

  • MDAX

    -258.9500

    30956.82

    -0.84%

  • DAX

    -93.2200

    25317.41

    -0.37%

  • Goldpreis

    -32.4000

    4286

    -0.76%

  • EUR/USD

    -0.0013

    1.1375

    -0.11%


Aussterbend: Spanien schrumpft




Spanien, ein Land mit reicher Geschichte und lebendiger Kultur, steht vor einer demografischen Herausforderung, die seine Zukunft prägt. Die Bevölkerung des Landes verändert sich rapide, und Experten beobachten einen Trend, der auf ein Schrumpfen der einheimischen Gesellschaft hindeutet. Im ersten Quartal 2025 hat die Gesamtbevölkerung zwar die Marke von 49 Millionen überschritten, doch dieser Zuwachs basiert fast ausschließlich auf Zuwanderung. Ohne den Zustrom von Migranten würde die Zahl der Einwohner sinken, was zu einem langsamen Verschwinden der traditionellen spanischen Bevölkerung führt.

Die Geburtenrate in Spanien bleibt alarmierend niedrig. Im Jahr 2024 wurden lediglich rund 322.000 Babys geboren, was zwar einen leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr darstellt, aber immer noch weit unter dem Niveau liegt, das für eine stabile Bevölkerung notwendig wäre. Die Fertilitätsrate liegt bei etwa 1,3 Kindern pro Frau, deutlich unter dem Ersatzniveau von 2,1. Dieser Rückgang hat tiefe Wurzeln: Junge Paare entscheiden sich oft gegen Kinder aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheiten, hoher Lebenshaltungskosten und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Viele Frauen gebären ihr erstes Kind erst jenseits der 30, was die Geburtenzahlen weiter drückt. Gleichzeitig steigt die Zahl der Todesfälle: Im Vergleich zu 2013 gab es 2023 rund 43.000 mehr Sterbefälle bei 100.000 weniger Geburten. Das natürliche Wachstum ist negativ – mehr Menschen sterben, als geboren werden.

Die Alterung der Gesellschaft verschärft das Problem. Spanien hat einen der höchsten Anteile an Senioren in Europa. Bis 2050 könnte der Anteil der über 65-Jährigen auf über 30 Prozent ansteigen. Viele Regionen, insbesondere im ländlichen Inland wie Galicien oder Kastilien, leiden unter Abwanderung junger Menschen in die Städte oder ins Ausland. Elf der 50 Provinzen haben im letzten Jahrhundert einen absoluten Bevölkerungsrückgang erlebt. Städte wie Madrid oder Barcelona wachsen durch Zuzug, doch das Land insgesamt verliert an Dynamik. Prognosen deuten darauf hin, dass die Bevölkerung ohne Immigration bis 2026 um fast 96.000 Personen schrumpfen könnte.

Migration ist derzeit der einzige Faktor, der die Zahlen stabilisiert. Im letzten Quartal 2024 kamen über 115.000 neue Bewohner hinzu, hauptsächlich aus Lateinamerika, Afrika und Osteuropa. Diese Zuwanderer tragen zu einem leichten Anstieg der Geburten bei, da sie oft jünger und familienorientierter sind. Dennoch schrumpft die einheimische Bevölkerung: Seit Oktober 2024 gab es 20.500 weniger spanische Staatsbürger. Regierungsinitiativen, wie Änderungen im Einwanderungsrecht ab 2025, zielen darauf ab, mehr qualifizierte Arbeitskräfte anzuziehen, um Lücken in Sektoren wie Pflege, Landwirtschaft und Technologie zu füllen. Doch Kritiker warnen, dass dies die kulturelle Identität verändern könnte.

Die wirtschaftlichen Folgen sind spürbar. Ein schrumpfender Arbeitsmarkt belastet das Rentensystem, da weniger Beitragszahler für mehr Rentner sorgen müssen. Bis 2050 könnte die Bevölkerung auf unter 47 Millionen fallen, wenn der Trend anhält. Regionale Ungleichheiten wachsen: Die Kanaren und der Osten wachsen langsam, während der Norden stagniert. Politiker fordern Maßnahmen wie Familienförderung, bezahlbaren Wohnraum und bessere Kinderbetreuung, um den Rückgang umzukehren.

Spanien steht an einem Scheideweg. Das Verschwinden der einheimischen Bevölkerung ist kein plötzliches Ereignis, sondern ein schleichender Prozess, der durch gesellschaftliche Veränderungen angetrieben wird. Ob das Land diesen Trend wenden kann, hängt von mutigen Reformen ab – andernfalls könnte die spanische Gesellschaft, wie wir sie kennen, allmählich verblassen.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...