Zürcher Nachrichten - Castros letzter Spielzug

EUR -
AED 4.327193
AFN 74.230805
ALL 96.09441
AMD 441.366757
ANG 2.108786
AOA 1080.473238
ARS 1621.059967
AUD 1.667556
AWG 2.120886
AZN 2.010553
BAM 1.948589
BBD 2.361262
BDT 143.269841
BGN 1.941372
BHD 0.444298
BIF 3476.749318
BMD 1.17827
BND 1.487801
BOB 8.101023
BRL 6.10792
BSD 1.172362
BTN 106.618467
BWP 15.523556
BYN 3.361874
BYR 23094.090148
BZD 2.357875
CAD 1.613322
CDF 2686.455014
CHF 0.91488
CLF 0.025934
CLP 1024.18785
CNY 8.140372
CNH 8.116141
COP 4356.652976
CRC 559.529505
CUC 1.17827
CUP 31.224152
CVE 109.858477
CZK 24.229892
DJF 208.777436
DKK 7.471768
DOP 72.063335
DZD 153.189202
EGP 56.291016
ERN 17.674049
ETB 182.447169
FJD 2.61841
FKP 0.873849
GBP 0.873705
GEL 3.151812
GGP 0.873849
GHS 12.884323
GIP 0.873849
GMD 86.599251
GNF 10285.937702
GTQ 8.995712
GYD 245.2425
HKD 9.213122
HNL 31.016227
HRK 7.534564
HTG 153.671351
HUF 379.661356
IDR 19813.315423
ILS 3.676897
IMP 0.873849
INR 107.127181
IQD 1535.890489
IRR 1512677.04426
ISK 144.903285
JEP 0.873849
JMD 182.674029
JOD 0.835329
JPY 182.614173
KES 151.937828
KGS 103.039649
KHR 4714.574098
KMF 492.516478
KPW 1060.446265
KRW 1700.561999
KWD 0.361435
KYD 0.976968
KZT 585.154749
LAK 25121.613045
LBP 104987.64704
LKR 362.731583
LRD 216.309564
LSL 18.887189
LTL 3.479125
LVL 0.712724
LYD 7.416556
MAD 10.75012
MDL 20.135575
MGA 5017.433385
MKD 61.630349
MMK 2474.112913
MNT 4204.773752
MOP 9.437517
MRU 46.942294
MUR 54.448198
MVR 18.216007
MWK 2032.977129
MXN 20.27095
MYR 4.584651
MZN 75.297331
NAD 18.887189
NGN 1580.437042
NIO 43.140545
NOK 11.262018
NPR 170.589746
NZD 1.976123
OMR 0.453046
PAB 1.172362
PEN 3.938144
PGK 5.113101
PHP 67.887182
PKR 327.652747
PLN 4.216339
PYG 7579.950991
QAR 4.273287
RON 5.096139
RSD 117.424031
RUB 90.729883
RWF 1712.263903
SAR 4.420475
SBD 9.479396
SCR 16.354112
SDG 708.73329
SEK 10.698467
SGD 1.492568
SHP 0.884008
SLE 28.864125
SLL 24707.730018
SOS 668.825066
SRD 44.344772
STD 24387.808126
STN 24.409777
SVC 10.257867
SYP 130.248104
SZL 18.881132
THB 36.575843
TJS 11.108394
TMT 4.123945
TND 3.403904
TOP 2.836992
TRY 51.650403
TTD 7.935501
TWD 37.079566
TZS 3035.295187
UAH 50.745022
UGX 4220.382808
USD 1.17827
UYU 45.491662
UZS 14318.077845
VES 473.465822
VND 30776.409932
VUV 139.554544
WST 3.198322
XAF 653.538632
XAG 0.013564
XAU 0.000229
XCD 3.184334
XCG 2.112945
XDR 0.812792
XOF 653.538632
XPF 119.331742
YER 280.958618
ZAR 18.87541
ZMK 10605.860014
ZMW 22.198855
ZWL 379.402429
  • Euro STOXX 50

    -5.9600

    6125.35

    -0.1%

  • MDAX

    -137.3800

    31686.01

    -0.43%

  • DAX

    -133.2400

    25127.45

    -0.53%

  • EUR/USD

    0.0013

    1.1799

    +0.11%

  • TecDAX

    -24.9000

    3696.6

    -0.67%

  • Goldpreis

    93.1000

    5174

    +1.8%

  • SDAX

    -45.3700

    17978.55

    -0.25%


Castros letzter Spielzug




Stromausfälle von bis zu zwanzig Stunden pro Tag, leere Supermarktregale und eine Wirtschaft im freien Fall – Kuba erlebt die schwerste Krise seit Jahrzehnten. Die katastrophale Lage spiegelt sich im täglichen Leben wider: In vielen Teilen des Landes fallen wiederholt Strom und Wasser aus, Lebensmittel, Medikamente und Treibstoff sind Mangelware. Berichte über Stromausfälle von zehn bis zwölf Stunden am Tag häufen sich, und selbst staatliche Medien mussten 2024 einen landesweiten Blackout eingestehen, der zehn Millionen Menschen betraf. Der Mangel an Lebensmitteln drückt sich in langen Schlangen vor Subventionsläden aus, die nur einmal im Monat Hühnerteile verteilen. Bewohner sprechen davon, dass sie tageweise nur Süßkartoffeln essen, weil Reis oder Fleisch fehlen.

Seit 2019 hat die kubanische Wirtschaft rund elf Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts verloren. Die Inflation – getrieben durch Mangelwirtschaft und eine schwache Landeswährung – erreicht zweistellige Raten. Die Staatsverschuldung liegt mittlerweile bei über hundert Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung, und der Peso verliert an Wert, weil in Dollar bezahlte Waren im informellen Markt dominieren. Als Folge verarmen Angestellte des staatlichen Gesundheits- und Bildungswesens zunehmend; viele wechseln zu besser bezahlten Tätigkeiten wie Taxifahren.

Die soziale Lage verschlechtert sich rasant: Hunderte kritische Künstlerinnen, Journalisten und Aktivisten sitzen weiterhin inhaftiert. Mehr als tausend Menschen werden nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen als politische Gefangene festgehalten. Zugleich verzeichnet das Land einen massiven Exodus – zwischen 2021 und 2023 schrumpfte die Bevölkerung um rund zehn Prozent, weil zigtausende Kubaner über Nicaragua Richtung USA auswanderten. Das Ausbluten der Arbeitskräfte verschärft den Mangel an Fachkräften in Krankenhäusern, Schulen und staatlichen Betrieben.

Neue US‑Blockade schürt die Krise
Die US‑Sanktionen, die seit 1962 bestehen, wurden in der zweiten Amtszeit von Donald Trump massiv verschärft. Unter anderem erließ Washington im Januar 2026 ein Dekret, das Sonderzölle auf Länder verhängt, die Öl an Kuba liefern. Kurz zuvor hatten US‑Truppen Venezuelas Präsident Nicolás Maduro entführt. Die Regierung in Havanna verurteilte diesen „beispiellosen Akt“ scharf; gleichzeitig stoppte Washington venezolanische Öllieferungen nach Kuba. Mexiko belieferte die Insel im Januar 2026 mit nur 84 900 Barrel Rohöl, während laut der Datenfirma Kpler rund 100 000 Barrel pro Tag benötigt werden. Ohne neue Lieferungen würden die Reserven nur noch zwei bis drei Wochen reichen. Die USA blockieren seitdem alle Tanker und haben angedroht, einen vollständigen 

Seeweg‑Boykott zu verhängen.
Der erneute Druck aus Washington wirkt sich direkt auf den Alltag aus. Der Zugang zu Treibstoff ist nur noch gegen harte Währung möglich; an Tankstellen bilden sich seit dem Morgengrauen lange Schlangen, während die Zapfsäulen, die Pesos akzeptieren, längst trocken sind. Kubas Präsident Miguel Díaz‑Canel warnt davor, dass die neuen Sanktionen ein humanitäres Desaster provozieren. US‑Vertreter wie Senator Marco Rubio, selbst kubanischer Abstammung, bestehen dagegen darauf, dass das Regime „fällt“, und sprechen offen von einem Regimewechsel. Das US‑Außenministerium ließ verlauten, man stehe zwar offen für Gespräche, werde aber den Druck hochhalten, bis Havanna zu grundlegenden Reformen bereit sei.

Auch die Vereinten Nationen beobachten die Lage mit Sorge. UN‑Generalsekretär António Guterres bezeichnete die humanitäre Situation als „extrem besorgniserregend“, da die anhaltende Energie‑ und Nahrungsmittelknappheit die Bevölkerung direkt treffe. Sein Sprecher betonte, dass die Generalversammlung seit Jahrzehnten ein Ende des US‑Embargos fordere und appellierte an alle Beteiligten, in den Dialog zu treten.

Proteste und staatliche Repression
Die mangelhafte Versorgung führte 2024 zu Protesten wie seit der Revolution nicht mehr. In Santiago de Cuba gingen im März Hunderte Menschen auf die Straße. Sie riefen „Strom und Essen“ und forderten „Freiheit“, während lokale Parteifunktionäre versuchten, die Menge zu beruhigen. Reuters zitierte Augenzeugen, nach denen die Stromausfälle bis zu zehn Stunden täglich dauerten und staatliche Läden kaum Lebensmittel hatten. Zwar reagierte die Regierung mit der Verteilung zusätzlicher Rationen und vorübergehenden Stromzuteilungen, doch wurden gleichzeitig mindestens 38 Demonstranten verhaftet. Nationale Menschenrechtsgruppen dokumentierten landesweit willkürliche Festnahmen, die Regierung sprach von Straftaten wie „öffentlichem Ungehorsam“.

Im Juli 2021 waren bereits zehntausende Kubaner aus Wut über Mangelwirtschaft und fehlende Freiheiten auf die Straßen gegangen – die größten Proteste seit 1959. Die Sicherheitskräfte reagierten mit Massenverhaftungen und langen Haftstrafen. Bis heute sitzen mehrere Hundert der damaligen Demonstrierenden in Haft, darunter bekannte Künstler und Musiker wie Maykel Castillo Pérez („Patria y Vida“) und der Künstler Luis Manuel Otero Alcántara. Internationale Organisationen kritisieren, dass Gerichte in Kuba politisch kontrolliert werden und faire Verfahren nicht gewährleistet sind. Im März 2024 dokumentierten Aktivisten erneut Übergriffe: Familien politischer Gefangener berichteten von Hausdurchsuchungen und ständigen Drohanrufen durch die Staatssicherheit.

Der Pakt mit Venezuela bröckelt
Ein zentraler Pfeiler des Regimes war jahrzehntelang die Allianz mit Venezuela. Die sozialistische Regierung in Caracas belieferte Kuba im Austausch für Sicherheitsberater, Ärzte und Lehrer mit billigem Öl. Diese Zusammenarbeit wurde durch die US‑Operation zur Gefangennahme von Präsident Maduro jedoch erschüttert. Venezuelas neue Führung entließ kubanische Sicherheitskräfte aus Schlüsselposten, während Washington klar machte, dass es den Einfluss Havannas in Caracas beenden wolle. Nach Angaben von Insidern wurden kubanische Berater aus dem venezolanischen Geheimdienst DGCIM abgezogen. In den Wochen nach der US‑Militäroperation flogen Dutzende kubanische Spezialisten zurück nach Havanna. Präsident Donald Trump erklärte in sozialen Netzwerken, die Zeit der „Bezahlung mit venezolanischem Öl“ sei vorbei. Experten sehen darin einen Versuch, die wirtschaftliche Lebensader Kubas zu kappen und das Regime zu destabilisieren.

Akuter Nahrungsmangel und der Schritt zur Landverpachtung
Zu den größten Problemen gehört die Ernährungsversorgung. Kuba konsumiert rund 700 000 Tonnen Reis pro Jahr, produziert aber kaum mehr als ein Zehntel dieser Menge. Nach Angaben des Statistikamts brach die einheimische Produktion seit 2018 um über achtzig Prozent ein; 2023 wurden weniger als 30 000 Tonnen geerntet. Gleichzeitig fehlen harte Devisen, um Importe zu finanzieren. Aus diesem Grund hat die Regierung 2025 einen historischen Schritt vollzogen: Erstmals seit der Enteignung ausländischer Grundbesitzer nach der Revolution überließ Havanna einem ausländischen Unternehmen Agrarflächen zur Nutzung. Ein vietnamesisches Unternehmen erhielt zunächst 308 Hektar Land im Westen der Insel, später 1 000 Hektar, um Reis anzubauen. Es brachte nicht nur Fachpersonal und Saatgut mit, sondern auch Dünger, Herbizide und andere Betriebsmittel. Ziel sind Erträge von sieben bis acht Tonnen pro Hektar – Werte, die in Kuba zuletzt vor Jahrzehnten erreicht wurden. Der Vertrag sieht vor, dass das Unternehmen seine Beschäftigten direkt bezahlt und Gewinne in Devisen erzielen darf, was in der Zentralverwaltungswirtschaft bislang undenkbar war. Eine ähnliche Vereinbarung wurde russischen Investoren angeboten, inklusive langfristiger Pachtverträge und zollfreier Einfuhr von Landmaschinen.

Mit der Landverpachtung gibt die kommunistische Führung einen der letzten ideologischen Grundsätze auf. Seit 1959 galt Land als heilige Ressource, deren Verpachtung an Ausländer tabu war. Nun wird sie aus der Not heraus zur internationalen Verhandlungsmasse. Es zeigt, wie verzweifelt das Regime ist: Ohne ausländische Hilfe droht eine Ernährungskatastrophe. Einige Beobachter sprechen daher von der „letzten Karte“, die das Castro‑Regime noch ausspielen kann – der Eintritt fremder Unternehmen in die kubanische Landwirtschaft. Die Initiative ist nicht nur wirtschaftlich heikel; sie bedeutet auch, dass ausländische Firmen das Lohnsystem umgehen dürfen, indem sie direkt in Dollar bezahlen und nicht mehr über staatliche Vermittler. Das könnte sozialen Unmut schüren, wenn kubanische Arbeiter ungleiche Gehälter wahrnehmen.

Öffnung für ausländische Investoren und private Unternehmen
Parallel zur Landreform kündigte die Regierung im November 2025 weitere Liberalisierungen an. Investoren sollen künftig Mitarbeiter in US‑Dollar bezahlen dürfen, Immobilien erwerben und sogar eigenes Benzin importieren, um die Treibstoffkrise zu umgehen. Genehmigungsverfahren sollen vereinfacht, Wartezeiten verkürzt werden. Damit will Kuba die „extreme Bürokratie“ reduzieren, die ausländische Firmen seit Jahren abschreckt. Bereits 2024 hatte Premierminister Manuel Marrero angekündigt, die staatlichen Vermittlungsbüros abzuschaffen, über die ausländische Firmen ihre Beschäftigten rekrutieren müssen. Künftig könnten Unternehmen direkt Arbeitsverträge schließen. Laut Regierungsangaben waren 2025 rund 376 ausländische Unternehmen aus 40 Ländern in Kuba tätig; 32 neue Projekte mit einem Volumen von 2,1 Milliarden US‑Dollar wurden genehmigt. Allerdings bleiben die Rahmenbedingungen unsicher: hohe politische Risiken, die fehlende Garantie für Gewinnrückführung und die Gefahr neuer US‑Sanktionen schrecken viele Investoren ab.

Dennoch setzt Havanna auf den wachsenden privaten Sektor als zweiten Rettungsanker. Seit der Legalisierung von Kleinstunternehmen 2021 wurden über 11 000 Mikro‑, kleine und mittlere Unternehmen (MIPYMES) registriert. Sie betreiben Lebensmittelgeschäfte, Cafés oder Handwerksbetriebe und decken laut amtlichen Angaben mittlerweile gut 55 Prozent des Einzelhandelsvolumens ab. Ihre Steuereinnahmen von umgerechnet 6,8 Milliarden Pesos zeigen, dass die Privatwirtschaft inzwischen ein wichtiger fiskalischer Pfeiler geworden ist. Gleichzeitig bremst die Regierung das Wachstum durch neue Vorschriften; seit 2024 dürfen lokale Verwaltungsräte MIPYMES genehmigen oder ablehnen, was das Verfahren stark verzögert. Unternehmer klagen, sie warteten sieben Monate oder länger auf eine Genehmigung. Präsident Díaz‑Canel bezeichnet die Privatwirtschaft als „strategisch“ und verspricht, sie in die sozialistische Planwirtschaft einzubinden – aber staatliche Unternehmen sollen dominant bleiben.

Humanitäre Lage und internationale Reaktionen
Der Mangel an Nahrung und Medikamenten zwang Havanna im Februar 2024 erstmals, das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen um Hilfe zu bitten. Es bat um Milchpulver für Kinder unter sieben Jahren. Die Interamerikanische Menschenrechtskommission warnte im April vor einer weiteren Verschlechterung der Versorgungslage. Das internationale Komitee vom Roten Kreuz meldete Engpässe bei Antibiotika. Zudem sind Krankheiten wie Dengue und Zika auf dem Vormarsch, weil Mückenbekämpfung wegen Treibstoffmangels und fehlender Pestizide vernachlässigt wird. Die UN‑Vertretung in Havanna beschreibt die Stimmung als Mischung aus „Resilienz, Trauer und Empörung“. Viele Kubaner seien verzweifelt, aber stolz und zögerten, erneut zu protestieren – nicht zuletzt wegen der Repression nach den Demonstrationen von 2021.

Die Europäische Union fordert die Freilassung von Dissidenten wie José Daniel Ferrer. Menschenrechtsgruppen berichten, dass Familien von Gefangenen von Sicherheitskräften schikaniert werden. Die US‑Regierung betont, dass sie den Druck aufrechterhält, um demokratische Reformen zu erzwingen, beteuert aber, sie wolle keinen humanitären Kollaps herbeiführen. China verurteilte die verstärkte US‑Blockade und kündigte Hilfe an. Mexikos Präsident warnte vor einem „weitreichenden humanitären Desaster“, sollte der Öl‑Boykott beibehalten werden. Russland versprach Solidarität, konnte aber wegen eigener Probleme nur geringe Mengen Rohöl liefern.

Ausblick: Spiel auf Zeit
Kuba steht damit an einem Scheideweg. Das Regime um Díaz‑Canel und den nach wie vor einflussreichen Raúl Castro hält offiziell an der sozialistischen Ordnung fest, setzt aber zunehmend auf Marktmechanismen und ausländische Investoren. Die Verpachtung von Agrarflächen an eine vietnamesische Firma, die geplante Öffnung der Investitionsgesetze und die wachsende Rolle von MIPYMES sind deutliche Zeichen, dass ideologische Dogmen aufgeweicht werden. Diese Schritte wirken wie ein letzter Versuch, den wirtschaftlichen Absturz aufzuhalten und soziale Unruhen zu verhindern. Gleichzeitig verschärft der Öl‑Boykott der USA den Druck: Treibstoff ist existenziell für den Betrieb von Krankenhäusern, Wasserpumpen, öffentlichen Verkehrsmitteln und der Zuckerindustrie.

Die „letzte Karte“, die das Castro‑Regime ausspielt, ist daher ein riskantes Spiel mit einer größeren Öffnung gegenüber ausländischem Kapital und einer vorsichtigen Liberalisierung der Wirtschaft. Ob diese Strategie den Kollaps aufhält oder nur den Zeitpunkt des Zusammenbruchs hinauszögert, ist ungewiss. Viel wird davon abhängen, ob Washington zu einem Dialog bereit ist, wie internationaler Druck auf das Embargo wirkt und ob die kubanische Führung die private Initiative wirklich zulassen kann. Sicher ist: Die Bevölkerung erlebt eine tiefe humanitäre Krise – und ihre Geduld hat Grenzen.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...