Zürcher Nachrichten - USA startet Iran‑Countdown

EUR -
AED 4.323624
AFN 75.940287
ALL 95.687478
AMD 441.242259
ANG 2.107224
AOA 1080.758104
ARS 1599.419799
AUD 1.642433
AWG 2.120604
AZN 2.006077
BAM 1.955544
BBD 2.375189
BDT 144.991026
BGN 1.96385
BHD 0.445242
BIF 3506.541132
BMD 1.177296
BND 1.500804
BOB 8.148934
BRL 5.863881
BSD 1.179346
BTN 109.436679
BWP 15.822929
BYN 3.349562
BYR 23075.00039
BZD 2.37179
CAD 1.62202
CDF 2719.554043
CHF 0.919924
CLF 0.026581
CLP 1046.173097
CNY 8.02651
CNH 8.025203
COP 4252.443522
CRC 537.829619
CUC 1.177296
CUP 31.198342
CVE 110.250573
CZK 24.292918
DJF 210.002519
DKK 7.478542
DOP 70.700748
DZD 156.180562
EGP 61.083063
ERN 17.659439
ETB 184.137404
FJD 2.6116
FKP 0.869683
GBP 0.870234
GEL 3.183245
GGP 0.869683
GHS 13.031295
GIP 0.869683
GMD 86.535785
GNF 10346.646031
GTQ 9.01882
GYD 246.727713
HKD 9.228764
HNL 31.3339
HRK 7.540232
HTG 154.429791
HUF 361.795271
IDR 20178.852382
ILS 3.484549
IMP 0.869683
INR 109.021729
IQD 1544.897834
IRR 1555796.58282
ISK 143.712969
JEP 0.869683
JMD 186.4556
JOD 0.834749
JPY 186.748615
KES 151.890124
KGS 102.954982
KHR 4717.38268
KMF 492.110114
KPW 1059.54421
KRW 1727.223095
KWD 0.363031
KYD 0.982771
KZT 552.967638
LAK 26018.595189
LBP 105605.880343
LKR 372.771219
LRD 216.991604
LSL 19.329071
LTL 3.476249
LVL 0.712135
LYD 7.457024
MAD 10.880676
MDL 20.272347
MGA 4891.359913
MKD 61.631935
MMK 2472.587069
MNT 4209.502521
MOP 9.512755
MRU 47.136832
MUR 54.497475
MVR 18.20144
MWK 2044.932399
MXN 20.380292
MYR 4.653267
MZN 75.294007
NAD 19.329071
NGN 1580.496695
NIO 43.394321
NOK 11.029737
NPR 175.099086
NZD 2.013677
OMR 0.454021
PAB 1.179346
PEN 4.057269
PGK 5.112331
PHP 70.124501
PKR 328.817071
PLN 4.231614
PYG 7513.016842
QAR 4.299437
RON 5.098167
RSD 117.334646
RUB 89.63827
RWF 1723.174504
SAR 4.416103
SBD 9.460335
SCR 17.672434
SDG 707.555258
SEK 10.789215
SGD 1.495406
SHP 0.87897
SLE 28.990957
SLL 24687.302663
SOS 674.011798
SRD 44.391165
STD 24367.648971
STN 24.496794
SVC 10.31865
SYP 130.128292
SZL 19.323471
THB 37.700592
TJS 11.120745
TMT 4.126422
TND 3.422652
TOP 2.834646
TRY 52.795135
TTD 8.009952
TWD 37.061709
TZS 3060.299527
UAH 51.917706
UGX 4367.428475
USD 1.177296
UYU 46.913861
UZS 14311.127236
VES 564.698282
VND 31004.088534
VUV 139.188822
WST 3.1983
XAF 655.871172
XAG 0.014532
XAU 0.000243
XCD 3.181702
XCG 2.125422
XDR 0.815693
XOF 655.871172
XPF 119.331742
YER 280.907036
ZAR 19.209
ZMK 10597.080419
ZMW 22.436064
ZWL 379.088812
  • Euro STOXX 50

    124.4300

    6057.71

    +2.05%

  • DAX

    547.7700

    24702.24

    +2.22%

  • MDAX

    1013.7500

    31952.1

    +3.17%

  • TecDAX

    112.4600

    3765.52

    +2.99%

  • Goldpreis

    71.3000

    4879.6

    +1.46%

  • EUR/USD

    -0.0017

    1.1767

    -0.14%

  • SDAX

    290.5200

    18268.79

    +1.59%


USA startet Iran‑Countdown




Ende Februar 2026 spitzt sich die seit Jahren schwelende Konfrontation zwischen den Vereinigten Staaten und Iran erneut dramatisch zu. Die US‑Regierung unter Präsident Donald Trump baut seit Ende Januar eine der größten Militäraufbietungen im Nahen Osten seit dem Irakkrieg 2003 auf. Flugzeugträger, Bomber und Kampfflugzeuge verlegen in hoher Zahl in die Region. Parallel dazu stagniert der diplomatische Prozess um das iranische Atomprogramm, und Washington wie Teheran drohen sich gegenseitig mit harten Konsequenzen.

Die Lage eskalierte, nachdem im Januar erneute Proteste im Iran blutig niedergeschlagen wurden. Die USA bombten bereits im Juni 2025 während des zwölftägigen Israel–Iran‑Kriegs iranische Nuklearanlagen. Seither fordern sie, dass Iran jegliche Urananreicherung aufgibt und sein Raketenprogramm einschränkt. Doch Teheran beharrt darauf, nur ein ziviles Atomprogramm zu betreiben und verweigert Gespräche über Raketen. Zwei Verhandlungsrunden in Oman und Genf endeten ohne Durchbruch. Trump warnte daraufhin, Iran habe „10 bis 15 Tage“ für eine Einigung, andernfalls müsse mit „wirklich schlimmen Dingen“ gerechnet werden. Beobachter nennen den Termin Mitte März als spätesten Zeitpunkt, bis die US‑Truppen vollständig bereitstehen.

Luftmacht:
Laut offenen Quellen hat das US‑Militär innerhalb weniger Wochen mehr als 120 Flugzeuge in den Nahen Osten verlegt – darunter F‑35‑Stealth‑Jäger, F‑22‑Luftüberlegenheitsjäger, F‑15E‑Strike‑Eagles sowie E‑3‑AWACS‑Aufklärer. In Jordanien identifizierten Satellitenbilder 18 F‑35‑Kampfjets und sechs EA‑18G‑Growler‑Störflugzeuge. Zusätzlich wurden C‑130‑ und C‑17‑Transportmaschinen sowie KC‑135‑Luftbetankungsflugzeuge stationiert, um einen langanhaltenden Einsatz zu ermöglichen.

Flugzeugträger:
Der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln operiert bereits mit knapp 80 Luftfahrzeugen im Arabischen Meer, nur rund 700 Kilometer vor Irans Küste. Der weltweit größte Träger, die USS Gerald R Ford, verlegte aus der Karibik Richtung Ostmittelmeer und soll sich der Lincoln‑Gruppe anschließen. Gemeinsam könnten beide Verbände laut Experten mehrere hundert Angriffe pro Tag fliegen.

Schiffe und Raketen:
Neben den Trägern kreuzen mehrere Zerstörer mit Aegis‑Luftverteidigungssystemen und Tomahawk‑ Marschflugkörpern in der Region. Zudem hat Washington nach Medienberichten 108 Tankflugzeuge in das Einsatzgebiet verlegt, was auf einen längeren Luftkrieg hindeutet.

Basen und Logistik:
Die US‑Führung erwägt laut Trump, im Ernstfall die britisch‑amerikanische Basis Diego Garcia im Indischen Ozean zu nutzen. Allerdings lehnt die britische Regierung dies aus rechtlichen Gründen ab, was zu diplomatischen Spannungen führt. Um die Abhängigkeit von britischen Stützpunkten zu verringern, werden auch Basen in Katar, Jordanien und Saudi‑Arabien massiv ausgebaut.

Iranische Vorbereitungen
Teheran reagiert mit eigenen Maßnahmen. Iranische Behörden kündigten an, dass jeder Angriff mit aller Härte beantwortet werde. Man habe mehrere Eingänge von Nuklearanlagen unter Bergen verlegt, um sie vor Luftschlägen zu schützen. Im Parchin‑Komplex nahe Teheran, einem hochsensiblen Militärgelände, wurde über einer neuen Anlage ein „Betonsarkophag“ errichtet und mit Erde bedeckt – ein im Januar freigelegtes Satellitenbild zeigt die fortschreitende Befestigung. Auch Tunnelanlagen in Isfahan und Natanz wurden verschüttet.

Aktuell stellt sich die Frage: Will sich die iranische Führung wie feige Ratten in Bunkern verkriechen? Kaum denkbar und auch nutzlos, die USA verfügen über die stärksten bunkerbrechenden Bomben, trotzdem ist im ruchlosen iranischen Regime die Angst deutlich spürbar. Ein aktuelles "Marine-Manöver" mit dem durch den Ukraine-Krieg geschwächten Terrorstaat Russland, dürfte eher auch als laues Lüftchen denn als "Drohgebärde" wahrgenommen werden …

Die iranischen Revolutionsgarden hielten in der Straße von Hormus groß angelegte Schießübungen ab und kündigten zusammen mit Russland gemeinsame Manöver im Golf von Oman an. Während der Raketenübungen wurden Teile der Straße von Hormus sowie Lufträume über Südiran vorübergehend gesperrt. Zeitgleich warnte Außenminister Hossein Amir‑Abdollahian im UN‑Sicherheitsrat, dass die USA im Falle eines Angriffs allein die Verantwortung für „unvorhersehbare und unkontrollierbare Konsequenzen“ tragen würden.

Diplomatische Sackgasse
Die diplomatischen Bemühungen stagnieren. Bei den indirekten Gesprächen Mitte Februar in Genf einigte man sich zwar auf „Leitprinzipien“ für eine mögliche Vereinbarung, doch die zentralen Streitpunkte bleiben ungelöst . Die USA verlangen einen vollständigen Verzicht Irans auf Urananreicherung und die Einbeziehung des Raketenprogramms in ein Abkommen, wohingegen Iran lediglich begrenzte Zugeständnisse im Gegenzug für eine Aufhebung der Sanktionen in Aussicht stellt.

Präsident Trump hat sich durch den immensen Militäraufmarsch selbst unter Zugzwang gesetzt. Experten weisen darauf hin, dass ein Rückzug ohne greifbares Ergebnis im Wahljahr als Schwäche ausgelegt würde und daher wenig Spielraum besteht. Gleichzeitig warnt Washington, dass eine begrenzte Operation möglich sei, um Iran zu einem Deal zu zwingen. Beobachter verweisen jedoch auf die Gefahr, dass eine solche Aktion unkontrollierbar eskalieren könnte.

Regionale und globale Reaktionen
Die arabischen Golfstaaten blicken mit Sorge auf den Konflikt. Obwohl sie das iranische Atomprogramm kritisch sehen, befürchten sie vor allem iranische Vergeltungsschläge auf ihre Territorien, die viele US‑Militärbasen beherbergen. Katar, Saudi‑Arabien und Bahrain bemühen sich daher um Vermittlung und warnen Washington vor einer Eskalation, die die politische Ordnung im Nahen Osten erschüttern könnte.

Auch Russland warnt vor den Folgen einer US‑Attacke und betont, ein neuer Krieg könne die Beziehungen in der Region destabilisieren und globale Energiepreise in die Höhe treiben . Europäische Diplomaten kritisieren, dass Washington bislang kein klares Ziel definiert habe – ob es um die Zerstörung einzelner Nuklearanlagen, die Dezimierung der Revolutionsgarde oder gar einen Regimewechsel gehe .

Countdown zum Angriff?
Alles deutet darauf hin, dass die USA den Countdown zu einem möglichen Angriff laufen lassen. Mit zwei Flugzeugträgern, hunderten von Kampfflugzeugen und massiver logistischen Unterstützung können amerikanische Streitkräfte binnen Tagen einen großangelegten Luftschlag führen. Iran setzt auf Abschreckung durch Raketen, Drohnen und das Verlegen seiner sensibelsten Anlagen unter Berge und Beton.

Ob es tatsächlich zum Angriff kommt, hängt an den nächsten Tagen und der Frage, ob beide Seiten Kompromissbereitschaft zeigen. Sollte Iran nicht auf Washingtons Kernforderungen eingehen, dürfte Präsident Trump kaum von seinem militärischen Kurs abrücken. Ein Konflikt würde jedoch nicht nur das Schicksal des Iran, sondern die Stabilität der gesamten Region beeinflussen.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...