Zürcher Nachrichten - USA startet Iran‑Countdown

EUR -
AED 4.338348
AFN 76.19375
ALL 95.829135
AMD 441.584473
ANG 2.114403
AOA 1083.259034
ARS 1599.663041
AUD 1.641034
AWG 2.126352
AZN 2.010886
BAM 1.958439
BBD 2.378705
BDT 145.205672
BGN 1.97054
BHD 0.445674
BIF 3511.732248
BMD 1.181307
BND 1.503025
BOB 8.160997
BRL 5.887865
BSD 1.181092
BTN 109.599155
BWP 15.846354
BYN 3.35452
BYR 23153.614744
BZD 2.375301
CAD 1.614433
CDF 2724.0934
CHF 0.920262
CLF 0.026374
CLP 1037.955159
CNY 8.058344
CNH 8.048946
COP 4268.085364
CRC 538.625827
CUC 1.181307
CUP 31.304632
CVE 110.413789
CZK 24.269182
DJF 210.313409
DKK 7.473189
DOP 70.805414
DZD 156.011079
EGP 61.214097
ERN 17.719603
ETB 184.410002
FJD 2.620497
FKP 0.872646
GBP 0.870806
GEL 3.183618
GGP 0.872646
GHS 13.050586
GIP 0.872646
GMD 86.235062
GNF 10361.963304
GTQ 9.032171
GYD 247.092971
HKD 9.249456
HNL 31.380287
HRK 7.531537
HTG 154.658411
HUF 361.042842
IDR 20186.171875
ILS 3.49642
IMP 0.872646
INR 109.236096
IQD 1547.184915
IRR 1560506.381663
ISK 144.072923
JEP 0.872646
JMD 186.731631
JOD 0.837537
JPY 186.517749
KES 152.281941
KGS 103.304946
KHR 4724.366338
KMF 494.966845
KPW 1063.153977
KRW 1723.526888
KWD 0.363937
KYD 0.984226
KZT 553.786257
LAK 26057.113365
LBP 105762.220292
LKR 373.323073
LRD 217.312841
LSL 19.357686
LTL 3.488093
LVL 0.714561
LYD 7.468064
MAD 10.896784
MDL 20.302359
MGA 4898.601129
MKD 61.641445
MMK 2481.01094
MNT 4223.8439
MOP 9.526838
MRU 47.206613
MUR 54.682706
MVR 18.250731
MWK 2047.959736
MXN 20.322965
MYR 4.669119
MZN 75.550437
NAD 19.357686
NGN 1586.389335
NIO 43.458563
NOK 11.069551
NPR 175.358305
NZD 1.997938
OMR 0.454202
PAB 1.181092
PEN 4.063275
PGK 5.119899
PHP 70.252908
PKR 329.303855
PLN 4.224158
PYG 7524.139183
QAR 4.305802
RON 5.098755
RSD 117.341583
RUB 89.488212
RWF 1725.725508
SAR 4.431074
SBD 9.49248
SCR 17.732052
SDG 709.965026
SEK 10.769264
SGD 1.498122
SHP 0.881965
SLE 29.148728
SLL 24771.40998
SOS 675.009612
SRD 44.542333
STD 24450.667257
STN 24.53306
SVC 10.333926
SYP 130.571627
SZL 19.352078
THB 37.519488
TJS 11.137208
TMT 4.140481
TND 3.427719
TOP 2.844304
TRY 52.979609
TTD 8.02181
TWD 37.10426
TZS 3077.269292
UAH 51.994565
UGX 4373.894058
USD 1.181307
UYU 46.983313
UZS 14332.313565
VES 566.623145
VND 31109.716545
VUV 139.663025
WST 3.209196
XAF 656.84213
XAG 0.014273
XAU 0.000242
XCD 3.192541
XCG 2.128568
XDR 0.81809
XOF 656.84213
XPF 119.331742
YER 281.918837
ZAR 19.139475
ZMK 10633.17994
ZMW 22.469279
ZWL 380.380332
  • Goldpreis

    87.1000

    4895.4

    +1.78%

  • DAX

    547.7700

    24702.24

    +2.22%

  • Euro STOXX 50

    124.4300

    6057.71

    +2.05%

  • TecDAX

    112.4600

    3765.52

    +2.99%

  • SDAX

    290.5200

    18268.79

    +1.59%

  • MDAX

    1013.7500

    31952.1

    +3.17%

  • EUR/USD

    0.0020

    1.1804

    +0.17%


USA startet Iran‑Countdown




Ende Februar 2026 spitzt sich die seit Jahren schwelende Konfrontation zwischen den Vereinigten Staaten und Iran erneut dramatisch zu. Die US‑Regierung unter Präsident Donald Trump baut seit Ende Januar eine der größten Militäraufbietungen im Nahen Osten seit dem Irakkrieg 2003 auf. Flugzeugträger, Bomber und Kampfflugzeuge verlegen in hoher Zahl in die Region. Parallel dazu stagniert der diplomatische Prozess um das iranische Atomprogramm, und Washington wie Teheran drohen sich gegenseitig mit harten Konsequenzen.

Die Lage eskalierte, nachdem im Januar erneute Proteste im Iran blutig niedergeschlagen wurden. Die USA bombten bereits im Juni 2025 während des zwölftägigen Israel–Iran‑Kriegs iranische Nuklearanlagen. Seither fordern sie, dass Iran jegliche Urananreicherung aufgibt und sein Raketenprogramm einschränkt. Doch Teheran beharrt darauf, nur ein ziviles Atomprogramm zu betreiben und verweigert Gespräche über Raketen. Zwei Verhandlungsrunden in Oman und Genf endeten ohne Durchbruch. Trump warnte daraufhin, Iran habe „10 bis 15 Tage“ für eine Einigung, andernfalls müsse mit „wirklich schlimmen Dingen“ gerechnet werden. Beobachter nennen den Termin Mitte März als spätesten Zeitpunkt, bis die US‑Truppen vollständig bereitstehen.

Luftmacht:
Laut offenen Quellen hat das US‑Militär innerhalb weniger Wochen mehr als 120 Flugzeuge in den Nahen Osten verlegt – darunter F‑35‑Stealth‑Jäger, F‑22‑Luftüberlegenheitsjäger, F‑15E‑Strike‑Eagles sowie E‑3‑AWACS‑Aufklärer. In Jordanien identifizierten Satellitenbilder 18 F‑35‑Kampfjets und sechs EA‑18G‑Growler‑Störflugzeuge. Zusätzlich wurden C‑130‑ und C‑17‑Transportmaschinen sowie KC‑135‑Luftbetankungsflugzeuge stationiert, um einen langanhaltenden Einsatz zu ermöglichen.

Flugzeugträger:
Der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln operiert bereits mit knapp 80 Luftfahrzeugen im Arabischen Meer, nur rund 700 Kilometer vor Irans Küste. Der weltweit größte Träger, die USS Gerald R Ford, verlegte aus der Karibik Richtung Ostmittelmeer und soll sich der Lincoln‑Gruppe anschließen. Gemeinsam könnten beide Verbände laut Experten mehrere hundert Angriffe pro Tag fliegen.

Schiffe und Raketen:
Neben den Trägern kreuzen mehrere Zerstörer mit Aegis‑Luftverteidigungssystemen und Tomahawk‑ Marschflugkörpern in der Region. Zudem hat Washington nach Medienberichten 108 Tankflugzeuge in das Einsatzgebiet verlegt, was auf einen längeren Luftkrieg hindeutet.

Basen und Logistik:
Die US‑Führung erwägt laut Trump, im Ernstfall die britisch‑amerikanische Basis Diego Garcia im Indischen Ozean zu nutzen. Allerdings lehnt die britische Regierung dies aus rechtlichen Gründen ab, was zu diplomatischen Spannungen führt. Um die Abhängigkeit von britischen Stützpunkten zu verringern, werden auch Basen in Katar, Jordanien und Saudi‑Arabien massiv ausgebaut.

Iranische Vorbereitungen
Teheran reagiert mit eigenen Maßnahmen. Iranische Behörden kündigten an, dass jeder Angriff mit aller Härte beantwortet werde. Man habe mehrere Eingänge von Nuklearanlagen unter Bergen verlegt, um sie vor Luftschlägen zu schützen. Im Parchin‑Komplex nahe Teheran, einem hochsensiblen Militärgelände, wurde über einer neuen Anlage ein „Betonsarkophag“ errichtet und mit Erde bedeckt – ein im Januar freigelegtes Satellitenbild zeigt die fortschreitende Befestigung. Auch Tunnelanlagen in Isfahan und Natanz wurden verschüttet.

Aktuell stellt sich die Frage: Will sich die iranische Führung wie feige Ratten in Bunkern verkriechen? Kaum denkbar und auch nutzlos, die USA verfügen über die stärksten bunkerbrechenden Bomben, trotzdem ist im ruchlosen iranischen Regime die Angst deutlich spürbar. Ein aktuelles "Marine-Manöver" mit dem durch den Ukraine-Krieg geschwächten Terrorstaat Russland, dürfte eher auch als laues Lüftchen denn als "Drohgebärde" wahrgenommen werden …

Die iranischen Revolutionsgarden hielten in der Straße von Hormus groß angelegte Schießübungen ab und kündigten zusammen mit Russland gemeinsame Manöver im Golf von Oman an. Während der Raketenübungen wurden Teile der Straße von Hormus sowie Lufträume über Südiran vorübergehend gesperrt. Zeitgleich warnte Außenminister Hossein Amir‑Abdollahian im UN‑Sicherheitsrat, dass die USA im Falle eines Angriffs allein die Verantwortung für „unvorhersehbare und unkontrollierbare Konsequenzen“ tragen würden.

Diplomatische Sackgasse
Die diplomatischen Bemühungen stagnieren. Bei den indirekten Gesprächen Mitte Februar in Genf einigte man sich zwar auf „Leitprinzipien“ für eine mögliche Vereinbarung, doch die zentralen Streitpunkte bleiben ungelöst . Die USA verlangen einen vollständigen Verzicht Irans auf Urananreicherung und die Einbeziehung des Raketenprogramms in ein Abkommen, wohingegen Iran lediglich begrenzte Zugeständnisse im Gegenzug für eine Aufhebung der Sanktionen in Aussicht stellt.

Präsident Trump hat sich durch den immensen Militäraufmarsch selbst unter Zugzwang gesetzt. Experten weisen darauf hin, dass ein Rückzug ohne greifbares Ergebnis im Wahljahr als Schwäche ausgelegt würde und daher wenig Spielraum besteht. Gleichzeitig warnt Washington, dass eine begrenzte Operation möglich sei, um Iran zu einem Deal zu zwingen. Beobachter verweisen jedoch auf die Gefahr, dass eine solche Aktion unkontrollierbar eskalieren könnte.

Regionale und globale Reaktionen
Die arabischen Golfstaaten blicken mit Sorge auf den Konflikt. Obwohl sie das iranische Atomprogramm kritisch sehen, befürchten sie vor allem iranische Vergeltungsschläge auf ihre Territorien, die viele US‑Militärbasen beherbergen. Katar, Saudi‑Arabien und Bahrain bemühen sich daher um Vermittlung und warnen Washington vor einer Eskalation, die die politische Ordnung im Nahen Osten erschüttern könnte.

Auch Russland warnt vor den Folgen einer US‑Attacke und betont, ein neuer Krieg könne die Beziehungen in der Region destabilisieren und globale Energiepreise in die Höhe treiben . Europäische Diplomaten kritisieren, dass Washington bislang kein klares Ziel definiert habe – ob es um die Zerstörung einzelner Nuklearanlagen, die Dezimierung der Revolutionsgarde oder gar einen Regimewechsel gehe .

Countdown zum Angriff?
Alles deutet darauf hin, dass die USA den Countdown zu einem möglichen Angriff laufen lassen. Mit zwei Flugzeugträgern, hunderten von Kampfflugzeugen und massiver logistischen Unterstützung können amerikanische Streitkräfte binnen Tagen einen großangelegten Luftschlag führen. Iran setzt auf Abschreckung durch Raketen, Drohnen und das Verlegen seiner sensibelsten Anlagen unter Berge und Beton.

Ob es tatsächlich zum Angriff kommt, hängt an den nächsten Tagen und der Frage, ob beide Seiten Kompromissbereitschaft zeigen. Sollte Iran nicht auf Washingtons Kernforderungen eingehen, dürfte Präsident Trump kaum von seinem militärischen Kurs abrücken. Ein Konflikt würde jedoch nicht nur das Schicksal des Iran, sondern die Stabilität der gesamten Region beeinflussen.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...