Zürcher Nachrichten - Skepsis vor Iran-Invasion?

EUR -
AED 4.240518
AFN 75.634464
ALL 95.921707
AMD 435.28668
ANG 2.066952
AOA 1058.830109
ARS 1599.801653
AUD 1.666452
AWG 2.078691
AZN 1.976738
BAM 1.957246
BBD 2.320435
BDT 141.364453
BGN 1.973685
BHD 0.436294
BIF 3429.364489
BMD 1.154668
BND 1.483864
BOB 7.960882
BRL 5.94769
BSD 1.152061
BTN 107.314294
BWP 15.805747
BYN 3.413782
BYR 22631.496292
BZD 2.317032
CAD 1.607183
CDF 2661.509861
CHF 0.921616
CLF 0.026733
CLP 1055.551728
CNY 7.947177
CNH 7.942044
COP 4235.865572
CRC 536.089149
CUC 1.154668
CUP 30.598707
CVE 110.848106
CZK 24.500447
DJF 205.207897
DKK 7.47284
DOP 70.261221
DZD 153.741465
EGP 62.597564
ERN 17.320023
ETB 179.898252
FJD 2.602392
FKP 0.87428
GBP 0.872127
GEL 3.100317
GGP 0.87428
GHS 12.707145
GIP 0.87428
GMD 85.445085
GNF 10137.986522
GTQ 8.813512
GYD 241.128168
HKD 9.04869
HNL 30.603818
HRK 7.534903
HTG 151.207143
HUF 382.345854
IDR 19658.398933
ILS 3.634607
IMP 0.87428
INR 107.4193
IQD 1509.315225
IRR 1523209.394098
ISK 144.402703
JEP 0.87428
JMD 181.633421
JOD 0.818618
JPY 184.206561
KES 149.913038
KGS 100.976015
KHR 4607.284594
KMF 493.042995
KPW 1039.20109
KRW 1736.574963
KWD 0.357185
KYD 0.960109
KZT 545.933387
LAK 25368.513623
LBP 103345.156614
LKR 363.494881
LRD 211.406207
LSL 19.57749
LTL 3.409435
LVL 0.698448
LYD 7.367508
MAD 10.823898
MDL 20.271505
MGA 4816.517185
MKD 61.719357
MMK 2424.535601
MNT 4124.753932
MOP 9.300972
MRU 45.767827
MUR 54.327428
MVR 17.85144
MWK 1997.658759
MXN 20.548301
MYR 4.65043
MZN 73.841317
NAD 19.577065
NGN 1593.614794
NIO 42.390404
NOK 11.239598
NPR 171.700638
NZD 2.017933
OMR 0.444297
PAB 1.152051
PEN 3.985845
PGK 4.983596
PHP 69.39324
PKR 321.459517
PLN 4.265003
PYG 7452.571208
QAR 4.200704
RON 5.097169
RSD 117.566688
RUB 92.547154
RWF 1682.628713
SAR 4.335319
SBD 9.282114
SCR 16.667709
SDG 693.95568
SEK 10.867333
SGD 1.482894
SHP 0.8663
SLE 28.462725
SLL 24212.826862
SOS 658.383625
SRD 43.127998
STD 23899.300022
STN 24.517691
SVC 10.080448
SYP 127.665303
SZL 19.569545
THB 37.533066
TJS 11.042659
TMT 4.052885
TND 3.39641
TOP 2.780163
TRY 51.489313
TTD 7.815877
TWD 36.86628
TZS 3002.136806
UAH 50.456845
UGX 4322.193646
USD 1.154668
UYU 46.654473
UZS 13997.342562
VES 546.608946
VND 30409.918474
VUV 137.758315
WST 3.194134
XAF 656.436352
XAG 0.015734
XAU 0.000247
XCD 3.120548
XCG 2.076334
XDR 0.816927
XOF 656.447731
XPF 119.331742
YER 275.561408
ZAR 19.453301
ZMK 10393.393053
ZMW 22.263643
ZWL 371.802682
  • Goldpreis

    32.6000

    4712.3

    +0.69%

  • EUR/USD

    0.0045

    1.1567

    +0.39%

  • Euro STOXX 50

    -39.8500

    5692.86

    -0.7%

  • MDAX

    -289.5400

    28916.26

    -1%

  • SDAX

    -78.6300

    16724.07

    -0.47%

  • DAX

    -130.8200

    23168.08

    -0.56%

  • TecDAX

    -16.3500

    3467.91

    -0.47%


Skepsis vor Iran-Invasion?




In den Vereinigten Staaten vn Amerika (USA) hat Präsident Donald Trump (79) die Öffentlichkeit mit einer Mischung aus martialischer Rhetorik und widersprüchlichen Aussagen zum Krieg gegen den Iran verunsichert. In einer Fernsehansprache kündigte er an, die US‑Streitkräfte würden den Job bald beenden und „Iran in die Steinzeit zurückbomben“. Zugleich stellte er in Aussicht, in den kommenden Wochen extrem harte Angriffe zu fliegen, während andere Staaten aufgefordert wurden, die Straße von Hormus selbst zu sichern. In Interviews sprach Trump davon, die USA würden sich „ziemlich schnell aus dem Iran zurückziehen“ und nur noch „punktuell zurückkehren“.

Luftkrieg statt Invasion
Seit Ende Februar 2026 fliegen die USA gemeinsam mit Israel Angriffe gegen iranische Ziele. Trump betont, dass die „strategischen Ziele“ in greifbarer Nähe seien; die iranische Luftverteidigung, Drohnen und ein Großteil der Marine seien zerstört worden. Dass es trotz der massiven Bombardements bislang keine Bodentruppen gibt, hat mit den militärischen Planungen zu tun. Das Pentagon hat zwar zusätzliche Kriegsschiffe und rund 7 000 Marinesoldaten in die Golfregion verlegt, doch eine großangelegte Invasion ist mit diesen Kräften unmöglich. Offiziere erwägen demnach punktuelle Operationen: die Einnahme der Ölinsel Chark (Kharg), die Eroberung strategischer Küstenabschnitte oder die Sicherung iranischer Uranlager. Den Iran in die "Steinzeit zu bomben" wie es US-Präsident Donald Trump sagte, könnte zumindest eine Möglichkeit sein, das Land ins Chaos zu stürzen – mit der Hoffnung auf einen Regimewechsel.

Militärexperten gehen davon aus, dass die USA allenfalls Kommandounternehmen durchführen wollen, um die Straße von Hormus wieder zu öffnen. Für eine Besetzung Irans fehlt es an Logistik, Verbündeten und politischer Unterstützung im eigenen Land. Selbst eine zusätzliche Aufstockung von 10 000 Soldaten würde das Gesamtkontingent nur auf 17 000 erhöhen – weit weniger als die 150 000 Soldaten, mit denen Washington 2003 in den Irak marschierte.

Zweifel am Kurs und Kritik an NATO
Trumps wiederholte Drohung, wichtige Verkehrsinfrastruktur im Iran zu zerstören, schürt zusätzliche Spannungen. Nachdem amerikanische Flugzeuge Mitte März eine neu gebaute Brücke bei Karadsch zerstört hatten, drohte der Präsident, als Nächstes weitere Brücken und Kraftwerke zu bombardieren, weil die USA „noch nicht einmal begonnen haben, den Rest zu zerstören“. Die iranische Revolutionsgarde kündigte daraufhin Vergeltung gegen amerikanische und israelische Ziele an.

Während Trump den Krieg als Erfolg darstellt, wächst der innenpolitische Druck. Die steigenden Energiepreise und die Gefahr eines langwierigen Konflikts belasten die US‑Wirtschaft. Umfragen zufolge ist eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung dafür, den Krieg schnell zu beenden, selbst wenn nicht alle Ziele erreicht werden. Trumps Strategie bringt ihn außerdem in Konflikt mit den europäischen Verbündeten: Mehrfach schimpfte er öffentlich über die NATO, weil sich europäische Staaten weigern, ihre Schiffe zur Sicherung der Straße von Hormus zu entsenden. Er drohte sogar mit einem Austritt aus dem Bündnis. Diplomaten warnen, dass das Bündnis dadurch in eine seiner größten Krisen geraten ist.

Reaktionen in der Bevölkerung
In den sozialen Netzwerken und Kommentarspalten überwiegt Skepsis. Viele Nutzer weisen darauf hin, dass ihr eigenes Land nicht im Krieg mit dem Iran ist und kritisieren die Formulierung „wir“. Andere verweisen darauf, dass Krieg sich nicht planen lasse und schnell eskalieren könne. Einige vergleichen eine mögliche Invasion mit der verlustreichen Schlacht um Okinawa 1945 und warnen vor Tausenden amerikanischen Opfern. Wieder andere sehen in Trumps martialischen Drohungen eine gezielte Marktmanipulation, weil die Ölpreise nach jeder Ankündigung stark schwanken.

Unterstützer des Präsidenten argumentieren, dass der Krieg notwendig sei, um Iran dauerhaft an der Entwicklung von Atomwaffen zu hindern. Trump selbst betont, die Angriffe hätten Irans Nuklearprogramm zerstört und einen „Regimewechsel“ bewirkt. Internationale Beobachter verweisen allerdings darauf, dass große Teile des iranischen Uranvorrats in Tunneln lagern, die bislang kaum beschädigt wurden.

Ausblick und Frage dem dem was kommen wird?
Ob es tatsächlich zu einer Bodenoffensive kommt, bleibt zumindes aktuele "noch" ungewiss. Trump erklärte in Interviews, ein Einsatz gegen Kharg Island sei nur „eine Möglichkeit“. Sollte Iran die Straße von Hormus nicht bald wieder öffnen, drohen die USA damit, die Öl‑ und Energieinfrastruktur des Landes systematisch zu zerstören. Dieser Krieg hat bereits Tausende Menschenleben gekostet und die Weltwirtschaft in Turbulenzen gestürzt. Eine großflächige Invasion würde die Risiken weiter erhöhen und könnte langfristige Folgen für die internationale Sicherheitsordnung haben.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...