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Auf den Fidschi-Inseln haben am Montag die Vorverhandlungen zum bevorstehenden UN-Klimagipfel in der Türkei begonnen. Fidschis Klimaministerin Lynda Tabuya forderte die Industrieländer zu Beginn der Beratungen in der Stadt Nadi eindringlich auf, einen "gerechten Übergang" zu erneuerbaren Energien zu unterstützen. Sie sollten den Ländern helfen, die am stärksten von den Folgen der globalen Erwärmung betroffen sind, sagte sie Journalisten.
Der Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor. Wie der EU-Klimadienst Copernicus am Freitag mitteilte, kletterten in mehr als der Hälfte Westeuropas die Temperaturen an 17 Tagen auf über 30 Grad. Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden nur sieben solcher extremen Hitzetage gezählt, beim bisherigen Rekord im Jahr 2003 waren es elf Tage.
Die Hitzewelle in Europa und ein schneearmer Winter haben den Gletschern in der Schweiz laut einer Studie in diesem Jahr massiv zugesetzt - und damit die anhaltende Gletscherschmelze weiter vorangetrieben. Die Gletscher in der Alpenrepublik verloren in diesem Jahr 5,5 Prozent ihrer Masse, wie das Schweizerische Gletschermessnetz Glamos am Donnerstag mitteilte. Das Jahr 2026 verzeichnete demnach den zweitstärksten Gletscherschwund seit Beginn der Aufzeichnungen.
Nach dem Hitzesommer ist auch der September außergewöhnlich warm und sonnig ausgefallen. Vor allem das Monatsende war deutlich wärmer als üblich, wie der Deutsche Wetterdienst am Dienstag in Offenbach mitteilte. Sommerliche Temperaturen wechselten sich mit herbstlich frischen Nächten und Tagen ab. Insgesamt war der erste Herbstmonat im Jahr 2026 ungewöhnlich warm und vor allem im Süden außergewöhnlich sonnig.
Mit Blick auf die sinkenden Pegelstände an deutschen Flüssen hat Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) weitere Ausnahmen vom Sonntagsfahrverbot für Lkw angekündigt. "Die Lage ist weiterhin sehr angespannt. Es hat erneut zu wenig geregnet, und die Wasserstände sind weiterhin sehr niedrig", sagte der CDU-Politiker dem "Kölner Stadt-Anzeiger" von Dienstag. Zusammen mit seinen Länderkollegen prüfe er, wie sich über September hinaus die notwendige Flexibilität für die Unternehmen sicherstellen lasse.
Er hat zwei Monate im Südwesten Frankreichs gewütet und eine Fläche von 42.000 Hektar verwüstet - nun haben die Behörden den größten Waldbrand des Landes seit 1949 für gelöscht erklärt. Die Flammen waren im Juli in der Nähe des Dorfes Saumos in der Region Gironde ausgebrochen. Rund 224.000 Menschen mussten zwischenzeitlich in Sicherheit gebracht werden, darunter auch Touristen.
Nach dem Rekordjahr 2025 wird die Kartoffelernte in Deutschland in diesem Jahr schwächer ausfallen. Ursache seien der verspätete Start der Pflanzung und die Hitze- und Dürreperioden im Sommer, teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium in Berlin am Montag mit. 2026 wird eine Ernte von 10,4 Millionen Tonnen erwartet; im vergangenen Jahr wurden 13,9 Millionen Tonnen eingefahren - es war die größte Ernte seit 1990.
Die Nordsee ist im vergangenen Jahr so warm wie nie gewesen. Das Wasser erreichte im Jahresmittel mit 11,6 Grad Celsius die höchste Oberflächentemperatur seit Beginn der Messungen im Jahr 1969, wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) am Mittwoch zum diesjährigen Extremwetterkongress in Hamburg mitteilte. Die Wassertemperatur lag damit fast ein Grad über dem langjährigen Mittel von 1997 bis 2021.
UN-Generalsekretär António Guterres hat die USA und China zum Auftakt der Generaldebatte in New York zu Zusammenarbeit bei Künstlicher Intelligenz aufgerufen. Die Spitzenreiter bei der KI-Entwicklung trügen die "größte Verantwortung gegenüber der Menschheit" und sollten daher "Kanäle für Dialog, Transparenz, Vertrauen und Zusammenarbeit" einrichten, sagte Guterres am Dienstag vor den in New York versammelten Staats- und Regierungschefs.
Ausnahmezustand in Tokio: Wegen des herannahenden Taifuns "Dujuan" sind in Japan am Montag hunderte Flüge gestrichen worden, mehr als 9000 Haushalte in der Umgebung der japanischen Hauptstadt waren ohne Strom. Die Katastrophenschutzbehörde riet 1,6 Millionen Menschen im Großraum Tokio, sich vorsorglich in Sicherheit zu bringen. Die Wetterbehörde warnte die Menschen in der Gegend vor Starkregen und Erdrutschen.
Schmelzende Gletscher, ausgetrocknete Flüsse: Die Vereinten Nationen warnen vor einem weiteren Rückgang der weltweiten Wasserreserven. Die Gesamtmenge des in Grundwasser, Seen, Flüssen, Böden, Eis und Schnee gespeicherten Süßwassers schrumpfe weiter, heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der Weltorganisation für Meteorologie (WMO). Das Klimaphänomen El Niño könne diesen langfristigen Trend zusätzlich verstärken.
Wegen des Klimaphänomens El Niño plant Panama, die Zahl der täglichen Durchfahrten durch den Panamakanal weiter zu reduzieren. Ab Oktober soll es täglich im Schnitt nur noch 29,5 Passagen geben, wie aus einem Parlamentsantrag hervorgeht. So werde sichergestellt, "dass der Kanal weiterhin sicher, unterbrechungsfrei, effizient und gewinnbringend betrieben wird", sagte der Minister für Kanalangelegenheiten, José Ramón Ycaza. Anfang September war die Zahl der Durchfahrten bereits von 36 auf 32 gesenkt worden.
Ungeachtet neuer Hitzerekorde im Sommer will die US-Regierung von Präsident Donald Trump offenbar den Klimaschutz weiter zurückfahren. So sollen die Auflagen für den Treibhausgasausstoß für Kohle- und Gaskraftwerke gestrichen werden, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg und die "New York Times" am Montag berichteten. Der Vorsitzende der US-Umweltagentur EPA, Lee Zeldin, wollte dies demnach bei einem Energieministertreffen der G20-Staaten in Houston im US-Bundesstaat Texas verkünden.
توقع تقرير الأحد أمطاراً متوسطة إلى غزيرة وبرداً ورياحاً نشطة على أجزاء من غرب المملكة.
Spanien hat dieses Jahr seinen heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen erlebt. Wie die spanische Wetterbehörde Aemet mitteilte, lag die Durchschnittstemperatur in den vergangenen drei Monaten bei 24,5 Grad und damit noch höher als im bisherigen Rekord-Sommer 2025. "Der Sommer 2026 war der heißeste in einer historischen Serie in Spanien, dessen Aufzeichnungen bis 1961 zurückreichen", schrieb Aemet auf seiner Website.
Vor dem verheerenden Gletscherabbruch in Nepal und der darauffolgenden tödlichen Sturzflut war es auf dem betroffenen Himalaya-Gletscher nach Berechnungen von Klimaforschern außergewöhnlich warm. Zwischen dem 21. und 26. August lag die Durchschnittstemperatur auf dem Gletscher auf 5200 Metern Höhe bei etwa fünf Grad Celsius, wie der US-Forscher Robert Rohde anhand meteorologischer Daten errechnet hat. Seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als 55 Jahren hatte die Temperatur dort in diesem Zeitraum noch nie über vier Grad Celsius gelegen.
Der extreme Sommer setzt Frankreichs Weinbauern zu. In diesem Jahr werde die französische Weinproduktion voraussichtlich bei nur knapp 34 Millionen Hektolitern liegen, teilte der Statistikdienst des Landwirtschaftsministeriums am Montag auf Grundlage einer Schätzung von Anfang September mit. Dies entspricht demnach einem Rückgang von sechs Prozent gegenüber dem ohnehin schwachen Vorjahr. Verglichen mit dem Durchschnitt der Jahre 2021 bis 2025 liegen die Einbußen bei 17 Prozent.
Die Grünen haben zum Auftakt ihrer Fraktionsklausur in Berlin der Bundesregierung massive Versäumnisse bei Klimaschutz und sozialer Gerechtigkeit vorgeworfen. "Das Mindeste, was die Bundesregierung tun müsste, wäre, die Lage wenigstens nicht noch schlimmer zu machen", sagte Fraktionschefin Katharina Dröge am Freitagmorgen mit Blick auf die Klimakrise. Ko-Fraktionschefin Britta Haßelmann bekannte sich zu einer Reform der sozialen Sicherungssysteme, "aber mit einem sozialen Kompass".
Die Zahl der Hitzetoten in diesem Sommer hat sich weiter erhöht. Sie liegt mittlerweile bei 16.300, wie aus dem am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Ausgewertet wurden Daten bis zum 23. August. 2026 ist laut RKI ein Rekordjahr, was hitzebedingte Sterbefälle angeht. Die bislang höchste Zahl an Hitzetoten wurde 2018 mit geschätzt 8900 Fällen registriert.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist in Österreich zu einem Treffen mit den anderen deutschsprachigen Staatsoberhäuptern zusammengekommen. Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen empfing Steinmeier und seine Amtskollegen aus Belgien, Liechtenstein, Luxemburg und der Schweiz am Dienstag in Innsbruck.
Sowohl Großbritannien als auch Belgien haben in diesem Jahr den heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen erlebt. In Großbritannien lag die Durchschnittstemperatur zwischen dem 1. Juni und dem 31. August nach Angaben der Wetterbehörde Met Office bei 16,5 Grad, für Belgien meldete das Königliche Meteorologische Institut (IRM) am Dienstag einen Wert von 20,3 Grad.
Deutschland erlebt am letzten meteorologischen Sommertag regional noch einmal bis zu 29 Grad. Im Norden drohen Böen bis 80 km/h, in der Nacht ziehen Gewitter mit Starkregen und Hagel über die Südhälfte.
Die Bundesstraße 192 im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte bleibt zwischen Penkow und Roez bis mindestens Montagvormittag gesperrt. Beschädigte Alleebäume stellen weiterhin eine Gefahr dar.
Rheinland-Pfalz und das Saarland erwartet ein windiges Wochenende mit Sonne, Wolken und zeitweisem Regen. Am Montag drohen örtlich kräftige Gewitter, Starkregen und Hagel.
Ein schweres Unwetter hat im Singener Ortsteil Bohlingen mehr als 190 Häuser beschädigt. Straßen und Bahnstrecken waren blockiert, die Feuerwehr rechnet mit tagelangen Aufräumarbeiten.
In Deutschland werden am Wochenende örtlich noch bis zu 29 Grad erreicht. Anschließend sorgen Tiefdruckgebiete für kühlere Luft, Wolken und regional kräftigen Regen.
Eine Sturmfront brachte Wassersportler am Fuschlsee, Wolfgangsee und Mondsee in Not. Alle Rettungsaktionen endeten ohne Verletzte.
Wegen der historischen Dürre in Folge eines Extremsommers hat die französische Regierung die Vorschriften für Käseproduzenten vorübergehend gelockert. Hersteller bestimmter Käsesorten dürften mehr Heu und Trockenfutter an die Kühe verfüttern als üblich, wie aus mehreren am Mittwoch veröffentlichten Dekreten hervorgeht. Dies betrifft zunächst die Käsesorten Comté, Beaufort und Abondance. Ausnahmeregeln für weitere Käsesorten sollen folgen.
Die Bundesregierung setzt am Mittwoch (09.00 Uhr) ihre Kabinettsklausur im brandenburgischen Neuhardenberg fort. Neben weiteren informellen Beratungen findet auch eine offizielle Kabinettssitzung statt (11.00 Uhr). Dort soll es vor allem um die Klimakrise und deren Folgen wie extreme Hitze oder Dürre gehen.
Angesichts immer heißerer Sommer infolge des Klimawandels greifen japanische Unternehmen zu ungewöhnlichen Mitteln: Eine Art Kühlschrank für Menschen soll Beschäftigten auf Baustellen, in Fabriken und Lagerhäusern schnelle Abkühlung verschaffen. Von der telefonzellengroßen Kabine des Herstellers Trusco Nakayama wurden seit April nach Unternehmensangaben bereits mehr als 300 Exemplare verkauft.
Kanzleramtsministerin Nina Warken (CDU) hat vor Beginn der Kabinettsklausur der Bundesregierung die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland als eine zentrale Aufgabe genannt. "Wir brauchen als Land bessere Rahmenbedingungen für unsere Unternehmerinnen und Unternehmer, sagte Warken am Dienstag im Deutschlandfunk. Die Klausurberatungen beginnen am Vormittag im brandenburgischen Schloss Neuhardenburg.
Nach dem Ende der Sommerpause kommt das Bundeskabinett ab Dienstag zu einer zweitägigen Klausur auf Schloss Neuhardenberg in Brandenburg zusammen (10.00 Uhr). Hauptthema ist die schwierige Wirtschaftslage und die Frage, wie Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden können. Dazu sind auch Gäste aus der Wirtschaft geladen, darunter Siemens-Chef Roland Busch, Handwerkspräsident Jörg Dittrich sowie Vertreter von KI-Unternehmen und Startups. Zum Auftakt tritt Kanzler Friedrich Merz (CDU) vor die Presse (10.15 Uhr).