Zürcher Nachrichten - Grüne dringen auf neue Gespräche zu Klimaschutz im Verkehrssektor

EUR -
AED 4.334666
AFN 77.900095
ALL 96.685479
AMD 448.694275
ANG 2.112836
AOA 1082.337912
ARS 1713.79929
AUD 1.694419
AWG 2.124545
AZN 2.005766
BAM 1.954033
BBD 2.387541
BDT 144.978905
BGN 1.982165
BHD 0.445065
BIF 3526.345066
BMD 1.180303
BND 1.506906
BOB 8.220567
BRL 6.210516
BSD 1.185428
BTN 108.401979
BWP 15.613589
BYN 3.394331
BYR 23133.933487
BZD 2.384044
CAD 1.613958
CDF 2543.552008
CHF 0.918972
CLF 0.025872
CLP 1021.553077
CNY 8.198976
CNH 8.187477
COP 4263.253457
CRC 588.626555
CUC 1.180303
CUP 31.278022
CVE 110.165385
CZK 24.3032
DJF 211.089126
DKK 7.468307
DOP 74.930651
DZD 153.353162
EGP 55.572902
ERN 17.704541
ETB 184.925926
FJD 2.604456
FKP 0.861331
GBP 0.863167
GEL 3.180899
GGP 0.861331
GHS 12.998247
GIP 0.861331
GMD 86.741709
GNF 10409.789325
GTQ 9.095775
GYD 248.005745
HKD 9.219445
HNL 31.316093
HRK 7.535293
HTG 155.479942
HUF 380.936215
IDR 19803.119186
ILS 3.65993
IMP 0.861331
INR 106.529816
IQD 1552.889245
IRR 49720.252642
ISK 145.200468
JEP 0.861331
JMD 186.265181
JOD 0.836862
JPY 183.585472
KES 152.908055
KGS 103.218032
KHR 4776.383798
KMF 493.366547
KPW 1062.272456
KRW 1712.289129
KWD 0.36253
KYD 0.987803
KZT 598.623775
LAK 25492.948383
LBP 106151.713903
LKR 367.086512
LRD 219.891167
LSL 18.978739
LTL 3.485127
LVL 0.713953
LYD 7.489228
MAD 10.809925
MDL 20.068853
MGA 5290.183051
MKD 61.644021
MMK 2478.619753
MNT 4207.336901
MOP 9.536237
MRU 47.107923
MUR 53.880544
MVR 18.235445
MWK 2056.982346
MXN 20.515491
MYR 4.657524
MZN 75.244069
NAD 18.978899
NGN 1653.65118
NIO 43.654368
NOK 11.443584
NPR 173.578342
NZD 1.962897
OMR 0.453826
PAB 1.185428
PEN 3.99259
PGK 5.083409
PHP 69.496818
PKR 332.067813
PLN 4.221913
PYG 7881.872934
QAR 4.333382
RON 5.095842
RSD 117.441308
RUB 90.236055
RWF 1734.368902
SAR 4.426205
SBD 9.510999
SCR 17.774333
SDG 709.949829
SEK 10.564636
SGD 1.500655
SHP 0.885533
SLE 28.88796
SLL 24750.357209
SOS 678.009658
SRD 44.881036
STD 24429.883467
STN 24.497151
SVC 10.372577
SYP 13053.646429
SZL 18.983988
THB 37.181532
TJS 11.071589
TMT 4.142863
TND 3.420008
TOP 2.841885
TRY 51.318734
TTD 8.025811
TWD 37.254961
TZS 3054.718851
UAH 51.08951
UGX 4234.171314
USD 1.180303
UYU 45.988416
UZS 14491.89592
VES 436.466011
VND 30683.149741
VUV 140.640991
WST 3.199542
XAF 655.875164
XAG 0.014374
XAU 0.000247
XCD 3.189827
XCG 2.136359
XDR 0.815674
XOF 655.364397
XPF 119.331742
YER 281.354641
ZAR 18.912758
ZMK 10624.131341
ZMW 23.262965
ZWL 380.056997
  • EUR/USD

    0.0026

    1.182

    +0.22%

  • TecDAX

    28.1000

    3641.51

    +0.77%

  • MDAX

    347.6500

    31512.09

    +1.1%

  • Euro STOXX 50

    59.7000

    6007.51

    +0.99%

  • DAX

    258.7100

    24797.52

    +1.04%

  • SDAX

    87.8200

    18128.17

    +0.48%

  • Goldpreis

    186.4000

    4839

    +3.85%

Grüne dringen auf neue Gespräche zu Klimaschutz im Verkehrssektor
Grüne dringen auf neue Gespräche zu Klimaschutz im Verkehrssektor / Foto: ODD ANDERSEN - AFP/Archiv

Grüne dringen auf neue Gespräche zu Klimaschutz im Verkehrssektor

Auch nach den mühsam zustande gekommenen Beschlüssen des Koalitionsausschusses wird in der Koalition weiter um die darin behandelten Streitthemen gerungen. Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge forderte am Freitag in den Sendern RTL und ntv weitere Gespräche über den Klimaschutz im Verkehrssektor. Debatten gab es auch weiterhin über die Interpretation der Beschlüsse zum Einbau neuer Heizungen und zur Wärmewende im Gebäudebereich.

Textgröße:

"Das reicht definitiv nicht, was im Verkehrssektor beschlossen wurde. Und da können Grünen gar nicht anders als zu sagen: Da muss es in die nächste Runde der Gespräche gehen", sagte die Grünen-Politikerin. Kritik übte sie an den Ampel-Koalitionspartnern. "An der Stelle gab es keinen Unterschied zwischen SPD und FDP. Beide wollten keine weiteren Maßnahmen beschließen", sagte sie. Für das Erreichen der Klimaziele, zu denen sich die gesamte Koalition bekannt habe, gebe es jedoch "eine reale Lücke" und damit weiteren Handlungsbedarf.

FDP-Fraktionschef Christian Dürr warnte die Grünen davor, Beschlüsse des Koalitionsausschusses wieder in Frage zu stellen. "Die Grünen haben manch schwierigen Kompromiss geschlossen, das stimmt, das müssen sie nun in ihren eigenen Reihen diskutieren. Aber ich rate dringend dazu, die Kompromisse nicht wieder aufzumachen", sagte er dem Portal Zeit online. Zur Rolle der FDP in der Koalition sagte Dürr: "Die FDP ist das Speedboot in der Ampel-Koalition, das das Land voranbringt."

Für Diskussionen sorgt auch nach wie vor die Frage, ob ab 2024 Gasheizungen weiterhin neu eingebaut werden können. Die Regierung plant, dass im Regelfall neue Heizungen zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen. Neue Gasheizungen wären demnach nur noch zulässig, wenn sie beispielsweise mit einer Wärmepumpe kombiniert würden. Ausnahmen soll es aber etwa bei Planungen für ein Wasserstoffnetz für Heizungen geben.

Dröge bezeichnete dies allerdings als unwahrscheinlich. "Es ist keine vernünftige Infrastruktur dafür da, es wird wahrscheinlich auch nicht geplant werden und es ist auch viel zu teuer", sagte sie RTL und ntv. Wasserstoff-Heizungen sollten rechtlich nicht ausgeschlossen werden, seien aber eben auch "nicht wahrscheinlich".

Dürr betonte, bei den Gasheizungen sei "ein Verbot vom Tisch". Seine Partei erwarte, "dass sich die Möglichkeit zu klimaneutralen Alternativen auch im Gesetzentwurf widerspiegelt, der bis Ende April kommen soll". Dieser wird von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Bauministerin Klara Geywitz (SPD) erarbeitet.

"Wir haben uns im Koalitionsausschuss eindeutig verständigt, dass nach 2024 neue Gasheizungen eingebaut werden können, wenn technische Voraussetzung erfüllt sind", sagte auch FDP-Chef Christian Lindner dazu in der "Bild"-Zeitung. Der neue Gesetzentwurf soll möglichst noch im April vom Kabinett beschlossen werden, um den Klimaschutz im Gebäudebereich voranzutreiben.

Zweifel an der Umsetzung der Koalitionsbeschlüsse zum Verkehrsbereich äußerte SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert. Statt der dort vereinbarten 144 Projekte für den Ausbau von Autobahnen dürften dies "vermutlich weniger werden", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Kühnert verwies auf zu erwartenden Widerstand in den Bundesländern.

Vertreterinnen und Vertreter der Grünen-Basis begannen unterdessen im Internet unter www.gruenealternative.de eine Unterschriftensammlung für einen Offenen Brief an die Parteiführung. Darin werden vor allem die klimapolitischen Beschlüsse des Koalitionsausschusses kritisiert.

P.Gashi--NZN