Zürcher Nachrichten - UN-Gipfel: Scholz fordert mehr weltweite Anstrengungen gegen Klimawandel

EUR -
AED 4.31088
AFN 73.937945
ALL 95.47446
AMD 432.619759
ANG 2.100643
AOA 1077.382373
ARS 1625.407806
AUD 1.620797
AWG 2.115449
AZN 1.997376
BAM 1.954941
BBD 2.363672
BDT 144.257237
BGN 1.957717
BHD 0.442865
BIF 3491.517666
BMD 1.173619
BND 1.49395
BOB 8.109437
BRL 5.763757
BSD 1.173589
BTN 112.168198
BWP 15.841108
BYN 3.281172
BYR 23002.939917
BZD 2.360263
CAD 1.607682
CDF 2611.302946
CHF 0.91648
CLF 0.02724
CLP 1072.077477
CNY 7.971339
CNH 7.97127
COP 4439.356152
CRC 535.566986
CUC 1.173619
CUP 31.100914
CVE 110.613673
CZK 24.334411
DJF 208.575307
DKK 7.469854
DOP 69.350265
DZD 155.365118
EGP 62.080174
ERN 17.604291
ETB 184.258607
FJD 2.564244
FKP 0.859766
GBP 0.867011
GEL 3.133861
GGP 0.859766
GHS 13.254825
GIP 0.859766
GMD 86.255819
GNF 10304.377879
GTQ 8.954104
GYD 245.522133
HKD 9.188325
HNL 31.241829
HRK 7.532053
HTG 153.323292
HUF 357.660504
IDR 20540.275683
ILS 3.419869
IMP 0.859766
INR 112.414839
IQD 1537.441392
IRR 1539788.630801
ISK 143.603939
JEP 0.859766
JMD 185.43853
JOD 0.832094
JPY 184.980081
KES 151.515321
KGS 102.633286
KHR 4706.213987
KMF 492.920167
KPW 1056.278859
KRW 1751.297875
KWD 0.361604
KYD 0.977958
KZT 544.333172
LAK 25766.813659
LBP 105098.601529
LKR 379.065077
LRD 214.919013
LSL 19.423763
LTL 3.465393
LVL 0.709911
LYD 7.423137
MAD 10.722773
MDL 20.084919
MGA 4899.860612
MKD 61.634202
MMK 2463.3728
MNT 4202.55531
MOP 9.463102
MRU 46.957018
MUR 54.819719
MVR 18.077756
MWK 2043.271917
MXN 20.216176
MYR 4.617041
MZN 75.005946
NAD 19.423237
NGN 1608.985697
NIO 43.071164
NOK 10.770223
NPR 179.468917
NZD 1.972813
OMR 0.451261
PAB 1.173584
PEN 4.029031
PGK 5.105538
PHP 72.303754
PKR 326.999732
PLN 4.252199
PYG 7163.883149
QAR 4.27843
RON 5.203356
RSD 117.38073
RUB 86.63974
RWF 1715.831539
SAR 4.405667
SBD 9.423
SCR 16.310161
SDG 704.76155
SEK 10.92608
SGD 1.493067
SHP 0.876225
SLE 28.900434
SLL 24610.207163
SOS 670.710905
SRD 43.722607
STD 24291.55171
STN 24.910071
SVC 10.268489
SYP 129.719473
SZL 19.434756
THB 38.001966
TJS 10.972779
TMT 4.107668
TND 3.370929
TOP 2.825794
TRY 53.255559
TTD 7.964535
TWD 36.989545
TZS 3042.601635
UAH 51.580059
UGX 4411.062049
USD 1.173619
UYU 46.669496
UZS 14259.475542
VES 591.836961
VND 30911.960942
VUV 138.866694
WST 3.179681
XAF 655.668939
XAG 0.013556
XAU 0.000249
XCD 3.171765
XCG 2.11508
XDR 0.81374
XOF 653.115746
XPF 119.331742
YER 280.084451
ZAR 19.37939
ZMK 10563.989147
ZMW 22.092294
ZWL 377.904963
  • TecDAX

    -56.9100

    3709.45

    -1.53%

  • MDAX

    -438.3800

    31010.38

    -1.41%

  • Goldpreis

    40.0000

    4726.7

    +0.85%

  • DAX

    -395.3500

    23954.93

    -1.65%

  • Euro STOXX 50

    -87.0000

    5808.45

    -1.5%

  • SDAX

    -458.7400

    18097.33

    -2.53%

  • EUR/USD

    -0.0044

    1.1743

    -0.37%

UN-Gipfel: Scholz fordert mehr weltweite Anstrengungen gegen Klimawandel
UN-Gipfel: Scholz fordert mehr weltweite Anstrengungen gegen Klimawandel / Foto: ANGELA WEISS - AFP

UN-Gipfel: Scholz fordert mehr weltweite Anstrengungen gegen Klimawandel

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die internationale Gemeinschaft bei einem Klimagipfel in New York zu mehr Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel aufgerufen. "Unser Ehrgeiz, das Jahr 2023 zu einem Wendepunkt für den Klimaschutz zu machen, sollte noch größer sein", sagte Scholz am Mittwoch Climate Ambition Summit. "Der vom Menschen verursachte Klimawandel ist zweifellos die größte globale Herausforderung unserer Zeit."

Textgröße:

Scholz hob hervor, dass Deutschland aus den fossilen Energieträgern bereits eingeleitet habe. Er verwies unter anderem auf den bis 2038 geplanten Kohleausstieg, "idealerweise bis 2030". Die Bundesrepublik sei zudem "auf der Zielgeraden, bis 2030 80 Prozent unseres Stroms aus erneuerbaren Energien zu erzeugen".

Das Ziel sei es, dass Deutschland spätestens bis zum Jahr 2045 klimaneutral werde. "Wenn man die Wirkung von Kohlenstoffsenken mit berücksichtigt, kann man davon ausgehen, dass wir unsere Emissionen schon 2040 um mindestens 88 Prozent verringern können", sagte der Kanzler.

Zuvor hatte UN-Generalsekretär António Guterres in seiner zur Eröffnung des Gipfels gesagt, die Menschheit habe mit ihren klimaschädlichen Aktivitäten "das Tor zur Hölle" aufgestoßen. Treibhausgase seien für die extremen Hitzewellen und historischen Waldbrände in diesem Jahr verantwortlich.

Noch sei es aber nicht zu spät, den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen, betonte der UN-Generalsekretär. "Wir können immer noch eine Welt mit sauberer Luft, grünen Arbeitsplätzen und erschwinglicher sauberer Energie für alle schaffen".

Der Klimagipfel am Rande der UN-Generaldebatte war auf Einladung von Guterres zustande gekommen. Der UN-Generalsekretär bezeichnete ihn als "Kein-Nonsens"-Forum, auf dem Staatenlenker oder Minister konkrete Maßnahmen zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaabkommen ankündigen sollten.

Demnach sollte nur zu Wort kommen, wer konkrete Pläne zur Erreichung von Klimaneutralität hat. Auf einer Liste der UNO vom Dienstagabend standen 41 Redner. Vertreter aus China, den USA, Großbritannien, Japan und Indien waren nicht darunter.

Das 2015 geschlossene Pariser Klimaabkommen sieht vor, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter, möglichst aber auf 1,5 Grad, zu begrenzen. Das Klima hat sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts bereits um fast 1,2 Grad Celsius erwärmt, was die Intensität, Häufigkeit und Dauer von Hitzewellen, Dürren und Stürmen erhöhte.

Kurz vor Beginn des Gipfels hatte die Umweltorganisation WWF Deutschland gefordert, auf die Ankündigungen zum Klimaschutz Taten folgen zu lassen und dabei die Bundesrepublik in die Pflicht genommen. Es sei ein Olaf Scholz nötig, "der seinen selbst auserkorenen Wahlkampf-Titel als 'Kanzler für Klimaschutz' endlich ausfüllt", erklärte WWF-Deutschland-Klimachefin Viviane Raddatz.

"Denn am Ende zählt, wie viele Treibhausgase sich in unserer Atmosphäre summieren und wie viel wärmer es dadurch wird – oder eben nicht", erklärte Raddatz. "Großemittenten wie Deutschland" stünden in besonderer Verantwortung. "Leider ruckelt es hier aber gewaltig."

A.Ferraro--NZN