Zürcher Nachrichten - Zahl der Toten durch den Sturm "Ciaran" steigt europaweit auf 13

EUR -
AED 4.126914
AFN 71.919352
ALL 91.807612
AMD 406.599874
ANG 2.011895
AOA 1031.587595
ARS 1708.761065
AUD 1.611227
AWG 2.025531
AZN 1.908683
BAM 1.953877
BBD 2.262204
BDT 138.034164
BGN 1.89174
BHD 0.423489
BIF 3375.753098
BMD 1.123734
BND 1.436119
BOB 13.505709
BRL 5.599452
BSD 1.12317
BTN 108.239484
BWP 15.450727
BYN 3.450458
BYR 22025.189502
BZD 2.258847
CAD 1.598242
CDF 2604.249603
CHF 0.936335
CLF 0.027717
CLP 1094.401621
CNY 7.534184
CNH 7.534008
COP 3642.842733
CRC 514.20085
CUC 1.123734
CUP 26.955874
CVE 110.156597
CZK 24.40318
DJF 200.015839
DKK 7.474962
DOP 67.724258
DZD 151.247879
EGP 58.748936
ERN 16.856012
ETB 181.643373
FJD 2.539583
FKP 0.850232
GBP 0.847841
GEL 2.916131
GGP 0.850232
GHS 13.219991
GIP 0.850232
GMD 83.156748
GNF 9881.407827
GTQ 8.578558
GYD 234.988753
HKD 8.818931
HNL 30.149733
HRK 7.536322
HTG 147.078535
HUF 365.459714
IDR 20105.85156
ILS 3.421378
IMP 0.850232
INR 108.391744
IQD 1472.091747
IRR 1946476.121871
ISK 137.185473
JEP 0.850232
JMD 178.486738
JOD 0.796741
JPY 178.042752
KES 146.107428
KGS 98.270585
KHR 4549.624033
KMF 492.195585
KPW 1011.3611
KRW 1504.634906
KWD 0.347919
KYD 0.935979
KZT 506.90117
LAK 25187.437745
LBP 100578.480403
LKR 371.316335
LRD 192.060997
LSL 18.603059
LTL 3.318095
LVL 0.679736
LYD 7.219991
MAD 11.200778
MDL 20.043454
MGA 4975.081996
MKD 61.514465
MMK 2358.79458
MNT 4042.839502
MOP 9.079306
MRU 44.972344
MUR 53.275938
MVR 17.316942
MWK 1947.574769
MXN 20.234789
MYR 4.592808
MZN 71.802453
NAD 18.62
NGN 1487.318393
NIO 41.32988
NOK 10.748298
NPR 173.185883
NZD 2.002611
OMR 0.432073
PAB 1.123195
PEN 3.867677
PGK 5.014133
PHP 70.519374
PKR 311.083049
PLN 4.372731
PYG 6580.612007
QAR 4.094215
RON 5.348522
RSD 117.417826
RUB 95.219511
RWF 1658.98957
SAR 4.211317
SBD 9.055658
SCR 15.720765
SDG 675.925511
SEK 11.254709
SGD 1.436986
SHP 0.850026
SLE 27.699965
SLL 23564.134308
SOS 642.226236
SRD 42.30899
STD 23259.028266
STN 24.47624
SVC 9.827373
SYP 14610.791812
SZL 18.595948
THB 37.822085
TJS 10.355609
TMT 3.93307
TND 3.350503
TOP 2.705682
TRY 55.284797
TTD 7.613339
TWD 35.811721
TZS 2955.424188
UAH 50.451028
UGX 4531.540612
USD 1.123734
UYU 45.325598
UZS 13231.038501
VES 980.766686
VND 29194.613432
VUV 135.157895
WST 3.127463
XAF 655.957
XAG 0.01848
XAU 0.000271334407
XCD 3.036948
XCG 2.024217
XDR 0.794538
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 265.454103
ZAR 18.621382
ZMK 10114.954911
ZMW 22.210846
ZWL 361.84194
SSP 6428.759366
MXV 2.287525
  • Goldpreis

    -18.9000

    4168.2

    -0.45%

  • EUR/USD

    -0.0026

    1.1237

    -0.23%

  • DAX

    194.9900

    25449.19

    +0.77%

  • Euro STOXX 50

    30.0900

    6272.23

    +0.48%

  • TecDAX

    28.8700

    4099.22

    +0.7%

  • MDAX

    116.2700

    30543.27

    +0.38%

  • SDAX

    224.2100

    18384.81

    +1.22%

Zahl der Toten durch den Sturm "Ciaran" steigt europaweit auf 13
Zahl der Toten durch den Sturm "Ciaran" steigt europaweit auf 13 / Foto: Handout - Vigili del Fuoco/AFP/Archiv

Zahl der Toten durch den Sturm "Ciaran" steigt europaweit auf 13

Durch den mutmaßlich durch den Klimawandel begünstigten Sturm "Ciaran" sind in Europa mindestens 13 Menschen getötet worden, unter ihnen zwei Deutsche. Insbesondere in Italien und Frankreich mussten am Freitag zahlreiche Straßen und Bahnlinien von abgebrochenen Ästen und umgestürzten Bäumen befreit werden. "Was heute Nacht in der Toskana geschah, hat einen Namen: Klimawandel," schrieb der Gouverneur der italienischen Region Toskana, wo drei Menschen getötet wurden.

Textgröße:

Gouverneur Eugenio Giani rief für seine Region den Notstand aus. Durch das Unwetter waren in der Toskana in der Nacht zum Freitag drei Menschen ums Leben gekommen. Ein 85 Jahre alter Mann ertrank in seiner überfluteten Wohnung in der Gemeinde Montemurlo nordwestlich von Florenz. Eine weitere Bewohnerin des Ortes, eine 84-jährige Frau, starb an den Folgen eines Schwächeanfalls.

In dem Ort wurden 20 Zentimeter Regen innerhalb weniger Stunden gemessen, so viel wie nie zuvor seit Beginn der Messungen. In dem Küstenort Rosignano kam ein weiterer Mensch ums Leben.

Die heftigen Regenfälle ließen in der beliebten Urlaubsregion Flüsse über die Ufer treten und führten zu Überschwemmungen. In mehreren Orten wälzten sich Schlamm- und Wassermassen durch die Straßen. In der Umgebung von Florenz, Pisa und Prato rückte die Feuerwehr dutzende Male aus, um Autofahrer zu retten, die in ihren Fahrzeugen in überfluteten Tunneln oder wegen umgestürzter Bäume auf der Fahrbahn festsaßen.

In Florenz sei die Lage "kritisch", erklärte Bürgermeister Dario Nardelle in der Nacht im Onlinedienst X (vormals Twitter). Es wurde erwartet, dass der Fluss Arno im Verlauf des Freitags seinen höchsten Wasserstand erreicht. Der Sturm erreichte auch Venedig, wo örtlichen Medien zufolge zwei Menschen vermisst wurden. Am Freitagvormittag schwächte der Regen in der Region ab oder hörte ganz auf.

"Die Bilanz ist schlimm", konstatierte auch Frankreichs Premierministerin Elisabeth Borne. In Frankreich habe es zwei Tote und 47 Verletzte gegeben. Am Vormittag waren im Land noch mehr als eine halbe Million Haushalte ohne Strom, davon die Hälfte in der Bretagne. Vor allem im Finistère, im Westen der Bretagne, seien manche Stromleitungen durch umstürzende Bäume "geradezu zerhackt", sagte Regierungssprecher Olivier Véran. Dort waren in der Nacht zum Donnerstag Windstöße von mehr als 200 Stundenkilometern gemessen worden.

Im Département Hauts-de-France nördlich von Paris fielen am Freitag noch zahlreiche Regionalzüge aus. "Die Fernverbindungen sind kaum beeinträchtigt", sagte Verkehrsminister Clément Beaune. Am Wochenende enden die französischen Herbstferien, es werden 1,5 Millionen Reisende erwartet.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wollte am Freitag in die Bretagne fahren, um den Nothelfern zu danken und mit Betroffenen zu sprechen. An der französischen Atlantikküste wurde mit einem weiteren, aber schwächeren Sturmtief gerechnet. Spanien rief für die Region Galicien und für das Baskenland am Freitag die höchste Alarmstufe aus.

"Ciaran" war seit Donnerstag mit Spitzenböen um die 200 Stundenkilometer und heftigem Regen über Teile Westeuropas hinweggefegt. Auch in den Niederlanden und in Belgien kamen Menschen durch das Unwetter ums Leben. In der belgischen Stadt Gent starb am Freitag ein fünf Jahre altes ukrainisches Kind, das draußen spielte und von einem herabstürzenden Ast getroffen wurde. Ebenfalls in Gent wurde eine 64-jährige Frau aus Deutschland getötet, die in Belgien zu Besuch war. Im niedersächsischen Goslar starb eine 46-jährige Frau aus Bayern durch einen umstürzenden Baum.

R.Bernasconi--NZN