Zürcher Nachrichten - Trumps "Bremsspuren": US-Wirtschaft schrumpft im ersten Quartal

EUR -
AED 4.28379
AFN 74.652987
ALL 96.184978
AMD 438.959313
AOA 1069.635991
ARS 1617.875056
AUD 1.657586
AWG 2.099612
AZN 1.985985
BAM 1.950285
BBD 2.34786
BDT 143.258125
BHD 0.440329
BIF 3464.943838
BMD 1.166451
BND 1.486053
BOB 8.054773
BRL 5.951125
BSD 1.165654
BTN 107.617593
BWP 15.6399
BYN 3.402476
BYR 22862.447141
BZD 2.34446
CAD 1.615704
CDF 2684.004517
CHF 0.922856
CLF 0.026592
CLP 1046.587354
CNY 7.974154
CNH 7.970584
COP 4257.290935
CRC 542.243343
CUC 1.166451
CUP 30.910962
CVE 110.638015
CZK 24.396215
DJF 207.302003
DKK 7.472256
DOP 70.745071
DZD 154.453218
EGP 62.107944
ERN 17.496771
ETB 181.528985
FJD 2.583049
FKP 0.867931
GBP 0.870692
GEL 3.131926
GGP 0.867931
GHS 12.848475
GIP 0.867931
GMD 85.151075
GNF 10241.443408
GTQ 8.917781
GYD 243.880919
HKD 9.138448
HNL 31.050973
HRK 7.533757
HTG 152.820632
HUF 376.821534
IDR 19916.049266
ILS 3.602422
IMP 0.867931
INR 108.001325
IQD 1528.051314
IRR 1533883.57139
ISK 143.788164
JEP 0.867931
JMD 183.501076
JOD 0.826994
JPY 185.154916
KES 150.937318
KGS 102.00596
KHR 4682.136126
KMF 495.161701
KPW 1049.752741
KRW 1725.065404
KWD 0.360655
KYD 0.971399
KZT 557.327208
LAK 25618.17449
LBP 104433.842725
LKR 367.440912
LRD 214.857224
LSL 19.380598
LTL 3.444228
LVL 0.705574
LYD 7.401153
MAD 10.853846
MDL 20.073117
MGA 4826.200023
MKD 61.613944
MMK 2449.291434
MNT 4170.355823
MOP 9.404621
MRU 46.770304
MUR 54.262985
MVR 18.033752
MWK 2026.125728
MXN 20.356562
MYR 4.64306
MZN 74.60658
NAD 19.374974
NGN 1605.04845
NIO 42.843276
NOK 11.172161
NPR 172.190894
NZD 2.000583
OMR 0.448417
PAB 1.165644
PEN 3.970309
PGK 5.027102
PHP 69.600972
PKR 325.439326
PLN 4.252258
PYG 7561.616457
QAR 4.25287
RON 5.093079
RSD 117.338004
RUB 91.61844
RWF 1703.602247
SAR 4.377367
SBD 9.388196
SCR 16.479368
SDG 701.03745
SEK 10.878308
SGD 1.486619
SLE 28.753228
SOS 666.62838
SRD 43.804935
STD 24143.188608
STN 25.008718
SVC 10.200155
SYP 128.955664
SZL 19.380631
THB 37.406944
TJS 11.079845
TMT 4.08258
TND 3.373326
TRY 51.899734
TTD 7.906303
TWD 37.105753
TZS 3018.195128
UAH 50.516427
UGX 4312.601022
USD 1.166451
UYU 47.356081
UZS 14265.700323
VES 553.384247
VND 30707.415929
VUV 139.43143
WST 3.230244
XAF 654.070901
XAG 0.015792
XAU 0.000247
XCD 3.152394
XCG 2.100896
XDR 0.815322
XOF 657.878104
XPF 119.331742
YER 278.286172
ZAR 19.180648
ZMK 10499.465125
ZMW 22.293808
ZWL 375.59687
  • Goldpreis

    -41.4000

    4735.8

    -0.87%

  • EUR/USD

    -0.0005

    1.1665

    -0.04%

  • MDAX

    1561.6200

    30295.08

    +5.15%

  • DAX

    1159.0400

    24080.63

    +4.81%

  • Euro STOXX 50

    280.1500

    5913.37

    +4.74%

  • TecDAX

    169.9700

    3595.67

    +4.73%

  • SDAX

    701.2300

    17234.96

    +4.07%

Trumps "Bremsspuren": US-Wirtschaft schrumpft im ersten Quartal
Trumps "Bremsspuren": US-Wirtschaft schrumpft im ersten Quartal / Foto: Jim WATSON - AFP

Trumps "Bremsspuren": US-Wirtschaft schrumpft im ersten Quartal

Die US-Wirtschaft ist unter Präsident Donald Trump in den ersten drei Monaten des Jahres unerwartet geschrumpft. Der Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) betrug 0,3 Prozent auf das Jahr hochgerechnet, wie das Handelsministerium am Mittwoch in Washington in einer ersten Schätzung mitteilte. Trump machte seinen Vorgänger Joe Biden für die Entwicklung verantwortlich. Experten sehen dagegen "erste Bremsspuren" der Zollpolitik des Präsidenten.

Textgröße:

Im Vergleich zum Vorquartal schrumpfte das BIP der USA den Angaben zufolge um 0,1 Prozent. Das Handelsministerium führte die Entwicklung auf deutlich erhöhte Importe vor Trumps erwarteten Zollankündigungen Anfang April zurück.

Trump schrieb im Onlinedienst Truth Social, der Rückgang habe "nichts mit den Zöllen zu tun". Die US-Bürger müssten geduldig sein. Bald werde das Land "boomen, aber wir müssen den Biden-'Überhang' loswerden", betonte der Republikaner.

Unter Biden hatte die US-Wirtschaft zuletzt deutlich zugelegt. Im letzten Quartal 2024 betrug das Wachstum 2,4 Prozent. Anders als in Deutschland üblich rechnen die USA Quartalszahlen auf das Jahr hoch, die Konjunkturwerte lassen sich deshalb nur bedingt vergleichen.

Die oppositionellen Demokraten warfen Trump vor, die USA mit seiner erratischen Zollpolitik in eine Rezession zu treiben, Arbeitsplätze zu gefährden und die Altersrücklagen vieler Bürger an der Börse zu vernichten. "Der schlecht durchdachte und chaotische Handelskrieg des Präsidenten ist nichts anderes als eine Steuer für amerikanische Familien", erklärte der Minderheitsführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer.

Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel sieht "erste Bremsspuren von Trumps Wirtschaftspolitik in der US-Konjunktur". Nicht nur seien die Importe im ersten Quartal drastisch gestiegen, um die befürchteten Zollaufschläge zu vermeiden, die US-Bürger hätten zudem nur noch verhalten konsumiert, erklärte IfW-Experte Klaus-Jürgen Gern.

Der Trump-kritische US-Ökonom und Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman äußerte sich zurückhaltend. Eine "Trumpzession" - also eine Rezession unter Trump - sei zwar "gut möglich", sie lasse sich an den Quartalszahlen aber noch nicht verlässlich ablesen. Auch unter Biden sei die Wirtschaft zu Jahresbeginn 2022 geschrumpft, ein Abschwung sei aber ausgeblieben.

Trump hatte am Dienstag den 100. Tag seiner zweiten Amtszeit gefeiert und den US-Bürgern eine blühende Wirtschaft und mehr Arbeitsplätze unter anderem in der Autoindustrie versprochen. Viele Experten halten seine Zollpolitik dagegen für wachstumsschädlich und für einen Inflationstreiber.

Bei den Verbraucherpreisen gab es dagegen zunächst gute Nachrichten aus den USA: Die Inflation im März verlangsamte sich im Jahresvergleich auf 2,3 Prozent. Das Handelsministerium führt dies vor allem auf gesunkene Energie- und Treibstoffpreise zurück.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet ebenfalls mit negativen Auswirkungen der Trump-Zölle: Nach der vor gut einer Woche veröffentlichten Konjunkturprognose dürfte die US-Wirtschaft im laufenden Jahr nur noch um 1,8 Prozent wachsen. Das sind 0,9 Prozentpunkte weniger als vom IWF bisher erwartet.

Y.Keller--NZN