Zürcher Nachrichten - Studie: Haushalte mit mittlerem Einkommen am stärksten von Inflation betroffen

EUR -
AED 4.268807
AFN 76.134825
ALL 92.106109
AMD 423.129883
ANG 2.080394
AOA 1067.057439
ARS 1753.719365
AUD 1.611083
AWG 2.09227
AZN 1.976912
BAM 1.955947
BBD 2.341455
BDT 142.790699
BGN 1.971808
BHD 0.438325
BIF 3478.230682
BMD 1.162372
BND 1.471898
BOB 14.502962
BRL 5.959134
BSD 1.162577
BTN 109.780336
BWP 15.565032
BYN 3.575406
BYR 22782.492971
BZD 2.338055
CAD 1.606375
CDF 2650.20859
CHF 0.940411
CLF 0.02754
CLP 1087.434205
CNY 7.801031
CNH 7.798837
COP 3639.503252
CRC 527.634994
CUC 1.162372
CUP 30.80286
CVE 110.272313
CZK 24.194793
DJF 207.013729
DKK 7.474523
DOP 68.815156
DZD 154.797758
EGP 59.165083
ERN 17.435581
ETB 188.514603
FJD 2.576278
FKP 0.859847
GBP 0.858964
GEL 3.028018
GGP 0.859847
GHS 13.223877
GIP 0.859847
GMD 86.01578
GNF 10218.589801
GTQ 8.874665
GYD 243.21613
HKD 9.113456
HNL 31.191337
HRK 7.534608
HTG 152.031391
HUF 363.202341
IDR 20510.055534
ILS 3.499164
IMP 0.859847
INR 109.933142
IQD 1522.914104
IRR 1597796.675509
ISK 140.797803
JEP 0.859847
JMD 184.623833
JOD 0.824117
JPY 179.843392
KES 150.422283
KGS 101.649104
KHR 4707.312196
KMF 492.845407
KPW 1046.135223
KRW 1566.947542
KWD 0.359069
KYD 0.968768
KZT 528.050478
LAK 26051.727791
LBP 104104.30436
LKR 381.392013
LRD 203.444368
LSL 18.586493
LTL 3.432182
LVL 0.703107
LYD 7.389427
MAD 10.910617
MDL 20.082418
MGA 4978.330171
MKD 61.53461
MMK 2440.679216
MNT 4181.088855
MOP 9.388223
MRU 46.701499
MUR 54.503265
MVR 17.97023
MWK 2015.833693
MXN 19.656881
MYR 4.70293
MZN 74.277975
NAD 18.586493
NGN 1536.551397
NIO 42.783206
NOK 10.774085
NPR 175.649649
NZD 1.978014
OMR 0.446937
PAB 1.162477
PEN 3.900292
PGK 5.165387
PHP 72.813292
PKR 322.865591
PLN 4.310349
PYG 6925.518892
QAR 4.225817
RON 5.251714
RSD 117.33915
RUB 100.314028
RWF 1714.721099
SAR 4.365809
SBD 9.299572
SCR 15.926549
SDG 699.168896
SEK 11.160911
SGD 1.471883
SHP 0.861162
SLE 28.652468
SLL 24374.36065
SOS 664.34406
SRD 43.856877
STD 24058.75545
STN 24.501625
SVC 10.171587
SYP 15113.161809
SZL 18.583392
THB 38.233858
TJS 10.735912
TMT 4.068302
TND 3.393054
TOP 2.798713
TRY 56.296354
TTD 7.891523
TWD 36.663554
TZS 3074.512561
UAH 51.672072
UGX 4394.291436
USD 1.162372
UYU 46.793506
UZS 13706.026919
VES 937.310232
VND 30244.921791
VUV 137.121742
WST 3.159462
XAF 656.000507
XAG 0.017724
XAU 0.000265
XCD 3.141369
XCG 2.095121
XDR 0.821857
XOF 656.006151
XPF 119.331742
YER 275.482014
ZAR 18.588072
ZMK 10462.740514
ZMW 22.290424
ZWL 374.283339
  • DAX

    -112.3000

    25934.1

    -0.43%

  • TecDAX

    1.6900

    4024.44

    +0.04%

  • SDAX

    -20.2800

    18713.76

    -0.11%

  • Goldpreis

    0.0000

    4476.6

    0%

  • Euro STOXX 50

    -12.3200

    6380.61

    -0.19%

  • MDAX

    -45.6800

    32309.64

    -0.14%

  • EUR/USD

    0.0008

    1.1629

    +0.07%

Studie: Haushalte mit mittlerem Einkommen am stärksten von Inflation betroffen
Studie: Haushalte mit mittlerem Einkommen am stärksten von Inflation betroffen

Studie: Haushalte mit mittlerem Einkommen am stärksten von Inflation betroffen

Die derzeit hohe Inflation trifft Haushalte mit mittleren Einkommen besonders stark. Nach Berechnungen des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) betrug die Teuerung für Familien mit Kindern und kinderlose Paare mit mittlerem Einkommen im Dezember 5,5 Prozent - bundesweit lag die Rate bei 5,3 Prozent. Einkommensschwache Haushalte sind demnach aber auch stark betroffen: Sie müssen einen großen Teil ihres Geldes für Energie und Lebensmittel ausgeben.

Textgröße:

Das IMK der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung maß für die am Freitag veröffentlichte Studie die spezifische Teuerungsrate der Haushalte an einem für sie repräsentativen Warenkorb. Dieser berücksichtigt die typischen Konsumgüter und gewichtet die Haushaltsausgaben entsprechend. Die Forscherinnen und Forscher kategorisierten die Haushalte für die Studie nach Nettoeinkommen und Anzahl der Kinder. Die Daten stammen aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe des Statistischen Bundesamts.

Alleinstehende mit geringem Einkommen waren mit einer haushaltsspezifischen Teuerungsrate von 4,4 Prozent demnach vergleichsweise geringer betroffen. Auch Singles mit hohen oder mittleren Einkommen waren mit spezifischen Inflationsraten von 4,7 beziehungsweise fünf Prozent im Dezember weniger betroffen als der bundesweite Durchschnitt.

Auch bei Betrachtung des Gesamtjahres 2021 zeigt sich laut den IMK-Experten ein ähnliches Muster, jedoch auf niedrigerem Niveau. So schwankten die haushaltsspezifischen Inflationsraten zwischen 2,6 Prozent bei Singles mit einem niedrigen Einkommen und 3,3 Prozent bei Familien mit zwei Kindern und niedrigem beziehungsweise mittlerem Einkommen. Bundesweit lag die Inflation 2021 bei 3,1 Prozent.

"Grob zusammengefasst lässt sich schlussfolgern, dass die Inflation gegenwärtig nicht überproportional Haushalte mit geringem Einkommen trifft", erklärte die IMK-Expertin und Studienautorin Silke Tober. Jedoch: Einkommensschwächere Haushalte seien in anderer Hinsicht trotzdem besonders betroffen. So stiegen die Preise von Lebensmitteln und insbesondere Haushaltsenergie besonders stark an - diese machen einen größeren Anteil der Ausgaben einkommensschwacher Haushalte aus und sind darüber hinaus Güter des täglichen Bedarfs, deren Konsum sich nicht ohne weiteres reduzieren lässt.

Das einkommensschwache Haushalte statistisch weniger stark von der gestiegen Inflation betroffen sind, liegt laut IMK an ihren spezifischen Konsummustern. So stiegen auch die Preise für Sprit, Autos und Reisen stark an - Güter, die sich einkommensschwache Haushalte laut IMK "ohnehin nicht leisten können".

Ein weiterer deutlicher Anstieg der Energiepreise im neuen Jahr ist nach Einschätzung der IMK-Experten unwahrscheinlich. Tober forderte dennoch, dass die Politik die weitere Entwicklung im Blick behalten und über Entlastungsmaßnahmen für ärmere Haushalte nachdenken sollte. "Gerade für Menschen mit geringem Einkommen stellen die aktuell hohen Energiepreise eine große Belastung dar." Ein Zuschuss für Geringverdienende, insbesondere für Menschen mit Kindern, sei in der aktuellen Situation deshalb eine "sinnvolle verteilungspolitische Maßnahme".

Die Bundesregierung will vorraussichtlich kommende Woche einen Heizkostenzuschuss für Bezieherinnen und Bezieher von Wohngeld beschließen. Der Zuschuss soll einmalig 135 Euro betragen. Haushalte mit zwei Menschen sollen 175 Euro bekommen. 35 Euro zusätzlich soll es für jeden weiteren Mitbewohner geben.

A.P.Huber--NZN