Zürcher Nachrichten - Globale Autoindustrie schlittert tiefer in die Krise - Hersteller aus China legen zu

EUR -
AED 4.24074
AFN 72.747691
ALL 95.895133
AMD 436.035414
ANG 2.067062
AOA 1058.887004
ARS 1597.14826
AUD 1.653535
AWG 2.0814
AZN 1.966277
BAM 1.954614
BBD 2.329187
BDT 141.903893
BGN 1.973789
BHD 0.433337
BIF 3423.122848
BMD 1.154729
BND 1.479003
BOB 7.991047
BRL 6.142352
BSD 1.156498
BTN 108.115396
BWP 15.769909
BYN 3.508595
BYR 22632.694475
BZD 2.325889
CAD 1.58378
CDF 2627.009167
CHF 0.911347
CLF 0.026718
CLP 1054.995133
CNY 7.95193
CNH 7.985934
COP 4268.503083
CRC 540.172223
CUC 1.154729
CUP 30.600327
CVE 110.198132
CZK 24.510626
DJF 205.935039
DKK 7.472149
DOP 68.648344
DZD 151.793891
EGP 60.003318
ERN 17.32094
ETB 182.257927
FJD 2.55709
FKP 0.865494
GBP 0.866919
GEL 3.135129
GGP 0.865494
GHS 12.60635
GIP 0.865494
GMD 84.876085
GNF 10136.848958
GTQ 8.858625
GYD 241.950042
HKD 9.043552
HNL 30.610955
HRK 7.53426
HTG 151.717938
HUF 393.547918
IDR 19621.160435
ILS 3.590198
IMP 0.865494
INR 108.324752
IQD 1514.980709
IRR 1519190.748592
ISK 143.82149
JEP 0.865494
JMD 181.692896
JOD 0.818703
JPY 184.287291
KES 149.814345
KGS 100.978653
KHR 4621.195857
KMF 493.069599
KPW 1039.260968
KRW 1742.561599
KWD 0.354005
KYD 0.963715
KZT 555.992624
LAK 24833.715834
LBP 103570.056743
LKR 360.757968
LRD 211.631582
LSL 19.508693
LTL 3.409615
LVL 0.698484
LYD 7.403508
MAD 10.806402
MDL 20.139605
MGA 4822.220038
MKD 61.60262
MMK 2424.299257
MNT 4118.861959
MOP 9.334836
MRU 46.292909
MUR 53.706697
MVR 17.85242
MWK 2005.443881
MXN 20.75095
MYR 4.549061
MZN 73.808037
NAD 19.508862
NGN 1566.089785
NIO 42.554178
NOK 11.072601
NPR 172.983536
NZD 1.986219
OMR 0.441332
PAB 1.156483
PEN 3.998274
PGK 4.991971
PHP 69.571301
PKR 322.895052
PLN 4.278215
PYG 7553.416585
QAR 4.228934
RON 5.088547
RSD 117.378775
RUB 97.510497
RWF 1682.708077
SAR 4.335894
SBD 9.297488
SCR 15.868071
SDG 693.992302
SEK 10.819427
SGD 1.481801
SHP 0.866346
SLE 28.377449
SLL 24214.108766
SOS 660.910406
SRD 43.287914
STD 23900.565327
STN 24.485142
SVC 10.11886
SYP 127.671546
SZL 19.515834
THB 38.137236
TJS 11.10776
TMT 4.0531
TND 3.415527
TOP 2.78031
TRY 51.181643
TTD 7.846171
TWD 37.086405
TZS 2997.126504
UAH 50.663993
UGX 4371.347465
USD 1.154729
UYU 46.600714
UZS 14099.444454
VES 525.044597
VND 30394.784897
VUV 137.673867
WST 3.149861
XAF 655.570554
XAG 0.017624
XAU 0.000264
XCD 3.120714
XCG 2.084217
XDR 0.81533
XOF 655.559207
XPF 119.331742
YER 275.517486
ZAR 19.768269
ZMK 10393.950388
ZMW 22.580298
ZWL 371.822367
  • Goldpreis

    -204.1000

    4370.8

    -4.67%

  • EUR/USD

    -0.0024

    1.1551

    -0.21%

  • DAX

    -459.4100

    22380.19

    -2.05%

  • Euro STOXX 50

    -112.5500

    5501.28

    -2.05%

  • SDAX

    -179.9200

    16197.98

    -1.11%

  • TecDAX

    -51.3100

    3420.18

    -1.5%

  • MDAX

    -626.8200

    27796.28

    -2.26%

Globale Autoindustrie schlittert tiefer in die Krise - Hersteller aus China legen zu
Globale Autoindustrie schlittert tiefer in die Krise - Hersteller aus China legen zu / Foto: Richard A. Brooks - AFP

Globale Autoindustrie schlittert tiefer in die Krise - Hersteller aus China legen zu

Geopolitische Umwälzungen, eine schwache Nachfrage nach Elektroautos - und Errungenschaften der Vergangenheit, die sich inzwischen als "Ballast" entpuppen: Die globale Autoindustrie steht nach Angaben des Beratungsunternehmen EY weiter vor massiven Herausforderungen. Im zweiten Quartal habe sich der Gewinnrückgang der größten Autokonzerne der Welt "sogar beschleunigt", teilte EY am Sonntag mit. Nur chinesische Hersteller entwickelten sich besser.

Textgröße:

Die 19 größten Autokonzerne der Welt verzeichneten im zweiten Quartal einen Gewinneinbruch um 55 Prozent, erklärte EY unter Verweis auf eine Analyse der Finanzkennzahlen der Unternehmen. Im gesamten ersten Halbjahr schrumpfte deren Gewinn demnach um 49 Prozent.

Besonders deutlich seien die Rückgänge bei Renault, Nissan, der Opel-Mutter Stellantis und Mazda ausgefallen, die im ersten Halbjahr in die Verlustzone rutschten. Die deutschen Autokonzerne verzeichneten laut EY insgesamt ein Gewinnminus von 38 Prozent, bei den US-Herstellern betrug der Rückgang 43 Prozent.

Chinesische Hersteller hätten sich hingegen "insgesamt leicht positiv" entwickelt: Geely, Great Wall Motor und BYD steigerten der Auswertung zufolge ihren Gewinn im ersten Halbjahr zusammen um ein Prozent. Auch bei der Umsatzentwicklung lagen die chinesischen Autokonzerne laut EY mit einem Umsatzplus von 20 Prozent vorn, "wenn auch noch mit kleineren Gesamtvolumina".

Die deutschen Konzerne verzeichneten ein Umsatzminus von vier Prozent, die US-Konzerne schrumpften um zwei Prozent, Stellantis und Renault zusammen um neun Prozent.

Auch bei den Margen - also vereinfacht gesagt dem Gewinn, der nach Abzug der Kosten vom Umsatz übrig bleibt - sieht es bei vielen Autobauern derzeit nicht rosig aus: Sieben der untersuchten Hersteller lagen laut EY bei der Marge im zweiten Quartal bei unter drei Prozent, vier hätten "sogar eine negative operative Marge" erwirtschaftet. Am profitabelsten waren im ersten Halbjahr demnach der japanische Autokonzern Suzuki mit einer Marge von 10,4 Prozent, der südkoreanische Autobauer Kia (10,1 Prozent) und Toyota (9,3 Prozent); BMW liegt mit einer Marge von 8,6 Prozent auf Rang vier.

"Die etablierte westliche Autoindustrie steckt in einer tiefen und strukturellen Krise", erklärte EY-Automarktexperte Constantin Gall. "Die Gewinne brechen ein, weltweite kriegerische Konflikte, eine schwache Konjunktur in Europa sowie hohe Zölle führen zu Milliardeneinbußen", fügte er hinzu. "Zudem verkaufen sich Elektroautos deutlich schwächer als angenommen und auf wichtigen Absatzmärkten herrscht ein ruinöser Preiswettbewerb."

Die meisten westlichen Konzerne kämpften außerdem "mit hohen Verwaltungskosten und ihrer eigenen historisch gewachsenen Struktur - was in der Vergangenheit der Garant für Erfolg war, ist heute Ballast", führte Gall weiter aus und nannte als Beispiele "komplexe und kostspielige" Prozesse für Forschung und Entwicklung (F&E) sowie "globale und vernetzte Produktionslandschaften, die im Lichte der neuen geopolitischen Spannungen nun zum Problem werden".

Im Gegensatz hierzu könne insbesondere die jüngste Generation chinesischer Autobauer deutlich schneller agieren: "Sie ziehen auf der grünen Wiese in Rekordzeit hochautomatisierte Fabriken hoch und entwickeln dank durchdigitalisierter F&E-Prozesse einige wenige Modelle - sehr viel schneller und günstiger als ihre westlichen Wettbewerber es je könnten“.

L.Muratori--NZN