Zürcher Nachrichten - Statistisches Bundesamt bestätigt Inflationsrate von 5,3 Prozent im Dezember

EUR -
AED 4.200892
AFN 74.341156
ALL 93.840879
AMD 419.877978
ANG 2.047696
AOA 1049.922685
ARS 1701.249223
AUD 1.646778
AWG 2.061531
AZN 1.925729
BAM 1.957831
BBD 2.302927
BDT 140.920183
BGN 1.933871
BHD 0.431229
BIF 3408.245571
BMD 1.143707
BND 1.479267
BOB 7.918834
BRL 5.868353
BSD 1.143456
BTN 109.023586
BWP 15.529383
BYN 3.268019
BYR 22416.648722
BZD 2.299896
CAD 1.620083
CDF 2580.201693
CHF 0.921942
CLF 0.026955
CLP 1060.890769
CNY 7.769028
CNH 7.771926
COP 3779.389789
CRC 520.180548
CUC 1.143707
CUP 30.308224
CVE 110.767947
CZK 24.255842
DJF 203.259195
DKK 7.474797
DOP 67.192949
DZD 152.265082
EGP 56.741574
ERN 17.155599
ETB 182.278222
FJD 2.580488
FKP 0.85602
GBP 0.852347
GEL 3.019456
GGP 0.85602
GHS 13.078321
GIP 0.85602
GMD 83.491038
GNF 10041.743432
GTQ 8.724059
GYD 239.202349
HKD 8.963148
HNL 30.737122
HRK 7.536341
HTG 149.638237
HUF 356.748367
IDR 20652.881639
ILS 3.448676
IMP 0.85602
INR 109.080385
IQD 1498.827457
IRR 1572596.530634
ISK 143.398232
JEP 0.85602
JMD 181.888705
JOD 0.810874
JPY 185.628722
KES 147.711947
KGS 100.014909
KHR 4586.263717
KMF 492.937703
KPW 1029.336311
KRW 1724.915781
KWD 0.354046
KYD 0.952993
KZT 534.596968
LAK 25790.583398
LBP 102418.922812
LKR 383.464248
LRD 207.725743
LSL 18.664989
LTL 3.377069
LVL 0.691817
LYD 7.325414
MAD 10.699426
MDL 20.08619
MGA 4912.21967
MKD 61.630235
MMK 2401.418106
MNT 4102.088035
MOP 9.230197
MRU 45.834064
MUR 53.914074
MVR 17.681905
MWK 1985.474974
MXN 20.051425
MYR 4.662934
MZN 73.094452
NAD 18.665272
NGN 1575.615443
NIO 41.922541
NOK 11.10809
NPR 174.417128
NZD 1.984931
OMR 0.439746
PAB 1.143486
PEN 3.889777
PGK 5.009148
PHP 70.459752
PKR 318.150546
PLN 4.330502
PYG 6956.216904
QAR 4.170756
RON 5.236002
RSD 117.352286
RUB 87.235452
RWF 1677.245681
SAR 4.290817
SBD 9.22404
SCR 15.030998
SDG 686.80753
SEK 11.042167
SGD 1.477841
SHP 0.853892
SLE 27.849302
SLL 23982.959057
SOS 653.624192
SRD 43.004503
STD 23672.416811
STN 24.704062
SVC 10.005599
SYP 126.416286
SZL 18.67682
THB 38.164919
TJS 10.571868
TMT 4.01441
TND 3.366787
TOP 2.753771
TRY 53.607241
TTD 7.759168
TWD 36.785064
TZS 3009.089722
UAH 50.901309
UGX 4213.892836
USD 1.143707
UYU 45.978707
UZS 13741.634202
VES 799.850732
VND 30073.764191
VUV 136.96278
WST 3.17434
XAF 656.646867
XAG 0.018969
XAU 0.000277
XCD 3.090924
XCG 2.060947
XDR 0.816576
XOF 654.774789
XPF 119.331742
YER 271.170506
ZAR 18.658083
ZMK 10294.723946
ZMW 20.612385
ZWL 368.273048
  • MDAX

    321.0000

    31837.35

    +1.01%

  • DAX

    220.8200

    25118.27

    +0.88%

  • Goldpreis

    49.4000

    4131.8

    +1.2%

  • SDAX

    153.1300

    18074.65

    +0.85%

  • TecDAX

    78.6500

    3824.59

    +2.06%

  • Euro STOXX 50

    79.3600

    6284.27

    +1.26%

  • EUR/USD

    0.0009

    1.1431

    +0.08%

Statistisches Bundesamt bestätigt Inflationsrate von 5,3 Prozent im Dezember
Statistisches Bundesamt bestätigt Inflationsrate von 5,3 Prozent im Dezember

Statistisches Bundesamt bestätigt Inflationsrate von 5,3 Prozent im Dezember

Die Verbraucherpreise in Deutschland steigen so stark wie seit Jahrzehnten nicht mehr: Im Dezember erreichte die Inflationsrate einen Wert von 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte und damit seine erste Schätzung von Anfang Januar bestätigte. Im Jahresdurchschnitt erhöhten sich die Verbraucherpreise 2021 gegenüber dem Vorjahr um 3,1 Prozent.

Textgröße:

Eine höhere Jahresteuerungsrate wurde nach Angaben des Bundesamtes zuletzt vor fast 30 Jahren ermittelt: 1993 legten die Verbraucherpreise um 4,5 Prozent zu. Im Jahr 2020 hingegen lag die Inflationsrate noch bei 0,5 Prozent und damit deutlich unterhalb des von der Europäischen Zentralbank (EZB) angepeilten Ziels von zwei Prozent.

Dass die Teuerung 2021 nun deutlich oberhalb dieses Ziels liegt, hat nach Angaben des Bundesamtes eine Reihe von Ursachen. Einerseits sind dies sogenannte Basiseffekte durch vergleichsweise niedrige Preise im stark von pandemiebedingten Nachfrageeinbrüchen geprägten Corona-Jahr 2020. "Hier wirkten sich insbesondere die temporäre Senkung der Mehrwertsteuersätze im zweiten Halbjahr 2020 sowie der Preisverfall der Mineralölprodukte im Vorjahr erhöhend auf die aktuelle Gesamtteuerung aus", erklärte der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Georg Thiel.

Neben diesen "temporären Basiseffekten" gebe es aber auch "zunehmend krisenbedingte Effekte, wie Lieferengpässe und die deutlichen Preisanstiege auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen", erläuterte Thiel weiter. "Diese schlagen sich teilweise im Verbraucherpreisindex nieder."

Im Jahresdurchschnitt 2021 verteuerten sich vor allem die Energieprodukte, die gegenüber dem Vorjahr deutlich um 10,4 Prozent zulegten - nach einem Rückgang um 4,8 Prozent im Jahr 2020. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher spürbare Preiserhöhungen gab es 2021 vor allem bei leichtem Heizöl (plus 41,8 Prozent) und bei Kraftstoffen (plus 22,6 Prozent). Auch die Preise für andere Haushaltsenergie wie Erdgas (plus 4,7 Prozent) und Strom (plus 1,4 Prozent) erhöhten sich, wenngleich weniger stark.

"Preiserhöhend" bei Energie wirkte sich 2021 nach Angaben des Bundesamtes auch die zu Jahresbeginn eingeführte CO2-Abgabe aus. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Jahresteuerungsrate demnach bei 2,3 Prozent gelegen.

Die Preise für Nahrungsmittel stiegen 2021 gegenüber dem Vorjahr um 3,2 Prozent. Laut Statistik waren alle Nahrungsmittelgruppen 2021 deutlich teurer, insbesondere Speiseöle und Speisefette (plus 5,3 Prozent) sowie Gemüse (plus 3,9 Prozent).

Waren insgesamt verteuerten sich im Jahresdurchschnitt 2021 um 4,3 Prozent. Fahrzeuge kosteten 4,5 Prozent mehr, Möbel und Leuchten 3,2 Prozent. Die Preise für Dienstleistungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent. Preisdämpfend wirkten nach Angaben des Bundesamtes hier die Nettokaltmieten mit einem Plus von 1,3 Prozent.

Bei anderen Dienstleistungen stiegen die Preise hingegen deutlich stärker, unter anderem für Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (plus 5,4 Prozent), für die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (plus 4,4 Prozent) sowie für Leistungen beim Friseur und für die Körperpflege (plus 4,0 Prozent). Die Preise für Telekommunikation blieben nahezu unverändert (plus 0,1 Prozent), etwas günstiger wurden Bahnfahrten im Fernverkehr (minus 1,8 Prozent).

X.Blaser--NZN