Zürcher Nachrichten - Trotz weniger Ausfuhren in die USA: Chinas Exporte im November deutlich gestiegen

EUR -
AED 4.246607
AFN 72.836971
ALL 95.988209
AMD 436.44581
ANG 2.069579
AOA 1060.176801
ARS 1608.790603
AUD 1.643499
AWG 2.083934
AZN 1.97002
BAM 1.953554
BBD 2.327913
BDT 141.823246
BGN 1.976193
BHD 0.436496
BIF 3433.722833
BMD 1.156136
BND 1.478219
BOB 7.98692
BRL 6.124098
BSD 1.155866
BTN 108.057219
BWP 15.761082
BYN 3.506783
BYR 22660.258427
BZD 2.324617
CAD 1.584894
CDF 2630.208986
CHF 0.911336
CLF 0.027173
CLP 1072.952133
CNY 7.961617
CNH 7.983279
COP 4295.63351
CRC 539.876895
CUC 1.156136
CUP 30.637594
CVE 110.816056
CZK 24.52284
DJF 205.46888
DKK 7.471717
DOP 68.212417
DZD 152.647385
EGP 60.388322
ERN 17.342035
ETB 181.687168
FJD 2.560205
FKP 0.866013
GBP 0.866414
GEL 3.138955
GGP 0.866013
GHS 12.607705
GIP 0.866013
GMD 84.980421
GNF 10147.984977
GTQ 8.853781
GYD 241.825078
HKD 9.057144
HNL 30.707411
HRK 7.532575
HTG 151.633679
HUF 393.293647
IDR 19618.465574
ILS 3.59457
IMP 0.866013
INR 108.402288
IQD 1514.537681
IRR 1521040.943935
ISK 143.812158
JEP 0.866013
JMD 181.590416
JOD 0.819746
JPY 184.071249
KES 149.839573
KGS 101.101638
KHR 4636.104298
KMF 493.670321
KPW 1040.465241
KRW 1737.72393
KWD 0.35446
KYD 0.963205
KZT 555.688646
LAK 24839.574501
LBP 103531.946431
LKR 360.563851
LRD 212.006417
LSL 19.666308
LTL 3.413768
LVL 0.699335
LYD 7.376585
MAD 10.822012
MDL 20.129116
MGA 4821.085995
MKD 61.715229
MMK 2427.622447
MNT 4127.028255
MOP 9.329732
MRU 46.396161
MUR 53.764632
MVR 17.874294
MWK 2008.207995
MXN 20.710673
MYR 4.554063
MZN 73.881379
NAD 19.458199
NGN 1567.986267
NIO 42.453736
NOK 11.059224
NPR 172.891204
NZD 1.980241
OMR 0.44452
PAB 1.155886
PEN 4.02224
PGK 4.984968
PHP 69.346754
PKR 322.797348
PLN 4.277841
PYG 7549.286912
QAR 4.213541
RON 5.094285
RSD 117.472674
RUB 96.105493
RWF 1686.80189
SAR 4.341061
SBD 9.308811
SCR 17.325632
SDG 694.837908
SEK 10.812736
SGD 1.481265
SHP 0.867401
SLE 28.412077
SLL 24243.598694
SOS 660.735749
SRD 43.340639
STD 23929.673396
STN 24.874258
SVC 10.113371
SYP 128.059734
SZL 19.458189
THB 37.961757
TJS 11.101879
TMT 4.058036
TND 3.363242
TOP 2.783697
TRY 51.227912
TTD 7.841949
TWD 36.970332
TZS 2990.534467
UAH 50.634759
UGX 4368.957522
USD 1.156136
UYU 46.576445
UZS 14099.074443
VES 525.68404
VND 30420.240803
VUV 137.62215
WST 3.172627
XAF 655.212115
XAG 0.016652
XAU 0.000253
XCD 3.124515
XCG 2.083096
XDR 0.816065
XOF 659.579533
XPF 119.331742
YER 275.858111
ZAR 19.718414
ZMK 10406.612213
ZMW 22.568343
ZWL 372.275202
  • Euro STOXX 50

    -112.5500

    5501.28

    -2.05%

  • DAX

    -459.3700

    22380.19

    -2.05%

  • MDAX

    -626.8000

    27796.28

    -2.25%

  • TecDAX

    -51.3100

    3420.18

    -1.5%

  • SDAX

    -179.9500

    16197.98

    -1.11%

  • Goldpreis

    -113.7000

    4492

    -2.53%

  • EUR/USD

    -0.0014

    1.1575

    -0.12%

Trotz weniger Ausfuhren in die USA: Chinas Exporte im November deutlich gestiegen
Trotz weniger Ausfuhren in die USA: Chinas Exporte im November deutlich gestiegen / Foto: - - AFP

Trotz weniger Ausfuhren in die USA: Chinas Exporte im November deutlich gestiegen

Trotz eines deutlichen Einbruchs der Lieferungen in die USA haben Chinas Exporte im November deutlich zugelegt. Die chinesischen Ausfuhren kletterten im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,9 Prozent, wie die chinesische Zollbehörde am Montag mitteilte. Der Rückgang der Lieferungen in die USA setzte sich zwar fort, doch die chinesischen Firmen machten dies durch Exporte in andere Länder wett. Der Exportüberschuss erreichte ein neues Rekordniveau.

Textgröße:

Chinas Ausfuhren in die USA sanken auch im November im Vorjahresvergleich weiter um 28,6 Prozent auf 33,8 Milliarden Dollar (29 Milliarden Euro), wie aus den Daten hervorging. Trotzdem gelang es dem Land, das leichte Minus bei den gesamten Exporten im Oktober im November zu drehen.

"Die Schwäche bei den Exporten in die USA wurde durch Lieferungen in andere Märkte mehr als ausgeglichen", erklärte Analyst Zichun Huang vom Marktforschungsunternehmen Capital Economics. Die chinesischen Exporte dürften "danke Umlenkungen des Handels und steigender Wettbewerbsfähigkeit beim Preis widerstandsfähig" bleiben, fuhr er fort. Die Importe erhöhten sich unterdessen nur um 1,9 Prozent.

Chinas Staatschef Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump hatten Ende Oktober bei einem Gipfeltreffen in Südkorea eine Entspannung im Handelskonflikt zwischen beiden Ländern erreicht. Bis die Einigung Ende nächsten Jahres ausläuft, sollen Vertreter beider Länder eine langfristige Lösung aushandeln - Experten gehen allerdings davon aus, dass dies schwierig wird.

Insgesamt überschritt der chinesische Handelsüberschuss in den ersten elf Monaten den Angaben zufolge erstmals die Eine-Billion-Dollar-Marke. Damit übertreffe der Überschuss bereits den des vergangenen Jahres und dürfte sich 2026 noch vergrößern, erklärte Huang weiter.

Die Exporte sind der Antrieb der chinesischen Volkswirtschaft. Das Land kämpft allerdings mit einem schwächelnden Inlandskonsum, hoher Arbeitslosigkeit unter jungen Menschen, der alternden Bevölkerung und einer Schuldenkrise im Immobiliensektor des Landes.

Der sich ausdehnende chinesische Handelsüberschuss alarmiert zugleich die europäischen Handelspartner des Landes. Die EU wirft China etwa vor, eigene Unternehmen mit hohen Subventionen zu stützen, weshalb insbesondere der internationale Markt für Stahl von zu billigen Produkten aus China überflutet werde. Ähnliches deutet sich laut Brüssel bei E-Autos an. In beiden Sektoren gelten deshalb Einfuhrbeschränkungen nach Europa, die Peking scharf kritisiert.

Zudem hatte Peking im Zuge des Handelsstreits mit den USA Exportrestriktionen für Seltenen Erden verhängt. Die Metalle sind bedeutend für viele Technologien, von E-Autos bis hin zu Windrädern, und China ist mit Abstand Weltmarktführer vor allem bei der Verarbeitung von entsprechenden Rohmaterialien. Unter anderem die deutschen Autohersteller leiden unter fehlenden Lieferungen.

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hält sich derzeit in Peking zu Gesprächen auf und will nach eigenen Angaben vor Ort auch die Probleme deutscher Unternehmen mit Blick auf das Gastland ansprechen. "Wir bestehen darauf, dass es faire Handelsbedingungen, faire Wettbewerbsbedingungen gibt", sagte er dem ZDF. Peking müsse dafür sorgen, "dass es gleiche Marktzugänge gibt und dass wir nicht auch eine Situation haben, wo sich ein Handelsüberschuss dadurch ergibt, dass beispielsweise sehr stark subventionierte Elektrofahrzeuge aus China auf den europäischen Markt kommen."

Er vertrete dabei nicht die Interessen deutscher Unternehmen, sondern auch die der europäischen Wirtschaft insgesamt, sagte Wadephul weiter. "Es geht nicht um die Beziehungen nur zu Deutschland, sondern es geht auch um den Zugang in den europäischen Markt. Damit haben wir hier auch ein gewichtiges Wort mitzureden." Europa sei auf der anderen Seite auf Seltene Erden und Computerchips angewiesen. "In all diesen Bereichen hat es Unsicherheiten gegeben. Und die müssen beseitigt werden."

O.Hofer--NZN