Zürcher Nachrichten - Experten fordern mehr Wettbewerb bei der Briefzustellung

EUR -
AED 4.186669
AFN 72.960328
ALL 94.255884
AMD 419.657752
ANG 2.041067
AOA 1045.383602
ARS 1680.892093
AUD 1.651929
AWG 2.052008
AZN 1.913325
BAM 1.955421
BBD 2.296555
BDT 140.252845
BGN 1.927611
BHD 0.429917
BIF 3386.544306
BMD 1.140004
BND 1.475414
BOB 7.879785
BRL 5.913311
BSD 1.140279
BTN 107.024401
BWP 15.496679
BYN 3.30706
BYR 22344.083799
BZD 2.293216
CAD 1.618424
CDF 2587.80951
CHF 0.921923
CLF 0.026713
CLP 1051.357438
CNY 7.756418
CNH 7.755346
COP 3917.282691
CRC 517.699764
CUC 1.140004
CUP 30.210113
CVE 110.243171
CZK 24.262144
DJF 203.0587
DKK 7.474626
DOP 66.997028
DZD 151.905131
EGP 56.438305
ERN 17.100064
ETB 183.840968
FJD 2.583363
FKP 0.862661
GBP 0.863365
GEL 3.015325
GGP 0.862661
GHS 12.857018
GIP 0.862661
GMD 83.22065
GNF 9991.065557
GTQ 8.699316
GYD 238.643215
HKD 8.939771
HNL 30.509093
HRK 7.528582
HTG 149.031145
HUF 353.84878
IDR 20329.696244
ILS 3.42235
IMP 0.862661
INR 107.588075
IQD 1493.710792
IRR 1567562.878891
ISK 144.005292
JEP 0.862661
JMD 179.585229
JOD 0.808237
JPY 184.334105
KES 147.584718
KGS 99.69345
KHR 4577.113792
KMF 494.761744
KPW 1026.004247
KRW 1749.194087
KWD 0.352877
KYD 0.950258
KZT 553.252881
LAK 25028.154117
LBP 102113.759801
LKR 383.302597
LRD 207.708894
LSL 18.743371
LTL 3.366136
LVL 0.689578
LYD 7.319551
MAD 10.692136
MDL 20.217972
MGA 4822.981574
MKD 61.520302
MMK 2393.38216
MNT 4081.491631
MOP 9.21128
MRU 45.507189
MUR 54.389633
MVR 17.612951
MWK 1977.295212
MXN 19.902084
MYR 4.660108
MZN 72.849706
NAD 18.743371
NGN 1572.1685
NIO 41.961875
NOK 11.31827
NPR 171.241845
NZD 2.018942
OMR 0.4383
PAB 1.140329
PEN 3.888247
PGK 5.003987
PHP 69.87317
PKR 317.346675
PLN 4.288579
PYG 6959.621972
QAR 4.156377
RON 5.2414
RSD 117.397462
RUB 89.916291
RWF 1669.949912
SAR 4.282071
SBD 9.17926
SCR 16.010321
SDG 684.002074
SEK 11.085424
SGD 1.474943
SHP 0.851128
SLE 28.273098
SLL 23905.323832
SOS 651.702402
SRD 42.730735
STD 23595.786842
STN 24.495257
SVC 9.977025
SYP 126.007064
SZL 18.732373
THB 37.917109
TJS 10.553473
TMT 3.990015
TND 3.379794
TOP 2.744857
TRY 53.151613
TTD 7.749364
TWD 36.335928
TZS 2989.873238
UAH 51.181341
UGX 4185.079563
USD 1.140004
UYU 45.773145
UZS 13696.948775
VES 707.661057
VND 29982.112445
VUV 136.744544
WST 3.175479
XAF 655.83002
XAG 0.019311
XAU 0.00028
XCD 3.080919
XCG 2.055002
XDR 0.81676
XOF 655.827144
XPF 119.331742
YER 272.033552
ZAR 18.769954
ZMK 10261.407882
ZMW 20.540383
ZWL 367.080912
  • Goldpreis

    50.8000

    4098.4

    +1.24%

  • MDAX

    -383.9900

    31588.65

    -1.22%

  • SDAX

    -86.7100

    17767.77

    -0.49%

  • DAX

    -323.6100

    24671.22

    -1.31%

  • Euro STOXX 50

    -45.9800

    6221.55

    -0.74%

  • TecDAX

    -32.5600

    3860.16

    -0.84%

  • EUR/USD

    0.0016

    1.1393

    +0.14%

Experten fordern mehr Wettbewerb bei der Briefzustellung
Experten fordern mehr Wettbewerb bei der Briefzustellung / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

Experten fordern mehr Wettbewerb bei der Briefzustellung

Ein Expertengremium rät dazu, den Wettbewerb im Briefbereich zu fördern, damit die Zustellung nicht nur von der Deutschen Post abhängt. "Wir wollen, dass Weihnachtskarten auch in ferner Zukunft noch zugestellt werden, und zwar selbst dann noch, wenn die Deutsche Post irgendwann das Briefgeschäft aufgeben sollte", erklärte der Vorsitzende der Monopolkommission, Tomaso Duso, zur Vorstellung des Sektorgutachtens Post am Mittwoch. "Deshalb brauchen wir funktionierende Alternativen."

Textgröße:

Die Kommission verwies auf das Beispiel Dänemarks: Dort "führten die sinkende Briefmenge, die weit fortgeschrittene Digitalisierung und die Abschaffung gesetzlicher Vorgaben dazu, dass der ehemalige Staatsmonopolist PostNord sein Briefgeschäft zum Jahresbeginn 2026 einstellt", erklärte sie. In Dänemark habe nun ein Wettbewerber angekündigt, die Briefzustellung sicherzustellen.

Wettbewerber der Deutschen Post haben nach Angaben der Monopolkommission im Briefgeschäft derzeit lediglich einen "geringen" Umsatzanteil von rund 15 Prozent, im Privatkundenbereich sogar von nur fünf Prozent. Daher empfiehlt das Expertengremium, "den Wettbewerb im Briefbereich langfristig zu sichern und zu fördern".

Die Deutsche Post profitiere von Privilegien, die den Wettbewerb "verzerren", erklärte die Kommission weiter. So seien etwa "Quersubventionen innerhalb des Postkonzerns (...) legal".

Die Experten warnten explizit vor einem Umsatzsteuer-Privileg für die Deutsche Post, das derzeit in der Bundesregierung diskutiert werde. Dieses würde dem Postkonzern einen "massiven Wettbewerbsvorteil" bei wichtigen Kundengruppen wie Behörden, Banken und Versicherern verschaffen, "die nicht vorsteuerabzugsberechtigt sind", erklärte das Gremium. 60 Prozent der von Wettbewerbern beförderten Briefe würden aber auf genau diese Kundengruppen entfallen. "Eine exklusive Umsatzsteuerbefreiung für die Geschäftskundenbriefe der Deutschen Post würde wahrscheinlich das Ende der meisten Wettbewerber besiegeln", erklärte Duso.

Die Kommission wies darauf hin, dass die Privilegien der Deutschen Post oft mit der "gesetzlich vorgeschriebene postalische Grundversorgung begründet" würden. Duso sprach sich nun hinaus dafür aus, die gesetzlichen Vorgaben so zu lockern, dass die Deutsche Post nur fünf statt sechs Zustelltage pro Woche sichern müsse. "Wir müssen die Standards der Grundversorgung reduzieren und damit die Gesamtkosten senken", führte Duso aus. "Fünf Zustelltage pro Woche sind völlig ausreichend."

Laut Bundesnetzagentur sind die Briefmengen weiter rückläufig. Im Jahr 2024 seien 10,16 Milliarden Briefe befördert worden und damit 6,9 Prozent weniger als im Vorjahr, erklärte sie.

E.Leuenberger--NZN