Zürcher Nachrichten - "Gutes Zeichen": Deutlich mehr Aufträge für die Industrie im November

EUR -
AED 4.308835
AFN 74.49196
ALL 95.752485
AMD 433.698247
ANG 2.100015
AOA 1077.060107
ARS 1634.062666
AUD 1.619899
AWG 2.111883
AZN 1.991476
BAM 1.958911
BBD 2.358165
BDT 143.658162
BGN 1.957131
BHD 0.442705
BIF 3484.13359
BMD 1.173268
BND 1.495075
BOB 8.089849
BRL 5.759602
BSD 1.17087
BTN 111.500038
BWP 15.911271
BYN 3.314593
BYR 22996.060933
BZD 2.35476
CAD 1.595434
CDF 2716.116648
CHF 0.915365
CLF 0.026988
CLP 1062.183556
CNY 8.013834
CNH 8.000259
COP 4358.938548
CRC 532.648236
CUC 1.173268
CUP 31.091613
CVE 110.440404
CZK 24.380163
DJF 208.492911
DKK 7.47298
DOP 69.761094
DZD 155.38575
EGP 63.060593
ERN 17.599026
ETB 184.261902
FJD 2.563476
FKP 0.866879
GBP 0.863766
GEL 3.156259
GGP 0.866879
GHS 13.124845
GIP 0.866879
GMD 85.648623
GNF 10275.319526
GTQ 8.935325
GYD 244.949034
HKD 9.19332
HNL 31.122562
HRK 7.53602
HTG 153.233369
HUF 360.376445
IDR 20420.267455
ILS 3.43574
IMP 0.866879
INR 111.62728
IQD 1536.981624
IRR 1544021.234685
ISK 143.209371
JEP 0.866879
JMD 184.242619
JOD 0.831829
JPY 183.53262
KES 151.589327
KGS 102.567717
KHR 4696.459037
KMF 493.360307
KPW 1055.94532
KRW 1706.712534
KWD 0.361378
KYD 0.975658
KZT 544.048709
LAK 25711.054095
LBP 105065.228965
LKR 374.668251
LRD 214.84305
LSL 19.594087
LTL 3.464356
LVL 0.709699
LYD 7.42786
MAD 10.821086
MDL 20.208268
MGA 4880.796414
MKD 61.7262
MMK 2463.519483
MNT 4198.666619
MOP 9.45069
MRU 46.750649
MUR 54.885322
MVR 18.132862
MWK 2030.224454
MXN 20.305407
MYR 4.635602
MZN 74.97463
NAD 19.594087
NGN 1602.415095
NIO 43.070698
NOK 10.817069
NPR 178.399098
NZD 1.973918
OMR 0.451147
PAB 1.17086
PEN 4.104719
PGK 5.091086
PHP 72.05921
PKR 326.276691
PLN 4.243201
PYG 7094.32786
QAR 4.278502
RON 5.235247
RSD 117.384344
RUB 88.582143
RWF 1711.918913
SAR 4.401895
SBD 9.423995
SCR 16.802622
SDG 704.5479
SEK 10.819729
SGD 1.492673
SHP 0.875963
SLE 28.891716
SLL 24602.847529
SOS 669.162781
SRD 43.970569
STD 24284.28737
STN 24.538973
SVC 10.244358
SYP 129.682209
SZL 19.589779
THB 38.039123
TJS 10.94718
TMT 4.112306
TND 3.390157
TOP 2.824949
TRY 53.075266
TTD 7.936673
TWD 36.97966
TZS 3051.592546
UAH 51.453219
UGX 4420.019989
USD 1.173268
UYU 47.135018
UZS 14108.552463
VES 579.000876
VND 30880.424682
VUV 139.061086
WST 3.186516
XAF 657.000465
XAG 0.015467
XAU 0.000252
XCD 3.170816
XCG 2.110069
XDR 0.817098
XOF 656.445742
XPF 119.331742
YER 279.934303
ZAR 19.371072
ZMK 10560.814925
ZMW 22.099287
ZWL 377.791951
  • Euro STOXX 50

    56.6300

    5926.26

    +0.96%

  • DAX

    246.2500

    24647.95

    +1%

  • SDAX

    132.7800

    18315.66

    +0.72%

  • TecDAX

    27.6100

    3832.56

    +0.72%

  • MDAX

    288.9000

    31421.62

    +0.92%

  • Goldpreis

    108.4000

    4676.9

    +2.32%

  • EUR/USD

    0.0036

    1.1733

    +0.31%

"Gutes Zeichen": Deutlich mehr Aufträge für die Industrie im November
"Gutes Zeichen": Deutlich mehr Aufträge für die Industrie im November / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

"Gutes Zeichen": Deutlich mehr Aufträge für die Industrie im November

Die Auftragslage im Verarbeitenden Gewerbe hat sich im November vor allem wegen steigender Militärausgaben deutlich verbessert: Das Ordervolumen stieg im Vergleich zum Vormonat um 5,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Das ist der dritte Anstieg in Folge, auch im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich ergibt sich so ein kräftiges Plus von 4,0 Prozent. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) sprach von einem "guten Zeichen".

Textgröße:

Der Anstieg im November geht den Angaben der Statistiker zufolge im Wesentlichen auf Großaufträge in den Bereichen Metallerzeugnisse und Sonstiger Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge) zurück. Moderate Zuwächse gab es demnach auch in den Bereichen elektrische Ausrüstungen, Maschinenbau und elektronische Geräte. Ohne Großaufträge stieg das Ordervolumen um 0,7 Prozent.

Viele neue Aufträge kamen dem Statistikamt zufolge aus den anderen Ländern der Eurozone. Hier gab es ein Plus von 8,2 Prozent. Auch die Inlandsaufträge legten um 6,5 Prozent zu. Bei den Aufträgen von außerhalb der Währungsunion gab es ein Plus von 2,9 Prozent.

"Bereits seit einigen Monaten führen Großaufträge - vor allem vor dem Hintergrund verteidigungswirtschaftlicher Beschaffungen - zu Ausschlägen bei den monatlichen Auftragseingängen", erklärte das Bundeswirtschaftsministerium. "Grundsätzlich verstetigt sich aber der Trend einer zunehmenden Nachfrage aus dem Inland sowie dem Euroraum." Darüber hinaus sei jedoch "angesichts der handels- und geopolitischen Unwägbarkeiten" mit einer gedämpften Exportentwicklung zu rechnen.

Sebastian Dullien, wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), sieht in den Zahlen "ein weiteres Indiz, dass die steigenden Staatsausgaben im neuen Jahr die Wirtschaft ankurbeln werden". Für das vierte Quartal 2025 gehe er schon von einem "spürbaren Plus" aus.

"In den kommenden Monaten dürften Rüstungsbestellungen zu weiter steigenden Auftragseingängen führen", führte Dullien aus. "Der Bundestag hatte im Dezember Rüstungsbeschaffungen im Umfang von rund 50 Milliarden Euro beschlossen, die nun nach und nach umgesetzt werden." Das sei für die deutsche Industrie angesichts "der aggressiven Industrie- und Zollpolitik aus China und den USA" hoch willkommen.

"Der dritte Anstieg bei den Auftragseingängen in Folge ist ein gutes Zeichen", erklärte DIHK-Konjunkturexperte Jupp Zenzen. "Ohne die Berücksichtigung der insbesondere rüstungsgetriebenen Großaufträge fallen die Zuwächse allerdings deutlich bescheidener aus." Die Talsohle scheine erreicht, ein Aufschwung in der Industrie sei aber kein Selbstläufer.

T.Furrer--NZN