Zürcher Nachrichten - Nach US-Angriff auf Venezuela: Trump fordert Chefs von Ölkonzernen zu Investitionen auf

EUR -
AED 4.13114
AFN 73.117715
ALL 92.066213
AMD 412.229508
ANG 2.013955
AOA 1032.644269
ARS 1715.295723
AUD 1.620416
AWG 2.024793
AZN 1.898034
BAM 1.958298
BBD 2.277575
BDT 139.037357
BGN 1.893677
BHD 0.426348
BIF 3394.730346
BMD 1.124885
BND 1.447947
BOB 13.620374
BRL 5.880224
BSD 1.130827
BTN 108.984991
BWP 15.997193
BYN 3.4064
BYR 22047.744285
BZD 2.274271
CAD 1.601032
CDF 2598.484325
CHF 0.932339
CLF 0.027965
CLP 1104.232476
CNY 7.541904
CNH 7.542393
COP 3733.785495
CRC 516.663653
CUC 1.124885
CUP 27.139257
CVE 110.660502
CZK 24.463205
DJF 201.364177
DKK 7.47535
DOP 67.566789
DZD 150.551217
EGP 58.836518
ERN 16.873274
ETB 181.106969
FJD 2.531895
FKP 0.852589
GBP 0.851735
GEL 2.919098
GGP 0.852589
GHS 13.247899
GIP 0.852589
GMD 82.696546
GNF 9947.86645
GTQ 8.639097
GYD 236.541735
HKD 8.826809
HNL 30.181032
HRK 7.534252
HTG 147.998788
HUF 367.912763
IDR 20134.315048
ILS 3.442034
IMP 0.852589
INR 108.074893
IQD 1481.369894
IRR 1964655.370271
ISK 137.014668
JEP 0.852589
JMD 178.10878
JOD 0.797569
JPY 177.2678
KES 145.954368
KGS 98.367788
KHR 4561.408205
KMF 492.699977
KPW 1012.396779
KRW 1516.491331
KWD 0.347511
KYD 0.94239
KZT 501.072491
LAK 25259.290273
LBP 100733.444015
LKR 373.701714
LRD 192.749185
LSL 18.779964
LTL 3.321492
LVL 0.680432
LYD 7.216161
MAD 11.028268
MDL 20.134415
MGA 4982.115055
MKD 61.653646
MMK 2362.121694
MNT 4047.749516
MOP 9.140137
MRU 45.079742
MUR 54.163034
MVR 17.379676
MWK 1953.924984
MXN 20.522511
MYR 4.592926
MZN 71.891567
NAD 18.729342
NGN 1494.736228
NIO 41.243893
NOK 10.839515
NPR 174.375986
NZD 2.003311
OMR 0.432516
PAB 1.130843
PEN 3.898291
PGK 5.005173
PHP 70.379563
PKR 311.649261
PLN 4.374858
PYG 6589.317521
QAR 4.100163
RON 5.330948
RSD 117.493117
RUB 93.814201
RWF 1668.643369
SAR 4.23429
SBD 9.07203
SCR 15.507653
SDG 676.621129
SEK 11.288962
SGD 1.438807
SHP 0.852056
SLE 27.673795
SLL 23588.265039
SOS 646.230081
SRD 42.377223
STD 23282.846555
STN 24.916201
SVC 9.89449
SYP 14625.753918
SZL 18.721632
THB 37.743829
TJS 10.414878
TMT 3.948346
TND 3.362019
TOP 2.708453
TRY 55.282015
TTD 7.671684
TWD 35.853572
TZS 2964.075086
UAH 50.776494
UGX 4489.727133
USD 1.124885
UYU 45.518468
UZS 13296.139915
VES 973.563163
VND 29230.696893
VUV 135.081026
WST 3.12816
XAF 655.957
XAG 0.018437
XAU 0.000268966444
XCD 3.040058
XCG 2.037972
XDR 0.795352
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 265.89471
ZAR 18.759942
ZMK 10125.308214
ZMW 22.237069
ZWL 362.212483
SSP 6426.008437
MXV 2.322086
  • DAX

    215.2700

    25154.62

    +0.86%

  • MDAX

    246.8400

    30498.21

    +0.81%

  • SDAX

    126.8200

    18305.5

    +0.69%

  • Euro STOXX 50

    45.5000

    6220.95

    +0.73%

  • Goldpreis

    7.4000

    4209.7

    +0.18%

  • TecDAX

    66.5100

    4045.99

    +1.64%

  • EUR/USD

    -0.0003

    1.1242

    -0.03%

Nach US-Angriff auf Venezuela: Trump fordert Chefs von Ölkonzernen zu Investitionen auf
Nach US-Angriff auf Venezuela: Trump fordert Chefs von Ölkonzernen zu Investitionen auf / Foto: SAUL LOEB - AFP

Nach US-Angriff auf Venezuela: Trump fordert Chefs von Ölkonzernen zu Investitionen auf

Nach dem Angriff der USA auf Venezuela hat US-Präsident Donald Trump Ölkonzerne seines Landes zu Investitionen in die Reserven des südamerikanischen Landes aufgerufen. Trump sagte am Freitag im Weißen Haus, seine Regierung und nicht die in Caracas werde nach der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro entscheiden, welche Unternehmen in Venezuela tätig sein dürften. Der Chef des Ölriesen ExxonMobil zeigte sich jedoch skeptisch.

Textgröße:

"Wir werden die Entscheidung treffen, welche Ölfirmen reingehen dürfen, welchen wir das erlauben und mit welchen Unternehmen wir einen Vertrag abschließen werden", sagte Trump.

Die Verhandlungen über Ölgeschäfte in Venezuela wird nach Angaben Trumps ausschließlich die US-Regierung führen. "Sie verhandeln direkt mit uns, Sie verhandeln überhaupt nicht mit Venezuela, wir wollen nicht, dass Sie mit Venezuela verhandeln", sagte Trump an die Konzernchefs gerichtet.

Der US-Präsident sagte, unter Maduro hätten ausländische Unternehmen keinen nennenswerten Schutz gehabt. "Aber jetzt haben Sie totale Sicherheit. Es ist ein ganz anderes Venezuela", fuhr er fort.

Trotz Trumps Zusicherungen blieb der Chef des Ölkonzerns ExxonMobil, Darren Woods, skeptisch. "Unsere Vermögenswerte wurden dort bereits zweimal beschlagnahmt, und Sie können sich vorstellen, dass für einen dritten Einstieg einige ziemlich bedeutende Veränderungen nötig wären", sagte er. "Wenn wir uns die rechtlichen und wirtschaftlichen Strukturen und Rahmenbedingungen ansehen, die heute in Venezuela bestehen", könne in Venezuela derzeit nicht investiert werden.

An dem Treffen nahmen auch Vertreter unter anderem der Unternehmen Chevron, Conoco Phillips, Halliburton, Valero, Marathon, Shell, Trafigura, Vitol Americas und Repsol teil, außerdem US-Außenminister Marco Rubio und Energieminister Chris Wright.

Das Treffen hatte nach Angaben von Trump das Ziel, sich darüber auszutauschen, "wie diese großartigen amerikanischen Unternehmen dabei helfen können, Venezuelas marode Ölindustrie rasch wieder aufzubauen und Millionen Barrel Öl zu produzieren, von denen die USA, die Bevölkerung Venezuelas und die ganze Welt profitieren werden".

Vor dem Treffen hatte Trump milliardenschwere Investitionen in den Ölsektor Venezuelas angekündigt. "Mindestens 100 Milliarden Dollar (86 Milliarden Euro) werden von den großen Ölkonzernen investiert, die ich alle heute im Weißen Haus treffen werde", erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social.

Seit dem US-Angriff auf Venezuela und der Gefangennahme von Staatschef Maduro vergangene Woche hatte Trump immer wieder sein Interesse an den großen Ölvorkommen Venezuelas bekundet. Bisher ist der Ölkonzern Chevron das einzige US-Unternehmen, das über eine Lizenz für Venezuela verfügt.

Trump hatte nach Maduros Gefangennahme gesagt, Venezuela stehe nun unter der Kontrolle der USA. In einem am Donnerstag veröffentlichten Zeitungsinterview sagte er, dieser Zustand könne noch Jahre dauern. Laut US-Energieminister Wright wird der Verkauf des venezolanischen Öls "auf unbestimmte Zeit" von Washington kontrolliert. Venezuela soll den USA laut Trump künftig 30 bis 50 Millionen Barrel Öl liefern und mit den Einnahmen daraus ausschließlich US-Produkte kaufen.

X.Blaser--NZN