Zürcher Nachrichten - Nach US-Angriff auf Venezuela: Trump fordert Chefs von Ölkonzernen zu Investitionen auf

EUR -
AED 4.262562
AFN 73.710324
ALL 95.813323
AMD 438.049481
ANG 2.077291
AOA 1064.335865
ARS 1624.353348
AUD 1.630432
AWG 2.089209
AZN 1.977798
BAM 1.951994
BBD 2.339599
BDT 142.286248
BGN 1.912376
BHD 0.438157
BIF 3264.389777
BMD 1.160672
BND 1.477258
BOB 8.026661
BRL 5.99406
BSD 1.161665
BTN 106.655637
BWP 15.523268
BYN 3.411736
BYR 22749.169649
BZD 2.336255
CAD 1.576651
CDF 2524.461792
CHF 0.903989
CLF 0.026138
CLP 1032.058263
CNY 7.981995
CNH 7.982404
COP 4307.044577
CRC 548.544625
CUC 1.160672
CUP 30.757806
CVE 110.437941
CZK 24.396985
DJF 206.275086
DKK 7.471385
DOP 70.394758
DZD 152.665271
EGP 60.343639
ERN 17.410079
ETB 181.703183
FJD 2.554929
FKP 0.866462
GBP 0.865106
GEL 3.157283
GGP 0.866462
GHS 12.593421
GIP 0.866462
GMD 84.729203
GNF 10187.804558
GTQ 8.906864
GYD 243.035552
HKD 9.08083
HNL 30.838734
HRK 7.531828
HTG 152.317604
HUF 387.53795
IDR 19567.767914
ILS 3.572072
IMP 0.866462
INR 106.96677
IQD 1520.480216
IRR 1534060.078108
ISK 145.698959
JEP 0.866462
JMD 182.26462
JOD 0.822923
JPY 183.571294
KES 150.016162
KGS 101.500731
KHR 4660.097832
KMF 490.964169
KPW 1044.638932
KRW 1710.712543
KWD 0.356478
KYD 0.968046
KZT 566.048756
LAK 24867.395511
LBP 103938.170162
LKR 361.079079
LRD 212.693156
LSL 19.00035
LTL 3.427162
LVL 0.702078
LYD 7.385932
MAD 10.834852
MDL 19.991709
MGA 4840.001658
MKD 61.624926
MMK 2437.339802
MNT 4162.494025
MOP 9.360248
MRU 46.577391
MUR 53.333105
MVR 17.94369
MWK 2015.506454
MXN 20.430785
MYR 4.554485
MZN 74.169853
NAD 19.000234
NGN 1621.45863
NIO 42.620475
NOK 11.187241
NPR 170.638349
NZD 1.959516
OMR 0.446245
PAB 1.16169
PEN 3.985164
PGK 4.99611
PHP 68.566694
PKR 324.2829
PLN 4.266497
PYG 7562.960512
QAR 4.225967
RON 5.088157
RSD 117.361357
RUB 91.754332
RWF 1692.839997
SAR 4.356256
SBD 9.345336
SCR 15.529346
SDG 697.564004
SEK 10.649676
SGD 1.478098
SHP 0.870805
SLE 28.520332
SLL 24338.70909
SOS 663.319362
SRD 43.570458
STD 24023.565374
STN 24.452954
SVC 10.164182
SYP 128.320243
SZL 19.000064
THB 36.707467
TJS 11.116708
TMT 4.073958
TND 3.367687
TOP 2.79462
TRY 51.180295
TTD 7.881937
TWD 36.899041
TZS 3013.104344
UAH 50.968161
UGX 4303.719842
USD 1.160672
UYU 46.849057
UZS 14125.377551
VES 505.700804
VND 30450.227843
VUV 139.041208
WST 3.173863
XAF 654.697392
XAG 0.013172
XAU 0.000224
XCD 3.136774
XCG 2.093472
XDR 0.814833
XOF 653.457782
XPF 119.331742
YER 276.904908
ZAR 18.898455
ZMK 10447.44135
ZMW 22.535933
ZWL 373.735885
  • EUR/USD

    0.0013

    1.1627

    +0.11%

  • DAX

    559.2600

    23968.63

    +2.33%

  • Euro STOXX 50

    151.9700

    5837.17

    +2.6%

  • TecDAX

    60.6100

    3626.02

    +1.67%

  • SDAX

    440.3600

    17316.11

    +2.54%

  • MDAX

    847.9800

    29723.08

    +2.85%

  • Goldpreis

    -19.4000

    5222.7

    -0.37%

Nach US-Angriff auf Venezuela: Trump fordert Chefs von Ölkonzernen zu Investitionen auf
Nach US-Angriff auf Venezuela: Trump fordert Chefs von Ölkonzernen zu Investitionen auf / Foto: SAUL LOEB - AFP

Nach US-Angriff auf Venezuela: Trump fordert Chefs von Ölkonzernen zu Investitionen auf

Nach dem Angriff der USA auf Venezuela hat US-Präsident Donald Trump Ölkonzerne seines Landes zu Investitionen in die Reserven des südamerikanischen Landes aufgerufen. Trump sagte am Freitag im Weißen Haus, seine Regierung und nicht die in Caracas werde nach der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro entscheiden, welche Unternehmen in Venezuela tätig sein dürften. Der Chef des Ölriesen ExxonMobil zeigte sich jedoch skeptisch.

Textgröße:

"Wir werden die Entscheidung treffen, welche Ölfirmen reingehen dürfen, welchen wir das erlauben und mit welchen Unternehmen wir einen Vertrag abschließen werden", sagte Trump.

Die Verhandlungen über Ölgeschäfte in Venezuela wird nach Angaben Trumps ausschließlich die US-Regierung führen. "Sie verhandeln direkt mit uns, Sie verhandeln überhaupt nicht mit Venezuela, wir wollen nicht, dass Sie mit Venezuela verhandeln", sagte Trump an die Konzernchefs gerichtet.

Der US-Präsident sagte, unter Maduro hätten ausländische Unternehmen keinen nennenswerten Schutz gehabt. "Aber jetzt haben Sie totale Sicherheit. Es ist ein ganz anderes Venezuela", fuhr er fort.

Trotz Trumps Zusicherungen blieb der Chef des Ölkonzerns ExxonMobil, Darren Woods, skeptisch. "Unsere Vermögenswerte wurden dort bereits zweimal beschlagnahmt, und Sie können sich vorstellen, dass für einen dritten Einstieg einige ziemlich bedeutende Veränderungen nötig wären", sagte er. "Wenn wir uns die rechtlichen und wirtschaftlichen Strukturen und Rahmenbedingungen ansehen, die heute in Venezuela bestehen", könne in Venezuela derzeit nicht investiert werden.

An dem Treffen nahmen auch Vertreter unter anderem der Unternehmen Chevron, Conoco Phillips, Halliburton, Valero, Marathon, Shell, Trafigura, Vitol Americas und Repsol teil, außerdem US-Außenminister Marco Rubio und Energieminister Chris Wright.

Das Treffen hatte nach Angaben von Trump das Ziel, sich darüber auszutauschen, "wie diese großartigen amerikanischen Unternehmen dabei helfen können, Venezuelas marode Ölindustrie rasch wieder aufzubauen und Millionen Barrel Öl zu produzieren, von denen die USA, die Bevölkerung Venezuelas und die ganze Welt profitieren werden".

Vor dem Treffen hatte Trump milliardenschwere Investitionen in den Ölsektor Venezuelas angekündigt. "Mindestens 100 Milliarden Dollar (86 Milliarden Euro) werden von den großen Ölkonzernen investiert, die ich alle heute im Weißen Haus treffen werde", erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social.

Seit dem US-Angriff auf Venezuela und der Gefangennahme von Staatschef Maduro vergangene Woche hatte Trump immer wieder sein Interesse an den großen Ölvorkommen Venezuelas bekundet. Bisher ist der Ölkonzern Chevron das einzige US-Unternehmen, das über eine Lizenz für Venezuela verfügt.

Trump hatte nach Maduros Gefangennahme gesagt, Venezuela stehe nun unter der Kontrolle der USA. In einem am Donnerstag veröffentlichten Zeitungsinterview sagte er, dieser Zustand könne noch Jahre dauern. Laut US-Energieminister Wright wird der Verkauf des venezolanischen Öls "auf unbestimmte Zeit" von Washington kontrolliert. Venezuela soll den USA laut Trump künftig 30 bis 50 Millionen Barrel Öl liefern und mit den Einnahmen daraus ausschließlich US-Produkte kaufen.

X.Blaser--NZN