Zürcher Nachrichten - Umweltminister Schneider mahnt zügige Einigung auf neues Heizungsgesetz an

EUR -
AED 4.129608
AFN 73.090661
ALL 92.121972
AMD 407.979395
ANG 2.013207
AOA 1031.136794
ARS 1714.655196
AUD 1.624026
AWG 2.024041
AZN 1.909769
BAM 1.94888
BBD 2.266652
BDT 138.368695
BGN 1.892974
BHD 0.423947
BIF 3367.77975
BMD 1.124467
BND 1.44092
BOB 13.554811
BRL 5.874108
BSD 1.125404
BTN 108.459892
BWP 15.920471
BYN 3.389913
BYR 22039.560301
BZD 2.263363
CAD 1.599464
CDF 2597.519284
CHF 0.934281
CLF 0.027957
CLP 1103.900451
CNY 7.539105
CNH 7.55149
COP 3733.546494
CRC 514.151544
CUC 1.124467
CUP 27.007902
CVE 109.874868
CZK 24.463631
DJF 199.840031
DKK 7.47528
DOP 67.074001
DZD 150.283577
EGP 58.838314
ERN 16.86701
ETB 183.822304
FJD 2.533205
FKP 0.847637
GBP 0.85229
GEL 2.917965
GGP 0.847637
GHS 13.17311
GIP 0.847637
GMD 82.651394
GNF 9844.711715
GTQ 8.597092
GYD 235.403109
HKD 8.822976
HNL 30.209392
HRK 7.532358
HTG 147.280503
HUF 368.762316
IDR 20185.426067
ILS 3.470216
IMP 0.847637
INR 108.201929
IQD 1473.052245
IRR 1963926.102715
ISK 136.993406
JEP 0.847637
JMD 177.250638
JOD 0.797256
JPY 177.558458
KES 145.843607
KGS 98.331303
KHR 4557.614656
KMF 489.142826
KPW 1012.020984
KRW 1532.693636
KWD 0.34728
KYD 0.93787
KZT 498.669378
LAK 25236.39333
LBP 100777.22297
LKR 371.892986
LRD 192.944912
LSL 18.772988
LTL 3.320259
LVL 0.680179
LYD 7.209402
MAD 10.97523
MDL 20.037852
MGA 4969.355348
MKD 61.592109
MMK 2361.137675
MNT 4045.89407
MOP 9.096302
MRU 45.05602
MUR 53.77151
MVR 17.384495
MWK 1951.371281
MXN 20.599938
MYR 4.595476
MZN 71.857309
NAD 18.772955
NGN 1493.540323
NIO 41.412955
NOK 10.837032
NPR 173.533521
NZD 2.00921
OMR 0.432362
PAB 1.125404
PEN 3.883013
PGK 5.020175
PHP 70.62665
PKR 311.74433
PLN 4.377557
PYG 6557.715569
QAR 4.102135
RON 5.344032
RSD 117.548395
RUB 93.755425
RWF 1660.603707
SAR 4.223717
SBD 9.068663
SCR 15.486865
SDG 676.37214
SEK 11.298051
SGD 1.439976
SHP 0.848495
SLE 27.669252
SLL 23579.509224
SOS 643.116491
SRD 42.361502
STD 23274.204109
STN 24.413316
SVC 9.847036
SYP 14620.32493
SZL 18.772997
THB 37.8574
TJS 10.364652
TMT 3.94688
TND 3.370001
TOP 2.707447
TRY 55.228102
TTD 7.634891
TWD 35.870174
TZS 2962.974918
UAH 50.532973
UGX 4468.135027
USD 1.124467
UYU 45.299157
UZS 13301.769508
VES 966.029967
VND 29215.911007
VUV 134.652545
WST 3.121746
XAF 655.957
XAG 0.018428
XAU 0.000269271906
XCD 3.03893
XCG 2.028109
XDR 0.795057
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 265.795963
ZAR 18.790569
ZMK 10121.568936
ZMW 22.130422
ZWL 362.078032
SSP 6423.623147
MXV 2.331357
  • EUR/USD

    -0.0008

    1.1237

    -0.07%

  • DAX

    -259.8400

    24939.35

    -1.04%

  • Euro STOXX 50

    -93.5700

    6175.45

    -1.52%

  • Goldpreis

    -25.8000

    4176.5

    -0.62%

  • SDAX

    -251.7900

    18178.68

    -1.39%

  • TecDAX

    -21.8400

    3979.48

    -0.55%

  • MDAX

    -591.1600

    30251.37

    -1.95%

Umweltminister Schneider mahnt zügige Einigung auf neues Heizungsgesetz an
Umweltminister Schneider mahnt zügige Einigung auf neues Heizungsgesetz an / Foto: Christof STACHE - AFP

Umweltminister Schneider mahnt zügige Einigung auf neues Heizungsgesetz an

Umwelt- und Klimaschutzminister Carsten Schneider (SPD) hat eine zügige Einigung auf neue Regeln für den Heizungstausch angemahnt: "Von den Heizungsbauern über die Installateure bis zur Energiewirtschaft und den kommunalen Spitzenverbänden rufen alle: Stiftet kein neues Chaos, ändert möglichst wenig, und schafft endlich Planungssicherheit", sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Samstag. Diese Mahnung sollte die Koalition hören und "rasch für Klarheit sorgen".

Textgröße:

Der Bundesverband der deutschen Heizungsindustrie (BDH) sprach gegenüber der "Welt am Sonntag" von einer "schwierigen Lage". Demnach verkaufte die Branche im vergangenen Jahr so wenig Anlagen wie zuletzt 2010: Abgesetzt wurden 627.000 Geräte in Deutschland, ein Minus im Vorjahresvergleich von zwölf Prozent. Sie lösten damit den Gasbrennwertkessel als bislang meistverkauften Wärmeerzeuger ab.

Der Absatz von Gasbrennwertkesseln sank um 36 Prozent auf noch 229.000, Ölheizungen wurden nur noch 22.500 verkauft. Ein Plus von 23 Prozent gab es bei Biomasse-Heizungen, der Verkauf von Öfen für Holzpellets legte dabei um 38 Prozent zu. Insgesamt waren es aber nur rund 29.000 Anlagen.

BDH-Hauptgeschäftsführer Markus Staudt mahnte in der Zeitung "endlich stabile gesetzliche Vorgaben und Förderbedingungen" an. Andernfalls sei mit "personellen Maßnahmen" wie Stellenabbau und Kurzarbeit zu rechnen. 2024 war der Absatz von Heizanlagen den Angaben zufolge bereits um 25 Prozent eingebrochen.

Die schwarz-rote Koalition wollte eigentlich bis Ende Januar Eckpunkte eines neuen Gebäudeenergiegesetzes (GEG) vorlegen. Eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums sagte am Freitag, die Gespräche zwischen den Ministerien und den Fraktionen liefen noch. "Wir sind sehr bemüht, da zu einem baldigen Abschluss zu kommen."

Die letzte Reform des GEG inklusive der 65-Prozent-Regel wurde von der Ampel-Regierung verabschiedet und wird oft Heizungsgesetz genannt. CDU, CSU und SPD vereinbarten in ihrem Koalitionsvertrag, dieses Gesetz "abzuschaffen" - gleichzeitig will die SPD an der Grundidee festhalten, den Einbau klimafreundlicher Heizungen voranzutreiben.

Schneider warnte in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vor einer Aufweichung der Regeln: "Für mich ist entscheidend, dass wir die CO2-Einsparungen erreichen. Das ist nicht nur fürs Klima wichtig, es ist auch fairer für die Haushalte." Das Verfeuern von Gas und Öl werde immer teurer. "Und wenn wir die Leute nicht jetzt dazu bringen, auf erneuerbare Heizquellen umzusteigen, lassen wir sie in die Kostenfalle laufen."

Der SPD-Minister forderte Änderungen bei der Förderung von Sanierungen und Heizungstausch. Die staatlichen Zuschüsse müssten stärker an sozialen Kriterien ausgerichtet werden, sagte er der Zeitung. In der Vergangenheit sei oft nur auf die Emissionsreduzierung und zu wenig auf die gerechte Verteilung der staatlichen Förderung geachtet worden. "Das Ergebnis war, dass besonders viel Geld bei den oberen zehn Prozent gelandet ist. Das hat viele Leute zurecht kiebig gemacht. Das sollte und das kann diese Regierung besser machen."

H.Roth--NZN