Zürcher Nachrichten - Industrie mit leichtem Plus beim Auftragseingang - Autobranche legt zu

EUR -
AED 4.164278
AFN 73.703929
ALL 92.035421
AMD 411.813851
ANG 2.030112
AOA 1039.794699
ARS 1729.140013
AUD 1.623802
AWG 2.041037
AZN 1.927083
BAM 1.954446
BBD 2.284317
BDT 139.445844
BGN 1.90887
BHD 0.427449
BIF 3397.192469
BMD 1.133909
BND 1.448996
BOB 13.672406
BRL 5.900183
BSD 1.134114
BTN 108.801617
BWP 15.486134
BYN 3.423428
BYR 22224.623627
BZD 2.28102
CAD 1.609301
CDF 2619.33096
CHF 0.94597
CLF 0.027956
CLP 1103.85725
CNY 7.600991
CNH 7.606366
COP 3781.780509
CRC 516.741974
CUC 1.133909
CUP 27.219141
CVE 110.188656
CZK 24.430873
DJF 201.518854
DKK 7.475156
DOP 67.443272
DZD 151.787585
EGP 59.030532
ERN 17.008641
ETB 185.251614
FJD 2.543591
FKP 0.855352
GBP 0.857179
GEL 2.942525
GGP 0.855352
GHS 13.26108
GIP 0.855352
GMD 83.909169
GNF 9975.088741
GTQ 8.659153
GYD 237.305582
HKD 8.896432
HNL 30.446905
HRK 7.533466
HTG 148.427162
HUF 367.11222
IDR 20329.861072
ILS 3.477768
IMP 0.855352
INR 108.913073
IQD 1485.770581
IRR 1558955.294935
ISK 136.806549
JEP 0.855352
JMD 179.545601
JOD 0.803946
JPY 178.451228
KES 147.10207
KGS 99.158448
KHR 4602.77037
KMF 490.983101
KPW 1020.518792
KRW 1533.238568
KWD 0.350061
KYD 0.945137
KZT 497.895032
LAK 25447.368742
LBP 101561.237429
LKR 375.409897
LRD 194.503523
LSL 18.580427
LTL 3.348139
LVL 0.685891
LYD 7.254846
MAD 10.984389
MDL 20.124879
MGA 4994.539524
MKD 61.551624
MMK 2380.497127
MNT 4078.923643
MOP 9.16593
MRU 45.411537
MUR 53.985785
MVR 17.530592
MWK 1966.637412
MXN 20.470296
MYR 4.628048
MZN 72.454233
NAD 18.580099
NGN 1501.273332
NIO 41.741815
NOK 10.885989
NPR 174.080853
NZD 2.010926
OMR 0.435992
PAB 1.134114
PEN 3.901266
PGK 5.131445
PHP 71.018989
PKR 314.184916
PLN 4.370433
PYG 6662.383955
QAR 4.134036
RON 5.276646
RSD 117.500246
RUB 94.964153
RWF 1674.525034
SAR 4.259546
SBD 9.100982
SCR 15.792061
SDG 682.049087
SEK 11.337625
SGD 1.44921
SHP 0.855426
SLE 27.899183
SLL 23777.503301
SOS 648.145215
SRD 42.808447
STD 23469.634579
STN 24.483037
SVC 9.924124
SYP 14743.089901
SZL 18.576129
THB 38.04257
TJS 10.439767
TMT 3.968683
TND 3.366667
TOP 2.730181
TRY 55.577657
TTD 7.693669
TWD 36.132132
TZS 2987.854618
UAH 50.870657
UGX 4445.919636
USD 1.133909
UYU 45.468497
UZS 13405.711827
VES 971.437448
VND 29450.461079
VUV 134.840583
WST 3.140147
XAF 655.957
XAG 0.018456
XAU 0.000271001775
XCD 3.064447
XCG 2.043984
XDR 0.801733
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 268.311266
ZAR 18.591885
ZMK 10206.55038
ZMW 22.200423
ZWL 365.118354
SSP 6477.561477
MXV 2.3177
  • EUR/USD

    -0.0004

    1.1343

    -0.04%

  • Euro STOXX 50

    18.9800

    6320.26

    +0.3%

  • DAX

    24.7900

    25399.21

    +0.1%

  • MDAX

    -12.4000

    30883.19

    -0.04%

  • Goldpreis

    35.6000

    4215.3

    +0.84%

  • SDAX

    130.5800

    18379.1

    +0.71%

  • TecDAX

    33.9500

    4003.1

    +0.85%

Industrie mit leichtem Plus beim Auftragseingang - Autobranche legt zu
Industrie mit leichtem Plus beim Auftragseingang - Autobranche legt zu / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

Industrie mit leichtem Plus beim Auftragseingang - Autobranche legt zu

Die Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe haben im Februar etwas mehr Aufträge erhalten. Der Auftragseingang stieg im Vergleich zum Januar saison- und kalenderbereinigt um 0,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Im Januar hatten die Unternehmen noch ein Minus von 11,1 Prozent bei den Aufträgen verzeichnet. Die "positive Entwicklung" im Februar führte das Bundesamt vor allem auf einen Anstieg von 3,8 Prozent in der Automobilindustrie zurück.

Textgröße:

Wie die Statistikerinnen und Statistiker weiter ausführten, legte der Auftragseingang ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen um 3,5 Prozent zu. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang von Dezember bis Februar um 2,0 Prozent höher als in den drei Monaten zuvor. Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe sank nach vorläufigen Angaben um 0,5 Prozent im Monatsvergleich.

Neben dem Plus in der Automobilindustrie verzeichnete die Textilindustrie den Angaben zufolge einen deutlichen Zuwachs von 45,2 Prozent. Die Unternehmen in der Metallerzeugung und - bearbeitung bekamen 3,7 Prozent mehr Aufträge. Einen starkes Minus von 25,9 Prozent meldeten die Firmen im Sonstigen Fahrzeugbau, der Flugzeuge, Schiffe, Züge und Militärfahrzeuge erfasst, wo es in den Vormonaten häufig Anstiege gegeben hatte.

Das Bundeswirtschaftsministerium bezeichnete die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe als "weiterhin volatil". Sie setzten im Februar "ihren seit August 2025 aufwärts gerichteten Trend verhalten fort", erklärte das Ressort von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU). "Diese positive Entwicklung dürfte jedoch infolge des Energiepreisschocks im Zusammenhang mit dem eskalierten Konflikt im Nahen Osten temporär gedämpft werden."

Die Nachfrage aus dem Ausland stieg im Februar um 4,7 Prozent, wie die Statistiker weiter mitteilten: Aus der Eurozone trafen 6,7 Prozent mehr Aufträge ein, die Orders von außerhalb der Eurozone stiegen um 3,5 Prozent. Die Inlandsaufträge sanken allerdings um 4,4 Prozent. Das Bundeswirtschaftsministerium erklärte, dass die Entwicklung der inländischen Bestellungen im zweiten Halbjahr 2025 "starken Schwankungen unterworfen" gewesen sei und führte dies auf die "umfangreichen" Großaufträge "im Zusammenhang mit öffentlichen Investitions- und Beschaffungsvorhaben" zurück.

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) bewertete die deutsche Industriekonjunktur trotz der leichten Zuwächse bei den Auftragseingängen als "insgesamt schwach". Die Binnennachfrage sei kraftlos, außerdem gebe es strukturelle Standortprobbleme, erklärte DIHK-Konjunkturexperte Jupp Zenzen. Der Energiepreisschock infolge des Iran-Krieges sei zudem in den Zahlen noch nicht enthalten. "Auch wenn die verkündete Feuerpause von Bestand sein sollte, müssen sich die Unternehmen auf ein längerfristig höheres Kostenniveau einrichten", teilte Zenzen mit.

Kurz vor Ablauf eines US-Ultimatums an den Iran hatte Trump am Dienstagabend eine "beidseitige Waffenruhe" für zunächst zwei Wochen verkündet. Der Iran erklärte sich später bereit, die Straße von Hormus wieder zu öffnen. Es besteht Hoffnung, dass ein längerfristiger Waffenstillstand zustande kommt.

T.Furrer--NZN