Zürcher Nachrichten - Iran-Krieg: Trump kritisiert Teherans Antwort auf US-Vorschlag als "Müll"

EUR -
AED 4.327013
AFN 74.799506
ALL 95.44918
AMD 434.632751
ANG 2.108473
AOA 1081.398388
ARS 1641.143952
AUD 1.623621
AWG 2.120389
AZN 2.006455
BAM 1.957801
BBD 2.372845
BDT 144.81802
BGN 1.965014
BHD 0.444516
BIF 3505.710256
BMD 1.177994
BND 1.495961
BOB 8.14032
BRL 5.788075
BSD 1.178124
BTN 112.228138
BWP 15.840325
BYN 3.294595
BYR 23088.683139
BZD 2.369452
CAD 1.609658
CDF 2604.545214
CHF 0.91602
CLF 0.026856
CLP 1057.019122
CNY 8.00443
CNH 8.00103
COP 4430.341336
CRC 539.956478
CUC 1.177994
CUP 31.216842
CVE 110.760844
CZK 24.332528
DJF 209.352695
DKK 7.473182
DOP 69.678399
DZD 155.548198
EGP 62.101135
ERN 17.669911
ETB 183.954984
FJD 2.570975
FKP 0.863991
GBP 0.863393
GEL 3.151149
GGP 0.863991
GHS 13.299276
GIP 0.863991
GMD 85.993551
GNF 10339.844194
GTQ 8.991412
GYD 246.413954
HKD 9.22188
HNL 31.326285
HRK 7.535742
HTG 154.190872
HUF 355.944446
IDR 20520.06714
ILS 3.418362
IMP 0.863991
INR 112.280561
IQD 1543.397172
IRR 1545001.028178
ISK 143.608926
JEP 0.863991
JMD 185.861548
JOD 0.835217
JPY 185.065262
KES 152.020463
KGS 103.015363
KHR 4726.831334
KMF 492.401267
KPW 1060.194583
KRW 1735.562101
KWD 0.362716
KYD 0.981812
KZT 545.822523
LAK 25844.635416
LBP 105501.229303
LKR 379.491103
LRD 215.603115
LSL 19.363156
LTL 3.47831
LVL 0.712557
LYD 7.451743
MAD 10.741679
MDL 20.192811
MGA 4898.047916
MKD 61.655417
MMK 2473.229623
MNT 4213.339863
MOP 9.500832
MRU 47.042482
MUR 55.047458
MVR 18.142479
MWK 2042.905413
MXN 20.25266
MYR 4.620681
MZN 75.285788
NAD 19.363156
NGN 1607.514748
NIO 43.356155
NOK 10.814368
NPR 179.564058
NZD 1.97433
OMR 0.452936
PAB 1.178104
PEN 4.047437
PGK 5.117317
PHP 71.981913
PKR 328.199428
PLN 4.238652
PYG 7241.37073
QAR 4.304628
RON 5.203434
RSD 117.390626
RUB 86.684882
RWF 1722.975694
SAR 4.419578
SBD 9.446843
SCR 16.494848
SDG 707.384876
SEK 10.854389
SGD 1.494126
SHP 0.879492
SLE 29.037764
SLL 24701.941457
SOS 673.293895
SRD 44.061101
STD 24382.09822
STN 24.525484
SVC 10.308668
SYP 130.224809
SZL 19.357114
THB 38.04038
TJS 11.027312
TMT 4.122979
TND 3.418215
TOP 2.836327
TRY 53.443945
TTD 7.986231
TWD 36.958389
TZS 3077.508119
UAH 51.77576
UGX 4429.565099
USD 1.177994
UYU 46.968669
UZS 14304.803211
VES 588.096996
VND 31010.693043
VUV 139.683928
WST 3.188944
XAF 656.633725
XAG 0.013721
XAU 0.000249
XCD 3.183588
XCG 2.123297
XDR 0.816642
XOF 656.639305
XPF 119.331742
YER 281.098838
ZAR 19.342423
ZMK 10603.360584
ZMW 22.275051
ZWL 379.3136
  • DAX

    11.6500

    24350.28

    +0.05%

  • MDAX

    267.7000

    31448.76

    +0.85%

  • Euro STOXX 50

    -16.0800

    5895.45

    -0.27%

  • SDAX

    -72.4600

    18556.07

    -0.39%

  • Goldpreis

    3.3000

    4734

    +0.07%

  • TecDAX

    -13.3600

    3766.36

    -0.35%

  • EUR/USD

    -0.0010

    1.178

    -0.08%

Iran-Krieg: Trump kritisiert Teherans Antwort auf US-Vorschlag als "Müll"
Iran-Krieg: Trump kritisiert Teherans Antwort auf US-Vorschlag als "Müll" / Foto: ATTA KENARE - AFP

Iran-Krieg: Trump kritisiert Teherans Antwort auf US-Vorschlag als "Müll"

Im Ringen um ein Ende des Iran-Krieges bleiben die Fronten verhärtet: US-Präsident Donald Trump bekräftigte am Montag seine Kritik an der iranischen Antwort auf einen US-Vorschlag und bezeichnete sie als "Müll". Der Iran hatte darin nach eigenen Angaben eine Freigabe seiner eingefrorenen Vermögenswerte und eine Aufhebung der US-Hafenblockade gefordert. Der Iran verlange keine "Zugeständnisse", sondern lediglich seine "legitimen Rechte", sagte Außenamtssprecher Esmaeil Bakaei am Montag.

Textgröße:

Teheran hatte seine Antwort auf den US-Vorschlag am Sonntag über den Vermittler Pakistan an Washington übermittelt. "Ich habe gerade die Antwort der sogenannten 'Vertreter' des Iran gelesen. Sie gefällt mir nicht – vollkommen inakzeptabel!" schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social.

Später bekräftigte Trump seine Kritik. Er habe die Stellungnahme aus Teheran nicht einmal zu Ende gelesen, weil er seine Zeit nicht damit verschwenden wolle, sagte der Präsident in Washington. Die Feuerpause mit dem Iran habe nur noch "eine Überlebenschance von einem Prozent", fügte Trump hinzu.

Die Waffenruhe werde lediglich künstlich am Leben gehalten, sagte der US-Präsident weiter: "Der Waffenstillstand ist unglaublich schwach. Ich würde sagen, er ist im Moment der schwächste überhaupt." Er verglich die Lage mit einem Arzt, der hereinkomme und sage: "Ihr Angehöriger hat ungefähr eine Überlebenschance von einem Prozent".

Trumps ablehnende Reaktion ließ den Ölpreis erneut ansteigen. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete am Montagabend 103,09 Dollar - und damit fast 50 Prozent mehr als vor Kriegsbeginn.

Trump machte keine Angaben zum Inhalt des iranischen Schreibens. Wie der iranische Außenamtssprecher Bakaei sagte, umfassen die Forderungen des Iran "ein Ende des Krieges in der Region", die Aufhebung der US-Blockade iranischer Häfen sowie die "Freigabe von Vermögenswerten, die dem iranischen Volk gehören und seit Jahren zu Unrecht gesperrt sind".

Wie das iranische Staatsfernsehen berichtete, bezieht sich die geforderte Beendigung des Krieges in der gesamten Region vor allem auf den Libanon, wo sich Israel und die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz gegenseitig angreifen.

Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit ihren militärischen Angriffen auf den Iran begonnen. Teheran reagierte mit Luftangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten und US-Ziele in der Golfregion. Derzeit gilt eine brüchige Waffenruhe.

Die USA und Israel hatten ihre Angriffe auf den Iran vor allem mit dem Atomprogramm des Landes begründet. Der Westen wirft dem Iran vor, Atomwaffen anzustreben, was Teheran bestreitet.

In am Sonntag veröffentlichten Auszügen aus einem Interview mit dem US-Sender CBS warnte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, dass der Krieg noch nicht vorbei sei. Zunächst müsse der iranische Vorrat an angereichertem Uran "hinausgeschafft" werden. "Es gibt noch Anreicherungsanlagen, die demontiert werden müssen", sagte Netanjahu.

Wie das "Wall Street Journal" berichtete, stellte der Iran in seiner Antwort auf den US-Vorschlag in Aussicht, einen Teil seines hochangereicherten Urans zu verdünnen und den Rest in ein Drittland zu überführen. Der Iran verlangt demnach aber Garantien für eine Rückgabe des Urans, falls die Verhandlungen scheitern oder Washington die Vereinbarung später aufkündigen sollte.

Großbritannien und Frankreich kündigten unterdessen für Dienstag ein virtuelles Verteidigungsminister-Treffen an, bei dem es um militärische Pläne zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus gehen soll. Wie die britische Regierung mitteilte, wollen Verteidigungsminister John Healey und seine französische Kollegin Catherine Vautrin mit Ministern und Ministerinnen aus mehr als 40 Ländern über eine geplante "multinationale Mission" beraten.

Die Straße von Hormus ist seit Kriegsbeginn von den iranischen Revolutionsgarden weitgehend gesperrt. In der Folge schossen die Energiepreise weltweit in die Höhe. Die US-Armee wiederum blockiert die iranischen Häfen an der Schifffahrtsstraße. Rund 1500 Handelsschiffe sitzen in der Region fest.

Bei einem Treffen in London Mitte April hatten Großbritannien und Frankreich sich zu einer militärischen Sicherung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus bereit erklärt. Zahlreiche weitere Länder hatten den Briten und Franzosen dabei ihre Unterstützung zugesichert, darunter auch Deutschland.

Der iranische Außenamtssprecher Bakaei warnte am Montag die Europäer. Eine Einmischung werde ihnen "mit Sicherheit keinerlei Nutzen bringen" und "die Lage weiter verkomplizieren".

L.Rossi--NZN