Zürcher Nachrichten - Krise der Autobauer: VDA-Präsidentin dringt auf bessere Standortbedingungen

EUR -
AED 4.189623
AFN 75.859613
ALL 93.725503
AMD 416.913444
AOA 1046.691244
ARS 1685.85222
AUD 1.631279
AWG 2.053459
AZN 1.936001
BAM 1.956332
BBD 2.297425
BDT 140.788309
BHD 0.430217
BIF 3406.626956
BMD 1.14081
BND 1.473101
BOB 12.404375
BRL 5.79543
BSD 1.14071
BTN 110.21499
BWP 15.54423
BYN 3.288095
BYR 22359.884211
BZD 2.294124
CAD 1.607077
CDF 2576.521248
CHF 0.926795
CLF 0.027113
CLP 1066.997498
CNY 7.71878
CNH 7.728209
COP 3685.000183
CRC 517.540825
CUC 1.14081
CUP 30.231476
CVE 110.295012
CZK 24.169152
DJF 203.125271
DKK 7.475469
DOP 66.398067
DZD 151.876399
EGP 58.571458
ERN 17.112156
ETB 184.110697
FJD 2.534655
FKP 0.853108
GBP 0.853431
GEL 2.989404
GGP 0.853108
GHS 13.248605
GIP 0.853108
GMD 83.279142
GNF 10008.723412
GTQ 8.701368
GYD 238.644936
HKD 8.944387
HNL 30.547312
HRK 7.53539
HTG 149.140582
HUF 363.867758
IDR 20431.914603
ILS 3.495477
IMP 0.853108
INR 110.090088
IQD 1494.306607
IRR 1568813.967359
ISK 143.000918
JEP 0.853108
JMD 181.039261
JOD 0.808803
JPY 186.03823
KES 147.643818
KGS 99.764004
KHR 4608.253924
KMF 492.829823
KRW 1688.793022
KWD 0.353697
KYD 0.950559
KZT 533.295112
LAK 25803.021102
LBP 102147.294674
LKR 383.634388
LRD 206.46618
LSL 18.798915
LTL 3.368516
LVL 0.690065
LYD 7.319992
MAD 10.708914
MDL 20.058458
MGA 4867.324418
MKD 61.596761
MMK 2394.958199
MNT 4094.381569
MOP 9.212007
MRU 45.5694
MUR 53.949034
MVR 17.625327
MWK 1977.938205
MXN 19.874669
MYR 4.662503
MZN 72.896132
NAD 18.798915
NGN 1567.233817
NIO 41.981423
NOK 10.947696
NPR 176.343984
NZD 1.960711
OMR 0.438631
PAB 1.14071
PEN 3.880556
PGK 5.103389
PHP 70.484396
PKR 316.907432
PLN 4.32998
PYG 6913.881294
QAR 4.158532
RON 5.237686
RSD 117.397347
RUB 89.407847
RWF 1678.456715
SAR 4.292409
SBD 9.211661
SCR 15.256069
SDG 685.056025
SEK 11.077908
SGD 1.473049
SLE 27.778915
SOS 651.877378
SRD 43.022812
STD 23612.472385
STN 24.506668
SVC 9.980716
SZL 18.78111
THB 38.566811
TJS 10.551271
TMT 3.992836
TND 3.376719
TRY 53.865873
TTD 7.740106
TWD 37.018192
TZS 3011.737267
UAH 51.080299
UGX 4266.160839
USD 1.14081
UYU 45.772455
UZS 13746.740541
VES 839.990689
VND 30018.714958
VUV 136.278057
WST 3.128069
XAF 656.135537
XAG 0.019234
XAU 0.000277
XCD 3.083097
XCG 2.055759
XDR 0.815986
XOF 656.135537
XPF 119.331742
YER 272.140239
ZAR 18.792336
ZMK 10268.662676
ZMW 20.959703
ZWL 367.340489
  • Euro STOXX 50

    32.1900

    6317.82

    +0.51%

  • DAX

    164.9700

    25176.32

    +0.66%

  • TecDAX

    17.6100

    3794.79

    +0.46%

  • MDAX

    266.1900

    32079.06

    +0.83%

  • SDAX

    67.0000

    18428.84

    +0.36%

  • Goldpreis

    85.3000

    4161.7

    +2.05%

  • EUR/USD

    0.0013

    1.1417

    +0.11%

Krise der Autobauer: VDA-Präsidentin dringt auf bessere Standortbedingungen
Krise der Autobauer: VDA-Präsidentin dringt auf bessere Standortbedingungen / Foto: Florian WIEGAND - AFP/Archiv

Krise der Autobauer: VDA-Präsidentin dringt auf bessere Standortbedingungen

Vor der VW-Aufsichtsratssitzung am Donnerstag hat der Spitzenverband der deutschen Autobauer "einschneidende Reformen" angemahnt, damit die Branche wieder auf einen Wachstumskurs einschwenken könne. "Alles, was Wachstum schafft, muss Priorität haben – sei es mit Blick auf die Sozialabgaben, Steuern, Energiepreise, Bürokratieaufwand oder auch Flexibilisierungen am Arbeitsmarkt", erklärte die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller. Auch bei den Autobauern selbst sind demnach Anpassungen nötig - dazu gehörten neben Kostendisziplin "leider auch notwendige Personalanpassungen".

Textgröße:

Die notwendigen Entscheidungen "werden von uns allen Veränderungsbereitschaft verlangen", erklärte Müller am Mittwoch in Berlin. Den Handlungsbedarf zu leugnen sei jedoch "keine Option". In den anstehenden Diskussionen gehe es vielmehr darum, "die notwendige Grundlage dafür zu gestalten, dass Unternehmen auch in Zukunft erfolgreich investieren, wachsen und neue Arbeitsplätze in Deutschland schaffen können". Angesichts des verschärften internationalen Wettbewerbs gebe es zu einer Kurskorrektur in Berlin und Brüssel "keine realistische Alternative".

Müller hob die "im internationalen Vergleich schlechten Standortbedingungen in Deutschland und Europa" hervor. "Die Standortkrise trifft die gesamte europäische Industrie, die Folgen sind täglich sichtbar und spürbar - und sie werden zunehmend dramatischer", warnte die VDA-Präsidentin. "Die Werke bei Herstellern und Zulieferern werden wir so nicht alle halten können", fügte sie hinzu. Die Standorte hier sollten daher "auch für ausländische Hersteller" geöffnet werden, forderte Müller. "Mit jedem Standort, den wir hier halten können, sichern wir Arbeitsplätze."

Die Unternehmen der Branche sieht Müller vor der Aufgabe, neben "Kostendisziplin" und "Personalanpassungen" auch "tiefgreifende Reformen der Geschäftsmodelle" anzugehen. "Diese Entscheidungen sind schwierig und müssen im Dialog mit allen Beteiligten ausgestaltet werden", erklärte sie.

Bei Volkswagen in Wolfsburg kommt am Donnerstag der Aufsichtsrat zu einer Sitzung zusammen, die angesichts des geplanten Sparkurses des Konzerns mit Spannung erwartet wird. In Medienberichten war zuletzt von global bis zu 100.000 Stellenstreichungen die Rede, zudem könnten vier Werke in Deutschland mittelfristig dicht gemacht werden. VW bestätigte dies nicht konkret, sprach jedoch von "tiefgreifenden" Veränderungen, die bevorstünden.

Begleitet wird die Aufsichtsratssitzung von Protesten von Gewerkschaftsseite. Die IG Metall plant nach eigenen Angaben für Donnerstag "an allen Standorten des VW-Konzerns in Deutschland Aktionen". Die erste Vorsitzende der Industriegewerkschaft, Christiane Benner, appellierte im Vorfeld an den Vorstand des Autobauers, sich um das "Optimierungspotenzial zwischen den Marken und bessere Zusammenarbeit" zu kümmern, anstatt "Versäumnisse der letzten Jahre auf dem Rücken der Belegschaft abzuladen".

Parallel dazu ist für Donnerstagnachmittag (ab 15.05 Uhr) auch eine aktuelle Stunde im Bundestag angesetzt. Auf Verlangen der Fraktionen von Union und SPD sollen sich die Abgeordneten damit befassen, wie die Zukunft der deutschen Automobilindustrie gestaltet werden kann. Dabei soll es auch um "erfolgreiche Reformschritte für Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und Innovation" gehen.

A.Wyss--NZN