Zürcher Nachrichten - Neue "Welle" von US-Angriffen auf den Iran - Vergeltungsangriffe in der Region

EUR -
AED 4.189911
AFN 75.298255
ALL 93.679245
AMD 417.484678
ANG 2.042484
AOA 1046.765493
ARS 1677.634262
AUD 1.633715
AWG 2.053599
AZN 1.955334
BAM 1.954315
BBD 2.297585
BDT 140.623173
BGN 1.959485
BHD 0.430181
BIF 3403.359312
BMD 1.140888
BND 1.474106
BOB 7.899321
BRL 5.796966
BSD 1.140748
BTN 109.74611
BWP 15.4913
BYN 3.289644
BYR 22361.410677
BZD 2.294297
CAD 1.605384
CDF 2578.407608
CHF 0.925534
CLF 0.026839
CLP 1056.291592
CNY 7.72467
CNH 7.730288
COP 3720.744786
CRC 517.913365
CUC 1.140888
CUP 30.23354
CVE 110.181298
CZK 24.232583
DJF 203.138352
DKK 7.475477
DOP 66.630259
DZD 151.972152
EGP 57.708186
ERN 17.113324
ETB 184.121656
FJD 2.539903
FKP 0.852586
GBP 0.851097
GEL 2.989658
GGP 0.852586
GHS 13.135252
GIP 0.852586
GMD 83.877676
GNF 10004.399944
GTQ 8.702427
GYD 238.661833
HKD 8.943366
HNL 30.549194
HRK 7.531455
HTG 149.098694
HUF 359.590916
IDR 20618.760843
ILS 3.423916
IMP 0.852586
INR 109.938677
IQD 1494.384407
IRR 1568864.023842
ISK 143.387447
JEP 0.852586
JMD 180.812642
JOD 0.808917
JPY 185.256302
KES 147.397806
KGS 99.770241
KHR 4609.579042
KMF 491.722757
KPW 1026.799547
KRW 1702.296109
KWD 0.353276
KYD 0.950582
KZT 537.198968
LAK 25787.861766
LBP 102153.387766
LKR 383.570294
LRD 207.043622
LSL 18.691383
LTL 3.368746
LVL 0.690111
LYD 7.308448
MAD 10.64975
MDL 20.053854
MGA 4850.400318
MKD 61.618705
MMK 2395.179593
MNT 4091.895325
MOP 9.210843
MRU 45.58397
MUR 53.759163
MVR 17.626893
MWK 1978.006034
MXN 19.884662
MYR 4.652771
MZN 72.90778
NAD 18.691546
NGN 1575.21324
NIO 41.97811
NOK 11.095236
NPR 175.594914
NZD 1.961084
OMR 0.438675
PAB 1.140753
PEN 3.882251
PGK 5.022229
PHP 70.377942
PKR 317.039023
PLN 4.32598
PYG 6918.744028
QAR 4.158741
RON 5.241582
RSD 117.400815
RUB 89.212367
RWF 1678.032601
SAR 4.285137
SBD 9.201311
SCR 15.197783
SDG 685.108056
SEK 11.046166
SGD 1.474154
SHP 0.851788
SLE 27.826559
SLL 23923.865584
SOS 651.916186
SRD 42.925358
STD 23614.084362
STN 24.481724
SVC 9.981417
SYP 126.104777
SZL 18.688049
THB 38.388558
TJS 10.517548
TMT 3.993109
TND 3.375536
TOP 2.746985
TRY 53.658296
TTD 7.74322
TWD 36.758739
TZS 3006.244117
UAH 51.055362
UGX 4214.853512
USD 1.140888
UYU 45.90573
UZS 13788.706404
VES 824.969769
VND 29954.592756
VUV 137.250325
WST 3.153373
XAF 655.470548
XAG 0.019631
XAU 0.000282
XCD 3.083307
XCG 2.055847
XDR 0.814026
XOF 655.459067
XPF 119.331742
YER 270.561402
ZAR 18.68891
ZMK 10269.361721
ZMW 20.778579
ZWL 367.365567
  • Goldpreis

    -6.2000

    4063.5

    -0.15%

  • TecDAX

    -40.6100

    3806.78

    -1.07%

  • Euro STOXX 50

    -15.9800

    6264.21

    -0.26%

  • MDAX

    -45.2200

    32055.69

    -0.14%

  • SDAX

    74.0700

    18253.64

    +0.41%

  • DAX

    -173.6600

    24973.37

    -0.7%

  • EUR/USD

    0.0010

    1.1435

    +0.09%

Neue "Welle" von US-Angriffen auf den Iran - Vergeltungsangriffe in der Region
Neue "Welle" von US-Angriffen auf den Iran - Vergeltungsangriffe in der Region / Foto: - - AFP/Archiv

Neue "Welle" von US-Angriffen auf den Iran - Vergeltungsangriffe in der Region

Die US-Armee hat am Mittwoch erneut zahlreiche Ziele im Iran angegriffen. Die jüngste "90-minütige Angriffswelle" sei nun abgeschlossen, teilte das zuständige Regionalkommando Centcom am Nachmittag im Onlinedienst X mit. Der Iran hatte zuvor Angriffe unter anderem auf die Stadt Buschehr gemeldet, wo sich das einzige Atomkraftwerk des Landes befindet. Der Iran griff seinerseits US-Ziele in der Region an. US-Präsident Donald Trump drohte mit Angriffen auf Kraftwerke und Brücken im Iran in der kommenden Woche, falls Teheran einem Abkommen bis dahin nicht zustimme.

Textgröße:

Centcom teilte mit, durch seine jüngste Angriffswelle sei "die Fähigkeit des Iran, die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus anzugreifen, weiter geschwächt" worden. Während seiner 90-minütigen Angriffswelle seien "Präzisionsmunition gegen Küstenabwehrsysteme sowie Lager- und Abschussstellen für Marschflugkörper auf der Insel Große Tunb eingesetzt" worden.

Die Insel liegt nahe der Straße von Hormus. Die für den weltweiten Öl- und Flüssiggashandel wichtige Meerenge steht im Mittelpunkt der wieder aufgeflammten Kämpfe zwischen dem Iran und den USA.

Zuvor hatte Centcom mitgeteilt, dass sie US-Armee eine "Welle" von Angriffen auf Ziele im Iran ausgeführt habe. Nach iranischen Behördenangaben wurde die Stadt Buschehr an drei Stellen getroffen, nachdem sie schon am Dienstag angegriffen worden war. Zudem wurden iranischen Armeeangaben zufolge bei einem weiteren US-Angriff auf eine Kaserne im Südosten des Landes sieben Militärangehörige getötet.

Schon zuvor hatte die US-Armee nach eigenen Angaben die vierte Nacht in Folge Ziele im Iran angegriffen. Ziel sei gewesen, "die iranischen Fähigkeiten weiter schwächen, die für Attacken auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus eingesetzt werden".

Wie angekündigt hatte die US-Armee am Dienstagabend (MESZ) auch die Seeblockade gegen iranische Häfen wieder aufgenommen. US-Präsident Donald Trump verzichtete allerdings auf eine 20-prozentige US-Gebühr auf Schiffsfracht. Stattdessen wolle er die Einnahmen durch Handelsabkommen mit den Golfstaaten erzielen, erklärte er.

Zudem weiteten die USA ihre Sanktionen gegen den iranischen Ölsektor aus. Sie zielten nach Angaben des Finanzministerium in Washington insbesondere auf das Netzwerk des iranischen Öl-Magnaten Mohammed Hossein Schamchani ab. Die US-Regierung wirft den iranischen Revolutionsgarden vor, Ölexporte unter anderem nach China über "Scheinfirmen" zu verschleiern und die Einnahmen an die Führung in Teheran umzuleiten.

Trump drohte mit einer Ausweitung der Angriffe auf den Iran, falls die Verhandlungen mit Teheran scheitern sollten. "Nächste Woche wird es für sie richtig schlimm, denn nächste Woche sind die Kraftwerke dran. Nächste Woche sind die Brücken dran", sagte Trump dem US-Sender Fox News. "Wir werden alle ihre Kraftwerke ausschalten. Wir werden alle ihre Brücken ausschalten, es sei denn, sie setzen sich an den Tisch und verhandeln."

Die USA und der Iran hatten Mitte Juni unter pakistanischer Vermittlung ein Rahmenabkommen unterzeichnet, das binnen 60 Tagen zu einem Friedensabkommen führen sollte. Teil der Einigung war eine "sichere und unentgeltliche Durchfahrt" durch die Straße von Hormus. Während kurz darauf mehr Schiffe die Meerenge durchquerten, kam es später zu Angriffen auf Frachtschiffe, die die USA dem Iran zuschreiben.

Der Iran hatte die Meerenge bereits kurz nach Beginn der Angriffe der USA und Israels Ende Februar de facto gesperrt. In der Folge schnellten die weltweiten Energiepreise in die Höhe.

Irans Vize-Außenminister Kasem Gharibabadi warf den USA vor, mit der neuerlichen Seeblockade das zwischen den beiden Ländern ausgehandelte Rahmenabkommen "demontiert" zu haben. Die Revolutionsgarden bekräftigten, dass die Straße von Hormus gesperrt bleibe, "bis die Vereinigten Staaten ihre Aggressionen beenden".

Als Reaktion auf die neuen US-Luftangriffe nahm der Iran erneut Einrichtungen der US-Armee in der Golfregion ins Visier. Die Armee erklärte laut Staatsmedien, sie habe vom US-Militär genutzte Hangars auf dem Luftwaffenstützpunkt Al-Asrak in Jordanien angegriffen. Die jordanische Armee gab an, drei iranische Raketen abgefangen zu haben.

Die iranischen Revolutionsgarden griffen nach eigenen Angaben ein Logistikzentrum der US-Armee in Kuwait an. Die kuwaitische Armee wehrte die "iranische Aggression" nach eigenen Angaben ab.

Zudem meldeten die Revolutionsgarden einen Angriff auf Einrichtungen der fünften Flotte der US-Marine in Bahrain, darunter ein Kommandozentrum, Lagerhallen und Treibstofflager. Laut Bahrains Innenministerium wurde Luftalarm ausgelöst.

M.J.Baumann--NZN