Zürcher Nachrichten - Iran-Krieg: Trump droht Huthis im Jemen mit "Bestrafung" nach Tankerangriff

EUR -
AED 4.176161
AFN 75.615328
ALL 93.661556
AMD 415.996244
AOA 1042.633417
ARS 1701.483142
AUD 1.627547
AWG 2.046608
AZN 1.937421
BAM 1.952965
BBD 2.289376
BDT 140.206456
BHD 0.428833
BIF 3388.272995
BMD 1.137004
BND 1.467244
BOB 12.622509
BRL 5.778375
BSD 1.13665
BTN 109.702293
BWP 15.700792
BYN 3.260281
BYR 22285.28547
BZD 2.286041
CAD 1.602983
CDF 2569.630267
CHF 0.930415
CLF 0.027369
CLP 1077.334822
CNY 7.699912
CNH 7.69918
COP 3668.374019
CRC 517.23773
CUC 1.137004
CUP 30.130616
CVE 110.715846
CZK 24.133718
DJF 202.068862
DKK 7.476435
DOP 66.192741
DZD 151.609249
EGP 58.385861
ERN 17.055065
ETB 183.461261
FJD 2.559743
FKP 0.854255
GBP 0.853225
GEL 2.984682
GGP 0.854255
GHS 13.218636
GIP 0.854255
GMD 84.138727
GNF 9972.785202
GTQ 8.671183
GYD 237.798503
HKD 8.9169
HNL 30.444401
HRK 7.534591
HTG 148.61164
HUF 361.40082
IDR 20380.803166
ILS 3.463714
IMP 0.854255
INR 109.57884
IQD 1489.018682
IRR 1563693.672596
ISK 143.012847
JEP 0.854255
JMD 180.288268
JOD 0.806181
JPY 186.257805
KES 147.174282
KGS 99.431468
KHR 4596.206214
KMF 492.323286
KRW 1660.413384
KWD 0.352563
KYD 0.9472
KZT 540.438292
LAK 25737.183479
LBP 101785.243471
LKR 381.975469
LRD 205.725911
LSL 19.197923
LTL 3.357279
LVL 0.687763
LYD 7.273569
MAD 10.644547
MDL 20.089305
MGA 5036.599553
MKD 61.481016
MMK 2387.960275
MNT 4087.209292
MOP 9.181129
MRU 45.365542
MUR 53.917177
MVR 17.567147
MWK 1970.886775
MXN 19.869453
MYR 4.651944
MZN 72.626198
NAD 19.198176
NGN 1554.069359
NIO 41.829275
NOK 10.897215
NPR 175.523098
NZD 1.963521
OMR 0.437173
PAB 1.13663
PEN 3.868184
PGK 5.084752
PHP 70.15738
PKR 315.732937
PLN 4.31649
PYG 6872.053757
QAR 4.132274
RON 5.232044
RSD 117.446909
RUB 88.287233
RWF 1674.824393
SAR 4.277031
SBD 9.188252
SCR 15.191218
SDG 682.775298
SEK 11.046457
SGD 1.467396
SLE 27.600824
SOS 649.545601
SRD 42.970242
STD 23533.694664
STN 24.464162
SVC 9.945824
SZL 19.195626
THB 38.283356
TJS 10.485301
TMT 3.979515
TND 3.369109
TRY 53.831248
TTD 7.722687
TWD 36.764017
TZS 3004.531792
UAH 50.940791
UGX 4284.779597
USD 1.137004
UYU 45.645741
UZS 13755.848554
VES 842.806079
VND 29933.913805
VUV 134.719604
WST 3.12188
XAF 654.988842
XAG 0.019415
XAU 0.00028
XCD 3.072812
XCG 2.048526
XDR 0.815147
XOF 655.023357
XPF 119.331742
YER 270.724819
ZAR 19.121463
ZMK 10234.407727
ZMW 21.056062
ZWL 366.11494
  • DAX

    335.8800

    25099

    +1.34%

  • TecDAX

    68.5200

    3769.97

    +1.82%

  • Euro STOXX 50

    70.7700

    6280.94

    +1.13%

  • MDAX

    291.8100

    31965.53

    +0.91%

  • Goldpreis

    5.5000

    4055.7

    +0.14%

  • SDAX

    130.6600

    18229.28

    +0.72%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1375

    -0.06%

Iran-Krieg: Trump droht Huthis im Jemen mit "Bestrafung" nach Tankerangriff
Iran-Krieg: Trump droht Huthis im Jemen mit "Bestrafung" nach Tankerangriff / Foto: Mohammed HUWAIS - AFP

Iran-Krieg: Trump droht Huthis im Jemen mit "Bestrafung" nach Tankerangriff

Im Iran-Krieg zeichnet sich eine Ausweitung auf den Jemen ab: US-Präsident Donald Trump drohte der mit Teheran verbündeten Huthi-Miliz am Donnerstag mit einer "bedeutenden militärischen Bestrafung", nachdem die Miliz nach eigenen Angaben zwei saudiarabische Öltanker im Roten Meer attackiert hatte. Die iranische Armee führte nach weiteren US-Angriffen auf die Islamische Republik erneut Vergeltungsattacken auf US-Ziele in der Region aus. Der Ölpreis erreichte erneut die 100-Dollar-Marke.

Textgröße:

Trump schrieb auf seiner Onlineplattform Truth Social, er sei "sehr enttäuscht" über die Huthi-Miliz. Sollte sie erneut Öltanker angreifen, würden sie und auch der Iran militärisch bestraft.

Die Huthi-Miliz hatte zuvor "eine gezielte militärische Operation" gegen zwei saudiarabische Öltanker bekannt gegeben, welche eine am Montag verkündete Seeblockade gegen saudiarabische Häfen verletzt hätten. Die Schiffe "Encelia" und "Layla" seien mit Raketen und Drohnen attackiert worden.

Die staatliche saudiarabische Nachrichtenagentur SPA meldete, dass die "Encelia" während der Fahrt im Roten Meer angegriffen worden sei, "was zu einem Brand am Bug des Schiffes führte". Auch die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) berichtete, dass auf einem Öltanker im Roten Meer ein Brand ausgelöst worden sei.

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sprach von einer "gefährlichen Eskalation". Der Angriff sei "nicht hinnehmbar" und "illegal". US-Außenminister Marco Rubio sagte, die Huthis hätten sich von Teheran zu ihren Angriffen im Roten Meer verleiten lassen. Sie seien den Iranern "auf den Leim gegangen", sagte Rubio am Rande des Asean-Außenministertreffens in der philippinischen Hauptstadt Manila. "Ich hoffe, dass sie deeskalieren werden."

Die Länder der Vereinigung Südostasiatischer Staaten forderten zum Abschluss des Außenministertreffens in Manila die "Freiheit der Schifffahrt in und des Überflugs von Meerengen". Die Mitgliedstaaten leiden teils unter Kraftstoffmangel.

Mit der von der Huthi-Miliz verkündeten Seeblockade gegen saudiarabische Häfen droht sich die Meerenge von Bab-al-Mandab im Roten Meer nach der vom Iran blockierten Straße von Hormus zu einem weiteren Krisenpunkt für Frachtschiffe zu entwickeln - und einer neuen Front im Iran-Krieg. Der Ölexport Saudi-Arabiens - des größten Rohölexporteurs der Welt - ist bereits durch die Blockade der Straße von Hormus durch Teheran stark eingeschränkt.

Allerdings ermöglichte es der saudiarabische Hafen Janbu am Roten Meer dem Land bisher, Öl zu exportieren, ohne die Straße von Hormus passieren zu müssen. Dies wäre bei einer Seeblockade durch die Huthi-Miliz nicht mehr möglich.

Die iranischen Revolutionsgarden erklärten zudem, drei Öltanker seien an der Durchfahrt durch die Straße von Hormus gehindert worden. Die Sperrung der Meerenge durch Teheran bei Kriegsbeginn im Februar hatte die Ölpreise weltweit explodieren lassen. Nach einer zwischenzeitlichen Entspannung dank einer Annäherung zwischen Washington und Teheran zogen sie zuletzt wieder deutlich an. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Sorte Brent erreichte am Donnerstag erneut die symbolisch wichtige Marke von 100 Dollar (rund 88 Euro).

Die US-Armee startete in der Nacht zum Donnerstag neue Angriffe. Ziel sei militärische Infrastruktur, erklärte das zuständige Regionalkommando Centcom im Onlinedienst X. Es war die zwölfte Nacht in Folge, in der die USA Ziele im Iran attackierten. Iranische Staatsmedien berichteten von Angriffen in den Städten Ramschir und Ahwas. Die Behörden der Provinz Buschehr meldeten ebenfalls einen Angriff.

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi verruteilte das "irrationale, überzogene und herrische" Vorgehen der USA. Auf dieses habe der Iran mit "starken Reaktionen" geantwortet, sagte der Außenminister im Staatsfernsehen. Ein Sprecher der iranischen Armee sagte laut dem Staatsfernsehen, die Vergeltungsangriffe würden "so lange weitergehen, wie die Angriffe der USA auf die Infrastruktur und die Küstengebiete des Landes weitergehen".

Die jordanische Armee erklärte, sie habe drei iranische Raketen und sechs Drohnen abgeschossen. Die iranischen Revolutionsgarden gaben laut dem iranischen Staatsfernsehen an, US-Militärausrüstung in Jordanien zerstört zu haben.

Die kuwaitische Armee wehrte nach eigenen Angaben "feindliche Drohnengefahren" ab. Laut einem Sprecher des Verteidigungsministeriums führte ein Drohnenangriff zu Sachschäden am Grenzposten Al-Abdali. Die Revolutionsgarden reklamierten Attacken auf den in dem Golfstaat gelegenen US-Luftwaffenstützpunkt Ali al-Salem, das Wüstenlager Udairi und eine Telekommunikationseinrichtung für sich, wie das Staatsfernsehen berichtete.

Auch die iranische Armee gab einen Angriff auf den Stützpunkt Ali al-Salem bekannt, zudem eine Attacke auf die ebenfalls in Kuwait gelegenen Militärstützpunkte Doha und Arifdschan, wie es laut Staatsfernsehen in einer weiteren Erklärung hieß. In Bahrain wurde nach Angaben des Innenministeriums Luftalarm ausgelöst.

W.O.Ludwig--NZN