Zürcher Nachrichten - "Oppenheimer" räumt bei den Oscars ab - Sandra Hüller unterliegt Emma Stone

EUR -
AED 4.340814
AFN 77.424187
ALL 96.796223
AMD 446.437284
ANG 2.115832
AOA 1083.873002
ARS 1692.028151
AUD 1.683052
AWG 2.127558
AZN 2.014053
BAM 1.960788
BBD 2.380756
BDT 144.557716
BGN 1.984976
BHD 0.44561
BIF 3502.910452
BMD 1.181977
BND 1.505229
BOB 8.167777
BRL 6.192199
BSD 1.182007
BTN 107.06735
BWP 15.648806
BYN 3.395838
BYR 23166.741897
BZD 2.377247
CAD 1.612559
CDF 2635.808307
CHF 0.916391
CLF 0.025749
CLP 1016.713123
CNY 8.200613
CNH 8.191269
COP 4362.805749
CRC 585.988116
CUC 1.181977
CUP 31.322381
CVE 110.546199
CZK 24.216697
DJF 210.061351
DKK 7.467557
DOP 74.599762
DZD 153.557459
EGP 55.380373
ERN 17.729649
ETB 183.755925
FJD 2.611582
FKP 0.872305
GBP 0.867931
GEL 3.185474
GGP 0.872305
GHS 12.990043
GIP 0.872305
GMD 86.284714
GNF 10375.392179
GTQ 9.066062
GYD 247.299062
HKD 9.235458
HNL 31.223424
HRK 7.535224
HTG 154.843881
HUF 377.769233
IDR 19913.528527
ILS 3.676745
IMP 0.872305
INR 107.086315
IQD 1548.438808
IRR 49790.765616
ISK 145.005349
JEP 0.872305
JMD 185.000591
JOD 0.838068
JPY 185.614659
KES 152.480449
KGS 103.36431
KHR 4770.133925
KMF 495.248621
KPW 1063.781616
KRW 1729.090422
KWD 0.363068
KYD 0.985006
KZT 584.825162
LAK 25400.612257
LBP 105854.765765
LKR 365.688666
LRD 222.215255
LSL 19.069508
LTL 3.49007
LVL 0.714966
LYD 7.48504
MAD 10.851303
MDL 20.153264
MGA 5247.347827
MKD 61.663517
MMK 2482.159747
MNT 4232.308603
MOP 9.512096
MRU 46.737888
MUR 54.442291
MVR 18.261986
MWK 2049.61366
MXN 20.401201
MYR 4.665857
MZN 75.351456
NAD 19.069508
NGN 1616.223466
NIO 43.500469
NOK 11.414372
NPR 171.307034
NZD 1.961709
OMR 0.45443
PAB 1.182007
PEN 3.9771
PGK 5.068894
PHP 69.098796
PKR 330.520757
PLN 4.217258
PYG 7809.866178
QAR 4.308432
RON 5.092078
RSD 117.376234
RUB 91.012615
RWF 1725.188411
SAR 4.4326
SBD 9.524543
SCR 16.230366
SDG 710.963286
SEK 10.641341
SGD 1.502328
SHP 0.886789
SLE 28.899767
SLL 24785.458022
SOS 674.315275
SRD 44.700037
STD 24464.529786
STN 24.56248
SVC 10.342308
SYP 13072.159035
SZL 19.065417
THB 37.26895
TJS 11.075473
TMT 4.142828
TND 3.42812
TOP 2.845916
TRY 51.526621
TTD 8.004327
TWD 37.365872
TZS 3043.590211
UAH 50.77211
UGX 4205.698153
USD 1.181977
UYU 45.686795
UZS 14515.106693
VES 446.769583
VND 30672.293481
VUV 141.823037
WST 3.222439
XAF 657.629832
XAG 0.015169
XAU 0.000238
XCD 3.194351
XCG 2.13031
XDR 0.818221
XOF 657.629832
XPF 119.331742
YER 281.78747
ZAR 18.937465
ZMK 10639.212255
ZMW 22.015
ZWL 380.595992
  • DAX

    230.4000

    24721.46

    +0.93%

  • MDAX

    228.3200

    31662.83

    +0.72%

  • SDAX

    15.2500

    17893.72

    +0.09%

  • Goldpreis

    90.4000

    4979.9

    +1.82%

  • Euro STOXX 50

    72.7000

    5998.4

    +1.21%

  • TecDAX

    -8.4500

    3619.6

    -0.23%

  • EUR/USD

    0.0037

    1.1823

    +0.31%

"Oppenheimer" räumt bei den Oscars ab - Sandra Hüller unterliegt Emma Stone
"Oppenheimer" räumt bei den Oscars ab - Sandra Hüller unterliegt Emma Stone / Foto: Patrick T. Fallon - AFP

"Oppenheimer" räumt bei den Oscars ab - Sandra Hüller unterliegt Emma Stone

Oscar-Triumph für "Oppenheimer": Das Werk des britischen Regisseurs Christopher Nolan über den Erfinder der Atombombe hat sieben der hochbegehrten Trophäen gewonnen, darunter jene für den besten Film des Jahres. Für den deutschen Film verlief die 96. Oscar-Verleihung am Sonntag (Ortszeit) in Hollywood indes weniger triumphal: Sandra Hüller war für "Anatomie eines Falls" nominiert, der Hauptdarstellerin-Preis ging jedoch an Emma Stone für "Poor Things".

Textgröße:

Allerdings konnte sich Hüller darüber freuen, dass das britische Auschwitz-Drama "The Zone of Interest", in dem sie ebenfalls eine der Hauptrollen spielt, als bester internationaler Film ausgezeichnet wurde. In dem Film verkörpert die 45-Jährige die Ehefrau des Lagerkommandanten Rudolf Höß.

"The Zone of Interest" setzte sich unter anderem gegen das deutsche Drama "Das Lehrerzimmer" von Regisseur Ilker Catak durch. Auch der deutsche Regie-Altmeister Wim Wenders unterlag in dieser Kategorie - er war mit "Perfect Days" für Japan ins Rennen gegangen. In dem poetischen Werk schildert Wenders den Alltag eines Toilettenreinigers in Tokio.

Die Dominanz von "Oppenheimer" bei den Oscars entsprach den Erwartungen, der Film hatte als klarer Favorit für den Hauptpreis des besten Films gegolten. Das dreistündige Epos war in 13 Kategorien nominiert und gewann in mehr als der Hälfte davon. So holte auch Robert Downey Jr. eine Trophäe für seine Nebenrolle - er spielt den Politiker Lewis Strauss, einen erbitterten Widersacher des Nuklearphysikers Robert Oppenheimer. Der Film gewann zudem die Preise für die beste Kamera, den besten Schnitt und die beste Filmmusik.

Hauptdarsteller Cillian Murphy sagte beim Entgegennahme seines Preises, "(...) wohl oder übel leben wir alle in Oppenheimers Welt, weshalb ich dies (den Oscar) wirklich gerne allen Friedensstiftern überall in der Welt widmen würde."

Erfolgreich verlief die Oscar-Gala im Dolby Theatre auch für die Macher von "Poor Things", einer skurril-witzigen Adaption des Frankenstein-Themas. Emma Stone holte für ihre Darstellung der von einem verrückten Wissenschaftler erneut zum Leben erweckten Frau ihren bereits zweiten Oscar nach jenem für "La La Land". Insgesamt wurde "Poor Things" vier Mal prämiert, darunter auch für die Kostüme und das Szenenbild.

Emma Stone setzte sich neben Hüller unter anderen auch gegen Lily Gladstone durch, die für ihre Rolle in Martin Scorseses "Killers of the Flower Moon" im Rennen gewesen war. Glastone war die erste Ureinwohnerin aus den USA, die für einen Oscar nominiert wurde. Den Oscar als beste weibliche Nebendarstellerin holte Da'Vine Joy Randolph für "The Holdovers".

"Barbie" - neben "Oppenheimer" einer der großen Kassenschlager des vergangenen Jahres - unterlag nicht nur in der Konkurrenz um die Statuette für den besten Film, auch Ryan Gosling ging für seine Nebenrolle als Ken leer aus. Hauptdarstellerin Margot Robbie und Regisseurin Greta Gerwig waren gar nicht nominiert worden, was für einige Kritik gesorgt hatte.

Die feministische Satire über die in die reale Welt einziehende Kult-Puppe holte am Ende nur einen Oscar - und zwar den für den besten Filmsong. Popsängerin Billie Eilish trug die von ihr zusammen mit ihrem Bruder Finneas O'Connell komponierte Ballade "What Was I Made For?" als einen der musikalischen Höhepunkte der Show vor.

Für noch mehr Aufregung sorgte aber der Auftritt von Ryan Gosling, der im pinken Outfit den Filmsong "I'm Just Ken" darbot. Dabei wurde er von zahlreichen Stars begleitet, darunter dem berühmten Rockgitarristen Slash, und ließ im Karaoke-Stil auch seine Schauspielkolleginnen Emma Stone und America Ferrera mitsingen.

Neben viel Entertainment-Spektakel gab es während der Gala immer wieder politische Botschaften. So wurde die ukrainische Kriegs-Doku "20 Tage in Mariupol" mit einem Oscar geehrt. Filmmacher Mstyslaw Schernow sagte, er sei wahrscheinlich der erste Regisseur auf dieser Bühne, "der sagen wird, ich wünschte, ich hätte diesen Film nie gemacht". Stattdessen hätte er lieber gewollt, dass die Ukraine nie von Russland angegriffen worden wäre.

Der jüdische Regisseur von "The Zone of Interest", Jonathan Glazer, lancierte eine Friedensbotschaft für den Nahen Osten. Sein Film zeige, "wie die Dehumanisierung zum Schlimmsten führt". Sowohl die israelischen Opfer des Überfalls der radikalislamischen Hamas vom 7. Oktober als auch die während der anschließenden israelischen Offensive im Gazastreifen getöteten Palästinenser seien "alle Opfer dieser Dehumanisierung". Mehrere Stars, darunter Billie Eilish und der Schauspieler Mark Ruffalo, trugen Anstecknadeln mit einem Aufruf zur Waffenruhe im Gazakrieg.

A.Weber--NZN