Zürcher Nachrichten - Kein Durchbruch in Wal-Drama absehbar: Tier liegt weiterhin vor Insel Poel fest

EUR -
AED 4.248105
AFN 75.770596
ALL 92.830359
AMD 423.156353
ANG 2.0703
AOA 1061.880869
ARS 1706.354669
AUD 1.634265
AWG 2.083564
AZN 1.971037
BAM 1.956743
BBD 2.328663
BDT 141.919628
BGN 1.962242
BHD 0.436037
BIF 3456.475084
BMD 1.156733
BND 1.478902
BOB 13.474494
BRL 6.040925
BSD 1.156227
BTN 110.266145
BWP 15.57645
BYN 3.516708
BYR 22671.957183
BZD 2.325221
CAD 1.60514
CDF 2629.253412
CHF 0.941015
CLF 0.026895
CLP 1058.51481
CNY 7.800083
CNH 7.801606
COP 3644.771598
CRC 520.182191
CUC 1.156733
CUP 30.653411
CVE 110.322941
CZK 24.210763
DJF 205.574957
DKK 7.473191
DOP 67.676714
DZD 152.325697
EGP 57.668157
ERN 17.350988
ETB 187.022939
FJD 2.56037
FKP 0.857112
GBP 0.855002
GEL 3.019524
GGP 0.857112
GHS 12.660102
GIP 0.857112
GMD 85.024294
GNF 10156.334049
GTQ 8.821328
GYD 241.836558
HKD 9.077054
HNL 30.994814
HRK 7.534035
HTG 151.232041
HUF 363.017812
IDR 20622.34285
ILS 3.418265
IMP 0.857112
INR 110.600806
IQD 1514.621659
IRR 1590030.052589
ISK 142.166837
JEP 0.857112
JMD 183.099329
JOD 0.820169
JPY 184.272161
KES 149.519689
KGS 101.156702
KHR 4678.254774
KMF 493.925187
KPW 1041.059598
KRW 1638.477341
KWD 0.357061
KYD 0.963523
KZT 536.501043
LAK 26093.576298
LBP 103531.599032
LKR 384.738715
LRD 209.853842
LSL 18.703876
LTL 3.415531
LVL 0.699696
LYD 7.36193
MAD 10.723725
MDL 20.048876
MGA 4977.398953
MKD 61.563397
MMK 2428.460304
MNT 4161.151475
MOP 9.344704
MRU 46.43078
MUR 54.486429
MVR 17.871955
MWK 2004.766235
MXN 19.69164
MYR 4.726298
MZN 73.927211
NAD 18.703715
NGN 1572.659254
NIO 42.552716
NOK 10.922567
NPR 176.436714
NZD 1.963226
OMR 0.441083
PAB 1.156157
PEN 3.899682
PGK 5.193773
PHP 71.098608
PKR 321.135211
PLN 4.306226
PYG 6939.34455
QAR 4.21485
RON 5.236186
RSD 117.376006
RUB 97.377191
RWF 1700.222344
SAR 4.346103
SBD 9.310058
SCR 15.912008
SDG 694.622124
SEK 11.020235
SGD 1.479697
SHP 0.856984
SLE 28.344188
SLL 24256.10146
SOS 660.758451
SRD 43.926343
STD 23942.02751
STN 24.513298
SVC 10.116313
SYP 15039.835978
SZL 18.702146
THB 38.337629
TJS 10.676846
TMT 4.060131
TND 3.389734
TOP 2.785134
TRY 55.381697
TTD 7.833249
TWD 37.04043
TZS 3065.33888
UAH 51.722311
UGX 4295.33015
USD 1.156733
UYU 46.32453
UZS 13763.752692
VES 890.810236
VND 30246.82002
VUV 137.202351
WST 3.162108
XAF 656.273303
XAG 0.017873
XAU 0.000264
XCD 3.126128
XCG 2.08373
XDR 0.81787
XOF 656.307363
XPF 119.331742
YER 274.381102
ZAR 18.703491
ZMK 10411.984809
ZMW 21.850531
ZWL 372.467396
  • Euro STOXX 50

    -5.8800

    6539.59

    -0.09%

  • EUR/USD

    0.0042

    1.1573

    +0.36%

  • Goldpreis

    11.6000

    4432

    +0.26%

  • DAX

    140.5700

    26440.31

    +0.53%

  • SDAX

    80.4400

    18633.51

    +0.43%

  • MDAX

    199.5300

    32464.39

    +0.61%

  • TecDAX

    42.7500

    4105.87

    +1.04%

Kein Durchbruch in Wal-Drama absehbar: Tier liegt weiterhin vor Insel Poel fest
Kein Durchbruch in Wal-Drama absehbar: Tier liegt weiterhin vor Insel Poel fest / Foto: Danny GOHLKE - AFP/Archiv

Kein Durchbruch in Wal-Drama absehbar: Tier liegt weiterhin vor Insel Poel fest

Im andauernden Drama um den vor der Ostseeinsel Poel liegenden Buckelwal zeichnet sich weiterhin kein Durchbruch ab. Der Wal verharrte am Dienstag weiterhin im flachen Wasser vor Poel, während eine Privatinitiative ihre Rettungsarbeiten fortsetzte. Helfer spülten angesichts des niedrigen Wasserpegels unter anderem mit einem Schlauch Sand weg, um eine tiefere Mulde für den Wal zu schaffen und ihn zu stabilisieren.

Textgröße:

"Die Hoffnung stirbt zuletzt", sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) am Dienstagnachmittag vor Ort. "Wir arbeiten daran, dass wir diesem Tier helfen." Der Wal sei aber nach wie vor "ein kranker Patient" und ziemlich kurzatmig.

Am Montag verließ das notleidende Tier nach drei Wochen weitestgehender Regungslosigkeit überraschend seine bisherige Position in einer seichten Bucht vor der Insel Poel. Allerdings lag es wenig später erneut auf einer Sandbank in flachem Wasser fest.

Wie in Bildern von Liveübertragungen zu sehen war, atmete er noch und bewegte sich ab und an. Wegen des gesunkenen Pegels lag sein Körper am Dienstag zu erheblichen Teilen oberhalb der Wasseroberfläche, was wegen des Drucks seines Eigengewichts gefährlich werden könnte.

Helfer benetzten den Wal per Hand, mit Paddel, Schlauch sowie Eimer mit Wasser. Mit langen Schläuchen und einem Wasserstrahl spülten sie zudem Sand unter und um den Wal herum weg, damit er tiefer im Wasser liegt. Auch eine Arbeitsplattform mit Bagger war in dem hüfthohen Wasser im Einsatz und spülte Sand weg.

Backhaus zufolge gab es zudem die Idee, sogenannte Big Bags, mit Sand gefüllte große Kunststoffsäcke, hinter den Wal zu stellen, damit er nicht weiter in flaches Wasser rutscht. Auch sollte es Versuche geben, in mit einer kleinen Menge Makrelen zu füttern. Eine Prognose für die Rettungsversuche könne er nicht abgeben, sagte der Minister. Nach seinen Worten wurde von Helfern der Privatinitiative mittlerweile auch ein Sender an dem Wal angebracht.

Der Wal kam mit seinem Freischwimmversuch am Montag einer seit Tagen vorbereiteten Rettungsaktion durch eine von zwei Unternehmern finanzierte Privatinitiative zuvor, die das orientierungslose Tier mit einem System aus Luftkissen und Pontons anheben und bis in Nordsee oder Atlantik schleppen will. Das sollte ein allerletzter Hilfsversuch für den bereits mehrfach gestrandeten Wal sein, der von Behörden und zahlreichen hinzugezogenen Experten praktisch schon aufgegeben worden war.

Der Wal wurde erstmals am 3. März im Hafen von Wismar beobachtet und irrt seither vor der deutschen Ostseeküste umher. Er strandete dabei mehrfach vor Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, zuletzt kam er in einer Seitenbucht vor der Insel Poel bei Wismar fest. Es ist unklar, warum das ungefähr vier bis fünf Jahre alte Tier in die für ihn als Lebensraum ungeeignete Ostsee geriet und was ihm fehlt.

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltministerium und Fachleute kamen schon vor rund drei Wochen zu dem Schluss, dass der Meeressäuger in schlechtem Zustand, mutmaßlich schwer krank und womöglich sogar sterbend sei. Ende März wurden sämtliche Bemühungen zur aktiven Rettung mangels realistischer Erfolgsaussichten und aus tierschutzrechtlichen Bedenken beendet. Es galt als wahrscheinlich, dass der Wal in der Bucht verenden würde.

Gleichwohl entschied das Landesumweltministerium in der vergangenen Woche, einen neuerlichen Rettungsversuch durch die unter anderem von Mediamarkt-Gründer Walter Gunz getragene private Initiative zu dulden. Die Verantwortung dafür liegt allein bei der Initiative, die Behörden überwachen die Aktion jedoch mit eigenen Fachleuten.

A.Senn--NZN