Zürcher Nachrichten - Behörden suchen weiter intensiv nach Ursache für massives Fischsterben in Oder

EUR -
AED 4.328963
AFN 77.796969
ALL 96.362583
AMD 445.164335
ANG 2.11006
AOA 1080.272608
ARS 1706.516254
AUD 1.691919
AWG 2.123227
AZN 2.004531
BAM 1.953011
BBD 2.375308
BDT 144.114214
BGN 1.979561
BHD 0.444404
BIF 3480.962303
BMD 1.178752
BND 1.500415
BOB 8.149363
BRL 6.17631
BSD 1.179316
BTN 106.749022
BWP 15.530823
BYN 3.367791
BYR 23103.535666
BZD 2.371913
CAD 1.613411
CDF 2622.722404
CHF 0.916837
CLF 0.025703
CLP 1014.905321
CNY 9.395536
CNH 8.186669
COP 4293.014127
CRC 584.665137
CUC 1.178752
CUP 31.236923
CVE 110.107773
CZK 24.381715
DJF 210.010119
DKK 7.468259
DOP 74.320708
DZD 153.236542
EGP 55.277332
ERN 17.681277
ETB 182.679226
FJD 2.603851
FKP 0.86039
GBP 0.865215
GEL 3.170699
GGP 0.86039
GHS 12.949509
GIP 0.86039
GMD 86.640044
GNF 10350.615145
GTQ 9.046083
GYD 246.737675
HKD 9.204578
HNL 31.152834
HRK 7.526924
HTG 154.585819
HUF 379.641778
IDR 19824.012353
ILS 3.648007
IMP 0.86039
INR 106.65594
IQD 1544.75426
IRR 49654.92059
ISK 144.691813
JEP 0.86039
JMD 184.902246
JOD 0.835716
JPY 184.899602
KES 152.259529
KGS 103.081703
KHR 4750.370043
KMF 491.539233
KPW 1060.811967
KRW 1726.057758
KWD 0.362325
KYD 0.982797
KZT 585.973269
LAK 25367.776479
LBP 101549.469201
LKR 365.018777
LRD 219.132152
LSL 18.930427
LTL 3.480548
LVL 0.713015
LYD 7.453357
MAD 10.814458
MDL 19.954506
MGA 5223.588295
MKD 61.59467
MMK 2475.303529
MNT 4207.963272
MOP 9.490548
MRU 46.831327
MUR 54.081214
MVR 18.22355
MWK 2048.670747
MXN 20.463591
MYR 4.648983
MZN 75.157435
NAD 18.930645
NGN 1616.540545
NIO 43.399685
NOK 11.443111
NPR 170.798111
NZD 1.970219
OMR 0.453229
PAB 1.179316
PEN 3.963556
PGK 5.052978
PHP 69.357933
PKR 329.865174
PLN 4.217609
PYG 7805.853753
QAR 4.292131
RON 5.094802
RSD 117.377152
RUB 89.879057
RWF 1720.928736
SAR 4.420532
SBD 9.506218
SCR 17.422286
SDG 709.015346
SEK 10.612079
SGD 1.502066
SHP 0.884369
SLE 28.938202
SLL 24717.835419
SOS 672.153089
SRD 44.667612
STD 24397.782777
STN 24.465998
SVC 10.319265
SYP 13036.494032
SZL 18.930491
THB 37.507292
TJS 11.021063
TMT 4.131525
TND 3.354137
TOP 2.838151
TRY 51.312009
TTD 7.988593
TWD 37.352879
TZS 3032.337429
UAH 50.86509
UGX 4199.004097
USD 1.178752
UYU 45.455093
UZS 14457.355844
VES 445.549741
VND 30593.914104
VUV 140.927782
WST 3.213478
XAF 654.902391
XAG 0.015426
XAU 0.000244
XCD 3.185636
XCG 2.125465
XDR 0.814637
XOF 655.021672
XPF 119.331742
YER 280.925999
ZAR 19.047805
ZMK 10610.182421
ZMW 23.086035
ZWL 379.557605
  • Goldpreis

    -49.2000

    4901.6

    -1%

  • EUR/USD

    -0.0020

    1.1791

    -0.17%

  • DAX

    -177.7500

    24603.04

    -0.72%

  • TecDAX

    7.3300

    3613.05

    +0.2%

  • Euro STOXX 50

    -24.8800

    5970.47

    -0.42%

  • SDAX

    -78.3500

    17925.77

    -0.44%

  • MDAX

    -12.7000

    31524.63

    -0.04%

Behörden suchen weiter intensiv nach Ursache für massives Fischsterben in Oder
Behörden suchen weiter intensiv nach Ursache für massives Fischsterben in Oder / Foto: AHMAD AL-RUBAYE - AFP/Archiv

Behörden suchen weiter intensiv nach Ursache für massives Fischsterben in Oder

Nach dem massiven Fischsterben in der Oder suchen die Behörden auf deutscher und polnischer Seite intensiv nach der Ursache. Das brandenburgische Umweltministerium wartete nach Angaben eines Sprechers vom Freitag weiter auf die Ergebnisse der Wasseranalysen im landeseigenen Labor, die den nach erster Einschätzungen hochgiftigen chemischen Stoff in dem Fluss näher bestimmen sollen.

Textgröße:

Die bislang noch unbekannte Quelle der Verschmutzung liegt in Polen, auch dort reagierten die Behörden inzwischen. Bereits am Donnerstag hatte das Brandenburger Umweltministerium von ersten Erkenntnissen zu einem "hoch toxischen Stoff" gesprochen, der offensichtlich mit dem Wasser der Oder in Richtung Ostsee ströme. Anscheinend handle es sich um eine synthetisch erzeugte chemische Substanz, Einzelheiten zu Stoff und Quelle seien aber noch unklar.

Laut einem Bericht des Rundfunks Berlin-Brandenburg stießen Mitarbeiter des Landeslabors Berlin-Brandenburg bei der Analyse von Wasserproben auf sehr hohe Konzentrationen des hochgiftigen Schwermetalls Quecksilber. Demnach war aber unklar, ob daneben weitere Chemikalien eine Rolle spielen könnten.

Auf deutscher Seite hatten die Behörden am Dienstag erste Hinweise auf ein ungewöhnliches Fischsterben erreicht, in der Folge gaben sie in rascher Folge Warnmeldungen an die Bevölkerung heraus und leiteten Gegenmaßnahmen ein. Die Menschen wurden unter anderem aufgerufen, Kontakt mit dem Wasser zu meiden und dieses nicht zu verwenden. Gewässer wie die sogenannte Alte Oder wurden abgetrennt, um verunreinigtes Wasser am Eindringen zu hindern.

Zugleich übten deutsche Behörden scharfe Kritik an fehlenden Informationen aus dem Nachbarland Polen, wo es nach derzeitigen Informationen bereits etliche Tage zuvor Hinweise auf ein massives Fischsterben gegeben hatte. Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel (Grüne) erklärte am Donnerstag, die eigens für solche Fälle geschaffenen grenzüberschreitenden Meldeketten hätten "nicht funktioniert". Er forderte "Aufklärung" von den polnischen Behörden.

Auch Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) forderte "eine lückenlose Aufklärung" des Geschehens. "Hier bahnt sich eine Umweltkatastrophe an", sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland laut Mitteilung vom Freitag.

Nach Berichten aus Polen gab es dort bereits gegen Ende Juli erste Hinweise auf eine Gewässerverschmutzung und tote Fische bei Olawa, etwa 25 Kilometer südwestlich von Breslau. Allerdings reagierten die Behörden dort ebenfalls erst in dieser Woche, als sich die Situation deutlich verschlimmerte und tonnenweise tote Fische auf polnischer Seite an der Oder entdeckt wurden.

Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki kündigte eine umfassende Untersuchung und Aufklärung einschließlich der Bestrafung der Verantwortlichen an. Inzwischen warnten außerdem auch Behörden in Polen die Menschen. Auch in dem Land selbst sehen sich die Behörden massiver Kritik wegen ihrer nur zögerlichen Reaktionen ausgesetzt.

O.Meier--NZN