Zürcher Nachrichten - Mehr als 1300 Flugausfälle wegen Störung bei britischer Flugsicherung - Chaos dauert an

EUR -
AED 4.278161
AFN 76.297883
ALL 92.157796
AMD 423.29876
ANG 2.08495
AOA 1069.394468
ARS 1761.092699
AUD 1.612744
AWG 2.099764
AZN 1.984907
BAM 1.957998
BBD 2.345132
BDT 143.245092
BGN 1.976127
BHD 0.439017
BIF 3479.80014
BMD 1.164918
BND 1.472623
BOB 14.583996
BRL 5.934051
BSD 1.164307
BTN 110.805608
BWP 15.632285
BYN 3.566271
BYR 22832.384687
BZD 2.341859
CAD 1.604138
CDF 2685.135012
CHF 0.940316
CLF 0.027286
CLP 1077.338936
CNY 7.817238
CNH 7.809625
COP 3631.164608
CRC 529.219019
CUC 1.164918
CUP 30.870316
CVE 110.388908
CZK 24.245078
DJF 207.352537
DKK 7.474554
DOP 68.426807
DZD 154.900164
EGP 59.640757
ERN 17.473764
ETB 190.217578
FJD 2.555757
FKP 0.860237
GBP 0.859004
GEL 3.029274
GGP 0.860237
GHS 13.303504
GIP 0.860237
GMD 85.625531
GNF 10235.620985
GTQ 8.895985
GYD 243.614953
HKD 9.135551
HNL 31.245072
HRK 7.53679
HTG 152.278117
HUF 363.935979
IDR 20355.769899
ILS 3.518403
IMP 0.860237
INR 110.797351
IQD 1525.312118
IRR 1601266.590582
ISK 140.407499
JEP 0.860237
JMD 183.74625
JOD 0.825912
JPY 178.583614
KES 150.798738
KGS 101.871667
KHR 4718.559732
KMF 493.925214
KPW 1048.42617
KRW 1556.85379
KWD 0.359575
KYD 0.970335
KZT 529.223568
LAK 26063.710057
LBP 104271.517233
LKR 382.570771
LRD 203.189412
LSL 18.69048
LTL 3.439699
LVL 0.704647
LYD 7.365267
MAD 10.88662
MDL 20.114528
MGA 5000.892396
MKD 61.589132
MMK 2445.673709
MNT 4191.710574
MOP 9.405482
MRU 46.608316
MUR 54.576226
MVR 17.997461
MWK 2019.061665
MXN 19.696648
MYR 4.741195
MZN 74.450007
NAD 18.69048
NGN 1541.896902
NIO 42.850121
NOK 10.697578
NPR 177.289373
NZD 1.990239
OMR 0.447921
PAB 1.164357
PEN 3.900362
PGK 5.253897
PHP 72.791002
PKR 322.861618
PLN 4.314138
PYG 6871.713298
QAR 4.244765
RON 5.255061
RSD 117.377019
RUB 99.541748
RWF 1716.908241
SAR 4.374903
SBD 9.312373
SCR 15.99083
SDG 700.694472
SEK 11.149187
SGD 1.471838
SHP 0.863048
SLE 28.647177
SLL 24427.738421
SOS 665.4784
SRD 44.176018
STD 24111.442073
STN 24.527531
SVC 10.188436
SYP 15146.258345
SZL 18.696227
THB 38.31437
TJS 10.753278
TMT 4.088861
TND 3.388303
TOP 2.804842
TRY 56.472001
TTD 7.906248
TWD 36.647146
TZS 3075.385935
UAH 52.020191
UGX 4406.946669
USD 1.164918
UYU 46.852591
UZS 13768.45469
VES 947.861346
VND 30179.519903
VUV 137.438378
WST 3.165557
XAF 656.730805
XAG 0.017602
XAU 0.000265
XCD 3.148248
XCG 2.098573
XDR 0.823657
XOF 656.69412
XPF 119.331742
YER 276.144029
ZAR 18.691394
ZMK 10485.668944
ZMW 22.414121
ZWL 375.102987
  • DAX

    -411.9200

    25595.71

    -1.61%

  • Goldpreis

    18.7000

    4457.7

    +0.42%

  • MDAX

    -427.5000

    32116.8

    -1.33%

  • TecDAX

    -27.6900

    4008.69

    -0.69%

  • SDAX

    -177.1600

    18613.99

    -0.95%

  • Euro STOXX 50

    -123.7300

    6289.44

    -1.97%

  • EUR/USD

    0.0022

    1.1651

    +0.19%

Mehr als 1300 Flugausfälle wegen Störung bei britischer Flugsicherung - Chaos dauert an
Mehr als 1300 Flugausfälle wegen Störung bei britischer Flugsicherung - Chaos dauert an / Foto: Henry NICHOLLS - AFP

Mehr als 1300 Flugausfälle wegen Störung bei britischer Flugsicherung - Chaos dauert an

In Großbritannien hat das Chaos an Flughäfen infolge einer technischen Störung am Mittwoch angehalten. Laut der Tracking-Website Flightradar24 wurden bereits 177 für Mittwoch geplante Flüge annulliert, nachdem tags zuvor insgesamt 1300 Flüge von und zu britischen Flughäfen gestrichen worden waren. Fast alle der am Mittwoch gestrichenen Flüge betrafen Großbritanniens größten und verkehrsreichsten Flughafen London-Heathrow.

Textgröße:

"Die Arbeiten zur Unterstützung von Fluggesellschaften und Flughäfen bei der Bewältigung der heutigen Störungen dauern an", erklärte die britische Flugsicherung NATS. Das Wiederherstellen des Normalbetriebs gestalte sich "äußerst komplex" und habe dem gesamten Luftverkehrsnetz Schwierigkeiten bereitet. Es werde "einige Zeit dauern, bis sich der Betrieb wieder vollständig normalisiert hat".

Die britische Flugsicherung hatte bereits am Dienstagabend im Onlinedienst X erklärt, sie arbeite weiter an der Behebung der Störungen. Als Ursache nannte sie ein "Systemproblem". Zuvor hatte NATS erklärt, die Störung sei "behoben" worden, es werde "mit Hochdruck" daran gearbeitet, "den Flugstau abzuarbeiten". "Wir wissen, dass dies enorm frustrierend ist, und entschuldigen uns vorbehaltlos", erklärte die Organisation bei X.

Großbritanniens größter und verkehrsreichster Flughafen Heathrow im Westen Londons bestätigte am Dienstag, dass er ebenso wie Gatwick südlich der britischen Hauptstadt zu den betroffenen Flughäfen gehörte. Auch die Flughäfen von Liverpool, Birmingham und Edinburgh waren betroffen. Der Flughafen Dublin in Irland teilte mit, Dutzende Flüge gestrichen zu haben.

"Es ist dort unten einfach ein absoluter Albtraum", sagte die im Gesundheitsbereich tätige Josie Donoghue, die drei Stunden auf der Startbahn ausgeharrt hatte. Sie hatte ihr Flugzeug nach Irland schließlich verlassen müssen und saß nun in Gatwick fest.

Der englische Premier-League-Klub Arsenal, der am Mittwoch im süditalienischen Neapel in der Champions League gegen den SSC Neapel antreten sollte, musste eine Pressekonferenz vor dem Spiel abzusagen, nachdem sich der Flug der Mannschaft verspätet hatte.

Heathrow teilte am späten Dienstagabend mit, dass der Flugbetrieb für abfliegende Maschinen wieder aufgenommen worden sei. Demnach zwang ein "technisches Problem" den Flughafen zuvor dazu, ankommende Flüge auszusetzen. Es sei jedoch "weiterhin mit Beeinträchtigungen zu rechnen", erklärte der Flughafen auf X und rief Passagiere auf, sich vor dem Weg zum Flughafen bei ihrer Fluggesellschaft zu erkundigen.

British Airways hatte angegeben, mehr als 100 Flüge streichen oder umleiten zu müssen, wovon Zehntausende Kunden betroffen seien. Die Airline warnte später vor "erheblichen Folgewirkungen" der Flugausfälle.

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair teilte mit, mehr als 50 Flüge gestrichen zu haben. Demnach waren 65.000 Passagiere beeinträchtigt. Ryanair-Chef Neal McMahon forderte die Entlassung von NATS-Chef Martin Rolfe und warf ihm vor, die britischen Reisenden erneut "im Stich gelassen" zu haben.

Die britische Verkehrsministerin Heidi Alexander erklärte jedoch auf X, sie erwarte "die Zusicherung, dass Lehren gezogen werden und die Systeme zur Unterstützung des Luftverkehrs ihren Aufgaben gewachsen sind". Britische Medien berichteten, dass Alexander am Mittwoch mit Rolfe zusammentreffen werde. Der NATS-Chef sagte dem britischen Sender Sky News, er übernehme die "volle Verantwortung". Ob er einen Rücktritt erwäge, ließ er aber offen.

Bereits im vergangenen Jahr waren infolge einer technischen Störung zahlreiche Flüge von und nach Großbritannien gestrichen worden. Der Vorfall im Juli vergangenen Jahres sorgte bei den Chefs der Fluggesellschaften für großen Unmut.

2023 erlebte Großbritannien einen der schlimmsten Ausfälle des Luftverkehrssystems seit Jahren. Hunderte Flüge waren verspätet oder wurden gestrichen, mehr als 700.000 Passagiere waren betroffen.

kas/mm

kaskas/mm

N.Fischer--NZN