Zürcher Nachrichten - OECD-Bericht: Mehr junge Erwachsene ohne weiterführenden Abschluss in Deutschland

EUR -
AED 4.314542
AFN 75.188798
ALL 95.50232
AMD 434.685711
ANG 2.102802
AOA 1078.489545
ARS 1630.405842
AUD 1.624089
AWG 2.116154
AZN 1.993494
BAM 1.949611
BBD 2.366876
BDT 144.460797
BGN 1.959729
BHD 0.44332
BIF 3495.105967
BMD 1.174826
BND 1.487771
BOB 8.120188
BRL 5.802815
BSD 1.175164
BTN 111.18856
BWP 15.725014
BYN 3.318651
BYR 23026.580489
BZD 2.363487
CAD 1.602303
CDF 2720.895706
CHF 0.915212
CLF 0.026764
CLP 1053.372149
CNY 8.00203
CNH 8.004193
COP 4378.351553
CRC 536.195574
CUC 1.174826
CUP 31.132877
CVE 110.37469
CZK 24.334868
DJF 208.790327
DKK 7.472707
DOP 69.961202
DZD 155.382461
EGP 61.915423
ERN 17.622383
ETB 184.568176
FJD 2.566348
FKP 0.865403
GBP 0.864337
GEL 3.148722
GGP 0.865403
GHS 13.216825
GIP 0.865403
GMD 86.349359
GNF 10314.968458
GTQ 8.970485
GYD 245.818607
HKD 9.203877
HNL 31.28559
HRK 7.534036
HTG 153.776315
HUF 358.465708
IDR 20345.27617
ILS 3.411229
IMP 0.865403
INR 111.156703
IQD 1539.021451
IRR 1542545.927372
ISK 143.822247
JEP 0.865403
JMD 185.163777
JOD 0.832907
JPY 183.775631
KES 151.764066
KGS 102.703834
KHR 4715.158829
KMF 492.252176
KPW 1057.347088
KRW 1701.535284
KWD 0.361787
KYD 0.979287
KZT 544.180193
LAK 25810.917201
LBP 105007.19832
LKR 376.204145
LRD 215.668583
LSL 19.425704
LTL 3.468954
LVL 0.71064
LYD 7.448633
MAD 10.806633
MDL 20.200787
MGA 4887.273818
MKD 61.631388
MMK 2466.604066
MNT 4205.463669
MOP 9.484551
MRU 46.876208
MUR 54.958548
MVR 18.156884
MWK 2046.546491
MXN 20.277785
MYR 4.611196
MZN 75.083439
NAD 19.425749
NGN 1600.100479
NIO 43.139817
NOK 10.921119
NPR 177.901497
NZD 1.973319
OMR 0.451734
PAB 1.175164
PEN 4.067833
PGK 5.096687
PHP 71.453152
PKR 327.511976
PLN 4.233128
PYG 7192.168576
QAR 4.281086
RON 5.264978
RSD 117.363844
RUB 87.82084
RWF 1715.245281
SAR 4.399984
SBD 9.421433
SCR 16.370032
SDG 705.481542
SEK 10.860381
SGD 1.490037
SHP 0.877126
SLE 28.958762
SLL 24635.499555
SOS 671.414277
SRD 43.951417
STD 24316.516614
STN 24.906301
SVC 10.282315
SYP 130.644943
SZL 19.431953
THB 37.888297
TJS 10.981891
TMT 4.117764
TND 3.374685
TOP 2.828698
TRY 53.1421
TTD 7.963686
TWD 36.90538
TZS 3045.36277
UAH 51.524613
UGX 4418.953297
USD 1.174826
UYU 47.220101
UZS 14186.018073
VES 579.772213
VND 30927.282213
VUV 138.92362
WST 3.198563
XAF 653.87849
XAG 0.015197
XAU 0.00025
XCD 3.175025
XCG 2.117968
XDR 0.818182
XOF 654.96451
XPF 119.331742
YER 280.342738
ZAR 19.278928
ZMK 10574.840667
ZMW 22.240304
ZWL 378.293343
  • EUR/USD

    0.0005

    1.1759

    +0.04%

  • DAX

    516.9900

    24918.69

    +2.07%

  • TecDAX

    5.5000

    3810.45

    +0.14%

  • Euro STOXX 50

    157.5000

    6027.13

    +2.61%

  • SDAX

    165.2000

    18348.1

    +0.9%

  • MDAX

    646.7100

    31779.41

    +2.03%

  • Goldpreis

    18.7000

    4713

    +0.4%

OECD-Bericht: Mehr junge Erwachsene ohne weiterführenden Abschluss in Deutschland
OECD-Bericht: Mehr junge Erwachsene ohne weiterführenden Abschluss in Deutschland / Foto: Tobias Schwarz - AFP/Archiv

OECD-Bericht: Mehr junge Erwachsene ohne weiterführenden Abschluss in Deutschland

Der Anteil junger Erwachsener ohne weiterführenden Bildungsabschluss liegt nach OECD-Angaben in Deutschland über dem Schnitt aller Industrienationen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag in Berlin vorgestellte Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Die Studie "Bildung auf einen Blick 2024" nahm dabei besonders die Chancengerechtigkeit im Bildungssystem in den Blick.

Textgröße:

Demnach ist Deutschland eines von nur vier OECD-Ländern, in denen der Anteil junger Erwachsener im Alter von 25 und 34 Jahren ohne Abschluss im sogenannten Sekundarbereich II zwischen 2016 und 2023 stieg. Die Sekundarstufe II umfasst die Oberstufe an Gymnasien, duale Berufsausbildungen und Ausbildungen an Berufsschulen.

Laut dem aktuellen Bericht liegt der Anteil junger Menschen ohne einen solchen weiterführenden Abschluss in Deutschland bei 16 Prozent und damit über dem OECD-Schnitt von 14 Prozent. Vor allem junge Männer trieben diesen Trend an. 2023 hatten 18 Prozent der jungen Männer keinen entsprechenden Abschluss, bei den jungen Frauen waren es nur 15 Prozent. 2016 hatte demnach noch kein Unterschied zwischen den Geschlechtern bestanden.

Der Anteil junger Erwachsener ohne einen solchen Abschluss stieg dabei trotz vergleichsweise hoher Bildungsinvestitionen. Seit 2015 wuchsen demnach die Schulausgaben hierzulande um acht Prozent. Der Schnitt aller OECD-Länder stieg im selben Zeitraum nur um ein Prozent.

Zugleich wuchs der Anteil junger Erwachsener mit höherqualifiziertem Abschluss. Zum sogenannten Tertiärbereich gehören etwa ein Hochschulabschluss oder ein Meister im Handwerk. Besonders ausgeprägt sei dieser Trend bei Frauen, hieß es weiter. Bei ihnen habe sich der Anteil mit mindestens einem Bachelorabschluss innerhalb einer Generation nahezu verdoppelt - von 22 Prozent bei den 55- bis 64-Jährigen auf 40 Prozent bei den 25- bis 34-Jährigen. Dieser Wert blieb trotzdem unter dem OECD-Schnitt von 47 Prozent.

Dennoch schneiden Frauen dem Bericht zufolge auf dem Arbeitsmarkt schlechter als Männer. Besonders ausgeprägt sei dieser Unterschied bei Frauen ohne Abschluss im Sekundarbereich II. Nur 49 Prozent der jungen Frauen ohne einen solchen Abschluss waren demnach in Deutschland erwerbstätig, während es bei den jungen Männern 74 Prozent waren. Unter Absolventen des Tertiärbereichs ist dieser Unterschied hingegen weniger ausgeprägt.

Mit Blick auf Zuwanderungen stellte der OECD-Bericht fest, dass das Alter bei der Einwanderung den Bildungsgrad beeinflusst. Erwachsene, die nach ihrem 16. Lebensjahr einwanderten, wiesen demnach eine Abschlussquote im Tertiärbereich von 31 Prozent auf. Bei einer Einwanderung in jüngerem Alter lag die Abschlussquote im Tertiärbereich nur bei 23 Prozent. Auch mit diesen Werten blieb Deutschland unter dem Schnitt aller OECD-Länder zurück. Die Quote der in Deutschland Geborenen lag bei 35 Prozent.

Deutschland investierte zudem zwischen 2015 und 2021 stark in frühkindliche Bildung - mit einem Anstieg der Ausgaben von 42 Prozent. Dennoch sank die Teilnahmequote der Drei- bis Fünfjährigen daran von 96 auf 93 Prozent. Der OECD-Schnitt stieg zeitgleich von 79 auf 83 Prozent. Der Rückgang hierzulande war demnach auf einen Anstieg der Kinderzahl um 18 Prozent zurückzuführen - mehr als in allen anderen OECD-Ländern. Dies machte eine erhebliche Aufstockung der Zahl der Plätze in der frühkindlichen Bildung erforderlich.

W.F.Portman--NZN