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Im Fall des Mordes an der britischen Ex-Ministerin Ann Widdecombe sind grausame Details bekannt geworden: Ein britisches Gericht ordnete am Dienstag Untersuchungshaft für einen 28-jährigen Briten an, der laut Staatsanwaltschaft verdächtigt wird, Widdecombe 21 Mal mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen zu haben. Anschließend habe er eine Geldbörse aus ihrer Handtasche gestohlen und sei geflohen. Als Prozessbeginn wurde der 8. Juni 2027 festgesetzt.
Ein türkischer Journalist der Deutschen Welle ist in der Türkei erneut inhaftiert worden. "Ich werde festgenommen", erklärte Alican Uludag am Dienstag im Onlinedienst X. Der in der Hauptstadt Ankara ansässige Journalist war bereits im Februar wegen "Beleidigung des Präsidenten" festgenommen worden und hatte anschließend rund 90 Tage im berüchtigten Gefängnis Silivri nahe Istanbul verbracht. DW-Intendantin Barbara Massing nannte die erneute Festnahme "zutiefst besorgniserregend".
Nach heftigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften bei Protesten gegen Missstände im indischen Bildungssystem hat Oppositionsführer Rahul Gandhi den Rücktritt von Premierminister Narendra Modi gefordert. Modi "zerstört die Zukunft der indischen Jugend", schrieb Gandhi am Dienstag in Onlinemedien. Die sogenannte Kakerlaken-Bewegung will trotz des harten Vorgehens der Polizei ihre Aktionen fortsetzen.
Das katholische Hilfswerk Caritas hat die Bundesregierung wegen der Kürzungen der Mittel für humanitäre Hilfe kritisiert. "Der Staat kürzt seine Unterstützung ausgerechnet in einer Zeit, in der humanitäre Hilfe dringlicher und gefährlicher wird", sagte der Leiter von Caritas international, Oliver Müller, am Dienstag bei der Vorstellung des Jahresberichts der Organisation in Freiburg.
Nach dem Hungertod eines chronisch unterernährten Säuglings im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel sind dessen Eltern wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht Itzehoe ging in seinem Urteil vom Dienstag davon aus, dass diese zumindest zum Ende der etwa einmonatigen Leidenszeit ihrer vier Monate alten Tochter mit Tötungsvorsatz gehandelt hatten. Es sah dabei das Mordmerkmal der Grausamkeit als erfüllt an.
Rund drei Wochen nach der Bluttat mit sechs Toten in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade hat der in Untersuchungshaft sitzende Tatverdächtige Suizid begangen. Der Mann sei am Dienstagmorgen in seiner Einzelzelle in der Justizvollzugsanstalt Bremervörde leblos gefunden worden, teilte das niedersächsische Justizministerium in Hannover mit. Hinweise auf ein Fremdverschulden lägen aktuell nicht vor, es sei von Suizid auszugehen.
Der im Zusammenhang mit mehreren Überfällen auf Geldtransporter verurteilte Komplize des früheren Reemtsma-Entführers Thomas Drach ist vor dem Bundesgerichtshof (BGH) ohne Erfolg gegen seine Verurteilung vorgegangen. Wie das Landgericht Köln am Dienstag mitteilte, bestätigte der BGH die verhängte Freiheitsstrafe von neun Jahren. Der Mann war im April 2024 in Köln wegen besonders schweren Raubs sowie zweifacher Beihilfe zum besonders schweren Raub verurteilt worden.
Weil sie bei einem Einsatz unverhältnismäßig einen Diensthund auf einen Mann losgelassen haben soll, hat das Amtsgericht Hamburg eine Polizistin zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Sie soll zudem 3000 Euro Schmerzensgeld zahlen, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag mitteilte. Schuldig gesprochen wurde die Frau wegen gefährlicher Körperverletzung im Amt.
Ein Mann hat am Eingang zur Akropolis in Athen zwei US-Touristen mit einem Messer angegriffen. Die beiden seien mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden, befänden sich aber außer Lebensgefahr, berichtete die griechische Nachrichtenagentur Ana. Nach örtlichen Medienberichten war der Täter der Polizei bekannt und bereits mehrfach in psychiatrische Kliniken eingewiesen worden. Er sei auch schon wegen Beleidigung und Tragens einer Stichwaffe festgenommen worden.
Offenbar aus Protest gegen das Vorgehen der US-Einwanderungsbehörde ICE gegen Migranten hat ein Mann einen Brandsatz vor einem Gebäude der Behörde in New York gezündet. Der Verdächtige sei in Gewahrsam gekommen, teilte am Montag die Polizei der US-Metropole mit. Es sei ein Schild mit der Aufschrift "ICE runter von unseren Straßen" gefunden worden.
Neun Monate nach dem spektakulären Juwelen-Raub im Pariser Louvre soll der betroffene Museumsteil nun wieder zu besuchen sein. Die Apollo-Galerie werde am Mittwoch wieder eröffnet, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Montagabend aus informierten Kreisen in der französischen Hauptstadt. Allerdings würden in der Galerie vorerst keine Juwelen mehr ausgestellt.
US-Präsident Donald Trump hat einen Vorstoß von New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani zurückgewiesen, den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu in den USA festnehmen zu lassen. Netanjahu werde "während seines Aufenthalts in den Vereinigten Staaten von Amerika auf keinen Fall festgenommen" werden, erklärte Trump am Montag auf seiner Onlineplattform Truth Social. "Er kämpft gegen die Islamische Republik Iran", fügte Trump mit Blick auf den Iran-Krieg hinzu.
Der berüchtigte mexikanische Drogenboss Ismael "El Mayo" Zambada ist in den USA zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Ein Bundesgericht in New York verhängte am Montag die Strafe gegen den 76-jährigen Mitbegründer des Sinaloa-Kartells.
Wegen des Zündens eines Brandsatzes vor einem Gebäude der US-Einwanderungsbehörde ICE ist ein Mann in New York in Polizeigewahrsam gekommen. Zwei Menschen seien leicht verletzt worden, teilte FBI-Direktor Kash Patel am Montag mit. Die FBI-Einheit für Terrorismusbekämpfung untersuche den Vorfall. Videoaufnahmen in Onlinediensten zeigen Feuer und Rauchwolken vor dem Gebäude in Manhattan, in dem sich das New Yorker Büro der umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE befindet.
Ein 23-Jähriger ist in Hessen von einem durchfahrenden Zug erfasst worden und ums Leben gekommen. Er erlag seinen Verletzungen noch vor Ort, wie die Polizei in Darmstadt am Montag mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall am Sonntagmorgen am Südbahnhof in Darmstadt.
Ein wegen Straftaten im syrischen Bürgerkrieg verurteilter Syrer darf trotz familiärer Bindungen in Deutschland abgeschoben werden. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf lehnte einen dagegen gerichteten Eilantrag des Mannes ab, wie es am Montag mitteilte. Der Syrer war 2020 unter anderem wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung, Umgangs mit Kriegswaffen sowie 19-facher Freiheitsberaubung mit Todesfolge zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden.
Eine in Rheinland-Pfalz vermisste Frau ist tot in ihrer Wohnung gefunden worden. Sie wurde offenbar getötet, wie die Polizei in Trier am Montag mitteilte. Demnach hatte ihre Mutter die 29-Jährige am Sonntag als vermisst gemeldet. Einsatzkräfte öffneten bei der Suche nach ihr die Tür zu ihrer Wohnung. Dort fanden sie die Leiche.
Nach einem Brand in einem Krankenhaus in Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern ist auch der zweite Tote zweifelsfrei identifiziert worden. Bei dem verstorbenen Patienten handelt es sich um einen 73-Jährigen aus der Region, wie das Polizeipräsidium Rostock am Montag mitteilte. Er war in dem Zimmer untergebracht, in dem auch das Feuer ausbrach.
In Waren in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Bewohner eines Pflegeheims tot in seiner Wohnung gefunden. Es sei vermutlich von einem Tötungsdelikt auszugehen, teilte die Polizei in Neubrandenburg am Montag mit. Der Mann habe Verletzungen aufgewiesen, die er sich nicht selbst habe zufügen können.
Ein 80-Jähriger soll in einem Pflegeheim in Rheinland-Pfalz seine Ehefrau getötet haben. Er sitzt in Untersuchungshaft, wie die Staatsanwaltschaft Koblenz am Montag mitteilte. Demnach wird ihm Totschlag vorgeworfen. Er soll die 75-Jährige am 12. Juli auf der Toilette ihres Zimmers im Pflegeheims in Neuwied erwürgt haben.
Nach dem gewaltsamen Tod eines 50-Jährigen in Nordrhein-Westfalen als Folge eines Streits mit Skatern ist ein 26-jähriger Verdächtiger in Untersuchungshaft genommen worden. Er stehe im Verdacht der Körperverletzung mit Todesfolge, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Münster am Montag mit. Der 50-Jährige war in Beckum im Münsterland nach der Auseinandersetzung in der Nacht zum Mittwoch gestorben.
Ein FDP-Kandidat für eine Landratswahl in Niedersachsen ist mit einem Eilantrag gegen die Altershöchstgrenze von 67 Jahren gescheitert. Das Verwaltungsgericht Hannover lehnte seinen Antrag als unzulässig ab, wie es am Montag mitteilte. Demnach hatte die Stadt Hameln dem Politiker, der von seiner Partei als Bewerber für die Landratswahl im Kreis Hameln-Pyrmont im September nominiert worden war, die Ausstellung einer Wählbarkeitsbescheinigung aus Altersgründen verweigert. (Az. 1 B 4253/26)
Gefälschte Markenkleidung, unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetika: Wegen des Verkaufs illegaler Produkte hat die EU-Kommission eine Strafe in Höhe von 550 Millionen Euro gegen die chinesische Online-Handelsplattform Aliexpress verhängt. Aliexpress habe es versäumt, "wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um das Risiko der Verbreitung verbotener Produkte zu verringern", erklärte die Brüsseler Behörde am Montag. Das Unternehmen bezeichnete die Strafe als "unverhältnismäßig".
Aufgrund der Ferien in vielen Bundesländern erwartet der ADAC am kommenden Wochenende starken Fernreiseverkehr. Mit Ausnahme von Bayern und Baden-Württemberg befänden sich derzeit alle Bundesländer in den Sommerferien, teilte der Automobilklub am Montag in München mit. Am Wochenende könne der Ferienverkehr daher einen neuen Höhepunkt erreichen. Auch der Urlaubs- und Transitverkehr aus dem Ausland nehme aufgrund von Schulferien zu.
In einem Sicherungsverfahren um einen Axtangriff in einem ICE auf dem Weg von Hamburg nach Wien vor einem Jahr hat das Landgericht im bayerischen Regensburg die Unterbringung des Beschuldigten in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Das Verfahren gegen den 21-Jährigen vor der Jugendkammer habe im Wesentlichen den Tathergang bestätigt, erklärte ein Gerichtssprecher am Montag.
Ein 52-Jähriger aus Baden-Württemberg, der ein neunjähriges Mädchen in ein Auto gezerrt und missbraucht haben soll, soll bereits früher Missbrauchstaten begangen haben. Bei der Kriminalpolizei meldeten sich inzwischen weitere Opfer, wie die Polizei in Ravensburg am Montag mitteilte. So soll der 52-Jährige beginnend bereits vor mehreren Jahrzehnten andere Mädchen missbraucht oder vor ihnen sexuelle Handlungen an sich selbst vorgenommen haben. Die Opfer brachen demnach erst jetzt nach der Tat in Wolfegg ihr Schweigen.
Der Waldbrand im Müritz-Nationalpark ist nach Angaben von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) gelöscht. Damit ende der mehrtägige Großeinsatz von Feuerwehr, Katastrophenschutz und zahlreichen weiteren Einsatzkräften, erklärte Backhaus am Montag in Schwerin. Eine dauerhafte Entwarnung könne aufgrund der besonderen Bedingungen in dem betroffenen und von Munition belasteten Gelände aber noch nicht gegeben werden.
Einsatzkräfte der Feuerwehr haben in Saarbrücken 18 Erwachsene und Kinder aus Seilbahngondeln gerettet. An der in einer Grünanlage gelegenen Seilbahn sprang am Sonntag ein Antriebsseil ab, weshalb die Passagiere in den Kabinen festsaßen, wie die Feuerwehr in der saarländischen Landeshauptstadt berichtete.
Der Waldbrand im Müritz-Nationalpark ist nach Angaben von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) gelöscht. Damit ende der mehrtägige Großeinsatz von Feuerwehr, Katastrophenschutz und zahlreichen weiteren Einsatzkräften, erklärte Backhaus am Montag in Schwerin. Eine dauerhafte Entwarnung könne aufgrund der besonderen Bedingungen in dem betroffenen, von Munition belasteten Gelände aber noch nicht gegeben werden.
Im Trauringstudio Berlin in Prenzlauer Berg erhalten Paare eine individuelle, kostenfreie Beratung – von der Materialwahl bis zur Anprobe vor Ort.
15 Jahre nach den Anschlägen des rechtsextremen Attentäters Anders Behring Breivik ist in Norwegen ein Denkmal zu Ehren der 77 von ihm getöteten Menschen eingeweiht worden. An der Gedenkfeier in der Hauptstadt Oslo nahmen am Sonntag neben Überlebenden und Angehörigen auch Kronprinz Haakon und Regierungsvertreter teil. Kronprinz Haakon besuchte außerdem das neue Zentrum zur Erinnerung an die Ereignisse des 22. Juli 2011.
Nach dem Sturz eines Bahn-Mitarbeiters aus einem fahrenden Zug bei einer Auseinandersetzung mit einem Fahrgast befindet sich der schwerverletzte Mitarbeiter weiter in Lebensgefahr. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft Karlsruhe am Samstagabend außerdem mitteilten, wurde der bereits vorbestrafte Fahrgast einem Haftrichter vorgeführt. Den Erlass eines Haftbefehls lehnte das zuständige Amtsgericht aber ab - der 36-Jährige kam auf freien Fuß.