Zürcher Nachrichten - Industrielle Viehzucht gefährdet Klimaziele, wie bedeutsame internationale Studie zeigt

EUR -
AED 4.240268
AFN 73.314484
ALL 96.054104
AMD 433.818535
ANG 2.066829
AOA 1058.767536
ARS 1597.954673
AUD 1.677233
AWG 2.078279
AZN 1.965553
BAM 1.955884
BBD 2.317899
BDT 141.206033
BGN 1.973567
BHD 0.434819
BIF 3418.546059
BMD 1.154599
BND 1.481963
BOB 7.981341
BRL 6.067766
BSD 1.150849
BTN 109.07866
BWP 15.865678
BYN 3.425646
BYR 22630.146881
BZD 2.314499
CAD 1.601435
CDF 2635.372788
CHF 0.917926
CLF 0.027056
CLP 1068.305242
CNY 7.980418
CNH 7.990612
COP 4229.280698
CRC 534.422833
CUC 1.154599
CUP 30.596882
CVE 110.269711
CZK 24.589275
DJF 204.928756
DKK 7.49647
DOP 68.502927
DZD 153.573561
EGP 60.941588
ERN 17.31899
ETB 177.905001
FJD 2.606393
FKP 0.869081
GBP 0.866459
GEL 3.093977
GGP 0.869081
GHS 12.609539
GIP 0.869081
GMD 84.863497
GNF 10090.431117
GTQ 8.807376
GYD 240.900293
HKD 9.036068
HNL 30.555305
HRK 7.557082
HTG 150.856445
HUF 390.35736
IDR 19617.566308
ILS 3.622694
IMP 0.869081
INR 109.513978
IQD 1507.564411
IRR 1516277.571045
ISK 144.047566
JEP 0.869081
JMD 181.14774
JOD 0.818579
JPY 185.067296
KES 149.486387
KGS 100.969911
KHR 4609.19693
KMF 494.168687
KPW 1039.142815
KRW 1741.135988
KWD 0.355513
KYD 0.959041
KZT 556.363771
LAK 25030.069419
LBP 103055.203072
LKR 362.515489
LRD 211.169022
LSL 19.761644
LTL 3.409231
LVL 0.698405
LYD 7.346314
MAD 10.75596
MDL 20.213864
MGA 4796.20492
MKD 61.642634
MMK 2423.310727
MNT 4123.238934
MOP 9.285497
MRU 45.949963
MUR 54.000428
MVR 17.838025
MWK 1995.485258
MXN 20.923766
MYR 4.530647
MZN 73.836596
NAD 19.761644
NGN 1597.341739
NIO 42.351809
NOK 11.202916
NPR 174.525457
NZD 2.006272
OMR 0.443459
PAB 1.150849
PEN 4.008871
PGK 4.973212
PHP 69.911048
PKR 321.191523
PLN 4.296345
PYG 7524.321479
QAR 4.195879
RON 5.111758
RSD 117.405016
RUB 94.11263
RWF 1680.571803
SAR 4.332924
SBD 9.285331
SCR 17.363742
SDG 693.914005
SEK 10.938293
SGD 1.492547
SHP 0.866249
SLE 28.345699
SLL 24211.383164
SOS 657.728102
SRD 43.414116
STD 23897.875018
STN 24.501047
SVC 10.06943
SYP 127.615155
SZL 19.759844
THB 37.518704
TJS 10.99597
TMT 4.041098
TND 3.392945
TOP 2.779998
TRY 51.310741
TTD 7.819334
TWD 36.99844
TZS 2969.126857
UAH 50.443855
UGX 4287.183171
USD 1.154599
UYU 46.58199
UZS 14034.599633
VES 540.269765
VND 30409.259872
VUV 137.84233
WST 3.204571
XAF 655.985027
XAG 0.0165
XAU 0.000257
XCD 3.120362
XCG 2.074089
XDR 0.815835
XOF 655.985027
XPF 119.331742
YER 275.484764
ZAR 19.758077
ZMK 10392.780703
ZMW 21.663926
ZWL 371.780513
  • Goldpreis

    0.0000

    4524.3

    0%

  • Euro STOXX 50

    -60.1300

    5505.8

    -1.09%

  • TecDAX

    -73.5400

    3349.65

    -2.2%

  • DAX

    -312.2500

    22300.75

    -1.4%

  • MDAX

    -609.3500

    27655.45

    -2.2%

  • SDAX

    -288.3900

    16338.41

    -1.77%

  • EUR/USD

    -0.0029

    1.151

    -0.25%

Industrielle Viehzucht gefährdet Klimaziele, wie bedeutsame internationale Studie zeigt
Industrielle Viehzucht gefährdet Klimaziele, wie bedeutsame internationale Studie zeigt

Industrielle Viehzucht gefährdet Klimaziele, wie bedeutsame internationale Studie zeigt

LONDON, UK / ACCESS Newswire / 11. November 2025 / Eine neue Studie in Animals zeigte auf, dass die industrielle Viehzucht eine der mächtigsten - und dennoch beharrlich vernachlässigten - Kräfte ist, die die Klima- und Biodiversitätskrise vorantreiben. Die Analyse „The Missing Target: Why Industrialized Animal Farming Must Be at the Core of the Climate Agenda" fasst die Ergebnisse von 47 internationalen Studien zusammen und kommt zum Ergebnis, dass die Reduzierung der Tierproduktion und die Umstellung auf pflanzliche Ernährungssysteme unerlässlich sind, um die globalen Klimaziele zu erreichen.

Textgröße:

Entsprechendes Bild

Wichtige Erkenntnisse

  • Weltweiten Studien zufolge trägt die Viehzucht jährlich schätzungsweise 12 bis 20 % zu den gesamten Treibhausgasemissionen bei, wobei die umfassendsten Studien die höchsten Werte ergaben.

  • Die modernsten Berechnungsmethoden, die auch die Auswirkungen von Entwaldung, Grundschleppnetzfischerei und Kühleffekten bestimmter Luftschadstoffe berücksichtigen, zeigen, dass 52 % der heutigen globalen Erwärmung auf die Viehzucht zurückzuführen sind.

  • Die Viehzucht nimmt über 80 % des Agrarlandes ein, liefert jedoch nur 18 % der Kalorien und 37 % der Proteine, die weltweit konsumiert werden, was es schwierig macht, den Bedarf einer schnell wachsenden zukünftigen Bevölkerung zu decken.

  • Neben anderen durch Lebensmittel verursachten Umweltauswirkungen ist dieser Sektor auch für 50 % der Eutrophierung und 32 % der Bodenversauerung verantwortlich.

  • In sich schnell entwickelnden Regionen, einschließlich der Schwellenländer, wird voraussichtlich der stärkste Anstieg der Emissionen aus der Viehzucht zu verzeichnen sein, sofern sich die Produktionstrends nicht ändern.

  • Studien zur biologischen Vielfalt zeigen, dass eine fleischreiche Ernährung zu einem drei- bis viermal höheren Verlust an biologischer Vielfalt führen kann als eine überwiegend pflanzliche Ernährung.

Warum eine Umstellung auf pflanzliche Ernährung wichtig ist

Die Analyse liefert überzeugende ökologische Argumente für eine Ernährungsumstellung. Eine Umstellung auf eine pflanzliche Ernährung würde die Treibhausgasemissionen erheblich senken, den Druck auf Wälder und Süßwassersysteme verringern und die Nährstoffverschmutzung durch Futterpflanzen und Gülle eindämmen. Eine solche Umstellung würde nicht nur die Auswirkungen auf das Klima mildern, sondern auch zur Wiederherstellung von Ökosystemen und zum Schutz der Tierwelt beitragen.

Bedeutung für politische Entscheidungsträger

Die Autoren fordern, dass globale Klimarahmen, wie etwa Klimagipfel und nationale Pläne im Rahmen des Pariser Abkommens, klare Ziele zur Reduzierung der Produktion und des Konsums tierischer Produkte enthalten müssen. Ohne Maßnahmen in diesem Bereich sind die Chancen, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 °C (geschweige denn 1,5 °C) zu begrenzen, erheblich beeinträchtigt.

Um wirksam und fair zu sein, müssen Lösungen laut der Analyse auch regionale Gegebenheiten berücksichtigen. In Entwicklungsländern sollten Ernährungsumstellungen mit der Ernährungssicherheit, kulturellen Präferenzen und gerechten Lebensgrundlagen für Landwirte in Einklang stehen.

Ein Wendepunkt für Ernährung und Klima

„Es ist längst überfällig, dass der Tierhaltung bei wichtigen klimapolitischen und umweltpolitischen Veranstaltungen wie der COP30 mehr Aufmerksamkeit zuteilwird", sagte die führende Autorin Jenny Mace. „Ohne eine erhebliche Verringerung der Viehzucht wäre es unglaublich schwierig, Klima- und andere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen."

Co-Autor Andrew Knight, Professor für Veterinärmedizin, sagte: „Die industrielle Viehzucht stellt einen kritischen blinden Fleck in der globalen Klimapolitik dar. Wenn jedoch die Reform des Ernährungssystems - insbesondere die Reduzierung tierischer Produkte - in den Mittelpunkt von Klimaschutzmaßnahmen gestellt wird, könnte dies enorme Vorteile für die Menschen und den Planeten mit sich bringen."

Co-Autorin Fernanda Vieira von Sinergia Animal sagte: „Die industrielle Landwirtschaft ist ein wesentlicher Faktor beim Verlust der biologischen Vielfalt, der Entwaldung, dem Klimawandel und dem Auftreten von Zoonosen. Wenn es uns nicht gelingt, diese miteinander verbundenen Probleme anzugehen, wird die Aussicht auf bedeutsame Fortschritte bei der Erreichung unserer Klima-, Gesundheits- und Nachhaltigkeitsziele unerreichbar bleiben."

WEITERE INFORMATIONEN:

Jenny Mace

Centre for Ethics, Philosophy and Public Affairs, University of St Andrews, UK

[email protected]

Prof. Andrew Knight

School of Environment and Science, Griffith University, Australia

[email protected]

Quelle: Sustainable Pet Food Foundation

Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung für den Inhalt, die Richtigkeit, die Angemessenheit oder die Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Bitte beachten Sie die englische Originalmeldung auf www.sedarplus.ca, www.sec.gov, www.asx.com.au/ oder auf der Firmenwebsite!

L.Rossi--NZN