Zürcher Nachrichten - Papst Leo XIV. ermahnt Europäer zu neuen Friedensanstrengungen

EUR -
AED 4.178425
AFN 72.81666
ALL 92.194529
AMD 413.599766
ANG 2.037005
AOA 1044.463357
ARS 1734.78838
AUD 1.620158
AWG 2.047967
AZN 1.945353
BAM 1.956719
BBD 2.291828
BDT 140.09705
BGN 1.915351
BHD 0.428905
BIF 3409.406656
BMD 1.13776
BND 1.454447
BOB 13.932729
BRL 5.920695
BSD 1.13791
BTN 109.154721
BWP 15.557514
BYN 3.44437
BYR 22300.086814
BZD 2.288405
CAD 1.611867
CDF 2662.357254
CHF 0.946314
CLF 0.027923
CLP 1102.682485
CNY 7.638064
CNH 7.638588
COP 3764.470828
CRC 516.776853
CUC 1.13776
CUP 27.30903
CVE 110.318768
CZK 24.395038
DJF 202.617863
DKK 7.475092
DOP 67.744804
DZD 152.282248
EGP 59.260549
ERN 17.066393
ETB 185.423058
FJD 2.545962
FKP 0.858799
GBP 0.857888
GEL 2.975222
GGP 0.858799
GHS 13.238394
GIP 0.858799
GMD 83.626005
GNF 10006.789246
GTQ 8.690159
GYD 238.084994
HKD 8.925524
HNL 30.544619
HRK 7.53868
HTG 148.916507
HUF 367.191429
IDR 20492.186919
ILS 3.485458
IMP 0.858799
INR 109.154431
IQD 1490.513359
IRR 1564234.471704
ISK 136.975326
JEP 0.858799
JMD 180.124624
JOD 0.806614
JPY 178.51904
KES 147.569886
KGS 99.495362
KHR 4618.230579
KMF 492.650043
KPW 1023.98394
KRW 1544.684891
KWD 0.351396
KYD 0.948258
KZT 500.379481
LAK 25530.331003
LBP 101893.313885
LKR 376.623562
LRD 195.704524
LSL 18.698049
LTL 3.359508
LVL 0.688219
LYD 7.278547
MAD 10.957441
MDL 20.116716
MGA 4991.410823
MKD 61.59894
MMK 2389.107877
MNT 4091.464196
MOP 9.194041
MRU 45.581815
MUR 54.00907
MVR 17.578419
MWK 1973.052973
MXN 20.213425
MYR 4.644787
MZN 72.714316
NAD 18.698049
NGN 1511.217335
NIO 41.870039
NOK 10.813585
NPR 174.652729
NZD 2.007036
OMR 0.437458
PAB 1.13785
PEN 3.866486
PGK 5.147509
PHP 71.044555
PKR 315.267558
PLN 4.372683
PYG 6683.139809
QAR 4.147449
RON 5.277842
RSD 117.523774
RUB 96.159383
RWF 1680.011436
SAR 4.273326
SBD 9.102659
SCR 15.709784
SDG 684.36749
SEK 11.319922
SGD 1.453783
SHP 0.859011
SLE 28.04559
SLL 23858.239254
SOS 650.348411
SRD 42.856556
STD 23549.325171
STN 24.513132
SVC 9.955765
SYP 14793.149715
SZL 18.693357
THB 38.192287
TJS 10.49657
TMT 3.993536
TND 3.369483
TOP 2.739452
TRY 55.73019
TTD 7.722832
TWD 36.141497
TZS 3015.06047
UAH 51.059088
UGX 4454.170913
USD 1.13776
UYU 45.612231
UZS 13443.552238
VES 969.862007
VND 29552.734946
VUV 134.029322
WST 3.123967
XAF 655.957
XAG 0.01847
XAU 0.000273247002
XCD 3.074852
XCG 2.050681
XDR 0.804455
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 269.25065
ZAR 18.652327
ZMK 10241.198729
ZMW 22.159703
ZWL 366.358105
SSP 6499.555885
MXV 2.289118
  • Goldpreis

    -141.4000

    4179.8

    -3.38%

  • MDAX

    -26.3700

    31004.98

    -0.09%

  • Euro STOXX 50

    27.7200

    6330.54

    +0.44%

  • SDAX

    101.6000

    18226.1

    +0.56%

  • TecDAX

    0.7000

    3976.18

    +0.02%

  • DAX

    72.7700

    25481.41

    +0.29%

  • EUR/USD

    -0.0022

    1.1371

    -0.19%

Papst Leo XIV. ermahnt Europäer zu neuen Friedensanstrengungen
Papst Leo XIV. ermahnt Europäer zu neuen Friedensanstrengungen / Foto: Benoit Tessier - POOL/AFP

Papst Leo XIV. ermahnt Europäer zu neuen Friedensanstrengungen

Zum Abschluss seines Frankreichbesuchs hat Papst Leo XIV. die Europäer eindringlich zu neuen Friedensanstrengungen aufgerufen. Es sei notwendig, "Mut bei den Verhandlungen zu zeigen und bereit zu sein, bestimmte Positionen für das übergeordnete Wohl des Friedens aufzugeben", sagte der Papst am Montag in Metz im Beisein von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Ohne den Ukraine-Krieg ausdrücklich zu nennen, beklagte er ein "sinnloses Gemetzel, das jeden Tag unzählige zivile Opfer fordert".

Textgröße:

Das Streben nach Frieden in Europa und weltweit sei nicht naiv, sondern bedürfe "kreativer Anstrengungen", sagte der Papst unter Rückgriff auf den EU-Gründervater Robert Schuman. Dabei müssten sich die Staaten "vor der Illusion der Wiederaufrüstung hüten", betonte er.

"Heute müssen wir uns fragen, ob wir tatsächlich kreative Anstrengungen unternehmen, um den Weltfrieden zu fördern, oder ob wir lediglich versuchen, das Blutvergießen des Krieges einzudämmen, um uns besser auf jene Kriege vorzubereiten, von denen wir annehmen, dass sie noch kommen werden", sagte der Papst.

Leo XIV. warnte zudem vor Unaufrichtigkeit in internationalen Beziehungen. "Heutzutage werden die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Beziehungen zwischen den Staaten immer barbarischer", sagte er. "Das gegebene Wort wird missachtet, stattdessen rühmt man sich der Lüge und der Täuschung", sagte der aus den USA stammende Papst.

Europa könne "dieser Abwärtsspirale ein Ende setzen", da es die Achtung vor dem anderen bewahrt habe. Es habe in den letzten achtzig Jahren bewiesen, dass es möglich sei, unterschiedliche Interessen geltend zu machen, "indem man sich begegnet, anstatt sich zu bekämpfen", fügte er hinzu.

Leo XIV. ging erneut auf die Situation der Migranten in Europa ein, "die vor Kriegsschauplätzen und Verfolgung fliehen oder auf der Suche nach einem besseren Leben fernab von Armut und Elend sind". Er rief dazu auf, "die historische Tragweite dessen zu begreifen, was gerade geschieht, nämlich eine beispiellose Begegnung zwischen Völkern und Kulturen". Diese ermögliche eine "kreative Wiederentdeckung unserer Wurzeln" und rufe zum Hören auf den Anderen auf.

Macron rief seinerseits dazu auf, in Europa zum "Mut der Gründerväter" zurückzukehren. Eine "Rückkehr zu den Nationalismen" müsse vermieden werden, betonte er.

Der französische Präsident hatte ursprünglich sämtliche EU-Staats- und Regierungschefs nach Metz eingeladen. Letztlich waren nur Monaco und Luxemburg durch ihre Staatschefs vertreten. Aus Deutschland nahm die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) teil.

Am Morgen hatte der Papst bei einem Treffen mit Vertretern anderer Religionsgemeinschaften vor einer Instrumentalisierung der Religion gewarnt. "Sich auf den Namen Gottes zu berufen, um Gewalt und Unterdrückung zu legitimieren, stellt in der Tat eine Entweihung dieses Namens dar", sagte er. Nichts, was die Menschenwürde entstelle, könne sich auf göttliche Eingebung berufen. Der religiöse Diskurs müsse dazu aufrufen, "die Herzen und die Worte zu entwaffnen".

Papst Leo XIV. appellierte an die anderen Religionsgemeinschaften, dem Leben zu dienen, "es mit Fürsorge und Zärtlichkeit zu umgeben, vor allem in schwierigen Zeiten, bis zum Ende" - eine erneute Anspielung auf die in Frankreich vor kurzem legalisierte Sterbehilfe, die der Papst scharf kritisiert hatte.

Am Nachmittag will der Papst in der Kathedrale von Metz eine Messe feiern, an der auch Macron teilnehmen will. Der Präsident habe dafür sein Programm umgestellt, teilte der Elysée mit.

M.J.Baumann--NZN