Zürcher Nachrichten - Satellitenbilder zeigen 60 Kilometer langen russischen Militärkonvoi vor Kiew

EUR -
AED 3.938361
AFN 75.940226
ALL 100.157487
AMD 416.977517
ANG 1.933105
AOA 916.235945
ARS 971.18739
AUD 1.608002
AWG 1.931386
AZN 1.825571
BAM 1.951483
BBD 2.165809
BDT 126.03118
BGN 1.954847
BHD 0.404157
BIF 3084.048372
BMD 1.072248
BND 1.448382
BOB 7.411603
BRL 5.815441
BSD 1.072617
BTN 89.453202
BWP 14.47584
BYN 3.510334
BYR 21016.058003
BZD 2.162117
CAD 1.470888
CDF 3050.545029
CHF 0.954553
CLF 0.036304
CLP 1001.736783
CNY 7.784954
CNH 7.811733
COP 4463.231706
CRC 560.646605
CUC 1.072248
CUP 28.414568
CVE 110.021598
CZK 24.878287
DJF 190.9857
DKK 7.458266
DOP 63.308466
DZD 144.224833
EGP 51.153297
ERN 16.083718
ETB 61.877665
FJD 2.404784
FKP 0.841288
GBP 0.84416
GEL 3.045453
GGP 0.841288
GHS 16.197167
GIP 0.841288
GMD 72.644458
GNF 9233.486569
GTQ 8.323586
GYD 224.413528
HKD 8.368198
HNL 26.521707
HRK 7.525505
HTG 142.174141
HUF 396.413252
IDR 17684.101399
ILS 3.985278
IMP 0.841288
INR 89.657613
IQD 1405.191284
IRR 45128.236178
ISK 149.514028
JEP 0.841288
JMD 166.966725
JOD 0.759905
JPY 169.879431
KES 137.516108
KGS 93.604241
KHR 4419.182193
KMF 491.631446
KPW 965.023212
KRW 1486.478449
KWD 0.328751
KYD 0.893922
KZT 494.037038
LAK 23531.940096
LBP 96054.896965
LKR 327.315876
LRD 208.309156
LSL 19.288029
LTL 3.166069
LVL 0.648592
LYD 5.200447
MAD 10.699629
MDL 19.146642
MGA 4825.279992
MKD 61.572826
MMK 3482.619215
MNT 3699.255212
MOP 8.625418
MRU 42.04201
MUR 50.021856
MVR 16.509922
MWK 1859.768275
MXN 19.750487
MYR 5.050822
MZN 68.29687
NAD 19.288029
NGN 1597.649063
NIO 39.482285
NOK 11.317265
NPR 143.122033
NZD 1.749882
OMR 0.412762
PAB 1.072627
PEN 4.089154
PGK 4.181651
PHP 63.102077
PKR 298.727337
PLN 4.323257
PYG 8078.12869
QAR 3.912744
RON 4.976836
RSD 117.057619
RUB 91.224926
RWF 1407.752794
SAR 4.022768
SBD 9.10293
SCR 14.643937
SDG 644.420705
SEK 11.21479
SGD 1.450231
SHP 1.354731
SLE 24.497971
SLL 22484.503499
SOS 613.029497
SRD 33.384972
STD 22193.365786
SVC 9.385237
SYP 2694.055366
SZL 19.300122
THB 39.411509
TJS 11.343205
TMT 3.76359
TND 3.359967
TOP 2.528469
TRY 34.95683
TTD 7.285881
TWD 34.702552
TZS 2798.567096
UAH 43.475214
UGX 4006.13719
USD 1.072248
UYU 42.215229
UZS 13544.036417
VEF 3884274.19294
VES 38.962887
VND 27292.996959
VUV 127.299384
WST 3.002954
XAF 654.493798
XAG 0.035514
XAU 0.000459
XCD 2.897803
XDR 0.814091
XOF 654.502934
XPF 119.331742
YER 268.437316
ZAR 19.455412
ZMK 9651.510884
ZMW 27.379428
ZWL 345.263373
  • MDAX

    162.5700

    25634.32

    +0.63%

  • TecDAX

    26.4100

    3295.8

    +0.8%

  • Euro STOXX 50

    39.1300

    4924.58

    +0.79%

  • SDAX

    141.3600

    14540.7

    +0.97%

  • Goldpreis

    6.9000

    2353.8

    +0.29%

  • DAX

    99.0800

    18166.99

    +0.55%

  • EUR/USD

    -0.0016

    1.0732

    -0.15%

Satellitenbilder zeigen 60 Kilometer langen russischen Militärkonvoi vor Kiew
Satellitenbilder zeigen 60 Kilometer langen russischen Militärkonvoi vor Kiew

Satellitenbilder zeigen 60 Kilometer langen russischen Militärkonvoi vor Kiew

Am Montag aufgenommene Satellitenbilder zeigen einen 60 Kilometer langen russischen Militärkonvoi nordwestlich der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Der Konvoi "erstreckt sich von der Umgebung des Antonow-Flughafens (etwa 25 Kilometer vom Zentrum Kiews entfernt) im Süden bis zur Umgebung von Prybirsk" im Norden, teilte das US-Satellitenbildunternehmen Maxar am Montagabend in einer E-Mail mit. Die Bilder des Konvois zeigen Dutzende Fahrzeuge, die auf Straßen in der ukrainischen Landschaft hintereinander aufgereiht sind.

Textgröße:

Einige der Fahrzeuge stünden "sehr weit voneinander entfernt", teilte Maxar weiter mit. Andere seien "zu zweit und dritt" gruppiert. Auf einigen Bildern sei der Rauch von mutmaßlich brennenden Gebäuden zu erkennen. Das US-Unternehmen veröffentlichte zudem Bilder, die neue Truppenverlegungen von Kampfhubschraubern und Fahrzeugen in Belarus, weniger als 30 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt, zeigen.

Seit Beginn der russischen Offensive am Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte eigenen Angaben zufolge mehrere Angriffe der russischen Streitkräfte auf Kiew abgewehrt. Größere Kämpfe gab es um den Antonow-Flughafen am Stadtrand der Hauptstadt. Westlichen Militärs zufolge hat der Widerstand der Ukrainer den russischen Angriffskrieg "verlangsamt". Russland zog allerdings immer mehr Truppen um die größeren Städte des Landes zusammen und beschoss sie laut ukrainischen Angaben mit Raketen.

Wie die Nachrichtenagentur AFP aus diplomatischen und Verteidigungskreisen erfuhr, bereitete sich Moskau in der Nacht zum Dienstag auf einen unmittelbar bevorstehenden neuen militärischen Vorstoß vor.

Am Montag war die russische Hauptkolonne "etwa fünf Kilometer" Richtung Kiew vorgerückt und befand sich einem hochrangigen Vertreter des US-Verteidigungsministeriums zufolge "etwa 25 Kilometer" von der Stadt entfernt.

Der Generalstab der ukrainischen Armee erklärte am Dienstag auf Facebook, dass sich die russischen Streitkräfte in den letzten 24 Stunden neu formiert und gepanzerte Fahrzeuge und Artilleriewaffen angehäuft hätten, "vor allem um Kiew und die anderen großen Städte der Ukraine einzukreisen und unter ihre Kontrolle zu bringen".

Die ukrainischen Behörden berichteten am Montag von einer großen Explosion in der zweitgrößten Stadt Charkiw, bei der mindestens elf Menschen ums Leben kamen. Russische Panzer und gepanzerte Fahrzeuge seien "überall" in der Stadt zu sehen, sagte Bürgermeister Igor Terechow, der von ukrainischen Medien zitiert wurde.

Laute Explosionen waren am Montagabend auch in der Hauptstadt Kiew zu hören, wie Journalisten in der Stadt berichteten. In Kiew bereiteten sich viele Menschen auf einen erneuten russischen Angriff vor und errichteten behelfsmäßige Barrikaden auf den Straßen. Die russische Armee forderte die Bevölkerung auf, Kiew auf einer bestimmten Schnellstraße verlassen.

In Kiew gab es am Montag lange Warteschlangen vor Lebensmittelgeschäften, nachdem eine 36-stündige Ausgangssperre aufgehoben worden war. "Wir werden sie mit Molotow-Cocktails und Kopfschüssen begrüßen", sagte der Bankangestellte Viktor Rudnichenko der Nachrichtenagentur AFP über den erwarteten Angriff der russischen Armee. "Die einzigen Blumen, die sie von uns bekommen, werden für ihr Grab sein."

R.Schmid--NZN