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In der westafrikanischen Republik Kap Verde ist am Sonntag ein neues Parlament gewählt worden. Rund 470.000 Bürgerinnen und Bürger waren aufgerufen, über die 72 Sitze der Volksvertretung abzustimmen. Ministerpräsident Ulisses Correia e Silva von der Mitte-rechts-Bewegung für Demokratie strebt eine dritte Amtszeit an. Der 63-Jährige ist seit 2016 im Amt. Wer von den insgesamt fünf antretenden Parteien stärkste Kraft wird, war ungewiss.
In Kap Verde besteht eine parlamentarische Demokratie, Präsident José Maria Neves hat vornehmlich repräsentative Aufgaben. Er will bei der Präsidentenwahl im November für eine weitere fünfjährige Amtszeit antreten.
Der Inselstaat im Atlantischen Ozean mit seinen 550.000 Einwohnern ist eines der stabilsten Länder Afrikas. 1975 erlangte es die Unabhängigkeit von Portugal, die ersten freien Wahlen fanden 1991 statt. Das Land steht jedoch vor erheblichen sozialen Herausforderungen, darunter Armut und Jugendarbeitslosigkeit.
M.J.Baumann--NZN